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Richtig handeln bei der Abgeltungssteuer: Angespartes clever verwalten

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Richtig handeln bei der Abgeltungssteuer: Angespartes clever verwalten-Anzeige- Die Abgeltungssteuer besteuert Kapitalerträge aus Privatinvestitionen. Ein Freibetrag für die Sparer liegt bei 801 Euro, bei Verheirateten werden 1602 Euro veranschlagt. Unter die Abgeltungssteuer fallen Aktienkursgewinne, Bonuszahlungen und Spekulationsgewinne sowie Dividenden. Der pauschale Steuersatz der Abgeltungssteuer liegt bei 25 Prozent. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag und, gegebenenfalls, auch die Kirchensteuer. mehr...

Reisekostenrecht 2014: Diese Änderungen sollten Sie kennen

Reisekostenrecht 2014: Diese Änderungen sollten Sie kennen Wer vorübergehend eine zweite Tätigkeitsstelle übernimmt, die außerhalb der eigenen Wohnung und der ersten Arbeitsstätte liegt, kann die dafür anfallenden Reisekosten steuerlich geltend machen. Seit 1. Januar 2014 ist die Reform des steuerlichen Reisekostenrechts in Kraft getreten. Die Reform verursacht einige Veränderungen bei der steuerlichen Veranlagung der Reisekosten, die Sie kennen sollten. mehr...

20 Steuertipps zum Steuern sparen

Für viele Steuerzahler ist die Steuererklärung mehr als das notwendige Übel. Bietet sich doch jedes Jahr von Neuem die Möglichkeit, seine Haushaltskasse vom Finanzamt aufbessern zu lassen. Ihre Rückzahlung könnte dabei umso üppiger ausfallen, wenn Sie die folgenden kleinen Steuertipps beherzigen. mehr...

News

Kurzarbeit - weniger arbeiten in Krisenzeiten(2010-01-14 10:45:12)

Saisonbedingt oder in Krisenzeiten stellen viele Chefs auf Kurzarbeit um. Das bedeutet für die Angestellten: Weniger arbeiten. Aber was bleibt vom Gehalt übrig? Und wie viel bekommt der Arbeitnehmer, wenn er doch arbeitslos wird? Die Antworten lesen Sie in diesem Text.

Wann gibt es Kurzarbeitergeld?


Kurzarbeit ist eine Maßnahme der Agentur für Arbeit, um in auftragsschwachen Zeiten betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Indem die reguläre Arbeitszeit der Angestellten verkürzt wird, kann sich der Betrieb einer schlechteren Auftraglage anpassen. Sei es nun saisonbedingt über den Winter oder in Zeiten einer wirtschaftlichen Flaute. So kann auch der Arbeitgeber finanziell entlastet werden. Der Arbeitnehmer behält seinen Arbeitsplatz, während der Chef weniger Lohnkosten hat, finanzielle Unterstützung erhält der Arbeitgeber vom Arbeitsamt. Gleichzeitig muss das Unternehmen in schlechten Zeiten keine eingearbeiteten Fachkräfte vor die Tür setzen und kann bei wieder steigender Konjunktur auf ein eingespieltes Team zählen. Bei einem Verdienstausfall von mehr als zehn Prozent für einen Angestellten können die Arbeitgeber einen Antrag auf Kurzarbeit stellen. Die ursprüngliche Regelung, dass mindestens 30 Prozent der Belegschaft betroffen sein müssen, wurde bis Ende 2010 ausgesetzt. Arbeitgeber können bis dahin wählen, welche der beiden Regelungen sie in Anspruch nehmen. Gleichzeitig muss feststehen, dass der Arbeitsausfall nur vorübergehend ist und die volle Arbeitszeit in spätestens 24 Monaten wieder aufgenommen werden kann. Für Kurzarbeit, die ab 2010 entsteht, gilt jedoch nur noch eine maximale Bezugsfrist von 18 Monaten. Kurzarbeit kann befristet bis 2010 auch für Leiharbeiter beantragt werden. Lesen Sie auf der folgenden Seite, wie viel der Arbeitnehmer während der Kurzarbeit noch verdient.


Wie hoch ist das Kurzarbeitergeld?


