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Leasing: Die Finanzierungs-Alternative(2004-01-13 12:00:00)

Ihr Nachbar fährt immer ein nagelneues Auto und Sie fragen sich, wie er das macht? Leasing macht es möglich, alle drei Jahre ein neues Auto zu fahren, das technisch und optisch auf dem aktuellen Stand ist! Wer ein Fahrzeug leasen möchte, sollte dies allerdings genau planen.

Richtig leasen


Leasing ist - unschwer zu erkennen - ein englischer Begriff. Auf Deutsch heißt "to lease" so viel wie "mieten", oder "zum Gebrauch überlassen". Wer ein Auto least, erwirbt also kein Eigentum, sondern ein vorübergehendes Nutzungsrecht. Mit einem geleasten Fahrzeug verhält es sich wie mit einer Mietwohnung: Monat für Monat zahlt man für die Nutzung, wenn man auszieht bzw. das Fahrzeug zurückgibt, sieht man von dem Geld aber nichts wieder. Im Unterscheid zum Mieten trägt beim Leasing allerdings der Nutzer alle Rechte, Pflichten und Risiken, die ansonsten beim Vermieter liegen.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen direktem und indirektem Leasing. Bei der indirekten Variante sind drei Parteien beteiligt: Leasingnehmer (also der Kunde), Leasinggeber und Hersteller. Der Leasingnehmer wählt beim Hersteller bzw. Händler das Fahrzeug (neu oder gebraucht) aus. Hier kann er eventuell Rabatte aushandeln. Dann wendet er sich an die Leasinggesellschaft, die den Wagen vom Hersteller zum vereinbarten Preis kauft. Die Leasinggesellschaft vermietet das Fahrzeug nun an den Leasinggeber.

Beim direkten Leasing übernimmt der Hersteller bzw. Händler, die Rolle des Leasinggebers, es kommt also keine Leasinggesellschaft ins Spiel. Diese Variante nutzen Hersteller vorwiegend zur Absatzförderung. Anders als beim indirekten Leasing hat der Kunde hier aber kaum Möglichkeiten, Rabatte herauszuschlagen.

Warum sollte man überhaupt leasen, wenn man auch kaufen kann? Für Privatpersonen gibt es in der Tat wenig Gründe, die für einen Leasingvertrag sprechen. Wer Wert darauf legt, möglichst das neueste Modell zu fahren, ist mit einem geleasten Fahrzeug wahrscheinlich gut bedient. Zwar bezahlt man mit den Leasingraten auch den Wertverlust, dem ein Neuwagen nach der Erstzulassung nun einmal unterliegt, doch wenigstens muss man sich nicht um den Wiederverkauf des Gebrauchtwagens kümmern.

Zudem fällt die monatliche finanzielle Belastung geringer aus als bei einer Finanzierung, wobei die Kaufraten natürlich irgendwann ein Ende haben. In der Regel ist Leasing nicht gerade Privatkunden-freundlich, mit dem Vertrag geht man strenge Verpflichtungen ein. Besonders Vereinbarungen über den Restwert des Fahrzeugs können zu Fallstricken werden.


Leasing lohnt sich nicht für jeden


Sinnvoll ist Leasing vor allem für Firmen und Freiberufler. Das liegt nahe, schließlich ist ein Außendienstmitarbeiter darauf angewiesen, dass sein Fahrzeug technisch absolut zuverlässig ist, ein Manager kann sich schwerlich in einer Rostlaube bei Geschäftspartnern sehen lassen. Ein Unternehmen hat also - anders als der durchschnittliche Privatkunde - kontinuierlichen Bedarf an neuen Fahrzeugen. Das macht Geschäftskunden zur größten Zielgruppe der Leasinganbieter.

