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Richtig handeln bei der Abgeltungssteuer: Angespartes clever verwalten

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Richtig handeln bei der Abgeltungssteuer: Angespartes clever verwalten-Anzeige- Die Abgeltungssteuer besteuert Kapitalerträge aus Privatinvestitionen. Ein Freibetrag für die Sparer liegt bei 801 Euro, bei Verheirateten werden 1602 Euro veranschlagt. Unter die Abgeltungssteuer fallen Aktienkursgewinne, Bonuszahlungen und Spekulationsgewinne sowie Dividenden. Der pauschale Steuersatz der Abgeltungssteuer liegt bei 25 Prozent. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag und, gegebenenfalls, auch die Kirchensteuer. mehr...

Reisekostenrecht 2014: Diese Änderungen sollten Sie kennen

Reisekostenrecht 2014: Diese Änderungen sollten Sie kennen Wer vorübergehend eine zweite Tätigkeitsstelle übernimmt, die außerhalb der eigenen Wohnung und der ersten Arbeitsstätte liegt, kann die dafür anfallenden Reisekosten steuerlich geltend machen. Seit 1. Januar 2014 ist die Reform des steuerlichen Reisekostenrechts in Kraft getreten. Die Reform verursacht einige Veränderungen bei der steuerlichen Veranlagung der Reisekosten, die Sie kennen sollten. mehr...

20 Steuertipps zum Steuern sparen

Für viele Steuerzahler ist die Steuererklärung mehr als das notwendige Übel. Bietet sich doch jedes Jahr von Neuem die Möglichkeit, seine Haushaltskasse vom Finanzamt aufbessern zu lassen. Ihre Rückzahlung könnte dabei umso üppiger ausfallen, wenn Sie die folgenden kleinen Steuertipps beherzigen. mehr...

News

Lohnsteuer 2010: Mit Werbungskosten und Sonderausgaben Geld sparen (2011-01-30 11:23:32)

Jährlich grüßt die Steuererklärung. Mit ihr grüßen auch so seltsame Begriffe wie Arbeitnehmer-Pauschbetrag oder Sonderausgaben. Was steckt hinter diesen Steuerbegriffen? Wie hoch sind die Frei-, Pausch- und Höchstbeträge? Für das Steuerjahr 2010 haben wir die wichtigsten Informationen für Sie zusammengefasst.

Sind Sie überhaupt steuerpflichtig?


Grundfreibetrag (dhe/tel) Jedem Bürger steht ein Grundfreibetrag von 8.004 Euro pro Kalenderjahr zur Verfügung. Einkommensteuern muss er dafür nicht zahlen. Der Grundfreibetrag wird regelmäßig der Entwicklung der Lebenshaltungskosten angepasst. Einkommensteuertarif Der geltende Einkommensteuertarif ist ein progressiver Tarif: Das bedeutet, je höher das zu versteuernde Einkommen, desto höher auch der jeweilige Steuersatz. Der Eingangssteuersatz ist der niedrigste Einkommensteuertarif, dieser liegt derzeit bei 14 Prozent. Er beginnt nach dem Überschreiten des Grundfreibetrages. Der Steuertarif steigt bis zu einer Einkommenshöhe von 52.882 Euro auf 42 Prozent an. Anschließend bleibt er bis zu einer Einkommenshöhe von 250.730 Euro konstant. Danach wird der Spitzensteuersatz, von 45 Prozent fällig. Steuererklärungspflicht Nicht jeder Arbeitnehmer ist grundsätzlich dazu verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Das muss sie oder er nur in bestimmten Fällen, beispielsweise, wenn im Veranlagungsjahr: - beide Eheleute arbeiten und einer die Steuerklassen V oder VI hat. - das Finanzamt einen Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eingetragen hatte. - Entgeltersatzleistungen (z.B. Krankengeld, Mutterschaftsgeld, Arbeitslosengeld, Kurzarbeitergeld) über 410 Euro bezogen wurden. - der Arbeitnehmer bei mehr als einem Arbeitgeber beschäftigt war. Das sind die gängigsten Voraussetzungen. Auch wenn man keinen Arbeitslohn im letzten Jahr bezogen hat, kann es sein, dass eine Einkommensteuererklärung fällig wird. Etwa, wenn man andere Einkünfte - wie Miet- oder Zinseinnahmen - hatte.


