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Treppenlifte: Finanzierungshilfen und steuerliche Absetzbarkeit beanspruchen

Uhren, Autos oder Wein: So sinnvoll sind außergewöhnliche GeldanlagenBewegungseinschränkungen im Alter oder auch in jungen Jahren lassen scheinbar alltägliche Dinge zum unüberwindbaren Hindernis werden. Da wäre beispielsweise die Treppe im Eigenheim, dem Mietshaus oder in öffentlichen Gebäuden. Denn nicht immer ist ein Aufzug vorhanden. Die Lösung: ein Treppenlift. mehr...

Richtig handeln bei der Abgeltungssteuer: Angespartes clever verwalten

Richtig handeln bei der Abgeltungssteuer: Angespartes clever verwaltenDie Abgeltungssteuer besteuert Kapitalerträge aus Privatinvestitionen. Ein Freibetrag für die Sparer liegt bei 801 Euro, bei Verheirateten werden 1602 Euro veranschlagt. Unter die Abgeltungssteuer fallen Aktienkursgewinne, Bonuszahlungen und Spekulationsgewinne sowie Dividenden. Der pauschale Steuersatz der Abgeltungssteuer liegt bei 25 Prozent. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag und, gegebenenfalls, auch die Kirchensteuer. mehr...

Reisekostenrecht 2014: Diese Änderungen sollten Sie kennen

Reisekostenrecht 2014: Diese Änderungen sollten Sie kennen Wer vorübergehend eine zweite Tätigkeitsstelle übernimmt, die außerhalb der eigenen Wohnung und der ersten Arbeitsstätte liegt, kann die dafür anfallenden Reisekosten steuerlich geltend machen. Seit 1. Januar 2014 ist die Reform des steuerlichen Reisekostenrechts in Kraft getreten. Die Reform verursacht einige Veränderungen bei der steuerlichen Veranlagung der Reisekosten, die Sie kennen sollten. mehr...

News

Steuern: Änderungen ab dem 1. Januar 2010(2009-10-08 10:58:13)

 Steuern: Änderungen ab dem 1. Januar 2010 Vor der Wahl haben Bundestag und Bundesrat noch zahlreiche Steueränderungen für den Steuerzahler verabschiedet. forium.de hat die Neuerungen zum 1. Januar 2010 unter die Lupe genommen und einen Überblick für Arbeitnehmer und Rentner erstellt.

Neue Lohnsteuerklassen-Kombination für Ehepaare - Viel Lärm um nichts


(dhe) Bisher können Ehepaare zwischen den Kombinationen der Lohnsteuerklassen III/V und IV/IV wählen. Ehepaare, bei denen ein Partner weitaus mehr verdient als der andere, wählen am besten die III/V-Variante. Für Ehepaare mit ähnlichem Bruttolohn ist die IV/IV-Variante günstiger. Ab 2010 können Ehepaare eine erweiterte IV/IV-Variante auswählen. Die neue Kombination wird als Faktorverfahren bezeichnet. Bei dieser Steuerklassenwahl muss das Ehepaar dem Finanzamt das voraussichtliche Jahresbruttogehalt mitteilen. Der Finanzbeamte errechnet daraus die wahrscheinlichen Lohnsteuersummen nach dem Splittingtarif und nach der herkömmlichen IV/IV-Variante. Aus diesen beiden Lohnsteuersummen wird dann ein gemeinsamer Faktor errechnet. Der Arbeitgeber der Ehepaare berechnet mit diesem Faktor, der vom Finanzbeamten auf die Lohnsteuerkarte geschrieben wird, die jeweilige monatlich zu zahlende Lohnsteuer aus. Wer sich für das Faktorverfahren entscheidet, ist anschließend zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung beim Finanzamt verpflichtet. Bei der IV-IV-Variante ist das nicht zwingend erforderlich. "Einen steuerlichen Vorteil bringt das neue Faktorverfahren für Ehepaare im Grunde genommen nicht", so Erich Nöll, Geschäftsführer vom Bundesverband der Lohnsteuerhilfe- vereine. "Die monatliche Steuerlast als conto Zahlung der Jahressteuerschuld wird allerdings gerechter unter den Eheleuten aufgeteilt. Interessant kann das Faktorverfahren für Ehepaare mit der Kombination III/V sein, denn eine mögliche hohe Steuernachzahlung wird durch das genauere Faktorverfahren vermieden", so Nöll, der im Einzelfall allerdings die Prüfung durch einen Fachmann (Steuerberater/Lohnsteuerhilfeverein) empfiehlt. Tipp: Wer in Zukunft Elterngeld beantragen möchte, sollte rechtzeitig in die Steuerklasse III wechseln. Denn bei der Berechnung des Elterngeldes oder anderer Lohnersatzzahlungen wie Krankengeld, kommt es auf den Nettolohn des Arbeitnehmers an und der ist in der Steuerklasse III am höchsten. Was ändert sich 2010 für die Beiträge der Kranken- und Pflegeversicherung? Lesen Sie auf der nächsten Seite weiter.


Kranken- und Pflegeversicherung: Mehr Beiträge absetzen


Mit dem "Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung" und einigen Nachbesserungen tritt ab Januar 2010 eine neue steuerliche Regelung für die Absetzung von Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen in Kraft. Bisher konnten gesetzlich Krankenversicherte jährlich maximal 1.500 Euro von der Steuer absetzen. Ab 2010 kann man die kompletten Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge für die so genannte Grundversorgung als Sonderausgaben in seiner Steuererklärung eintragen. Das Finanzamt zieht von den gezahlten Beiträgen lediglich vier Prozent ab. Für Privatversicherte gilt: Sie dürfen den Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag nur komplett absetzen, wenn sie den Basistarif der privaten Krankenversicherung zahlen. Versicherte, die einen anderen PKV-Tarif haben, können die Beiträge in Höhe der "Basisabsicherung" steuerlich absetzen. In diesem Fall ermittelt die PKV den genauen Anteil. Fazit: Privat und gesetzlich Krankenversicherte werden ab dem 1. Januar 2010 steuerlich entlastet. Aber Vorsicht: Die Beiträge für Arbeitslosen-, Haftpflicht- und andere Versicherungen können die meisten Arbeitnehmer im nächsten Jahr nicht mehr von der Steuer absetzen. Steuerliche Änderung bei der Arbeitslosen-, Haftpflicht- und anderen Versicherungen Arbeitnehmer, die geringe Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung zahlen, dürfen weiterhin Aufwendungen für Arbeitslosen-, Haftpflicht- und andere Versicherungen in der Einkommensteuererklärung eintragen. Der Gesetzgeber hat Höchstbeträge dafür festgelegt. Für Angestellte, Beamte, Pensionäre, Rentner und deren Partner liegt er bei 1.900 Euro, für Selbstständige bei 2.800 Euro. Ein Beispiel: Ein Hilfsarbeiter verdient im Monat 1.500 Euro brutto. Für seine gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung zahlt er monatlich rund 132 Euro, jährlich 1.584 Euro. Das Finanzamt zieht von diesem Betrag vier Prozent ab. Somit erkennt es 1.521 Euro als Sonderausgaben an. Seinen Höchstbetrag von 1.900 Euro erreicht der Hilfsarbeiter noch nicht. Er kann jetzt zusätzlich Aufwendungen für Arbeitslosen-, Haftpflicht- und andere Versicherungen bis zu dem Höchstbetrag von 1.900 Euro, geltend machen. Dazu zieht er die 1.531 Euro ab. Für den Hilfsarbeiter bedeutet das: Er kann 379 Euro an Versicherungsbeiträgen in der Einkommensteuererklärung eintragen. Was ändert sich 2010 noch für Arbeitnehmer und Rentner? Lesen Sie auf der nächsten Seite weiter.


Günstigerer Steuertarif - Höherer Grundfreibetrag


Jedem Steuerzahler, ob Gering- oder Topverdiener, steht ein jährlicher Grundfreibetrag zu. In diesem Jahr liegt der Grundfreibetrag für einen Steuerzahler, ob Arbeitnehmer oder Rentner, noch bei 7.834 Euro. 2010 steigt er um 170 Euro auf 8.004 Euro an. Bei Ehepaaren liegt der gemeinsame Grundfreibetrag ab 2010 bei 16.009 Euro. Die Anhebung des Grundfreibetrages hat Auswirkungen auf die persönliche Steuerlast. Denn die Steuersätze für das zu versteuernde Einkommen sind 2010 bei gleichbleibenden Einkommen geringer als 2009. Beispiel: Der Eingangssteuersatz von 14 Prozent gilt in diesem Jahr ab 7.835 Euro. Im kommenden Jahr gilt er ab 8.005 Euro. Rentner profitieren vom neuen Grundfreibetrag Vom höheren Grundfreibetrag profitieren auch Rentner ab dem Steuerjahr 2010. Denn ein Rentner ist erst zur Abgabe einer Steuererklärung beim Finanzamt verpflichtet, wenn seine Jahresrenten, dazu zählen sowohl Firmenrenten als auch Privatrenten, und seine anderen Jahreseinnahmen über 8.004 Euro liegen. Bei verheirateten Rentnern sind es 16.009 Euro. Tipp: Jedem Rentner stehen diverse Steuerfreibeträge zu. Detaillierte Informationen für Rentner bietet Ihnen unser Text: "Steuererklärung: Rentner in der Pflicht?" Grenze erhöht: Anspruch auf Kindergeld und Kinderfreibeträge Die Erhöhung des Grundfreibetrages hat auch Auswirkungen auf das Kindergeld und den Kinderfreibetrag für die Eltern. Bis dato verlieren die Eltern den Anspruch erst, wenn das Kind mehr als 7.834 Euro im Kalenderjahr verdient. Dank des höheren Grundfreibetrages steigt diese Grenze auf 8.004 Euro. Unterhaltzahlungen: Mehr Aufwendungen absetzen Bisher konnte man jährlich bis zu 13.805 Euro der Unterhaltszahlungen an den Exgatten als Sonderausgaben beim Finanzamt geltend machen. Dieser Grenzbetrag gilt auch für Zahlungen an den getrennt lebenden Ehegatten. Zukünftig dürfen mehr Aufwendungen als Sonderausgaben in die Einkommensteuererklärung eintragen werden. Zusätzlich zu dem Betrag von 13.805 Euro kann man ab 2010 auch die Aufwendungen für die Grundversorgung (Kranken- und Pflegeversicherung) vollständig als Sonderausgaben absetzen. Der Empfänger muss im Gegenzug diese Einkünfte zukünftig versteuern. Unterhaltzahlungen an bedürftige Angehörige Ab dem nächsten Jahr gilt eine neue Grenze für Unterhaltszahlungen an bedürftige Angehörige und Lebensgefährten. Statt 7.680 Euro kann man beim Finanzamt zukünftig 8.004 Euro pro Jahr beim Finanzamt absetzen. Eine weitere Neuerung: Über diesen Betrag hinaus kann man die Aufwendungen für die Grundversorgung des Angehörigen oder Lebensgefährten unter den außergewöhnlichen Belastungen in der Einkommensteuererklärung eintragen. Ausblick auf weitere steuerliche Neuerungen Die neue schwarz-gelbe Bundesregierung will den Eingangssteuersatz von derzeit 14 Prozent senken. Die Union sieht diesen Steuersatz langfristig auf zwölf Prozent, die FDP auf zehn Prozent. Zudem treten die Liberalen für ein Drei-Stufen-Steuermodell mit nur noch drei Steuersätzen (10 Prozent, 25 Prozent und 35 Prozent) ein. Die Gegenfinanzierung für diese Steuererleichterungen ist allerdings fraglich. Karl Heinz Däke, Präsident des Bundes der Steuerzahler, lehnt Steuererhöhungen ab: "Die notwendige Senkung der Einkommensteuer durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer gegenzufinanzieren, wäre eine Mogelpackung, die der Bund der Steuerzahler nicht hinnehmen würde."