Unternehmen profitieren in verschiedener Weise vom Leasing: Zunächst bringt Leasing steuerliche Vorteile. Sie können die Leasingraten sofort als Betriebsausgaben steuerlich geltend machen, und zwar in voller Höhe. Und anders als die übliche Finanzierung hat Leasing keine negativen Auswirkungen auf die Gewerbeertragssteuern. Ob sich Leasing unter diesen Aspekten für Sie lohnt, sollten Sie von Ihrem Steuerberater klären lassen.

Ein weiterer Vorteil gegenüber dem Fahrzeugkauf ist, dass bei Leasing kein Kapital gebunden wird. Leasingfahrzeuge sind zu 100 Prozent fremd finanziert, das Eigenkapital des Unternehmens wird also nicht angetastet. Durch diesen Liquiditätsvorteil wird natürlich auch die Bonität der Firma erhöht, die Stellung bei den Banken ist also besser.

Das ist besonders für Existenzgründer wichtig, die ja meistens nur über knappe Eigenmittel verfügen. Da das Fahrzeug Eigentum der Leasinggesellschaft bleibt, sind keine besonderen Sicherheiten erforderlich. Außerdem erleichtert Leasing die Planung: die Raten sind über den gesamten Zeitraum konstant und somit als regelmäßige fixe Kosten kalkulierbar.

Natürlich sind die gesamten Kosten beim Leasing wesentlich höher als bei einem Sofortkauf. Zudem ist Leasing nicht besonders flexibel: in der Regel sind die Verträge unkündbar, die Leasingraten müssen auch bei schlechter Ertragslage erbracht werden.


Was kostet Leasing?


Die Leasinggesellschaft kauft zunächst das Fahrzeug, um es dann zu vermieten. Sie gibt also Geld aus, für das sie ansonsten Zinsen bekommen könnte. Ein Teil des eingesetzten Kapitals und die entgangenen Zinsen sollen durch die Vermietung wieder hereingeholt werden. Daneben fallen Vertriebs- und Verwaltungskosten an.

All diese Faktoren beeinflussen den sogenannten Leasingsatz, der als Prozentsatz vom Kaufpreis oder vom Listenpreis angegeben wird (bei Preisvergleichen sollten Sie auf diesen Unterschied achten). Der Leasingsatz entscheidet letztlich über die Ratenhöhe. Auch die Laufzeit und die Anzahl der gefahrenen Kilometer bzw. der kalkulatorische Restwert wirken sich auf den Leasingsatz aus. Wie bei einem normalen Autokredit ist auch beim Leasing eine Sonderzahlung zu Vertragsbeginn üblich. Je höher diese Sonderzahlung ausfällt, desto niedriger ist der Leasingsatz.

Die Höhe der monatlichen Leasingrate berechnet sich dann nach der einfachen Formel:
    (Anschaffungspreis * Leasingsatz) : 100
Die Kalkulation des Leasingsatzes ist sehr viel komplizierter und unterscheidet sich in den Details. Ein Vergleich der verschiedenen Angebote ist wegen der fehlenden Transparenz relativ schwierig.


Vertragsarten


Beim Kfz-Leasing kommen vor allem Teilamortisationsverträge (auch "non full pay out-Leasing" genannt) zum Einsatz. Teilamortisation heißt, dass die Leasinggesellschaft während der Mietzeit ihre Kosten nur teilweise wieder hereinholt. Um die Aufwendungen vollständig abzudecken, muss das Fahrzeug am Ende weiterverwertet - also verkauft oder vermietet - werden. Die Leasinggesellschaft muss natürlich sicherstellen, dass das Fahrzeug am Ende der Laufzeit überhaupt noch etwas wert ist. In der Regel erfolgt diese Absicherung über eine Kilometerbegrenzung, daneben gibt es aber auch sogenannte Restwertverträge.

