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News

Einspruch gegen den Steuerbescheid: Frist nicht verpassen(2007-06-18 10:56:02)

ph_steuereinspruch.JPGWer zur jährlichen Steuererklärung verpflichtet ist, kämpft sich nicht unbedingt mit Wonne durch die Formulare. Wenn dann der Steuerbescheid eine saftige Nachzahlung ausweist, will und sollte so mancher erst einmal widersprechen. Aber wie?

Was tun bei einer Nachzahlungsaufforderung?


(ale/awe) Viele haben ihn schon, andere warten noch auf ihren Steuerbescheid. Eine hohe Steuerrückzahlung ist genau das, was die meisten sich erhoffen. Einen neuen Kühlschrank oder eine kleine Reise könnte man sich dann von der Rückzahlung leisten, so träumen viele. Wer in freudiger Erwartung seinem Steuerbescheid entgegenfiebert, ist doppelt enttäuscht, wenn dieser statt einer Rückzahlung zuviel gezahlter Steuern die Aufforderung zur Steuernachzahlung enthält. Nachdem sich der erste Ärger gelegt hat, ist es nun wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren. Hat sich da vielleicht der Steuerbeamte geirrt? Oder hat man selbst ein falsches Kreuzchen gesetzt oder einen zu hohen Wert eingegeben? Oft sind es die kleinen Dinge, die zu einem falschen Steuerbescheid führen. Gehen Sie Ihre Steuererklärung deshalb noch einmal Punkt für Punkt durch und vergleichen Sie alles mit den Angaben im Bescheid. Überprüfen Sie ihren Bescheid unter anderem nach folgenden Punkten:
  • Sind die Einnahmen richtig angesetzt?
  • Stimmen alle Zahlenangaben überein?
  • Stimmt die Angabe der Kinderzahl?
  • Wurde vielleicht eine falsche Steuertabelle benutzt?
  • Wurden die geltend gemachten Abzugsbeträge (Werbungskosten, Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen) anerkannt?
Leichter ist es, den Bescheid zu überprüfen, wenn man sich vor Abgabe der Erklärung eine Kopie der Formulare gemacht hat. Auch, wenn keine offensichtlichen Fehler der Steuerbeamten ersichtlich sind: Erkennt das Finanzamt geltend gemachte Aufwendungen nicht an, muss es dies begründen. Ist die Begründung im Bescheid nicht plausibel, kann sich der Widerspruch lohnen. Und Irren ist menschlich: Vielleicht hat der Steuerzahler selbst eine Position falsch eingetragen oder eine wichtige Angabe vergessen. Manchmal taucht auch nachträglich noch ein Beleg über einen Betrag auf, den man geltend machen will. Dann lohnt sich der Einspruch gegen den Bescheid, damit die Nachzahlung noch einmal geprüft wird. Oft gibt der freundliche Sachbearbeiter am Telefon Auskunft darüber, warum eine bestimmte Position nicht anerkannt wurde; dann fällt die Begründung des Widerspruchs eventuell leichter. Seine Durchwahl steht auf dem Bescheid. Und wenn keine eindeutig falsche Entscheidung vorliegt: Auch anhängige Verfahren zum Beispiel beim Bundesfinanzhof können (unter Angabe des Aktenzeichens) als Begründung für den Widerspruch genannt werden, sofern deren Sachverhalt den eigenen Steuerbescheid betrifft. So kann man mitprofitieren, wenn in einem so genannten Musterverfahren positiv für den Kläger entschieden wird. Der Aufwand eines Widerspruchs gegen den Steuerbescheid ist nicht wirklich groß und ein Risiko geht man in der Regel nicht ein. Denn wenn der neue Steuerbescheid ungünstiger ausfällt als der beanstandete, kann man den Widerspruch auch wieder zurücknehmen.


Wie kann ich widersprechen?


