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Das Einmaleins der Kreditoptionen

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Günstige Kredite suchen und finden!Egal ob für ein neues Auto oder ein Haus, es ist üblich dies über ein Darlehen oder einen Kredit zu finanzieren. In der Regel sind entweder Kreditinstitute oder Banken die richtige Anlaufstelle, um sich seriös Geld zu leihen, wichtig dabei ist es die Kosten im Blick zu halten. Denn wer vorab recherchiert, kann viel Geld sparen, Kredit gibt es eben tatsächlich zu stark unterschiedlichen Konditionen. mehr...

News

Ratenkredite: Ablehnungen auf der Spur(2003-04-04 12:00:00)

Dass Sozialhilfeempfänger keinen Ratenkredit kriegen, ist klar. Aber wieso trifft es auch besser Betuchte? Muss man etwa Scheich sein, um überhaupt als kreditwürdig zu gelten? Viele Faktoren sprechen für oder gegen die Vergabe eines Kredits.

Kreditantrag abgelehnt?


Mandy Müller traut Ihren Augen nicht, als Sie das Schreiben der Bank öffnet: "...können wir Ihnen Kreditantrag leider nicht berücksichtigen", heißt es im formalisierten Ablehnungsbrief. Warum das Kreditinstitut sie nicht als Kunde will, ist Frau Müller unverständlich.

Vor drei Monaten hat sie ihre Arbeit als Krankenschwester aufgenommen, 1.300 Euro gehen seitdem monatlich auf ihrem Gehaltskonto ein. Der Weg zum Krankenhaus ist weit, deshalb will sich die Berufsanfängerin jetzt einen Kleinwagen anschaffen. Dafür wären ungefähr 10.000 Euro nötig. 10.000 Euro, die ihr die Bank nicht geben will.

Wie Mandy Müller geht es vielen Antragstellern. Man muss keineswegs arbeitslos oder Sozialhilfeempfänger sein, um als Kreditnehmer zurückgewiesen zu werden. Die Gründe erfährt man im Ablehnungsschreiben aber kaum. Doch warum ist es so schwer, einen Kredit zu bekommen? Bei vielen potentiellen Bankkunden scheitert der Kreditwunsch schon an den Antragsvoraussetzungen.


Ohne Moos nichts los


Jeder seriöse Anbieter fordert einen Einkommensnachweis, meistens sind die drei letzten Gehaltsabrechnungen vorzulegen. Selbständige werden bei manchen Anbietern von vornherein abgelehnt, weil die Einkünfte unregelmäßig fließen. Die Darlehensvergabe hängt auch von der Höhe des Einkommens ab.

Teilweise wird ein Mindesteinkommen vorausgesetzt, welches viele Antragsteller gar nicht erreichen. Auch mit überzogenen Erwartungen an die Darlehenssumme prallen potentielle Kunden bei den Banken ab. Klar, dass jemand mit 5.000 Euro Nettoeinkommen einen größeren Kredit aufnehmen kann, als jemand, der nur 1.000 Euro netto verdient. Kaum eine Bank wird einen Kredit einräumen, der das zehnfache des Nettoeinkommen überschreitet, meistens liegen die Grenzen aber weit darunter.

Doch auch im eigenen Interesse sollten Sie beim Kreditantrag die 6-er-Regel beherzigen: Wählen Sie Ihre Kreditsumme so, dass sie höchstens sechs Nettogehälter beträgt, die monatliche Rate sollte maximal 1/6 des Nettogehaltes ausmachen. So kommen Sie auf eine Laufzeit von 36 Monaten. Schaffen Sie die Tilgung in kürzerer Zeit - umso besser. Eine Laufzeit über mehr als drei Jahre sollten Sie bei der Anschaffung von Gebrauchsgütern aber vermeiden. Sonst ist die Sofagarnitur bereits durchgesessen, bevor sie abbezahlt ist.

Allerdings nützt auch ein noch so hohes Nettoeinkommen nichts, wenn eigentlich kein Geld mehr übrig ist. Denn wenn Miete, Lebenshaltungskosten und eventuell Unterhaltszahlungen das verfügbare Einkommen schmälern, bleibt nicht unbedingt genug für die Tilgungsraten. Mit dem Kreditantrag muss man auch eine Selbstauskunft vorlegen, und schon hier wird der finanzielle Spielraum ersichtlich.