Hier wird im Voraus ein bestimmter Restwert berechnet, der am Ende der Laufzeit mit dem Verkauf des Fahrzeugs erreicht werden soll. Der Leasingnehmer geht hier ein hohes Risiko ein, denn wenn der Wagen bei der Rückgabe weniger wert ist als kalkuliert, muss er den Differenzbetrag bezahlen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Wiederverkaufswert des Wagens auch von der allgemeinen Marktlage beeinflusst wird, auf die der Leasingnehmer naturgemäß keinen Einfluss hat. Ist der tatsächliche Restwert höher als vereinbart, profitiert der Kunde nur zu 75 Prozent vom Gewinn. Das restliche Viertel streicht die Leasinggesellschaft ein, es sei denn, man entscheidet sich für einen Anschlussvertrag.

Sofern man ungefähr abschätzen kann, wie viele Kilometer das geleaste Fahrzeug zurücklegen wird, ist der Kilometervertrag die bessere Variante. Dabei wird eine bestimmte Laufleistung festgelegt, auf der dann die Schlussabrechnung basiert. Wer die Kilometerzahl überschreitet, zahlt bei der Fahrzeugrückgabe drauf, und zwar einen festgelegten Betrag pro Kilometer. Fährt man weniger, gibt es Geld zurück. Natürlich muss man auch bei der Kilometerabrechnung darauf achten, das Auto "frei von Schäden und Mängeln" zurückzugeben, und zwar in einem "dem Alter und der vertragsgemäßen Fahrleistung entsprechenden Erhaltungszustand". Größere Kratzer oder irreparable Beulen beeinträchtigen den Restwert natürlich erheblich, der Kunde muss nachzahlen.


Versicherung und Serviceangebote


Die Versicherung des Fahrzeugs ist in der Leasingrate normalerweise nicht enthalten, es sei denn, man entscheidet sich für ein spezielles Angebot. Für alle anderen Leasingnehmer gilt: ohne den Nachweis einer Versicherung kommt kein Vertrag zustande. Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist ohnehin obligatorisch, beim Leasing muss aber auch eine Vollkaskoversicherung vorhanden sein.

Achten Sie darauf, ob Ihre Vollkaskoversicherung im Schadensfall den Neuwert oder nur den Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs versichert, der Leasinggeber wird bei Diebstahl oder Totalschaden den Neuwert zurückverlangen. Einige Leasingunternehmen bieten deshalb eine zusätzliche Police gegen Unterdeckung an. Diese sogenannte GAP-Versicherung zahlt wenn nötig die Differenz zwischen Wiederbeschaffungswert und Neuwert.

Anders als bei der Mietwohnung, wo Wartungsarbeiten dem Vermieter obliegen, ist beim Leasing der Kunde für alle Reparaturen zuständig. Mit den Leasingraten wird nur der normale Wertverlust beglichen, alle weiteren Kosten für Instandhaltung und Unterhalt des Fahrzeugs liegen beim Nutzer. Wer diese Verantwortung abgeben möchte und bereit ist, dafür zu bezahlen, für den könnte Service-Leasing interessant sein. Hier erhält man alle Serviceleistungen ganz unkompliziert aus einer Hand, was vor allem Geschäftskunden ansprechen dürfte.

Gegen einen Aufschlag auf die Leasingrate übernimmt der Leasinggeber Wartung und Reparatur, Reifenservice sowie die Abwicklung von Kfz-Steuer und Versicherungen. An Unternehmen mit größeren Fahrzeugflotten richten sich die sogenannten Full-Service Angebote. Hier übernimmt der Leasinggeber die komplette Fuhrpark-Verwaltung, die beispielsweise die Tankkostenabrechnung, die Führung von Statistiken und Wirtschaftlichkeitsberechnungen mit einschließt. Sowohl beim Service- als auch beim Full-Service-Leasing variiert der Leistungsumfang zwischen den verschiedenen Anbietern.


