Ratenkredit - Umschuldung

Berechnen den Vorteil einer Umschuldung bei fallenden Zinsen

Mit dem Umschuldungs-Rechner können Sie Ihre Zinsersparnis berechnen, wenn Sie zu einem günstigeren Anbieter wechseln.


Kreditumschuldung
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Tipps für Ihre persönlichen Finanzen zum Thema Umschuldung

Umschuldung - wie geht das?

Eine Umschuldung lohnt sich zunächst einmal für viele, deren Girokonto mit Dispokredit dauerhaft bis zum Limit oder darüber hinaus ausgereizt wird. Die Sollzinsen, die die Banken in solchen Fällen berechnen, sind enorm hoch. Durch einen Ratenkredit kann man erheblich an den Kosten für Zinszahlungen sparen.

Momentan sind die Kreditzinsen zudem ziemlich im Keller. Dies äußert sich auch bei Ratenkrediten. Für viele bietet eine Umschuldung eine gute Möglichkeit, die Niedrigzinsphase zu nutzen und Kreditkosten zu sparen. Wie lange die generell niedrigen Zinsen bestehen bleiben, ist nicht absehbar. Einen Ratenkredit über 5.000 Euro mit 36 Monaten Laufzeit gibt es derzeit bereits ab 5,50 Prozent effektiven Jahreszins.

In den Genuss günstiger Zinsen können auch Verbraucher gelangen, die einen laufenden Ratenkredit haben. Wenn ein bestehender Kreditvertrag durch einen neu abgeschlossenen Kredit abgelöst wird, spricht man von Umschuldung. Dabei muss der neue Kredit nicht von der selben Bank stammen wie der alte. Man sollte jedoch nicht übereilt handeln und Kosten abwägen.

Die Kündigung eines laufenden Ratenkredits ist relativ einfach möglich.
Nach Ablauf von sechs Monaten ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten eine Kündigung jederzeit möglich (BGB ยง489, Art.1, S.2). Diese kurzfristige Kündigungsmöglichkeit unterscheidet Ratenkredite von langfristigen Darlehen. Bei Hypothekendarlehen zum Beispiel ist ein Ausstieg während der Zinsbindung normalerweise ausgeschlossen.

Wurde bei Abschluss des Ratenkredits eine Bearbeitungsgebühr erhoben, behält die Bank diese im Regelfall ein. In Ausnahmefällen kann die Gebühr anteilig erstattet werden. Besonders glücklich kann man sich schätzen, wenn der alte Ratenkredit mit einem Gebührenverzicht der Bank geschlossen wurde. In diesem Fall kommt man ohne Unkosten aus dem alten Ratenkreditvertrag heraus.

Um aus einem laufenden Kreditvertrag auszusteigen, muss natürlich das geliehen Geld zurückgezahlt werden. Will man vor Ende der ursprünglich ausgemachten Laufzeit den Kredit tilgen, werden bei vielen Krediten sogenannte Vorfälligkeitsentschädigungen fällig. Diese Entschädigungen sollen den Banken entgangene Zinsgewinne ersetzen.

Bei Ratenkrediten ist dieses Verfahren nicht üblich. Eine vorzeitige Rückzahlung des gesamten, verbliebenen Ratenkreditbetrages ohne Entschädigungen ist bei den meisten Instituten jederzeit möglich. Teilrückzahlungen (sogenannten Sondertilgungen) hängen von den Kreditbedingungen ab, die den Kunden bei Vertragsschluss ausgehändigt werden. Sondertilgungen sind bei Ratenkrediten allerdings eher unüblich, da der Bearbeitungsaufwand für die Banken recht hoch ist. Die komplette Rückzahlung erfolgt im Fall einer Umschuldung durch die Aufnahme eines neuen Ratenkredits.

Eine Umschuldung lohnt sich zunächst einmal für viele, deren Girokonto mit Dispokredit dauerhaft bis zum Limit oder darüber hinaus ausgereizt wird. Die Sollzinsen, die die Banken in solchen Fällen berechnen, sind enorm hoch. Durch einen Ratenkredit kann man erheblich an den Kosten für Zinszahlungen sparen.

Dieser Ersparnis muss man jedoch die Unkosten für den neuen Ratenkredit gegenüberstellen. Eine Umschuldung lohnt sich definitiv nicht, wenn das Girokonto nur gelegentlich ins Minus rutscht. Das gleiche gilt auch bei der Überziehung von Kreditkartenkonten.

Soll ein bestehender Dispo- oder Verbraucherkredit durch einen neuen Ratenkredit abgelöst werden, führt kein Weg am Rechnen mit spitzen Bleistift vorbei. Dabei sollte die Zinsersparnis des neuen gegenüber des alten Kredits mit den Unkosten des neuen Kredits verglichen werden. Auch eventuelle Prämien für eine Restschuldversicherung müssen Sie berücksichtigen.

Damit sich eine Umschuldung finanziell lohnt, muss der effektive Jahreszins des neuen Kredits deutlich unter dem des alten liegen. Je größer der Kreditbetrag und die Restlaufzeit des Altkredits sind, um so mehr lohnt sich der Abschluss eine neuen Ratenkredits.

Eine Umschuldung kann auch eine Lösung sein, wenn die Ratenzahlungen des alten Kredits zu hoch angesetzt wurden. Falls die monatlichen Raten Sie finanziell überfordern, kann ein neuer Kredit mit längerer Laufzeit und niedrigeren Monatsraten Abhilfe schaffen. Zu beachten ist dabei allerdings, dass ein Kredit alles in allem umso teurer wird, je länger er läuft. Gibt man nicht Acht, droht die Schuldenfalle. Am sichersten fahren Sie, wenn die monatlichen Rückzahlungen ihrer finanziellen Belastbarkeit angepasst sind.

Tipp: Geben Sie bei der Beantragung eines Ratenkredits, mit dem ein bereits bestehender Kredit abgelöst werden soll, auf jeden Fall als Verwendungszweck "Umschuldung" an. Nur so ist gewährleistet, dass das Kreditinstitut diesen Umstand bei der Kreditentscheidung berücksichtigen kann. Geben Sie als Verwendungszweck einen anderen Grund an, verweigert die Bank möglicherweise den neuen Kredit, da der bereits bestehende Kredit plus dem neu beantragten Ratenkredit Ihre Bonität überschreitet.