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Prinzipiell gibt es wenig Unterschiede zwischen einer Motorrad- und einer Kfz-Versicherung. Bei beiden ähneln sich die Leistungen von Haftpflicht-, Teil- und Vollkaskoversicherungen.

Für Klein- und Krafträder gelten jedoch nur 5 Schadenfreiheitsklassen. In der günstigsten Klasse (SF 3) werden Beiträge von 45 Prozent in der Haftpflicht- bzw. 55 Prozent bei der Vollkasko-Versicherung berechnet. Wie bei der Autoversicherung ist auch bei einer Motorradversicherung neben den Leistungen auch der Preis ein entscheidendes Kriterium.

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News

Concordia Versicherungen: Jahresbilanz 2010(2013-08-02 05:22:25)

Concordia Versicherungen: Jahresbilanz 2010

Concordia Unternehmensgruppe: Mit starken Wurzeln auf Wachstumskurs

·       Beitragseinnahmen im Konzern wachsen fast zweistellig

·       Concordia Mutter festigt Trendwende in Kraftfahrt

·       Concordia Rechtsschutz wächst deutlich über dem Markt

·       Concordia Leben mit stabilen laufenden Beiträgen und sinkendem Storno

·       oeco capital Leben mit nachhaltigen, innovativen Produkten

·       Concordia Kranken mit ausgezeichneten Ratings

·       Polnische Tochtergesellschaften mit 13 % Anteil am Konzerngeschäft

 

 

„Die Concordia Versicherungen haben das Jahr 2010 erfolgreich abgeschlossen. Die Anstrengungen im Vertrieb und im Kundenservice, die Investitionen in neue Produkte zeigen deutlich positive Entwicklungen. Alle Konzerngesellschaften sind gewachsen und haben solide Ergebnisse erzielt.“ Das sagte der Vorstandsvorsitzende der Concordia, Dr. Heiner Feldhaus, anlässlich der Bilanzpressekonferenz in Hannover.

 

Zu dem Wachstum von fast 10 Prozent im Konzern von 669,9 auf 731,6 Millionen Euro
(9,2 %) haben alle betriebenen Bereiche beigetragen – von der im Markt nach wie vor anstrengenden Kraftfahrtversicherung über die Kompositsparten ebenso wie die Rechtsschutz- und die Personenversicherungen.

 

Die ökologisch nachhaltig ausgerichtete oeco capital Lebensversicherung hat 2010 im Markt deutlich Fahrt aufgenommen und die polnischen Tochtergesellschaften befinden sich mit fast 100 Millionen Euro Beitragseinnahmen auf Augenhöhe der deutschen Töchter.

 

Die Combined Ratio lag im Konzern 2010 bei 93,1 %, damit besser als im Vorjahr (95,2 %) und im Vergleich zum Markt (96,0 %). Hierzu haben stabile und sinkende Kostensätze der Personenversicherungen spürbar beigetragen.

 

Das Kapitalanlageergebnis konnte im Geschäftsjahr 2010 von 99,4 Mio. Euro im Vorjahr auf 109,2 Mio. Euro gesteigert werden. Die Nettoverzinsung des Kapitalanlagebestandes von 2,52 Milliarden Euro lag bei 4,4, % (Vj. 4,2 %). Die konservative Anlagepolitik hat sich in einem schwierigen Marktumfeld erneut bewährt.

 

Insgesamt ergibt sich nach Steuern ein (konsolidierter) Jahresüberschuss von 8,9 Mio. Euro (Vj. 10,4 Mio. Euro). In dieses Ergebnis sind bereits Vorsorgemaßnahmen bei den Pensionsrückstellungen im Hinblick auf die Regelungen des Bilanzmodernisierungsgesetzes (BilMoG) in Höhe von 5,8 Mio. Euro eingegangen.

 

„Diese Ergebnisse sind umso erfreulicher, als das Jahr 2010 gleichzeitig die Herausforderungen an den Kapitalmärkten zu meistern und deutlich gestiegene Schadenaufwendungen zu verkraften hatte. Zudem wurden die Investitionen in Produkte und Vertrieb fortgesetzt und Kundenserviceprozesse verbessert“, betonte Feldhaus.

