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Richtig handeln bei der Abgeltungssteuer: Angespartes clever verwalten

Richtig handeln bei der Abgeltungssteuer: Angespartes clever verwaltenDie Abgeltungssteuer besteuert Kapitalerträge aus Privatinvestitionen. Ein Freibetrag für die Sparer liegt bei 801 Euro, bei Verheirateten werden 1602 Euro veranschlagt. Unter die Abgeltungssteuer fallen Aktienkursgewinne, Bonuszahlungen und Spekulationsgewinne sowie Dividenden. Der pauschale Steuersatz der Abgeltungssteuer liegt bei 25 Prozent. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag und, gegebenenfalls, auch die Kirchensteuer. mehr...

Reisekostenrecht 2014: Diese Änderungen sollten Sie kennen

Reisekostenrecht 2014: Diese Änderungen sollten Sie kennen Wer vorübergehend eine zweite Tätigkeitsstelle übernimmt, die außerhalb der eigenen Wohnung und der ersten Arbeitsstätte liegt, kann die dafür anfallenden Reisekosten steuerlich geltend machen. Seit 1. Januar 2014 ist die Reform des steuerlichen Reisekostenrechts in Kraft getreten. Die Reform verursacht einige Veränderungen bei der steuerlichen Veranlagung der Reisekosten, die Sie kennen sollten. mehr...

20 Steuertipps zum Steuern sparen

Für viele Steuerzahler ist die Steuererklärung mehr als das notwendige Übel. Bietet sich doch jedes Jahr von Neuem die Möglichkeit, seine Haushaltskasse vom Finanzamt aufbessern zu lassen. Ihre Rückzahlung könnte dabei umso üppiger ausfallen, wenn Sie die folgenden kleinen Steuertipps beherzigen. mehr...

News

Steuerjahr 2008: Was ändert sich? (2007-11-30 16:00:36)

lohnsteuer1.JPGGibt es dieses Jahr einen guten Rutsch ins neue Steuerjahr? Die Voraussetzungen sind gar nicht mal so schlecht. Die großen Änderungen, wie zum Beispiel die Erhöhung der Mehrwertsteuer oder die Streichung der Pendlerpauschale sind bereits vollzogen. Außerdem stehen 2008 wichtige Landtagswahlen für die Große Koalition an. Kommt jetzt die Zeit der großen Steuergeschenke?

Mehr Geld in der Lohntüte 2008

(dhe) Arbeitnehmer dürfen sich freuen, denn ab der Januarabrechnung 2008 zahlen sie weniger in die Arbeitslosenversicherung ein. Statt 4,2 Prozent sind es dann noch 3,3 Prozent. Bei einem Bruttolohn von 2000 Euro bekommt der Arbeitnehmer über neun Euro mehr in die Tüte. Jedoch steigt im Juli 2008 der Beitrag für die Pflegeversicherung um 0,25 Prozent. Dieser beträgt dann 1,95 Prozent. Für Arbeitnehmer, die kinderlos sind und älter als 23 Jahre, klettert er sogar auf 2,2 Prozent. Da die Senkung der Arbeitslosenversicherung größer als die Steigerung zur Pflegeversicherung ist, bleibt dem Arbeitnehmer trotzdem ein kleines Plus. Rentner sind dagegen die Verlierer, da sie bekanntlich nur in die Pflegeversicherung einzahlen. Mit den Prozentsätzen ändert sich auch die Beitragsbemessungsgrenze für die jeweiligen Sozialversicherungen. Für die Renten- und Arbeitslosenversicherung liegt diese im Westen bei 5.300 Euro (plus 50 Euro) und im Osten bei 4.500 Euro (minus 50 Euro). Die bundesweit geltende Beitragsbemessungsgrenze für die Kranken- und Pflegeversicherung erhöht sich um 450 Euro und beträgt dann 43.200 Euro, was einem monatlichen Einkommen in Höhe von 3.600 Euro entspricht.


Auf Reisen und im Ausland


Ein Arbeitnehmer kann seine Dienstreiseaufwendungen als Werbungskosten geltend machen. Bei längerfristigen Auswärtstätigkeiten konnten diese für eine Dauer von bis zu drei Monaten abgesetzt werden. Ab 2008 gibt es diese zeitliche Begrenzung für Fahrt- Übernachtungs- und Reisenebenkosten nicht mehr. Nicht nur Arbeitnehmer, die über einen langen Zeitraum auswärts arbeiten, profitieren von den Neuerungen. Auch Arbeitnehmer, die häufig ihren Einsatzort wechseln, können ab 2008 auch mehr absetzen: Ab dann können sie die Kosten, die unter der bisherigen Entfernungsgrenze von 30 Kilometer liegen, steuerlich geltend machen. Aber es gibt nicht nur Positives: Bisher konnten Arbeitnehmer bei einer Tätigkeit im Ausland die länderspezifische Übernachtungspauschale beantragen. Diese wird zum 1.Januar 2008 vom Gesetzgeber gestrichen. Ein kleiner Trost: Die Arbeitgeber können weiterhin die entstandenen Kosten steuerfrei erstatten. Auswärtige Fortbildung Auch bei einer auswärtigen Aus- und Weiterbildung fällt das Zeitlimit für Fahrt- Übernachtungs- und Reisenebenkosten weg. Jeder Arbeitnehmer kann bei einer auswärtigen Fortbildung jede einzelne "Reise" über die so genannten Verpflegungspauschbeträge absetzen. Sollte die Weiterbildung länger als drei Monate dauern, erhält er über den Zeitraum hinaus keine Verpflegungspauschale. Der Gesetzgeber hat auch hier eine Ausnahmeregelung in die Neuerung aufgenommen: Wenn der Arbeitnehmer ein oder zweimal pro Woche die Weiterbildung absolviert, kann er die Verpflegungspauschale über die drei Monate hinaus beantragen. Doppelte Haushaltsführung und haushaltsnahe Dienstleistungen im Ausland Ab dem nächsten Jahr kann der Steuerzahler nur noch die "realen" Übernachtungskosten absetzen. Auch für ihn fallen die länderspezifischen Übernachtungspauschbeträge weg. Hier gilt ebenso: Der Arbeitgeber kann weiterhin die Kosten für Wohnung im Ausland steuerfrei erstatten. Haushaltnahe Dienstleistungen im Ausland (in den EU- und EWR-Mitgliedstaaten) kann man nun auch steuerlich absetzen. Wenn Sie also ein Haus auf Mallorca besitzen und dort einen Gärtner oder eine Köchin beschäftigen, können Sie diese Aufwendungen steuerlich absetzen. Die Kosten können Sie wie gewohnt in Ihre Lohnsteuererklärung eintragen.