Werbungskosten - Kosten für die Arbeit


Wer noch nie das Wort Werbungskosten gehört hat, vermutet vielleicht hinter dem Begriff Kosten für Reklame. Das ist natürlich falsch. Vielmehr handelt es sich bei Werbungskosten um Ausgaben, die dem Arbeitnehmer im Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis entstehen. Arbeitsmittel, Arbeitskleidung, Gewerkschaftsbeiträge, Fahrtkosten sind Beispiele für die Vielzahl von Werbungskosten. Arbeitnehmer-Pauschbetrag Das Finanzamt gewährt jedem Arbeitnehmer für seine gesamten Werbungskosten einen pauschalen Betrag, den Arbeitnehmer-Pauschbetrag. Diesen Betrag bekommt der Arbeitnehmer vom Finanzamt automatisch angerechnet und anerkannt. Werbungskosten bis zu diesen Betrag muss der Arbeitnehmer nicht durch Belege nachweisen. Derzeit liegt der Arbeitnehmer-Pauschbetrag bei 920 Euro. Entfernungspauschale Die Entfernungspauschale liegt bei 30 Cent. Die entsprechenden Werbungskosten für den Weg zur Arbeit errechnen sich wie folgt: Die einfache Entfernung multipliziert mit den Arbeitstagen im Steuerjahr und das wiederum multipliziert mit der Entfernungspauschale von 30 Cent. Dienstreisepauschale Anders als bei der Fahrt zur Arbeitsstelle zählt bei einer Dienstreise jeder gefahrene Kilometer. Die Dienstreisepauschale ist gestaffelt. So können z.B. Autofahrer 30 Cent und Fahrradfahrer nur fünf Cent pro Kilometer geltend machen. Verpflegungspauschale Die mit einer Dienstreise verbundenen zusätzlichen Verpflegungskosten kann der Arbeitnehmer in einer genau festgelegten Höhe, der so genannten Verpflegungspauschale, als Werbungskosten steuerlich absetzen. Ist die Dauer der Dienstreise unter acht Stunden, bekommt man allerdings keine Pauschale. Bei einer acht bis 14 Stunden dauernden Dienstreise kann man pauschal sechs Euro absetzen. Bei 14 bis 24 Stunden sind es zwölf Euro und bei über 24 Stunden 24 Euro. Arbeitsmittel Bei den meisten Finanzämtern kann man Kosten für Arbeitsmittel im Wert von insgesamt 110 Euro ohne Nachweis angeben. Der Eintrag in die Anlage N lohnt sich aber nur, wenn die gesamten Werbungskosten über dem Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 920 Euro liegen. Kontoführungsgebühren Jeder Arbeitnehmer kann für seine Kontoführungsgebühren 16 Euro pauschal als Werbungskosten in seiner Anlage N eintragen. Auch das lohnt sich nur, wenn der Arbeitnehmer-Pauschbetrag insgesamt überschritten wird. Hinweis: Es gibt noch eine Vielzahl von weiteren Werbungskosten. Mehr Informationen erhalten Sie dazu auf www.lohnsteuer-kompakt.de.


Sonderausgaben - Private Kosten absetzen?