 

Für die bundesweit über 1.250 Mitarbeiter wird ein Gesundheitsmanagement aufgebaut. Auf Basis einer mit der Berufsgenossenschaft (VBG) durchgeführten Mitarbeiterbefragung geht es dabei über ergonomische Fragen hinaus um die weitere Verbesserung von Führungsprozessen, Gesundheit und Personalentwicklung.

 

Der Markenkern des Unternehmens ist durch solide Bodenständigkeit, Zuverlässigkeit und das menschliche Miteinander vor Ort geprägt. Der Gegenseitigkeitsgedanke der Gründer vor fast 150 Jahren ist aktueller denn je.

 

Mit der noch in 2011 geplanten Gründung der Stiftung „Mensch – Natur – Gemeinschaft“ soll deshalb bürgerschaftliches Engagement gefördert werden, insbesondere für den nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgang von Menschen miteinander und im Bezug zu den natürlichen Lebensgrundlagen.

 

  

Concordia Mutter festigt Trendwende in Kraftfahrt

 

Der Concordia Versicherungs-Gesellschaft auf Gegenseitigkeit erzielte 2010 Beitragseinnahmen in Höhe von 347,6 Mio. Euro (Vj. 337,8 Mio.). Diese für die Schadenversicherungen deutliche Verbesserung von 2,9 % (Vj. -0,9 %) wird getragen von einer gefestigten Trendwende in den Kfz-Sparten.

 

„Anders als in den Vorjahren“, so Feldhaus, „haben die Kfz-Sparten mit 168,0 Mio. Euro Beitrag eine kräftige Aufwärtsbewegung von plus 3,9 %  (Markt 0,6 %) erzielt und damit zum Beitragswachstum der Muttergesellschaft beigetragen.  In den SHU-Sparten zeigt der gebuchte Beitrag durchweg positive Vorzeichen und erreicht mit 179,6 Mio. Euro Beiträgen ein Wachstum von 2,1 % im Vergleich zum Vorjahr (175,9 Mio. Euro).

 

Wie in der gesamten Branche machte das Wetter auch keinen Bogen um Concordia Kunden. Aus den Schadenversicherungen (SHUK) wurden Leistungen für Schäden in Höhe von 245,1 Mio. Euro erbracht, was einer Schadenquote von 70,5 % brutto entspricht (Vj. 66,8 %).

 

„Wir hatten Xynthia und das Elbe-Hochwasser in den vergangenen Jahren. Dennoch war 2010 das aufwändigste Schadenjahr der letzten Dekade für die Concordia Muttergesellschaft“, so Feldhaus.

 

Das versicherungstechnische Ergebnis spiegelt diesen Aufwand wider, so dass nach 5,8 Mio. Euro im Vorjahr für 2010 ein Verlust von -7,0 Mio. Euro zu bilanzieren ist.

 

Das nicht versicherungstechnische Geschäft hat sich im schwierigen Umfeld des Kapitalmarktes erneut gut entwickelt. Mit einem Plus von 9,4 % gegenüber dem Vorjahr ist das Kapitalanlageergebnis auf 32,6 Mio. Euro gestiegen (Vj. 29,8 Mio. Euro) und weist eine Nettoverzinsung von 4,1 % aus (Vj. 3,8 %).

 

Der Jahresüberschuss der Concordia Versicherungs-Gesellschaft a.G. beläuft sich für 2010 somit auf 8,0 Mio. Euro nach 9,2 Mio. Euro im Vorjahr. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich leicht auf 48,9 % (Vj. 48,5 %).

 

 

Auch in den ersten vier Monaten des Jahres 2011 setzt sich die positive Beitragsentwicklung fort. Über alle Sparten der Muttergesellschaft (SHUK) liegen die Zuwächse der gebuchten Beiträge derzeit bei einem Plus 4,0 % und die Schadenquote bleibt mit derzeit 64,8 % deutlich unter dem Wert des selben Zeitraums im Vorjahr.

 

 

Concordia Rechtsschutz wächst deutlich über dem Markt

 

Das Beitragsvolumen der Concordia Rechtsschutz-Versicherung AG übertraf mit 83,9 Mio. Euro gebuchter Prämie das Vorjahresergebnis (81,1 Mio. Euro) um 3,5 % (Markt: 1,0 %). Dieser Wert, so Wolfgang Glaubitz, Vorstand der Gesellschaft,  spiegelt auch im Jahr 2010 die hohe Marktakzeptanz der Concordia Produkte wider.

