Private Krankenversicherung Selbstbehalt

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Sicherheit für wenig Geld(2004-05-28 12:00:00)

"Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen", heißt es im Volksmund. Manchmal fügt man anderen aber auch Schaden zu, ohne es zu wollen - dann ist es mit der Ruhe meistens vorbei. Hat man dann keine gute Haftpflichtversicherung abgeschlossen, bezahlt man alles aus der eigenen Tasche

Haftpflicht - wer braucht sie?


Im Alltagsleben gibt es viele Situationen, in denen wir aus Unachtsamkeit Schaden anrichten können. Egal, ob wir den Rotwein ausgerechnet über dem neuen hellen Sofa der Nachbarin ausschütten, oder beim Fahrradfahren einen Verkehrsunfall provozieren - wenn wir Kosten verursachen, müssen wir auch für sie aufkommen.

"Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstandenen Schadens verpflichtet." (§ 823 BGB) Fügt man also jemandem einen Schaden zu, so haftet man mit seinem gesamten privaten Vermögen und zwar so lange, bis der gesamte Verlust bezahlt ist.

Damit solche Missgeschicke keinen in den finanziellen Abgrund reißen, gibt es die private Haftpflichtversicherung. Sie soll in erster Linie vor existenzbedrohenden Forderungen schützen, die durch die Verletzung eines Menschen, Schäden durch Feuer oder Wasser oder die häufigeren kleinen Unfälle des Alltags auf den Verursacher zukommen können.

Eine private Haftpflichtversicherung wehrt zudem unberechtigte Ansprüche Dritter für den Versicherten ab. Die Versicherung prüft also erst einmal ob, und in welcher Höhe überhaupt eine Verpflichtung zum Schadenersatz besteht. Kommt es dadurch zu einem Rechtsstreit, übernimmt der Versicherer nicht nur die Prozess- und Regulierungskosten, sondern vertritt auch den Versicherten vor Gericht.


Versicherung für echte Schäden


Die private Haftpflichtversicherung deckt die Kosten ab, die aus der gesetzlichen Haftpflicht des Versicherungsnehmers als Privatperson, Aufsichtspflichtiger und als Mieter bzw. Eigentümer einer (ausschließlich zu Wohnzwecken verwendeten) Wohnung entstehen. Im Straßenverkehr sind Schäden, die man als Radfahrer und Fußgänger verursacht, versichert. Ebenfalls eingeschlossen sind Schäden, die durch die Haltung von kleinen Haustieren wie Katzen, Hamstern oder Fischen entstehen. Will man dagegen Schäden durch größere oder "gefährliche" Tiere versichern, braucht man eine separate Tierhalter-Haftpflichtversicherung. Diese ist beispielsweise für Besitzer von Hunden oder Pferden nötig.

Die häufigsten Schäden werden von allen Versicherungen gleichermaßen abgedeckt. Es gibt aber Versicherer bei denen im Grundtarif schon enthalten ist, was bei anderen als so genannte Deckungserweiterung extra kostet. Leistungen die über den Mindeststandard hinausgehen sind z.B.: Schäden, die man als Mieter einer Ferienwohnung im Ausland verursacht hat, Verlust fremder Schlüssel (außer: Büroschlüssel), Hüten eines fremden Hundes, beschädigte Heizöltanks (bis 5000 Liter), Mietsachschäden (z. B. kaputtes Waschbecken).

Außerdem sollten Sie sich überlegen, ob Sie besondere Risiken wie z.B. Hausbau, teure Mietwohnungen, Surfbretter oder die Betreuung fremder Kinder mitversichern müssen. Bei der Auswahl des Versicherers sollte man also nicht nur auf die Prämie achten, sondern auch auf den Zusatzschutz, der über den Mindeststandard hinaus angeboten wird. Nur wenn Sie keine besonderen Risiken absichern brauchen reicht es, allein nach den Kosten zu gehen.

Übrigens greift die private Haftpflicht-Versicherung im Ausland im selben Umfang wie in Deutschland. Allerdings kann die Leistung auf eine bestimmte Aufenthaltsdauer beschränkt sein: innerhalb der EU sind Begrenzungen zwischen drei und fünf Jahren üblich, im übrigen Ausland zwischen einem und zwei Jahren.


Nicht alles ist versichert


Trotz aller Vorzüge einer privaten Haftpflichtversicherung sollte jedem klar sein, dass eine Police keine Lizenz zum unbeschwerten "Sau rauslassen" ist. Schäden, die vorsätzlich angerichtet werden, sind natürlich nicht versichert. Auch die Gefahren eines Berufes oder Amtes - auch Ehrenamtes - müssten anderweitig versichert werden. Und auch Schäden, die durch die Ausübung von Risiko-Sportarten wie Reiten oder Klettern entstehen, sind normalerweise nicht versichert. Jagdunfälle fallen unter den Versicherungsschutz der privaten Haftpflichtversicherungen, ansonsten sind die Risiken von Schusswaffen jedoch nicht abgedeckt.