Im Gegensatz zu den berufsbedingten Werbungskosten fallen die Sonderausgaben in den privaten Bereich. Wie auch Werbungskosten senken sie die Steuerlast des Arbeitsnehmers. Neben Vorsorgeaufwendungen, Beiträgen zur Altersvorsorge, Unterhaltskosten, Kirchensteuer und Ausgaben zur Berufsausbildung gehören auch Spenden zu den Sonderausgaben. Sonderausgaben-Pauschbetrag Der Sonderausgaben-Pauschbetrag ist im Gegensatz zum Arbeitnehmer-Pauschbetrag mit 36 Euro für Ledige und 72 Euro für Verheiratete sehr niedrig angesetzt. Ein Überschreiten ist daher relativ einfach. Altersvorsorgesaufwendungen Altersvorsorgeaufwendungen und sonstige Vorsorgeaufwendungen können nur bis zu einem Höchstsatz abgesetzt werden. Ledige können höchstens 14.000 Euro und Verheiratete 28.000 Euro der Beiträge zur Altersvorsorge als Sonderausgaben für das Steuerjahr 2010 absetzen. Bezogen auf die Beiträge zur Basisversorgung liegt der absetzbare Satz für das Steuerjahr 2009 bei 70 Prozent. Private Altersvorsorge (Riester-Rente) Wer riestert kann sein gespartes Geld sowie seine erhaltenen Zulagen bis zu einem bestimmten Höchstbetrag als Sonderausgaben absetzen. Für das Steuerjahr 2010 kann man 2.100 Euro ansetzen. Ausbildungskosten Die Ausgaben für eine Berufsausbildung können Sie bis zu einem Höchstbetrag von 4.000 Euro als Sonderausgaben absetzen. Das heißt, diese Kosten mindern Ihr zu versteuerndes Einkommen und somit natürlich auch Ihre Steuerlast. Unterhalt (für den Exgatten) Auch die Unterhaltszahlungen an die Exgattin oder den Exgatten können abgesetzt werden. Möglich sind dabei maximal 13.805 Euro. Neuerung ab dem Steuerjahr 2010: Auch die Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge für den geschiedenen oder getrenntlebenden Ehepartner, die über den tatsächlichen Unterhaltszahlungen (13.805 Euro) liegen können steuerlich geltend gemacht werden. Spenden Spender können Sie bis zu 20 Prozent ihrer gesamten Jahreseinnahmen als Sonderausgaben absetzen. Spenden an politische Parteien werden zu 50 Prozent von der Steuer abgezogen, allerdings nur bis zu einem Höchstbetrag von 825 Euro bei Ledigen bzw. 1.650 Euro bei Verheirateten. Ist der Spendenbetrag höher, kann der Restbetrag bis zu einem Höchstbetrag von 1.650 Euro bei Ledigen und 3.300 Euro bei Verheirateten als Sonderausgabenabzug berücksichtigt werden. Somit sind Zuwendungen an politische Parteien bis zur Höhe von insgesamt 3.300 Euro / 6.600 Euro (Alleinstehende/Verheiratete) steuerbegünstigt. Für Zuwendungen an Wählervereinigungen gilt der Sonderausgabenabzug allerdings nicht.