Bei mangelnder Liquidität gibt es keinen Kredit - egal, wie hoch das Einkommen ist. Wenn Sie prüfen möchten, ob Sie sich einen Kredit überhaupt leisten können, nutzen Sie den forium-Liquiditätsrechner.


Zu jung? Zu alt? Zu kurz dabei?


Mit dem Nachweis regelmäßiger Gehaltseingänge sind die Mindestvoraussetzungen der Banken noch nicht erfüllt. Bei den meisten Anbietern ist ein langfristiges Arbeitsverhältnis Voraussetzung für einen Kredit. Einige Institute verlangen eine Beschäftigungsdauer von mindestens einem Jahr beim gleichen Arbeitgeber, bei den meisten sind es mindestens sechs Monate. Die Probezeit sollte man auf jeden Fall schon bestanden haben.

Auszubildende erhalten in der Regel keine Darlehen. Auch wenn das Arbeitsverhältnis nur befristet ist, kann man kaum auf einen Kredit hoffen. Schwer wird es auch für ausländische Arbeitnehmer, wenn nur eine befristete Arbeitserlaubnis vorliegt. Dann muss diese Arbeitserlaubnis zumindest länger gelten als der Kredit läuft.

Minderjährige können einen Ratenkredit nur beantragen, wenn das Vormundschaftsgericht zustimmt, die Einwilligung der Eltern reicht nicht aus. Die meisten Banken vergeben an Personen unter 18 Jahren aber grundsätzlich keinen Kredit, schon weil in diesem Alter kaum jemand in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis steht. Einige Kreditinstitute setzen die Altersgrenze noch höher an.

Manchmal ist auch ein Höchstalter gegeben, das etwa zwischen 60 und 65 Jahren liegen kann. Bei vielen Geldinstituten müssen Kreditnehmer über 55 Jahre zudem eine Restschuldversicherung abschließen, damit gewährleistet ist, dass der Kredit auch im Todesfall zurückgezahlt wird.


Größte Hürde: Negative SCHUFA


Was, wenn man alle Antragsvoraussetzungen erfüllt, aber trotzdem keinen Kredit erhält? In diesem Fall kann man davon ausgehen, dass die SCHUFA ihren Segen verweigert hat. Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (kurz: SCHUFA) sammelt Daten über das Zahlungsverhalten aller Bürger. Fast jeder, der einmal ein Girokonto eröffnet, beim Versandhandel bestellt oder einen Telefonanschluss gehabt hat, ist bei der SCHUFA gespeichert. Ratenkredite verzeichnet die SCHUFA natürlich auch.

Wenn Sie einen Kredit beantragen stimmen Sie zu, dass die Bank eine SCHUFA-Auskunft über Sie einholt. Wenn es in der Vergangenheit Unregelmäßigkeiten bei der Rückzahlung von Krediten oder beim Begleichen von Rechnungen gab, wirkt sich das negativ auf die SCHUFA-Beurteilung aus. Auch Daten aus Schuldnerverzeichnissen der Amtsgerichte werden weitergegeben. Natürlich sieht die Bank auch, ob Sie eventuell bereits andere Kredite abzahlen, die in der Selbstauskunft verschwiegen wurden. Dann wird aus einem neuen Darlehen mit Sicherheit nichts. Es droht sonst eine Überschuldung.


Stigma: Score-Wert


Ergänzend zu der generellen SCHUFA-Auskunft kann der Kreditgeber Ihren Score-Wert anfordern. Diesen Wert können Sie nur zum Teil durch eigenes Verhalten beeinflussen, denn das Scoring-Verfahren stützt sich auch auf Prognosen. Durch mathematisch-statistische Analyse errechnet ein Computerprogramm die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Kredit in Zukunft getilgt wird. Dabei wird nicht nur das individuelle Verhalten des potentiellen Kreditkunden berücksichtigt, sondern auch Erfahrungswerte mit bestimmten Gruppen, denen die Person zugeordnet ist. So wird beispielsweise ein Wohnort in den neuen Bundesländern als negativ gewertet.

