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Richtig handeln bei der Abgeltungssteuer: Angespartes clever verwalten

Richtig handeln bei der Abgeltungssteuer: Angespartes clever verwaltenDie Abgeltungssteuer besteuert Kapitalerträge aus Privatinvestitionen. Ein Freibetrag für die Sparer liegt bei 801 Euro, bei Verheirateten werden 1602 Euro veranschlagt. Unter die Abgeltungssteuer fallen Aktienkursgewinne, Bonuszahlungen und Spekulationsgewinne sowie Dividenden. Der pauschale Steuersatz der Abgeltungssteuer liegt bei 25 Prozent. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag und, gegebenenfalls, auch die Kirchensteuer. mehr...

Reisekostenrecht 2014: Diese Änderungen sollten Sie kennen

Reisekostenrecht 2014: Diese Änderungen sollten Sie kennen Wer vorübergehend eine zweite Tätigkeitsstelle übernimmt, die außerhalb der eigenen Wohnung und der ersten Arbeitsstätte liegt, kann die dafür anfallenden Reisekosten steuerlich geltend machen. Seit 1. Januar 2014 ist die Reform des steuerlichen Reisekostenrechts in Kraft getreten. Die Reform verursacht einige Veränderungen bei der steuerlichen Veranlagung der Reisekosten, die Sie kennen sollten. mehr...

20 Steuertipps zum Steuern sparen

Für viele Steuerzahler ist die Steuererklärung mehr als das notwendige Übel. Bietet sich doch jedes Jahr von Neuem die Möglichkeit, seine Haushaltskasse vom Finanzamt aufbessern zu lassen. Ihre Rückzahlung könnte dabei umso üppiger ausfallen, wenn Sie die folgenden kleinen Steuertipps beherzigen. mehr...

News

20 Jahre nach dem Mauerfall: Welche neuen Bundesländer sich am besten geschlagen haben(2009-11-04 11:36:11)

Auf "blühende Landschaften" in Ostdeutschland müssen wir noch eine Weile warten: 20 Jahre nach dem Mauerfall liegt das durchschnittliche Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in den neuen Bundesländern immer noch 30 % unter Westniveau. Die fünf ostdeutschen Bundesländer liegen gemessen an ihrer Wirtschaftskraft am Ende der Tabelle aller deutschen Bundesländer (12. Sachsen, 13. Sachsen-Anhalt, 14. Thüringen, 15. Brandenburg, 16. Mecklenburg-Vorpommern). Dies schreiben die Volkswirte der Commerzbank in ihrer heute in Frankfurt vorgestellten aktuellen Sonderstudie zum 20. Jahrestag des Mauerfalls. Während die Status-quo-Betrachtung landläufige Meinungen bestätigt, liefert eine Untersuchung der Entwicklung in den vergangenen 20 Jahren überraschende Ergebnisse: "Zwar erwirtschaftet beispielsweise Sachsen unter den neuen Bundesländern unverändert das höchste Pro-Kopf- Einkommen; bei den Wachstumsraten bewegte es sich aber - mit Schwankungen - eher im Rahmen des Durchschnitts", sagte Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank. Dagegen ist die Wirtschaft in Thüringen seit der Wiedervereinigung immer überdurchschnittlich gewachsen. Star der letzten Jahre war jedoch Sachsen-Anhalt: Seit 2001 konnte es seinen Rückstand gegenüber den westdeutschen Ländern immerhin um mehr als 8 Prozentpunkte verringern. Das andere Extrem ist Brandenburg, das 2000 noch an der Spitze der neuen Bundesländer lag und inzwischen auf den vorletzten Platz gefallen ist. Mecklenburg-Vorpommern hat ähnlich schlecht abgeschnitten, konnte allerdings zuletzt in der Dynamik fast zum Durchschnitt der fünf ostdeutschen Länder aufschließen. Einfluss der fundamentalen Strukturfaktoren Zwar hatten Unterschiede in der Wirtschafts- und Steuerpolitik einen Einfluss auf die Dynamik der Entwicklung seit dem Mauerfall, entscheidend dürften aber wesentlich fundamentalere Standortfaktoren gewesen sein: Wirtschaftliche Ausgangssituation: Auch vor dem Mauerfall lagen die industriellen Schwerpunkte in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Diese drei Bundesländer im Südwesten Ostdeutschlands verfügten auch über entsprechend gut ausgebildete Fachkräfte, die für industrielle Neuansiedlungen äußerst interessant waren. Bevölkerungsdichte/Anzahl der größeren Städte: Eine hohe Bevölkerungsdichte fördert die Wirtschaft in einer Region, größere Städte sind Kristallisationspunkte für Wirtschaftsansiedlungen. Beide Voraussetzungen sind in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eher erfüllt als in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Abstand zu den Märkten in Westdeutschland/Westeuropa: Die wichtigsten Märkte für die ostdeutschen Bundesländer liegen derzeit noch eher im Westen. Auch dies begünstigt die drei derzeit etwas besser gestellten Bundesländer im Südwesten Ostdeutschlands. Ausblick Die fünf ostdeutschen Flächenländer werden in absehbarer Zeit wohl kaum den Durchschnitt der westdeutschen Länder erreichen. Krämer: "Zieht man als realistischen Maßstab für den Stand des Aufholprozesses Länder wie Niedersachsen und Rheinland-Pfalz heran, die von der Struktur her eher vergleichbar sind, weisen Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aktuell zwischen 81 % und 85 % des durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommens dieser "Peergroup" auf." Damit bleibt zwar noch ein beträchtliches Stück an Weg zurückzulegen, der Abstand zum Zielniveau ist aber deutlich kleiner als bei dem üblichen Vergleich mit dem Durchschnitt aller westdeutschen Länder. Für Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern dürfte allenfalls das Einkommensniveau Schleswig-Holsteins ein halbwegs realistisches Ziel sein, da auch dieses Land eine Randlage aufweist und größtenteils - mit Ausnahme des "Hamburger Speckgürtels" - sehr dünn besiedelt ist. Schon heute gleicht die Wirtschaftsstruktur Brandenburgs und Mecklenburg- Vorpommerns derjenigen Schleswig-Holsteins wesentlich mehr als der des gesamtdeutschen Durchschnitts. Die Studie "20 Jahre nach dem Mauerfall: Neue Bundesländer - wer hat sich am besten geschlagen?" finden Sie im Internet unter https://cbcm.commerzbank.com/de/site/research/economic_research/lateste research/index.jsp Mehr Informationen zum Thema "20 Jahre nach dem Mauerfall" finden Sie in der Hintergrundrubrik des aktuellen Medien-Service: www.dresdner-bank.de/medienservice (Pressemitteilung Commerzbank)