Hunde, die beißen…

Günstiger Schutz

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Hält man nicht gerade einen Kampfhund, ist es relativ einfach, eine Versicherung zu finden. Die meisten Unternehmen haben Tierhalterhaftpflichtpolicen im Programm. Trotzdem sollte man nicht beim erstbesten Angebot zugreifen, sondern vergleichen: Die Preisunterschiede sind beachtlich. So sind günstige Policen für Hunde schon ab 50 Euro jährlich zu haben, einige Versicherungen verlangen dagegen mehr als das Doppelte.

Für Pferde liegt die Spanne zwischen 80 und 250 Euro. Größe und Rasse sind für die Beiträge unerheblich, ein Rehpinscher kostet in der Versicherung das gleiche wie ein Schäferhund. Für Kampfhunde gelten allerdings höhere Beitragssätze. Werden mehrere Tiere versichert, gewähren einige Anbieter Rabatte. Einen schnellen Preisüberblick bekommen Sie in unserem Online-Vergleich.

Betrachten Sie die Konditionen genauer, werden Sie feststellen, dass teure Angebote nicht unbedingt umfangreicher sind. Das wird deutlich, wenn man die Deckungssummen betrachtet. Für Sach- und Personenschäden ist eine Höchstdeckung von zehn Millionen Euro möglich.

Diese bekommen Hundebesitzer schon für Prämien um die 70 Euro. Andere Policen kosten über 120 Euro und bieten weit geringere Deckungssummen. Verbraucherschützer empfehlen eine Versicherungssumme von mindestens 2,5 Millionen Euro. Es ist zwar nicht sehr wahrscheinlich, dass Schäden in die Millionen gehen.
Bei Unfällen mit dauerhaften Folgen oder tödlichem Ausgang müssen Tierhalter aber mit derartig hohen Forderungen rechnen.

Qualitätsunterschiede zeigen sich nicht nur bei der Deckungssumme. So sehen einige Versicherungen im Schadensfall eine Selbstbeteiligung zwischen 80 und 150 Euro vor. Diese macht die Police aber nicht unbedingt günstiger. Viele preiswerte Versicherungen übernehmen die Schäden voll.

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