Mit Hilfe dieses sogenannten Scoring-Verfahrens werden die Verbraucher in neun Risikogruppen aufgeteilt. Je höher die Risikoklasse ist, desto geringer größer ist die Kreditwürdigkeit. Faktoren, die den Scoring-Wert beeinflussen, sind beispielsweise das Alter (je älter, desto besser), die Häufigkeit von Umzügen und Kontowechseln sowie bisherige Kredite.

Kreditaufnahmen machen sich grundsätzlich negativ bemerkbar, auch wenn die Tilgung problemlos zu Ende gebracht wurde (drei Jahre nach dem Jahr der Rückzahlung verfällt der Eintrag). Auch die Anzahl von SCHUFA-Anfragen, die zu einer Person gestellt wurden, wird registriert. Wenn man beispielsweise zehn Kreditanträge abgeschickt hat, gibt es zehn Anfragen bei der SCHUFA, und der Score-Wert sinkt bereits, bevor ein Vertrag unterschrieben wurde.


Hat die SCHUFA immer Recht?


Wenn Ihr Kreditantrag ohne ersichtlichen Grund abgelehnt worden ist, liegt es nahe, dass die SCHUFA-Auskunft negativ ausgefallen ist. Die Daten, welche die SCHUFA über Sie gespeichert hat, können Sie auch selbst überprüfen. Mündliche Eigenauskünfte kann man kostenlos in den Geschäftsstellen der SCHUFA einholen. Für die schriftliche Ausfertigung werden 7,60 Euro fällig, dafür hat man dann die SCHUFA-Informationen schwarz auf weiß. Der Scoring-Wert wird bei jeder Anfrage neu berechnet, über ihn ist deshalb keine Eigenauskunft möglich.

Wenn die gespeicherten Informationen Ihrer Meinung nach unrichtig sind, können Sie sich an den Verbraucherservice der SCHUFA wenden. Dort werden die strittigen Daten dann geprüft, vorausgesetzt, die Vertragspartner der SCHUFA stimmen zu. Hilft das alles nichts, bleibt Ihnen nur noch der Gang vors Gericht, um gegen zweifelhafte Einträge vorzugehen.

Ablehnung in Ihrem Interesse
Grundsätzlich gilt: Keine Bank lehnt einen Kreditantrag grundlos ab. Banken sind daran interessiert, dass das Darlehen regelmäßig und vollständig getilgt wird. Bei Zweifeln an der Zahlungsfähigkeit des Antragstellers verzichtet man lieber auf den Kreditkunden. Besonders Geldhäuser, die besonders gute Konditionen (also niedrige Zinsen) anbieten, stellen relativ strenge Anforderungen an den Kreditnehmer. Klar, schließlich können sie die Kosten für geplatzte Kredite schwerer ausgleichen als Anbieter mit hohen Zinsen.

Bei Mandy Müller aus dem Anfangsbeispiel scheiterte der Kredit an dem zu kurzen Arbeitsverhältnis und der Darlehenssumme, die im Verhältnis zum Einkommen zu hoch angesetzt war. Wenn Ihr Kreditantrag abgelehnt wurde, prüfen Sie noch mal Ihre finanzielle Situation und setzen Sie gegebenenfalls die Kreditsumme herunter. Denn bei einer Ablehnung bestehen fast immer Zweifel daran, ob Sie in der Lage sind, den beantragten Kredit überhaupt zu tilgen. Und diese Frage sollten Sie sich im eigenen Interesse auch stellen.

Lassen Sie sich auf keinen Fall auf einen angeblich "SCHUFA-freien" Kredit ein. Keine seriöse Bank verleiht Geld, wenn keine Sicherheit über die Rückzahlung besteht. Da machen auch Banken in der Schweiz keine Ausnahme, obwohl so etwas in gewissen Angeboten behauptet wird. Doch damit nutzen nur dubiose Firmen die Verzweiflung abgelehnter Kunden aus und zocken sie mit teuren Vermittlungsgebühren und hohen Zinsen ab.