 

„Wer mehr als dreimal stärker wächst als der Markt, ist auf einem guten Weg“, so Glaubitz, und auch in den ersten vier Monaten 2011 setzt sich dieser dynamische Trend mit 4,2 % Wachstum gegenüber dem Vorjahr fort.

 

Die Bruttoschadenquote sank um 3,3 Prozentpunkte auf den Wert 72,6 %, die Kostenquote blieb stabil auf Vorjahresniveau (31,8 %), so dass die zwischenzeitlich gestiegene Combined Ratio mit 104,4 % wieder auf den Wert von 2008 zurückgeführt werden konnte.

 

Ein erneut gutes Kapitalanlageergebnis auf Vorjahresniveau von 6,1 Mio. Euro führte unter dem Strich zu einem Jahresergebnis von 1,5 Mio. Euro, das damit fünfmal höher liegt als im Vorjahr (0,3 Mio. Euro).

 

Die Concordia Rechtsschutz erreichte sowohl im eigenen Ausschließlichkeitsvertrieb als auch bei Maklern und freien Vermittlern eine hohe Akzeptanz, „was wir auf zielgruppenorientierte Angebote und ein sehr leistungsstarkes Bedingungswerk zurückführen“, so Glaubitz.

 

Das Thema Mediation bei Rechtsstreitigkeiten gewinnt zunehmend an Bedeutung, das Anwaltsnetzwerk „Apraxa“ mit knapp 10.000 Fällen telefonischer Rechtsberatung pro Jahr hat sich gut etabliert.

 

Concordia Leben mit stabilen laufenden Beiträgen und sinkendem Storno

 

Die Concordia Lebensversicherung hat im Jahr 2010 die Beitragseinnahmen um 1,4 % auf 131,2 Mio. Euro steigern können. „Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis, weil es im wesentlichen mit laufenden Beiträgen erreicht wurde“, so Johannes Grale, Vorstand der Concordia Leben.

 

Die marktweite Beitragssteigerung von 6,0 % beruhe dagegen nahezu ausschließlich auf Einmalbeiträgen. Der Anteil der laufenden Beiträge (106,4 Mio. Euro) betrug im Jahr 2010 bei der Concordia Leben über 80 %, der Anteil der Einmalbeiträge nur 18,9 %, während der Marktschnitt hier bei rund 30 % lag.

 

Das stabilere Einmalbeitragsgeschäft wirkte sich auch positiv auf die Stornoquote aus. Im Vergleich zum Vorjahr sank diese Quote um 1,4 % auf 5,0 % (Markt 5,44 %).

 

„Das Wachstum der Concordia Leben ist auf die Bestandskunden ausgerichtet und behält die Solvabilität der Gesellschaft (224 %) fest im Blick“, so Grale.

 

Die Leistungen für Versicherungsfälle sanken leicht um 0,7 % auf 94,7 Mio. Euro. Gesunken ist erneut auch die Kostenquote auf 2,7 % (Vj. 2,8 %).

 

Das Kapitalanlageergebnis stieg knapp zweistellig um 9,9 % auf 52,2 Mio. Euro (Vj. 47,5 Mio. Euro). Die Nettoverzinsung verbesserte sich auf 4,4 % (Vj. 4,2 %).

 

So erwirtschaftete die Concordia Leben 2010 einen Rohüberschuss von 30,1 Mio. Euro
(Vj 24,4 Mio. Euro) und damit bei dieser Kennzahl das beste Ergebnis seit Bestehen (1975).

 

Für Direktgutschriften – die Überschussbeteiligung der Kunden – wurden 7,6 Mio. Euro
(Vj. 4,5 Mio. Euro) aufgewendet, ein Plus von 69 %.

 

Für die so wichtigen Rückstellungen für Beitragsrückerstattungen (RfB) konnten 107,5 Mio. Euro dotiert werden, ein Plus von 8,7 % gegenüber 2009 (98,9 Mio. Euro).

 

oeco capital Leben mit nachhaltigen, innovativen Produkten

 

Die oeco capital Lebensversicherung hat 2010 im Markt der ökologisch nachhaltigen Vorsorgeprodukte überzeugend Fahrt aufgenommen. Die Beitragseinnahmen stiegen um 13,5 % auf 33,1 Mio. Euro (Vj. 29,1 Mio. Euro). Das um 83 % gestiegene Neugeschäft ist als Vertriebskennzahl ein Indiz dafür, dass immer mehr Kunden auch bei der Altersvorsorge nachhaltig und ökologisch orientierte Produkte bevorzugen. Diese Dynamik setzt sich auch 2011 ungebrochen fort.

