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News

Krankenversicherungen: Im Studium kann sich viel ändern(2004-07-27 12:00:00)

Krankenversicherungen waren bislang kein Thema? Das kann sich während eines Studiums schlagartig ändern. Spätestens mit 25 muss man die Weichen für die Zukunft in der Krankenversicherung stellen.

Kein Studium ohne Versicherungsnachweis


Mit der Immatrikulation fängt es an: Hier sind nicht nur Abi-Zeugnis und Zulassungsbescheid gefordert, sondern auch ein Nachweis der Krankenversicherung - ohne ist ein Studium nicht möglich. Die Krankenversicherungspflicht gilt für die gesamte Studienzeit, sonst droht schlimmstenfalls die Exmatrikulation.

Für Studierende, die in der gesetzlichen Familienversicherung ihrer Eltern versichert sind, ist die Krankenkassenfrage erst einmal kein Problem. Bei privat Krankenversicherten sieht dies aber anders aus. Denn alle Studenten an deutschen (Fach-) Hochschulen sind zuerst einmal Pflichtmitglieder einer gesetzlichen Krankenversicherung. Wer privat versichert ist, kann sich von der Versicherungspflicht in den ersten drei Monaten nach Beginn des Studiums befreien lassen.

Nur dann ist es möglich, die private Krankenversicherung fortzusetzen. Die Befreiung gilt für das gesamte Studium und kann nicht widerrufen werden. Wenn man also einmal von der Versicherungspflicht befreit ist, kann man während des gesamten Studiums nicht mehr in die gesetzliche Krankenversicherung zurück.

Aber auch bei gesetzlich Versicherten stehen während der Studienzeit Entscheidungen an. Es gibt generell drei verschiedene Möglichkeiten, als Student über eine gesetzliche Kasse versichert zu sein: Die kostenlose Familienmitversicherung, die günstige studentische Krankenversicherung und die relativ teure freiwillige Krankenversicherung.


Familienversicherung


Ist ein Elternteil Mitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse, können Familienmitglieder kostenlos mitversichert werden. Auf diese Art sind die Meisten auch während der Schulzeit versichert. Doch die kostenlose Mitversicherung hat ihre Grenzen. Wer regelmäßig mehr als 20 Stunden die Woche arbeitet oder ständig mehr als 400 Euro hinzuverdient, fliegt raus. Für Jobs während der Semesterferien gilt diese Regelung jedoch normalerweise nicht.

Die Mitversicherung endet automatisch mit dem 25. Geburtstag. Die Zeit des Wehr- oder Zivildienstes erhöht die Altersgrenze ebenso wie ein freiwilliges ökologisches oder soziales Jahr. Es gibt noch weitere Ausnahmen, die im Einzelfall eine Verlängerung der Frist bewirken können, z.B. Schwangerschaft und langandauernde Erkrankungen.

Studierende mit einer Behinderung können auf unbegrenzte Zeit über ihre Familie krankenversichert sein. Wer mit einer Behinderung dauerhaft über die Eltern versichert bleiben will, sollte die Details aber am besten mit der Versicherung seiner Eltern klären.

Verheiratete Studenten haben die Möglichkeit sich über Ihren Ehepartner zu versichern, vorausgesetzt dieser ist Mitglied einer gesetzlichen Kasse. Eine Altersgrenze besteht nicht. Kinder einer gesetzlich versicherten Studentin sind von Geburt an kostenlos in der Krankenkasse der Mutter mitversichert.


Studenten-Tarif der gesetzlichen Kassen


Wer die Altersgrenze von 25 Jahren erreicht hat oder für die Familienversicherung zu viel verdient, muss sich selbst versichern. Nun sollte man sich entscheiden, ob man gesetzlich oder privat versichert sein will. Die Beiträge für Studenten zur gesetzlichen Pflichtversicherung sind bei allen Kassen gleich hoch (z.Zt. 54,52 Euro pro Monat). Wer BAföG bezieht, hat einen Anspruch auf zusätzliche monatliche Zahlungen, um die Krankenkassenbeiträge auszugleichen.

Die studentische Krankenversicherung endet in dem Semester, in dem man 30 Jahre alt wird oder aber mit dem Ende des 14. Fachsemesters. Außerdem muss man für die studentische Krankenversicherung dem "Erscheinungsbild nach Student" sein - wie es im schönsten Bürokratendeutsch heißt. Das bedeutet, dass "die Zeit und Arbeitskraft überwiegend vom Studium in Anspruch genommen wird". Wer in mehr als 26 Wochen pro Jahr über 20 Stunden die Woche arbeitet, gilt versicherungsrechtlich nicht mehr als Student sondern als Arbeitnehmer.