Außergewöhnliche Belastungen - Außergewöhnliche Kosten


Wie Werbungskosten und Sonderausgaben vermindern auch die außergewöhnlichen Belastungen das zu versteuernde Einkommen. Außergewöhnliche Belastungen liegen vor, wenn ein Steuerpflichtiger zwangsläufig stärker belastet wird als die überwiegende Mehrzahl der Steuerpflichtigen. Pflege-Pauschbetrag Wenn man eine hilflose Person pflegt, gewährt das Finanzamt unter bestimmten Voraussetzungen den Pflege-Pauschbetrag in Höhe von derzeit 924 Euro. Behinderten-Pauschbetrag Menschen mit Behinderungen wird ebenfalls ein Pauschbetrag gewährt. Die Höhe richtet sich dabei nach dem Grad der Behinderung und liegt zwischen 310 Euro und 3.700 Euro pro Kalenderjahr. Hinterbliebenen-Pauschbetrag Hinterbliebene können jährlich einen Pauschbetrag in Höhe von 370 Euro geltend machen. Unterhaltshöchstbetrag Der Abzug von Unterhaltsleistungen als außergewöhnliche Belastung ist einfacher als der Abzug als Sonderausgabe, da hier keine Zustimmung des Ex-Partners ebnötigt wird. Dafür können auch nur höchstens 8.004 Euro pro Jahr zzgl. KV-/PV-Beiträge (die für Absicherung des Unterhaltsempfängers aufgewandten Beiträge) abgesetzt werden. Krankheitskosten, Hilfs- und Heilmittel Als Krankheitskosten können Sie alle Ausgaben absetzen, die Sie zur Behandlung einer Krankheit haben. Hier können Sie die tatsächlichen Ausgaben eintragen. Diese werden jedoch nicht in voller Höhe anerkannt. Denn es wird hiervon noch Ihre zumutbare Eigenbelastung abgezogen. Diese richtet sich nach Ihrem Einkommen, Familienstand und der Zahl Ihrer Kinder und wird vom Finanzamt berechnet. Diese zumutbare Eigenbelastung beträgt ein bis sieben Prozent der gesamten Einkünfte. Bestattungskosten Ähnlich wie bei den Krankheitskosten können Sie auch bei Bestattungskosten die tatsächlichen Ausgaben eintragen. Auch wird noch Ihre zumutbare Eigenbelastung abgezogen. Diese richtet sich nach Ihrem Einkommen, Familienstand und der Zahl Ihrer Kinder und wird vom Finanzamt berechnet. Diese zumutbare Eigenbelastung beträgt ein bis sieben Prozent der gesamten Einkünfte.


Kinder und ihre Freibeträge


Kindergeld und Kinderfreibeträge Eltern erhalten seit dem 1. Januar 2010 für das erste und zweite Kind monatlich jeweils 184 Euro Kindergeld. Für das dritte Kind bekommt man 190 Euro und für jedes weitere 215 Euro. Im letzten Jahr waren es noch jeweils 20 Euro pro Monat/Kind weniger. Der jährliche Kinderfreibetrag liegt für das Veranlagungsjahr 2010 bei 4.368 Euro, der pauschale BEA-Freibetrag (für Betreuung, Erziehung und Ausbildung) bei 2.640 Euro. Die Freibeträge bekommt man aber nur zugesprochen, wenn die Steuerersparnis aus den Freibeträgen höher ist, als das bereits erhaltene Kindergeld. Ausrechnen muss man das allerdings nicht. Das macht das Finanzamt. In der Steuersprache wird dieser Vorgang auch "Günstigerprüfung" genannt. Einkommensgrenzbetrag Ob jemandem Kindergeld oder Kinderfreibeträge ab dem 18.Lebensjahr zustehen, ist unter anderem vom Einkommen des Kindes abhängig. Die Einkommensgrenze liegt derzeit bei 8.004 Euro pro Jahr. Entlastungsbetrag für Alleinerziehende Alleinerziehenden steht ein jährlicher Entlastungsbetrag von 1.308 Euro zu. Der Betrag verdoppelt sich bei zwei oder mehreren Kindern allerdings nicht. Während des Steuerjahres ist der Entlastungsbetrag bereits in der Lohnsteuerklasse II mit verrechnet. Kinderbetreuungskosten Betreuungskosten für ein Kind können zu zwei Dritteln von der Steuer abgesetzt werden. Der Höchstbetrag liegt bei 4.000 Euro pro Jahr. Ausbildungsfreibetrag Wenn ein volljähriges Kind nicht mehr zu Hause wohnt und es eine Ausbildung absolviert, kann man Ausbildungskosten in Höhe von 924 Euro absetzen. Dieses ist nur möglich, wenn man auch für das Kind Anspruch auf Kindergeld beziehungsweise Kinderfreibetrag hat.