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20 Steuertipps zum Steuern sparen

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News

Barmer: Patientinnen noch stärker zu Partnerinnen machen - Symposium "Therapieentscheidung bei Brustkrebs: Ist die Patientin Partnerin?" (2007-05-09 10:52:26)

An Brustkrebs erkrankten Frauen für die schwere Zeit zwischen Diagnose und Therapiebeginn Orientierungshilfe zu geben und sie dabei zu unterstützen, gemeinsam mit den Ärzten den Therapieweg aktiv und selbstbewusst mit zu bestimmen, ist das Ziel einer gemeinsamen bundesweiten Informationskampagne der Barmer und der "Frauenselbsthilfe nach Krebs". Bei dem Auftaktsymposium Therapieentscheidung bei Brustkrebs: Ist die Patientin Partnerin? in Wuppertal kamen die Referenten übereinstimmend zu dem Schluss, dass durch Brustzentren und Dmp in kürzester Zeit zwar erhebliche Fortschritte bei der Behandlung von Brustkrebs erzielt werden konnten, aber weitere Schritte zur Qualitätsverbesserung notwendig sind und vor allem die Rolle der Patientin als Partnerin in der Therapieentscheidung weiter gestärkt werden muss.

Individuelle Information

Jede Patientin kann auf sie zugeschnittene Informationen beanspruchen, und sie hat das Recht, sich aktiv an der Planung ihrer Therapie zu  beteiligen. Allerdings haben immer noch viele Frauen das Gefühl, dass Entscheidungen über ihren Kopf hinweg getroffen werden, betonte Birgit Fischer, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Barmer, vor rund 100 Fachleuten aus Medizin, Selbsthilfe und Politik, die der Einladung der Barmer nach Wuppertal gefolgt waren.

Wichtige Voraussetzung aus Sicht der Barmer für weitere Qualitätsverbesserungen ist, dass wesentlich mehr Patientinnen von ihrem niedergelassenen Frauenarzt direkt in eines der 230 Brustzentren bundesweit überwiesen werden.

Kern der Informationskampagne sind Hilfsangebote, die es Patientinnen ermöglichen, in einer extrem schwierigen Situation mit der nötigen Ruhe für sie wichtige Entscheidungen zu treffen. Dazu haben die Frauenselbsthilfe nach Krebs und die Barmer gemeinsam eine DVD entwickelt, in der zwei Frauen beispielhaft ihren Weg zu einer individuellen Therapie schildern. Außerdem bietet die Barmer Brustkrebspatientinnen in einem Flyer eine praxistaugliche Orientierungshilfe für die Zeit zwischen Diagnose und Behandlungsbeginn.

Die Bildung zertifizierter Brustzentren, die inzwischen flächendeckenden strukturierten Behandlungsprogramme (Dmp) und die bessere Früherkennung durch das Mammographie-Screening, dessen schrittweise Einführung begonnen hat, habe, so Birgit Fischer, bereits zu erheblichen Qualitätsverbesserungen bei der Brustkrebsbehandlung geführt.

Allein bei der Barmer nehmen mittlerweile rund 15.000 Frauen am strukturierten Behandlungsprogramm teil, das sind rund 25 Prozent aller Betroffenen. Gerade die Behandlung in einem Brustzentrum biete die Gewähr einer optimal abgestimmten Behandlung. Die Verknüpfung mit den Dmp erweise sich als Meilenstein auf dem Weg zu einer echten integrierten Versorgung - einer lückenlosen Kette zwischen ambulanter und stationärer Behandlung.

Mehr Kommunikation nötig

Trotz dieser Erfolge liege noch ein beachtlicher Weg vor den Akteuren. Besonders augenfällig sei, dass die Sektoren übergreifende Kommunikation zwischen Brustzentren und niedergelassenen Ärzten noch viel zu selten stattfinde und die für eine gute Kommunikation und Zusammenarbeit unerlässlichen technischen Möglichkeiten bislang zu wenig genutzt werden.

Und schließlich berichteten immer noch viele Frauen von dem Gefühl, dass Entscheidungen über ihren Kopf hinweg getroffen würden. Dabei muss natürlich berücksichtigt werden, dass viele Frauen bei der Konfrontation mit der Diagnose "Brustkrebs' zunächst überfordert sind. Eine gemeinsam gefundene Entscheidung ist jedoch das A und O einer individuellen Therapie, resümierte Birgit Fischer.

Ein Anliegen, das sich gerade auch die Frauenselbsthilfe nach Krebs besonders auf ihre Fahnen geschrieben hat. Einmal mehr, weil die Gesundheitspolitik zunehmend mehr auf Patientenbeteilung setzt, so Hilde Schulte, Bundesvorsitzende der Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V.. Dieses zukunftsorientierte Modell, das von einer paternalistischen zu einer partnerschaftlichen Arzt-Patienten-Beziehung übergeht, erfordert einen Rollenwechsel von beiden Seiten, so Schulte weiter.