 

Neben der nach Umweltleitlinien und besonderen Nachhaltigkeitskriterien orientierten Kapitalanlage *) tragen innovative Produktangebote zu dieser Entwicklung bei. Eine „terminal-illness“-Komponente bei Risikoversicherungen (Leistungen bei schwerer Erkrankung), „junior BASIC“ als Invaliditätsschutz für Kinder mit Erhöhungs- und Umstelloptionen in eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder die „oeco futur“-Produkte mit deutlich erhöhten Leistungen bei Pflegebedürftigkeit zum Rentenbeginn überzeugten 2010 Kunden und Vertriebspartner.

 

*) Auszug aus den Umweltleitlinen und Nachhaltigkeitskriterien bei der
   Anlagepolitik:

·         Keine Herstellung von Kriegswaffen und Militärgütern

·         Keine Erzeugung von Atomenergie

·         Förderung „nachhaltigen Wirtschaftens“ mit den Kriterien Lokalität, Qualität, Beschränkung

·         Umweltfreundliche, regenerative Energiegewinnung

·         Effiziente Nutzung von Ressourcen und Energie

·         Umweltschonende Produktionsmethoden (Umsetzung umweltorientierter Forschung)

·         Erstellung einer Ökobilanz oder eines Umweltberichts

·         Einsatz von Umweltmanagementsystemen

·         Keine Erzeugung von und Handel mit umwelt- und gesundheitsschädigenden Technologien und Produkten

·         Keine genmanipulierten Produkte

Die Verwaltungskostenquote konnte 2010 von 3,4 % auf 3,0 % gesenkt werden.

 

Der Rohüberschuss ging 2010 von 3,6 Mio. Euro auf 2,9 Mio. Euro zurück. „Dies war aufgrund der geplanten höheren Vertriebs- und Produktinnovationen so zu erwarten“, so Lothar See, Vertriebsvorstand der Concordia Versicherungen, „und der gegenwärtige Markterfolg dieser noch kleinen Gesellschaft bestätigt unsere Zielvorstellungen.“

 

Beim Ergebnis der Kapitalanlagen wurden 10,0 Mio. Euro erzielt nach 9,5 Mio. Euro im Vorjahr. Der Kapitalanlagebestand stieg um 12 % auf 242,5 Mio. Euro (Vj. 216,5 Mio. Euro) und die Nettoverzinsung betrug 4,4 % (Vj. 4,3 %).

 

 

Concordia Kranken mit ausgezeichneten Ratings

 

Die Concordia Krankenversicherungs-AG hat das Jahr 2010 in allen Bilanzkennziffern positiv „bestanden“. Der gebuchte Beitrag stieg um 6,0 % auf 41,2 Mio. Euro (Vj. 38,8 Mio. Euro).

 

Die Aufwendungen für Leistungen sanken von 75,2 % des Vorjahres auf 73,2 %, die Verwaltungskostenquote sank um 0,1 % auf 3,1 % ebenso wie die Abschlusskostenquote mit 8,9 % (Vj. 9,5 %).

 

Die versicherungstechnische Ergebnisquote stieg von 12,1 % auf 14,8 % und der Rohüberschuss liegt mit 7,6 Mio. Euro deutlich (35,7 %) über dem Vorjahreswert von 5,6 Mio. Euro.

 

Bei den Kapitalanlagen erhöhte sich der Bestand um 15,9 % auf nunmehr 159,7 Mio. Euro, die Nettoverzinsung stieg von 4,2 % auf 4,4 %. Die Kapitalanlage legt um 20 % zu und weist für 2010 im Ergebnis 6,6 Mio. Euro aus nach 5,5 Mio. Euro im Vorjahr.

 

Die für den krankenversicherten Kunden wichtige Position „Rückstellungen für Beitragsrückerstattungen“ wurde mit 19,5 Mio. Euro dotiert, auch hier ein deutlicher Zuwachs um 10,2 % (Vj. 17,7 Mio. Euro).