Wenn Sie festgestellt haben, wo in Ihrem Einkommensteuerbescheid der Fehler liegt, sollten Sie so schnell wie möglich Einspruch erheben. Nach Bekanntgabe des Bescheids bleibt nur ein Monat Zeit dafür. Diese Frist beginnt am dritten Tag nach dem Ausstellungsdatum. Fällt das Ende der Frist auf ein Wochenende oder einen Feiertag, endet die Frist am darauf folgenden Werktag. Falls Sie unverschuldet, zum Beispiel durch einen Krankenhausaufenthalt oder einen Urlaub die Frist versäumt haben, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen die Einspruchsfrist verlängern. Gehen Sie bei Ihrem Einspruch folgendermaßen vor: Legen Sie Ihren Einspruch auf jeden Fall schriftlich an das zuständige Finanzamt dar. Es muss im Anschreiben eindeutig zu ersehen sein, dass Sie den Einspruch einlegen. Verwenden Sie auf jeden Fall in Ihrem Text die Begriffe "Einspruch" oder "Widerspruch". Schreiben Sie eindeutig, gegen was Sie in Ihrem Steuerbescheid Einspruch einlegen. Auch eine Begründung sollte der Einspruch enthalten. Anstatt einen Brief selbst zu formulieren, können Sie auch dieses Formular für den Einspruch gegen den Steuerbescheid nutzen. Wenn Sie eine "schlichte Änderung" beantragen, darf das Finanzamt nur die beanstandeten Fehler korrigieren und keine weiteren Änderungen vornehmen. Trotz Ihres Widerspruchs müssen Sie darauf achten, dass Sie Ihrer Steuerschuld, falls Sie eine Aufforderung zur Nachzahlung erhalten haben, nachkommen. Diese müssen Sie innerhalb der angegebenen Frist entrichten. Wer sich weigert, seine Steuerschuld zu begleichen, muss mit einem Säumniszuschlag durch das Finanzamt rechnen. Ansonsten gilt es, mit dem Einspruch gleich eine "Aussetzung der Vollziehung" zu beantragen. So ein Widerspruch gegen den Steuerbescheid ist immer kostenlos. Erst, wenn man mit dem nächsten Bescheid auch nicht zufrieden ist, und dagegen vor Gericht zieht, entstehen Kosten. In manchen Fällen deckt die Rechtsschutzversicherung die Kosten des Verfahrens ab - ein Blick ins Kleingedruckte schafft Klarheit. Hier finden Sie mehr zum Thema Rechtsschutzversicherung.


Hilfe im Steuerdschungel


Wer sich den Mehraufwand eines Einspruchs nicht selber auferlegen möchte, kann sich auch von einem Steuerberater oder einem Lohnsteuerhilfeverein unterstützen lassen. Hier sollte man aber die Kosten, die sich ergeben, im Auge behalten. So wird zur Berechnung des Honorars vom Steuerberater meist auch das Einkommen hinzugezogen. Eine solche Ausgabe lohnt sich dann nur, wenn Sie mit einer hohen Steuererstattung rechnen können. Die meist kostengünstigere Alternative ist ein Lohnsteuerhilfeverein. Allerdings dürfen diese nur Steuerzahlern behilflich sein, die ihre Einkünfte allein aus nichtselbständiger Arbeit oder aus wiederkehrenden Bezügen wie Renten oder Unterhaltszahlungen beziehen. Gegen eine geringe Mitgliedsgebühr, die Höhe hängt oft vom Einkommen ab, wird Ihre Steuererklärung bearbeitet und auch ein Widerspruch gegen den Bescheid eingelegt, falls nötig. Allerdings können Privatleute ihre Steuerberatungskosten für das Jahr 2006 nicht mehr, wie bisher, als Sonderausgaben geltend machen. Alle, die nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet sind und diese freiwillig abgeben wollen, haben damit noch bis Ende des übernächsten Jahres Zeit (also für 2006 bis Ende 2008). Wer weder Steuerberater noch Lohnsteuerhilfeverein bemühen will, kann seine Steuererklärung für 2006 auch online am Rechner mit "Lohnsteuer kompakt 2007" erledigen. Mehr Information dazu gibt es hier. Will man sich von Steuerzahler zu Steuerzahler über den einen oder anderen Knackpunkt in Sachen Sonderausgaben, Werbungskosten und Kinderbetreuung austauschen, lohnt sich der Besuch eines Steuerforums im Netz. Zum Beispiel hier. Auch wenn der Widerspruch ein bisschen Mühe macht. Jeder Betroffene weiß aus eigener Erfahrung: Fast nichts ist schöner als wenn das Finanzamt einem Einspruch zustimmt und die Nachzahlung auf Null reduziert oder sogar noch Steuern zurückerstattet. Die Welt kann eben doch gerecht sein.