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Mit Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht die Rechte als Patient stärken(2013-03-19 10:03:35)

Mit Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht die Rechte als Patient stärkenWann macht eine Patientenverfügung Sinn? Warum sollte zusätzlich eine Vorsorgevollmacht ausgestellt werden? Was muss der Verfasser beachten? Dies und mehr erfahren Sie im folgenden Text.

Warum eine Patientenverfügung sinnvoll ist


(una) Obwohl die meisten Menschen die Wichtigkeit einer Patientenverfügung erkennen, haben laut Justizministerium nur rund zehn Prozent aller Bundesbürger tatsächlich eine verfasst. Nicht nur der Gedanke an den eigenen Tod, sondern auch die Frage "Wie werde ich sterben?" schreckt viele davon ab, sich ernsthaft mit dem Thema auseinander zu setzen. Dabei kann jeder in Folge eines Unfalls oder einer unheilbaren Krankheit in die Situation geraten, in der er seinen Willen nicht mehr äußern kann. Ein Komapatient kann zum Beispiel nicht selbst bestimmen, welche Behandlungsmethoden angewandt oder unterlassen werden sollen. Im Zweifel wird der behandelnde Arzt sämtliche medizinischen Maßnahmen ausschöpfen, um einen Patienten am Leben zu erhalten, auch dann, wenn keine Hoffnung auf Heilung mehr besteht. Doch durch lebensverlängernde Maßnahmen kann auch das Leiden eines sterbenden Patienten verlängert werden. Für viele sind bestimmte Behandlungsmethoden der modernen Apparatemedizin jedoch nicht mit einem würdevollen Sterben vereinbar. Eine Patientenverfügung kann helfen, die eigene Vorstellung von würdevollem Sterben durchzusetzen. Als Willenserklärung legt eine Patientenverfügung vorsorglich fest, welche medizinischen Behandlungsmethoden im Ernstfall angewandt und welche unterlassen werden sollen. Was sollte beim Verfassen beachtet werden? Mehr dazu lesen Sie auf der nächsten Seite.


Verfassen einer Patientenverfügung


Obwohl auch mündliche Äußerungen verbindlich sind, sollte eine Patientenverfügung in schriftlicher Form verfasst werden. Denn nur mit einem schriftlichen Dokument kann ein Arzt im Zweifelsfall beweisen, dass seine Entscheidung, auf lebenserhaltende Maßnahmen zu verzichten, dem Willen des Patienten entspricht. Andernfalls kann er rechtlich belangt werden. Eine Patientenverfügung sollte so genau wie möglich formuliert sein und sich auf konkrete Situationen beziehen. Allgemeine Begriffe wie zum Beispiel "die Apparatemedizin" oder "in Würde sterben" sollten möglichst vermieden werden. Geben Sie stattdessen konkrete Situationen und Behandlungsmethoden an. Denn verschiedene Situationen können auch verschiedene Behandlungswünsche nach sich ziehen. Anweisungen für bestimmte medizinische Maßnahmen können zum Beispiel nur für die unmittelbare Sterbephase gelten oder im Endstadium einer tödlichen Krankheit. Wiederum können andere Behandlungen erwünscht sein, wenn ein Patient in Folge eines Unfalls im Koma liegt und voraussichtlich nicht mehr aufwachen wird. In einer Patientenverfügung können Sie bestimmen, wann welche lebenserhaltenden Maßnahmen erwünscht sind und welche unterlassen werden sollen. Mehr zum Inhalt einer Patientenverfügung lesen Sie auf der folgenden Seite.