 

 

„Alles in allem“, so Johannes Grale, Vorstand der Krankenversicherung, „zeigen die Zahlen, dass es sich hier um eine grundsolide Gesellschaft handelt.“

 

Dies wurde 2010 erneut von renommierten Ratingagenturen bestätigt: Assekurata vergab zum siebten Mal in Folge die Note A+ (sehr gut). Die auf Krankenversicherer spezialisierte Rating-Agentur Morgen & Morgen sieht Concordia Kranken mit „ausgezeichnet“ unter den führenden Qualitätsversicherern.

 

Gute Ratings, so Grale, haben für einen Krankenversicherer besondere Bedeutung. Am Markt habe sich die Überzeugung immer mehr durchgesetzt, dass gute Tarife allein nicht ausreichen. Bedingungswerk und Bilanzkennzahlen rücken immer stärker in den Mittelpunkt, wenn es um die Wahl des richtigen Partners gehe.

 

 

Polnische Tochtergesellschaften mit 13 % Anteil am Konzerngeschäft

 

Die polnischen Tochtergesellschaften der Unternehmensgruppe verzeichnen auch 2010 ein erfolgreiches Geschäftsjahr.

 

So weisen die polnischen Gesellschaften, zu denen ein Sach- und ein Lebensversicherer zählen, 2010 einen gebuchten Beitrag von 93,3 Mio. Euro aus – gegenüber 52,3 Mio. Euro im Vorjahr ein Plus von 78 %.

 

„Damit bewegen sich unsere polnischen Töchter auf Augenhöhe und trugen in 2010 bereits rund 13 % zum Konzernumsatz bei“, berichtet Dr. Feldhaus.

 

Der deutliche Beitragssprung ist zum Teil durch die Zeichnung eines größeren Rechtsschutzpaketes gelungen, dessen Laufzeit – wie viele Produkte im polnischen Markt – auf ein Jahr begrenzt und in 2011 neu zu verhandeln ist.

 

Der Anspruch des Vorstandsvorsitzenden der Concordia Polska, Piotr Narloch, ist es, dass auch im Jahr 2011 den Konzernanteil deutlich zweistellig darzustellen.

 

Ausblick 2011 – Beitragsentwicklung

 

Insgesamt geht die Branche (GDV) 2011 von einem Wachstum von 0,5 % aus.

Im Konzern erwarten die Concordia Versicherungen (inländische Gesellschaften) für 2011 ein moderates Wachstum von rund 1,5 %.

 

Für den Bereich der Schaden-/Unfallversicherungen (SHUK und Rechtsschutz) prognostiziert der GDV ein Plus von 2,0 %.

Hier erwartet die Concordia Muttergesellschaft auf das gesamte Jahr 2011 in den SHUK-Sparten Zuwächse auf Marktniveau.

Die Concordia Rechtsschutz geht wie im Vorjahr von einem Zuwachs deutlich über dem Markt aus.

 

In der Lebensversicherung erwartet die Branche insgesamt einen Rückgang des Prämienvolumens von minus 3,0 %.

Da diese Prognose von den rückläufigen Einmalbeiträgen gefärbt ist, erwartet die Concordia Lebensversicherung AG hier einen besseren Wert als den Marktdurchschnitt.

 

Ganz anders die oeco capital Lebensversicherung AG: Hier wird ein deutlich positives Wachstum angestrebt. Dies führt zu einer Gesamteinschätzung für beide Lebensversicherer des Konzerns: Besser als der Markt.

 

Die Erwartungen der Privaten Krankenversicherer sehen den PKV-Markt 2011 bei plus 6,0 % Wachstum.

Für die Concordia Krankenversicherung AG werden für 2011 Beitragszuwächse auf Marktniveau erwartet.

 

 

Auf einen Blick

Concordia Versicherungen (Konzern)

 

2010

2009

2008

Gebuchter Beitrag in Mio. €

731,6

669,9

651,3

Gebuchter Beitrag in % zu Vorjahr

9,2

2,9

-0,5

Bereinigte Schadenquote -brutto- in %

64,1

69,0

64,6

Kostenquote -brutto- in %

29,0

26,2

26,0

Combined Ratio -brutto- in %

93,1

95,2

90,6

Nettoverzinsung in %

4,4

4,2

3,8

Jahresüberschuss (konsolidiert) in Mio. €

8,9

10,4

14,8

Kapitalanlagebestand in Mio. €

2.520,70

2.402,80

2.301,20

Eigenkapital in Mio. €

139,5

126,1

115,7

 

Concordia Versicherungs-Gesellschaft a. G.