Ausgeschlossen von den günstigen Tarifen sind außerdem Studenten, die "hauptberuflich selbständig tätig" sind. Von einer solchen hauptberuflichen Tätigkeit gehen die Versicherungen aus, wenn ein Student Arbeitnehmer beschäftigt, mehr als 18 Stunden in der Woche mit der Arbeit als Selbständiger verbringt oder die Selbständigkeit bereits vor dem Studium begann und nun in gleichem Umfang fortgesetzt wird.


30 Jahre und immer noch Student


Versicherungsrechtlich gilt man ab 30 Jahren nicht mehr als Student. Das gleiche gilt, wenn das 14. Fachsemester beendet wurde. Eine Krankenversicherung für Studenten ist unter diesen Bedingungen in der Regel nicht mehr möglich. Es gibt aber zum Glück einige Ausnahmen, die eine längere Mitgliedschaft in der günstigen studentischen Krankenversicherung ermöglichen.

Neben einer Schwangerschaft, fallen hierunter auch Kinderbetreuung, längere Erkrankungen oder Behinderung, nicht selbst zu verantwortende Verzögerungen im Studium (z.B. wegen einer Erkrankung des Prüfers oder einem fehlendem Praktikumplatz), vorherige Ausbildung im zweiten Bildungsweg, Aufbau- oder Zweitstudium, Mitarbeit in der universitären Selbstverwaltung sowie die "Verhinderung der Studienaufnahme aus politischen Gründen". Auch der Wehr-/Zivildienstzeit erhöht die Altersgrenze. Selbst wenn man ein Studium wegen einer Krankheit abbricht und später erneut anfängt zu studieren, verlängert sich die Frist.

Wer nicht auf eine Ausnahmeregelung hoffen kann, muss sich Gedanken über seine zukünftige Krankenversicherung machen. Soll das Studium fortgesetzt werden, stehen zwei Alternativen zur Verfügung: Entweder man wird freiwilliges Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse oder versichert sich bei einer privaten Krankenversicherung. Wer verheiratet ist, kann sich als dritte Möglichkeit kostenlos über seinen Ehepartner versichern, wenn dieser Mitglied einer gesetzlichen Kasse ist.


Privat versichert - Luxus oder Notlösung


Wer sich als Student privat versichern will, muss zu Beginn des Studiums einen Antrag auf Befreiung von der Versicherungspflicht stellen. Diese Pflicht beginnt generell mit der Einschreibung. Für diejenigen, die über ihre Familie gesetzlich versichert sind, verschiebt sich diese Versicherungspflicht auf den 25. Geburtstag - in Einzelfällen auch darüber hinaus. Bis zu drei Monate danach kann man diesen Antrag noch stellen. Wer die Frist verpasst, muss auf jeden Fall bis zum Ende des Studiums in der gesetzlichen Krankenkasse bleiben. Den Schritt in die Private Versicherung sollte man sich allerdings gut überlegen, denn wer einmal befreit ist, kann während des Studiums nicht zurück in die gesetzliche Krankenkasse, auch nicht als freiwilliges Mitglied.

Für die private Versicherung haben Studenten zwei Möglichkeiten: Eine private Krankenvollversicherung oder der Studenten-Tarif der privaten Krankenversicherung. Der Studenten-Tarif orientiert sich bei Beiträgen und Leistungen an der gesetzlichen Krankenversicherung. Für männliche Studierende liegt der Beitrag oft unter dem der freiwilligen gesetzlichen Versicherung. Studentinnen zahlen dagegen meist mehr als ihre männlichen Kommilitonen.

Die private Vollversicherung hat den Vorteil, dass Altersrückstellungen angelegt werden. Das heißt, wer dauerhaft in einer privaten Krankenversicherung bleiben will, kann dadurch mit niedrigeren Beiträgen im Alter rechnen. Die Leistungen sind deutlich besser als die der gesetzlichen Kassen: Neben freier Arzt- und Krankenhauswahl gehört die Unterbringung in einem Ein- oder Zweibettzimmer bei einem Krankenhausaufenthalt zum Standard der privaten Krankenversicherungen. Weitere Extraleistungen sind möglich, erhöhen allerdings die Versicherungsprämien.

Bei einer privaten Versicherung sollte man allerdings die Zeit nach dem Studium stets im Auge behalten. Mit einem Verdienst unter 45.900 Euro jährlich ist ein Verbleib in einer privaten Krankenversicherung für Nicht-Selbständige unmöglich. Die vorher eingezahlten Altersrückstellungen lassen sich dann nur zeitlich begrenzt über eine kostenpflichtige Anwartschaft aufrecht erhalten. Wer allerdings nach dem Studium gleich mit einem Monatsgehalt von über 3.862,50 Euro brutto startet, kann in der Privaten Krankenversicherung bleiben. Nur die wenigsten dürften jedoch einen solchen Traumstart hinlegen.