Diese Fragen sollten Sie sich merken


  1. Service-Leasing: Was beinhaltet "Wartung u. Reparatur"?
    Die Leistungen, die im Service "Wartung und Reparatur" eingeschlossen sind, variieren zwischen den einzelnen Anbietern. Standard sind die folgenden Dienste:
    • Inspektionen
    • Ölwechsel
    • Verschleißreparaturen, i.d.R. auch verschleißbedingte Motorschäden
    • TÜV- und AU-Gebühren

  2. Kann das Fahrzeug am Ende der Laufzeit übernommen werden?
    Am Ende der Laufzeit muss das Fahrzeug im vereinbarten Zustand (Restwert / Kilometerstand) zurückgegeben werden - es sei denn, Leasinggeber und -nehmer haben im Vertrag ausdrücklich eine Kaufoption vereinbart.

    Vorsicht bei Verträgen mit Andienungsrecht: Hier hat der Leasinggeber das Recht, dem Leasingnehmer das Fahrzeug zum vereinbarten Restwert-Preis zu verkaufen. Dieser Preis gilt auch, wenn der Wiederbeschaffungswert des Wagens unter dem festgelegten Preis liegt. Der Leasingnehmer muss das Fahrzeug also gegebenenfalls unter Wert kaufen, wenn der Leasinggeber dies wünscht. Umgekehrt hat der Leasingnehmer aber nicht das Recht, das Fahrzeug zu erwerben, wenn der Leasinggeber nicht zustimmt.

  3. Wie ist das Fahrzeug versichert?
    Der Leasingnehmer ist Fahrzeughalter, die Zulassung erfolgt auf seinen Namen. Als Halter hat der Leasingnehmer die erforderlichen Fahrzeugversicherungen nachzuweisen, die Wahl des Versicherers ist frei. Neben der obligatorischen Haftpflichtversicherung muss für Leasingfahrzeuge eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen werden. Einige Leasinggeber bieten Verträge an, in denen die Versicherungen bereits enthalten sind. Diese Variante ist die unkompliziert, aber nicht für jeden preiswert.

    Leasingnehmer, die in einer hohen Schadenfreiheitsklasse fahren oder einer bestimmten Tarifgruppe angehören (z.B. Beamte), kommen bei einer separat abgeschlossenen Versicherung vermutlich günstiger weg. Dazu kommt, dass die Versicherung beim Leasinggeber auf die Monatsrate angerechnet wird. Für monatliche Zahlung verlangen Versicherungen aber einen Aufschlag.

    Viele Leasinggeber bieten zusätzlich eine sogenannte GAP-Versicherung an. Im Falle eines Diebstahls oder Totalschadens schließt diese Police die Lücke zwischen dem Wiederbeschaffungswert, den die Kasko erstattet, und dem Neuwert des Fahrzeugs, den der Leasinggeber zurückverlangt. Bei einigen Leasinggebern ist dieser Unterdeckungsschutz kostenlos.

  4. Welche Laufzeit haben Leasingverträge?
    Üblich sind Laufzeiten zwischen 12 und 54 Monaten, bei einigen Leasinggebern sind die Wahlmöglichkeiten aber stärker beschränkt. Je kürzer die Laufzeit ist, desto höher liegt die Rate.

  5. Darf man ein Leasingfahrzeug verleihen oder im Ausland fahren?
    Die Verantwortung für das Fahrzeug liegt beim Leasingnehmer. Dieser ist zwar nicht Eigentümer, aber Halter des Fahrzeugs. Sofern die (separat abgeschlossene)Versicherung dies nicht verbietet, dürfen auch andere Personen das Fahrzeug nutzen. Auch Fahrten ins Ausland sind grundsätzlich erlaubt, solange nichts anderes vereinbart ist.

  6. Wofür leistete man die Sonderzahlung?
    Durch eine Sonderzahlung am Anfang des Vertrages lassen sich die monatlichen Leasingraten senken. Einige Leasinggeber schreiben eine bestimmte Mindesthöhe der Zahlung vor, bei den meisten besteht aber Wahlmöglichkeit, ob und wie viel bezahlt wird.