 

2010

2009

2008

Gebuchter Beitrag in Mio. €

347,6

337,8

340,7

Gebuchter Beitrag in % zu Vorjahr

2,9

-0,9

-6,4

Bereinigte Schadenquote -brutto- in %

70,5

66,8

65,2

Kostenquote -brutto- in %

32,5

31,9

31,6

Combined Ratio -brutto- in %

103,0

98,7

96,8

Nettoverzinsung in %

4,1

3,8

3,3

Jahresüberschuss (nach Steuern) in Mio. €

8,0

9,2

13,3

Kapitalanlagebestand in Mio. €

794,2

799,7

786,7

Eigenkapital in Mio. €

155,0

147,0

137,8

 

Concordia Rechtsschutz-Versicherungs-AG

 

2010

2009

2008

Gebuchter Beitrag in Mio. €

83,9

81,1

79,8

Gebuchter Beitrag in % zu Vorjahr

3,5

1,6

4,4

Bereinigte Schadenquote -brutto- in %

72,6

75,9

73,5

Kostenquote -brutto- in %

31,8

31,7

30,9

Combined Ratio -brutto- in %

104,4

107,6

104,4

Nettoverzinsung in %

4,1

4,4

3,4

Jahresüberschuss (vor EAV) in Mio. €

1,5

0,3

0,1

Kapitalanlagebestand in Mio. €

151,4

145,8

136,2

Eigenkapital in Mio. €

17,4

17,2

15,9

EAV: Ergebnisabführungsvertrag

 

Concordia Lebensversicherungs-AG

 

2010

2009

2008

Gebuchter Beitrag (ohne Beitrag aus RfB) in Mio. €

131,2

129,4

120,5

Gebuchter Beitrag (ohne Beitrag aus RfB) in % zu Vorjahr

1,4

7,4

0,8

Kostenquote Verwaltung in %

2,7

2,8

3,0

Kostenquote –Abschluss in %

4,1

3,0

2,3

Nettoverzinsung in %

4,4

4,2

3,7

Rohüberschuss in Mio. €

30,1

24,4

20,0

Kapitalanlagebestand in Mio. €

1.213,2

1.152,5

1.091,2

Eigenkapital in Mio. €

14,4

13,9

13,9

RfB: Rückstellung für Beitragsrückerstattung

 

oeco capital Lebensversicherung AG

 

2010

2009

2008

Gebuchter Beitrag (ohne Beitrag aus RfB) in Mio. €

33,1

29,1

27,6

Gebuchter Beitrag (ohne Beitrag aus RfB) in % zu Vorjahr

13,5

5,4

0,8

Kostenquote Verwaltung in %

3,0

3,4

3,3

Kostenquote –Abschluss in %

3,7

3,7

2,2

Nettoverzinsung in %

4,4

4,3

4,6

Rohüberschuss in Mio. €

2,9

3,6

3,4

Kapitalanlagebestand in Mio. €

242,5

216,5

222,8

Eigenkapital in Mio. €

10,3

8,2

6,1

RfB: Rückstellung für Beitragsrückerstattung

 

 

Concordia Krankenversicherungs-AG

 

2010

2009

2008

Gebuchter Beitrag (ohne Beitrag aus RfB) in Mio. €

41,2

38,8

38,1

Gebuchter Beitrag (ohne Beitrag aus RfB) in % zu Vorjahr

6,0

2,0

9,7

Verwaltungskostenquote in %

3,1

3,2

3,3

Abschlusskostenquote in %

8,9

9,5

9,3

Nettoverzinsung in %

4,4

4,2

3,8

Versicherungstechnische Ergebnisquote in %

14,8

12,1

16,0

Kapitalanlagebestand in Mio. €

159,7

137,8

120,9

Eigenkapital in Mio. €

6,2

6,2

6,2

RfB: Rückstellung für Beitragsrückerstattung

 

 

Ihr Ansprechpartner für redaktionelle Fragen:

Michael Vieregge, Abteilungsdirektor Stab / Kommunikation Presse,
Tel.: 0511 / 57 01 - 18 70

michael.vieregge@concordia.de

 



Pressemitteilung Concordia (19.05.11 - Concordia Versicherungen: Jahresbilanz 2010)