Der Arbeitgeber erhält von der Arbeitsagentur 60 Prozent vom Nettogehalt der ausgefallenen Arbeitszeit. Lebt ein Kind im Haushalt des Angestellten, bekommt er 67 Prozent des ausgefallenen Gehalts. Dieses Kurzarbeitergeld zahlt der Chef seinem Angestellten mit dem Gehalt für die verbleibenden Arbeitsstunden aus, er bekommt es von der Arbeitsagentur erstattet. Die mögliche Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld liegt für bis Ende 2009 begonnene Maßnahmen bei derzeit 24 Monaten, ansonsten liegt sie bei 18 Monaten Darüber hinaus übernimmt die Agentur für Arbeit in den ersten sechs Monaten der Kurzarbeit 50 Prozent der Sozialabgaben für den Arbeitgeber. Ab dem siebten Monat erstatten die Agenturen für Arbeit die Sozialabgaben komplett. Nimmt der Arbeitnehmer in seiner ausgefallenen Arbeitszeit an einer Weiterbildung oder Qualifizierung teil, kann die Arbeitsagentur die kompletten Sozialversicherungsbeiträge sogar von Anfang an übernehmen. Das gilt befristet bis Ende 2010. Die Weiterbildungsmaßnahmen werden ebenfalls von der Arbeitsagentur gefördert. So kann sich der "Leerlauf" für den Chef und seine Angestellten sogar lohnen. Der Kurzarbeiter hat in einer konjunkturellen Flaute Zeit, sich weiterzubilden und der Chef bekommt finanzielle Mittel, um seinen Mitarbeiter weiter zu qualifizieren, was oft in auftragsstarken Phasen zeitlich nicht gut möglich ist. Lesen Sie auf der folgenden Seite, ob die Kurzarbeit vor einer Kündigung schützt oder nicht.


Versteuerung und Kündigung in der Kurzarbeit


Das Kurzarbeitergeld wird zwar nicht besteuert, es unterliegt jedoch dem Progressionsvorbehalt. So kann sich ein Bezug von Kurzarbeit in der folgenden Steuererklärung negativ für den Arbeitnehmer auswirken. Denn bei verheirateten Arbeitnehmern wird es auf das gemeinsame Einkommen der Eheleute angerechnet. Hieraus kann sich durch die Progression ein höherer Steuersatz und eine mögliche Steuernachzahlung ergeben. Kurzarbeit macht nicht unkündbar In der Kurzarbeit hat der Arbeitnehmer zwar auf der einen Seite finanzielle Einbußen, auf der anderen Seite bleibt er jedoch von Arbeitslosigkeit verschont. - Sofern der Chef nicht in der Kurzarbeit kündigt. Denn diese Maßnahme schützt leider nicht vor einer Kündigung, es gelten weiterhin die tariflich vereinbarten oder gesetzlichen Kündigungsfristen. Allerdings darf die Kündigung nicht wie die Kurzarbeit mit einer schwachen Auftragslage begründet werden. Doch betriebliche oder persönliche Kündigungsgründe sind weiterhin möglich. Wenn es jedoch in der Kurzarbeit nicht zu vermeiden ist, dass der Arbeitnehmer eine Kündigung erhält, hat die gekürzte Arbeitszeit keine Auswirkungen auf die Höhe des Arbeitslosengeldes. Denn der Anspruch auf Arbeitslosengeld wird nicht mit dem gekürzten Gehalt als Grundlage berechnet, sondern ausgehend vom vertraglich festgelegten Verdienst vor der Kurzarbeit. Gleichzeitig erlischt der Anspruch des Arbeitnehmers auf Kurzarbeitergeld. Denn eine wichtige Voraussetzung ist nicht mehr gegeben: Der Arbeitsausfall ist nicht mehr vorübergehend. Welche Schritte nach einer Kündigung die ersten sein sollten und wie hoch Ihr Arbeitslosengeld ausfällt, lesen Sie auf der folgenden Seite.


Was tun bei Kündigung trotz Kurzarbeit?


Wer von seinem Chef eine Kündigung erhält, muss sich idealerweise drei Monate vor Beginn der Arbeitslosigkeit persönlich bei der Arbeitsagentur melden. Wenn man jedoch kurzfristiger von seiner Entlassung erfährt, muss die Agentur für Arbeit innerhalb von drei Tagen darüber in Kenntnis gesetzt werden. So soll bereits im Vorfeld der eigentlichen Arbeitslosigkeit soviel wie möglich getan werden um für den Betroffenen einen neuen Job zu finden. Wer eine Kündigung verspätet meldet, muss mit einer Sperrfrist bei den Leistungen rechnen. Ohnehin gilt der Anspruch auf Arbeitslosengeld erst ab dem Tag der persönlichen Arbeitslosmeldung. Wer selbst kündigt, bekommt bis zu drei Monate kein Arbeitslosengeld. Dasselbe gilt, wenn der Entlassene die Kündigung durch eigenes Fehlverhalten herbeigeführt hat, bei einer so genannten verhaltensbedingten Kündigung. Auch wenn das Arbeitslosengeld bereits gezahlt wird, muss der Arbeitsuchende einige Pflichten erfüllen, damit ihm keine Leistungen gestrichen werden. So muss er sich selbst aktiv um eine neue Stelle bemühen und auch für die Bemühungen des Arbeitsvermittlers verfügbar sein. Mit Zustimmung der Arbeitsagentur ist eine Ortsabwesenheit für höchstens 21 Tage im Jahr möglich. Lesen Sie auf der folgenden Seite, wie hoch Ihr Arbeitslosengeld nach einer Kündigung ausfallen kann.