Haftung für Kinder
Besonders zu erwähnen ist die Haftung für Schäden durch Kinder unter sieben Jahren. Üblicherweise sind diese schuldunfähig und im Schadensfall zahlt die Versicherung nur, wenn Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Wann aber eine Verletzung der Aufsichtspflicht vorliegt ist Ermessenssache. Eltern sollten, wenn möglich, die generelle Abdeckung von Schäden schuldunfähiger Kinder im Vertrag absichern.

Wer braucht welche Leistung?
Manche einfachen Policen decken nur Schäden bis zu einer Million Euro ab. Für Renten- und Schmerzensgeldansprüche kann diese Deckungssumme unter Umständen nicht ausreichen. Personen- und Sachschäden sollten daher mit mindestens drei Millionen Euro gedeckt sein, während für Vermögensschäden eine Deckungssumme von mindestens 50.000 Euro empfehlenswert ist. Die Prämien für solche Policen sind nur ein paar Euro teurer. Sparen sollte man deswegen an dieser Stelle auf keinen Fall, denn die paar Euro können im Versicherungsfall entscheidend sein.

Selbstbeteiligung
Wer dennoch die Police möglichst günstig abschließen will, kann eine Versicherung mit Selbstbeteiligung auswählen. Die Selbstbeteiligungen liegen zwischen 100 und 250 Euro pro Schadensfall. Eine Versicherung mit Selbstbeteiligung bzw. Selbstbehalt lohnt sich aber für den einzelnen Versicherungsnehmer nur, wenn sich die Prämie dadurch deutlich verringert. Der Selbstbehalt fällt grundsätzlich bei jedem Schaden an, auch wenn die Gesamtsumme über dem Selbstbehalt liegt. Sinnvoller sind deshalb Angebote, die einen Schaden nur dann regulieren, wenn er den Selbstbehalt überschreitet - dann aber in voller Höhe und ohne Selbstbeteiligung.

Für jeden Haushalt die richtige Police!
Versichern sollte sich grundsätzlich jeder. Eine private Haftpflichtversicherung kann an alle möglichen individuellen Lebenssituationen angepasst werden. Es gibt Versicherungen für Singles, für Paare ohne Trauschein, für Familien und für junge Leute und Senioren.

In der Familienversicherung sind grundsätzlich alle unverheirateten Kinder solange mitversichert, wie sie sich in einer Ausbildung befinden. Für Paare ohne Trauschein - oft auch für gleichgeschlechtliche - gilt bei Nennung aller Beteiligten und der im Haushalt lebenden Kinder derselbe Schutz. Sondertarife gibt es für Singles, junge Leute bis 25 und für Senioren ab 60 Jahren. Hier können aber keine weiteren Personen mitversichert werden, da die Deckungssummen manchmal geringer sind oder sie mehr Leistungsausschlüsse beinhalten.


Gleiche Leistung bei doppeltem Preis


Wie bei allen anderen Finanz- und Versicherungsprodukten ist die Preisspanne auch bei der privaten Haftpflichtversicherung sehr groß. Sie sollten deswegen unbedingt Leistungen und Preise verschiedener Anbieter vergleichen, um eine Versicherung mit gutem Preis-Leistungsverhältnis abzuschließen. Bei forium.de können Sie die für Sie passende Versicherung finden, indem Sie zunächst Ihre Anforderungen an die Versicherung eingeben und dann Preise und Leistungen vergleichen.

Möchte beispielsweise eine 35-Jährige eine Familienversicherung ohne Selbstbehalt abschließen, so kostet diese bei den NV-Versicherungen rund 51 Euro (Privat Spar Tarif), bei InterRisk knapp 93 Euro (Tarif L) und beim Deutschen Herold 131 Euro (Dimensio Plus) pro Jahr.
Dabei bietet die teuerste Versicherung nicht unbedingt die besten Leistungen. So sind beim Deutschen Herold Mietschäden bis zu 250.000 Euro und bei NV-Versicherungen bis zu 1.000.000 Euro mitversichert. Auch das Bauherrenrisiko ist bei den NV-Versicherungen mit 50.000 Euro höher versichert als bei der teureren Konkurrenz (25.000 Euro).

Soll eine Familienversicherung mit Selbstbeteiligung abgeschlossen werden, verbilligt sich automatisch der Jahresbeitrag. So kann man bei der VHV bei einem Selbstbehalt von 150 Euro bereits für 37,11 Euro eine Haftpflicht-Versicherung abschließen. Tendenziell preisgünstiger sind natürlich auch Haftpflichtversicherungen für Singles, die sich bei Inno Finance schon für 41,90 Euro Jahresbeitrag ohne Selbstbeteiligung versichern können.

Wechsel der Versicherung
Die Laufzeit einer Privaten Haftpflichtversicherung beträgt in der Regel ein Jahr. Wird der Vertrag nicht spätestens drei Monate vor Ablauf schriftlich gekündigt, verlängert er sich jeweils um ein Jahr. Eine Versicherung kann aber immer auch nach einem Schadensfall gekündigt werden. Bei einer Beitragserhöhung ohne gleichzeitige Leistungserweiterung kann der Vertrag mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden.