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Richtig handeln bei der Abgeltungssteuer: Angespartes clever verwalten

Richtig handeln bei der Abgeltungssteuer: Angespartes clever verwaltenDie Abgeltungssteuer besteuert Kapitalerträge aus Privatinvestitionen. Ein Freibetrag für die Sparer liegt bei 801 Euro, bei Verheirateten werden 1602 Euro veranschlagt. Unter die Abgeltungssteuer fallen Aktienkursgewinne, Bonuszahlungen und Spekulationsgewinne sowie Dividenden. Der pauschale Steuersatz der Abgeltungssteuer liegt bei 25 Prozent. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag und, gegebenenfalls, auch die Kirchensteuer. mehr...

Reisekostenrecht 2014: Diese Änderungen sollten Sie kennen

Reisekostenrecht 2014: Diese Änderungen sollten Sie kennen Wer vorübergehend eine zweite Tätigkeitsstelle übernimmt, die außerhalb der eigenen Wohnung und der ersten Arbeitsstätte liegt, kann die dafür anfallenden Reisekosten steuerlich geltend machen. Seit 1. Januar 2014 ist die Reform des steuerlichen Reisekostenrechts in Kraft getreten. Die Reform verursacht einige Veränderungen bei der steuerlichen Veranlagung der Reisekosten, die Sie kennen sollten. mehr...

20 Steuertipps zum Steuern sparen

Für viele Steuerzahler ist die Steuererklärung mehr als das notwendige Übel. Bietet sich doch jedes Jahr von Neuem die Möglichkeit, seine Haushaltskasse vom Finanzamt aufbessern zu lassen. Ihre Rückzahlung könnte dabei umso üppiger ausfallen, wenn Sie die folgenden kleinen Steuertipps beherzigen. mehr...

News

Arbeitnehmer können 500 bis 800 Euro Steuerrückzahlung erwarten(2009-05-06 09:08:34)

Arbeitnehmer können in diesem Jahr wieder mit 500 bis 800 Euro Steuerrückzahlung vom Finanzamt rechnen. Das ergab eine Umfrage der Dresdner Bank bei den Finanzverwaltungen der Bundesländer sowie Lohnsteuerhilfevereinen. Dabei zeigt sich: In Berlin können die Steuerzahler im Durchschnitt die höchste Rückerstattung erwarten, dafür dauert es hier aber auch am längsten. Steuerfüchse haben im Mai traditionell Hochsaison. Denn eine fristgerecht und vollständig ausgefüllte Einkommensteuererklärung ist Voraussetzung für die Erstattung. In diesem Jahr haben die Bürger dafür sogar zwei Tage länger Zeit als sonst, wie der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine (BDL) mitteilt: Da der Stichtag 31. Mai auf Pfingstsonntag fällt, endet die Abgabefrist erst am darauf folgenden Werktag (2. Juni). Wer sich von einem Steuerberater helfen lässt, hat bis zum 31. Dezember Zeit. Die durchschnittlichen Steuerrückzahlungen fallen in den einzelnen Bundesländern recht unterschiedlich aus. Die Berliner Senatsverwaltung für Finanzen prognostiziert für Arbeitnehmer in der Bundeshauptstadt durchschnittlich 835 Euro Rückerstattung - das ist Spitze in Deutschland. Etwas zurückhaltender ist Marlies Spargen vom Neuen Verband der Lohnsteuerhilfevereine in Berlin: "Die durchschnittlich zu erwartende Rückerstattung für Arbeitnehmer liegt in diesem Jahr bei 600 bis 800 Euro." Auf diesem Niveau liegen auch die Schätzungen für Brandenburg mit knapp 800 Euro. Für Sachsen-Anhalt erwartet die Finanzverwaltung eine durchschnittliche Steuerrückzahlung von 637 Euro, in Baden-Württemberg sind es etwa 650 Euro. Weniger Steuererstattung haben die Bürger der deutschen Freistaaten zu erwarten. Für Sachsen beträgt die Schätzung beispielsweise 587 Euro. Und die Bayern erwarten soviel wie im Jahr zuvor, als es im Schnitt 500 Euro zurück gab, inklusive der ungekürzten Pendlerpauschale. Ob eine schnelle Steuerrückerstattung schon die Urlaubskasse aufbessern kann, hängt von zwei Faktoren ab: in welchem Bundesland man lebt und wie früh und vollständig die Steuererklärung abgegeben wird. Die Finanzverwaltungen geben höchst unterschiedliche Bearbeitungszeiten an - von durchschnittlich 25 Tagen in Baden-Württemberg über 43 Tage in Sachsen, 50 Tage in Niedersachsen bis zu 57 Tagen in Berlin. Wer die elektronische Steuererklärung "Elster" benutzt, kommt im Schnitt zwei Wochen eher an seinen Steuerbescheid und damit an eine eventuelle Rückzahlung. Die Steuererklärung per Internet erfreut sich wachsender Beliebtheit: 2008 wurden bereits rund acht Millionen von insgesamt etwa 30 Millionen Einkommensteuererklärungen elektronisch erstellt. Neben einer frühen Abgabe und der elektronischen Übermittlung hat der Steuerpflichtige noch weitere Stellschrauben, um seine Chancen auf eine zügige und hohe Rückzahlung zu verbessern. Die wichtigsten Tipps im Überblick:

• Alle Belege mitschicken, insbesondere, wenn sich bei bestimmten Posten gravierende Abweichungen zum Vorjahr ergeben: So vermeidet man zeitraubende Beleganforderungen und Nachfragen vom Finanzamt. • Unterlagen sortieren: Belege sollten in zeitlicher Reihenfolge sortiert und eventuell auf ein Blatt Papier aufgeklebt sowie dem richtigen Steuerformular beigeheftet werden - also Nachweis über Werbungskosten als Kapitalanleger zur "Anlage KAP", Nachweis über Werbungskosten als Arbeitnehmer zur "Anlage N". • Werbungskosten plausibel machen, indem man dem Finanzamt seinen Beruf erläutert: Wenn der Finanzbeamte zum Beispiel weiß, dass der Steuerpflichtige Koch oder Gärtner ist, werden sogar Anschaffungskosten für Berufskleidung akzeptiert.

Pressemitteilung der Dresdner Bank