Wie hoch ist das Arbeitslosengeld nach Kurzarbeit?


Nicht jeder, der seinen Job verliert, hat automatisch Anspruch auf Arbeitslosengeld. Nur wer innerhalb von zwei Jahren mindestens zwölf Monate in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat, kann mit Geldleistungen rechnen. Zeiten mit Bezug von Kurzarbeitergeld (auch Transfer- und Saisonkurzarbeitergeld) werden voll berücksichtigt. Die Anspruchsdauer ist gestaffelt nach der Zeit der versicherungspflichtigen Tätigkeit: Hat man mindestens zwölf Monate in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt, besteht sechs Monate lang Anspruch auf Arbeitslosengeld. Bei längerer Versicherungspflicht gilt: 16 Monate Versicherungspflicht: acht Monate Anspruch, bei 20 Monaten hat man zehn Monate Anspruch und bei 24 Monaten Tätigkeit zwölf Monate Anspruch auf Arbeitslosengeld. Für Arbeitslose nach Vollendung des 50. Lebensjahres gilt eine verlängerte Bezugsdauer. Bei 30 Monaten versicherungspflichtiger Tätigkeit haben sie Anspruch auf 15 Monate Geld vom Arbeitsamt. Ab 36 Monaten Tätigkeit können sie 18 Monate lang Arbeitslosengeld beziehen, sofern sie das 55. Lebensjahr vollendet haben. Ab dem 58. Lebensjahr und 48 Monaten Beitragszahlung besteht ein Anspruch auf 24 Monate Arbeitslosengeld. Das Arbeitslosengeld entspricht bei Kinderlosen etwa 60 Prozent des bisherigen Netto-Einkommens, bei Arbeitslosen mit Kindern sind es 67 Prozent. Es wird zur Berechnung bei einer Kündigung innerhalb der Kurzarbeit nicht von dem reduzierten Gehalt ausgegangen sondern vom Gehalt vor der Kurzarbeit. Zusätzlich zum Arbeitslosengeld übernimmt die Arbeitsagentur die Beiträge der Krankenkasse, der Pflegeversicherung und der Rentenversicherung. Private Krankenversicherungen werden weiterbezahlt, wenn der Arbeitsuchende bereits fünf Jahre lang Mitglied ist. Andernfalls muss er in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln. Wenn kein Anspruch (mehr) auf Arbeitslosengeld besteht, bleibt noch ein Antrag auf Arbeitslosengeld II, auch unter der Bezeichnung Hartz IV bekannt. Mehr dazu lesen Sie auf der folgenden Seite.


Wann bekomme ich ALG II?


Alle erwerbsfähigen, hilfsbedürftigen Personen von 15 bis 65 Jahren haben Anspruch auf Arbeitslosengeld II (ALG II). Diese Leistung kann auch erhalten, wer mit einem erwerbsfähigen Hilfsbedürftigen in einer Bedarfsgemeinschaft, also in einem gemeinsamen Haushalt, lebt. Bei einer Bedarfsgemeinschaft werden das Einkommen und das Vermögen aller Haushaltsangehörigen mit einbezogen, um den ALG II-Bedarf zu berechnen. Ein Anspruch auf ALG II kann ebenfalls bestehen, wenn man bereits Arbeitslosengeld bezieht, dieses aber unter dem errechneten Bedarf liegt. So kann das Arbeitslosengeld durch ALG II aufgestockt werden. Auch Geringverdiener, deren Gehalt unter dem errechneten Bedarf liegt, können Anspruch auf ALG II als Grundsicherung zum Lebensunterhalt haben. Das gilt auch für Angestellte während der Kurzarbeit. Wenn durch die Reduzierung der Arbeitsstunden das Gehalt unter den Hartz IV-Bedarf sinkt, kann der Betroffene durch den Bezug von ALG II sein Verdienst aufstocken. Auch Arbeitslose, deren Bezugszeit von Arbeitslosengeld abläuft, haben möglicherweise einen Anspruch auf ALG II. Regelsatz und Mehrbedarf Das Arbeitslosengeld II setzt sich zusammen aus Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts und aus Kosten für Unterkunft und Heizung. Zu den Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts, die aus verschiedenen Regelsätzen für die einzelnen Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft errechnet werden, kann es noch Anspruch auf so genannten Mehrbedarf und weitere Zuschläge geben. Anspruch hierauf haben beispielsweise Alleinerziehende, Schwangere und Behinderte. Der Regelsatz für Hartz IV ist an die Renten gekoppelt. Erhöhen sich die Renten, steigt auch der Regelsatz für das ALG II des Haushaltsvorstands und anteilig auch für die weiteren Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft. Eine Erhöhung beim ALG II gilt jeweils ab dem 1. Juli eines Jahres, in dem die Renten steigen.