Ärzte müssten ebenso wie Patientinnen bereit und fähig sein zu partnerschaftlicher Zusammenarbeit und gemeinsamen Entscheidungen. Die Frauenselbsthilfe nach Krebs sehe ihre Aufgabe darin, diesen Prozess zu unterstützen und dem Mangel an Information und Kompetenz  seitens der Patientin entgegen zu wirken.

Im Interesse unserer betroffenen Frauen sollten wir auch in der Zukunft die Zusammenarbeit pflegen, bilanzierte der Essener Frauenarzt Dr. Rolf Maek seine Erfahrungen bei der Betreuung von Brustkrebspatientinnen.

Dem niedergelassenen Arzt obliege es, die Diagnose Brustkrebs behutsam zu vermitteln. Brustkrebs, dies sei immer zu betonen, sei kein Todesurteil, wenn man ihn rechtzeitig erkennt und behandelt. Die Bündelung der vorhandenen Kräfte in Form des gemeinsamen Agierens (Brustzentrum, Beratungsstelle, Psychosomatik, Krankenkasse und Selbsthilfegruppe) seien effektive Mittel für eine bessere Strukturqualität bei der Bekämpfung des Brustkrebses.

Experte und Begleiter

Patientinnen brauchen gerade am Anfang einer Therapie ausführliche Gespräche, berichtete die Aachener Allgemeinärztin und Psychoonkologin Dr. Andrea Petermann-Meyer. Wunsch der Patientinnen sei ein lösungssicherer Experte, der alle wichtigen Informationen zur rechten Zeit gibt und den Weg durch den "medizinischen Dschungel' weist.

Gleichzeitig aber wünschten Patientinnen sich einen einfühlsamen Begleiter, der zumindest einen Teil ihrer persönlichen Situation versteht und die Patientin mit ihrem eigenen Lösungs- und Bewältigungspotenzial wahrnimmt. Daraus resultiere die Konsequenz, dass für Patientinnen mit Brustkrebs vor allem Sicherheit spendende, klar strukturierte und medizinisch kompetente Angebote wichtig seien.

Darüber hinaus brauche die Patientin einen festen emotionalen Ansprechpartner. Es gibt jedoch kein Rezept für eine optimale Arzt-Patienten-Beziehung, sondern immer nur die individuelle Antwort auf eine individuelle Situation.

Nachholbedarf in der gemeinsamen Entscheidungsfindung zwischen Brustkrebspatientin und Arzt sieht auch der Medizinsoziologe Prof. Dr. Holger Pfaff vom Zentrum für Versorgungsforschung Köln. Solche gemeinsamen Entscheidungen für eine individuelle Behandlung gewännen als Leitidee immer mehr Bedeutung.

Eine Untersuchung in Nordrhein-Westfalen habe jedoch gezeigt, dass eine Grundvoraussetzung dafür häufig fehle: konkrete Mitteilungen der Patientinnen gegenüber ihrem Arzt über ihre Bedürfnisse. Diese offenbarten nur etwa die Hälfte der Patientinnen. Das gemeinsame Finden der richtigen Entscheidung müsse dementsprechend weiter gefördert werden.

Ein wichtiges Mittel dafür seien strukturierte Entscheidungshilfen wie etwa Patientenfilme oder laienverständliche Informationsschriften über die medizinischen Behandlungsoptionen, so genannten "Patientinnen-Leitlinien".

Bessere Verzahnung

Bislang habe die sektorale Ausgabenbudgetierung zu massiven Verwerfungen an den Schnittstellen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung geführt, konstatierte Prof. Dr. Rolf Kreienberg, Ärztlicher Direktor der Universtätsfrauenklinik Ulm.

Obwohl alle Maßnahmen zur Früherkennung von Brustkrebs, dessen bestmögliche Behandlung und eine optimierte Nachsorge nach den modernsten Leitlinien des Mammakarzinoms in Deutschland festgelegt seien, sei die sektorübergreifende Kooperation in vielen Bereichen nicht so organisiert, dass sie überall reibungslos funktioniere. Eine bessere Verzahnung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung muss deshalb oberstes Ziel sein, so Kreienberg weiter.

Materialien des Symposiums

Pressemappe (PDF, 81 KB) Hinweis: Dieses Dokument ist nicht barrierefrei. Folienvortrag Birgit Fischer (PDF, 641 KB) Hinweis: Dieses Dokument ist nicht barrierefrei. Folienvortrag Hilde Schulte (PDF, 160 KB) Hinweis: Dieses Dokument ist nicht barrierefrei. Folienvortrag Prof. Dr. Holger Pfaff (PDF, 261 KB) Hinweis: Dieses Dokument ist nicht barrierefrei. Folienvortrag Prof. Dr. Rolf Kreienberg (PDF, 198 KB Pressemitteilung der Barmer