Inhalt einer Patientenverfügung


Damit eine Patientenverfügung als rechtsverbindliches Dokument anerkannt werden kann, dürfen Name, Geburtsdatum, Anschrift, Datum und Unterschrift des Verfassers nicht fehlen. Das Schriftstück sollte als Textform geschrieben und Anweisungen zu den gängigsten Behandlungsmethoden enthalten. Zum einen sollte sich der Verfasser darüber Gedanken machen, welche lebenserhaltenden Maßnahmen im Ernstfall ergriffen werden sollen beziehungsweise in welchen Situationen diese nicht erwünscht sind. Lebenserhaltende Maßnahmen sind zum Beispiel künstliche Ernährung, künstliche Flüssigkeitszufuhr, künstliche Beatmung und Dialyse. Ein weiterer Bestandteil des Dokuments können Anweisungen im Falle einer Wiederbelebung oder Organtransplantation sein. In bestimmten Situationen kann eine Wiederbelebung abgelehnt werden. Für Patienten in der Sterbephase ist der Tod oftmals eine Erlösung. Legen Sie außerdem fest, in welchem Umfang bewusstseinsdämpfende Schmerzmittel und andere Medikamente eingesetzt werden sollen. Hier ist abzuwägen, ob die Linderung von Schmerzen im Vordergrund steht oder ob der Patient bis zuletzt mit klarem Bewusstsein leben möchte. Viele Menschen wollen außerdem nicht in einem Krankenhaus sterben, sondern in vertrauter Umgebung oder in einem Hospiz. Auch dies kann in der Patientenverfügung vermerkt werden. Trotz sorgfältiger Formulierungen kann es zu unvorhersehbaren Situationen kommen, die nicht berücksichtigt sind. Damit ein Arzt auch dann im Sinne des Patienten handeln kann, ist ein zusätzlicher Text zu persönlichen Wert- und Lebensvorstellungen empfehlenswert. Dieser Text kann einem Arzt helfen, eine Patientenverfügung richtig zu interpretieren und im Zweifelsfall Entscheidungen im Sinne des Patienten zu treffen. Aufbewahrung und Aktualisierung Um sicherzustellen, dass der behandelnde Arzt von der Existenz einer Patientenverfügung rechtzeitig erfährt, kann man beispielsweise einen so genannten Notfallpass bei sich tragen. Als Kurzform der Patientenverfügung sollte dieser alle wichtigen Anweisungen aufführen, insbesondere zur Notfallmedizin. Es ist auch sinnvoll Kopien der Patientenverfügung bei nahestehenden Verwandten, Vertrauten und beim Hausarzt zu hinterlegen. Die Patientenverfügung sollte außerdem etwa alle zwei Jahre aktualisiert werden. Dazu genügt es, das Dokument mit aktuellem Datum und Unterschrift zu bestätigen. Grundsätzlich ist eine Patientenverfügung aber so lange gültig bis sie widerrufen wird. Wozu brauche ich eine Vorsorgevollmacht? Welche rechtliche Verbindlichkeit hat eine Patientenverfügung? Lesen Sie hierzu die nächste Seite.


Wer braucht eine Vorsorgevollmacht?


Um sicher zu stellen, dass eine Patientenverfügung von den behandelnden Ärzten befolgt und richtig interpretiert wird, sollte gleichzeitig eine Vorsorgevollmacht für jemanden ausgestellt werden, der die Interessen des Patienten vertritt. Dies kann ein Vertrauter oder ein nahestehender Verwandter sein. Da Familienangehörige und Ehepartner per Gesetz nicht automatisch dazu berechtigt sind, sich in Gesundheitsfragen gegenseitig zu vertreten, ist eine Vorsorgevollmacht fast unerlässlich. Ein Bevollmächtigter kann Anweisungen der Patientenverfügung gegenüber dem Behandlungsteam durchsetzen. Es kommt jedoch vor, dass Ärzte Anweisungen der Patientenverfügung und des Bevollmächtigten dennoch nicht befolgen. Dies ist oft der Fall, wenn lebenserhaltende Maßnahmen abgebrochen werden sollen. Zur Klärung wird dann ein Vormundschaftsgericht eingesetzt, das über die Behandlungsmethoden entscheidet. Eine Vorsorgevollmacht kann entweder nur für Gesundheitsfragen ausgestellt werden oder auch andere Bereiche umfassen. Der Bevollmächtigte kann den Patienten beispielsweise auch in finanziellen oder anderen Angelegenheiten vertreten.

Wie ist die Gesetzeslage in Deutschland?


Der Deutsche Bundestag hat hierzu am 18. Juni 2009 ein Gesetz beschlossen und damit die Rahmenbedingungen beim Umgang mit einer Patientenverfügung geregelt. Das Gesetz ist am 1. September 2009 in Kraft getreten. Mit der gesetzlichen Regelung zur Patientenverfügung wird nicht nur deren Verbindlichkeit gestärkt. Auch Ärzte werden rechtlich geschützt, wenn sie lebenserhaltende Maßnahmen auf Wunsch eines Patienten abbrechen. Dies bekräftigt die Rechtmäßigkeit der passiven Sterbehilfe. Die aktive Sterbehilfe bleibt in Deutschland nach wie vor illegal. Bei der Formulierung einer Patientenverfügung kann es hilfreich sein, einen Fachkundigen wie zum Beispiel den Hausarzt oder eine gemeinnützige Organisation zu Rate zu ziehen. Beispiele für eine Patientenverfügung mit Textbausteinen als Formulierungshilfen sind in einer Broschüre des Justizministeriums zusammengefasst.   Bildquelle © pixabay/ Unsplash Lizenz: CC0 Public Domain