Ein Steuerloch gestopft


"Gib mir dein Erbe, dann zahle ich Dir eine Rente" sagt der Sohn zum Vater. Ging der Vater darauf ein, konnte sich der Sohn bisher zweifach freuen: über das Geld und über die Möglichkeit, die Zahlungen als Sonderausgaben abzusetzen. Da ältere Menschen in der Regel niedrigere Steuersätze haben, funktionierte das Sparmodell. Jetzt wird diese Möglichkeit wieder abgeschafft.


Vorfahrt für die Vorsorge


Riestern Sie? Dann können Sie sich auf mehr Geld vom Staat freuen. Sowohl die Grund- als auch die Kinderzulage für einen Riester-Vertrag erhöht sich im nächsten Jahr. Die Grundzulage beträgt dann 154 Euro - immerhin 40 Euro mehr als bisher -, und die Zulage für ein Kind klettert um 47 Euro auf 138 Euro. Der Höchstsatz beträgt 2.100 Euro für das Jahr 2008. Ab dem nächsten Jahr können auch die Rürup-Vorsorger mehr Einzahlungen steuerlich geltend machen. Der Satz steigt von 64 auf 66 Prozent. Der Höchstbetrag liegt bei 13.200 Euro für Alleinstehende und 26.400 Euro für Verheiratete. Auch Arbeitnehmer, die in eine Unterstützungskasse oder Direktzusage einzahlen, können sich freuen. Der Beitrag ist unbegrenzt steuerfrei. Einzahlungen in einen Pensionsfond, in einer Pensionskasse oder eine Direktversicherung, sind bis zu vier Prozent der Bemessungsgrenze steuerfrei. Diese Grenze erhöht um 600 Euro und liegt dann bei 63.600 Euro. Der Beitragszahler kann daher statt 2.520 Euro 2.544 Euro steuerfrei einzahlen.


Fünfmal kurz und bündig


Zweijahresfrist aufgehoben Wer nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet ist, kann diese freiwillig abgeben. Bisher wurde dafür ein Zeitraum von zwei Jahren gewährt. Jetzt kann man sich sieben Jahre Zeit lassen. Viele ehemalige Studenten haben so die Möglichkeit, ihre Studienkosten als Werbungskosten abzusetzen. Weniger Papier Das Finanzamt wünscht sich weniger Papier. Für die Lohnsteuerklärung braucht der Steuerzahler die Quittungen und Kontoauszüge für Dienstleistungen, Kinderbetreuung und Handwerker nicht mehr mitschicken. Aber Vorsicht: Sie müssen die angegebenen Kosten auch belegen können. Der Finanzbeamte kann dieses von Ihnen einfordern! Mehr Kontrolle Ab 2008 werden die Daten über Lohnersatzleistungen, wie Eltern-, Arbeitslosen- und Krankengeld, von den jeweiligen Behörden an die Finanzbehörden übermittelt. Steuerzahler sollten daher darauf achten, dass sie diese Beiträge auch in Ihrer Lohnsteuererklärung nicht vergessen. Minijob Eine Klarstellung hat der Gesetzgeber bezüglich der Abfindungszahlungen bei Minijobs beschlossen. Diese Zahlungen sind lohnsteuerpflichtig und müssen nach den allgemeinen Regelungen besteuert werden. Der Arbeitnehmer gibt die Abfindung dann als Arbeitslohn in der Anlage N der Steuererklärung an. Ehrenamt Die Große Koalition hat auch die Aufwandsentschädigungen im ehrenamtlichen Bereich angeglichen. Da der Übungsleiterfreibetrag, den beispielsweise ehrenamtliche Sporttrainer oder Erste-Hilfe-Ausbilder beanspruchen können, in diesem Jahr auf 2.100 Euro angehoben wurde, erhöhten sie auch den Steuerfreibetrag im öffentlichen Bereich. Dieser steigt von derzeit 154 Euro monatlich auf 175 Euro, was ebenfalls 2.100 Euro entspricht.


Fazit: Kleine Korrekturen und Geschenke


Große Steuergeschenke gibt es auch 2008 nicht. Arbeitnehmer profitieren immerhin von der Beitragssenkung für die Arbeitslosenversicherung. Statt 4,2 Prozent zahlen die Arbeitgeber und -nehmer zusammen nur noch 3,3 Prozent in die Kassen der Arbeitsagentur ein. Die minimale Erhöhung von 0,25 Prozentpunkten bei der Pflegeversicherung (ab 1.Juli 2008) ist zwar ärgerlich, doch im Endeffekt bleibt mehr Geld in den Lohntüten. Die anderen Neuerungen sind Steuerkorrekturen, die auf die meisten Arbeitnehmern keine negative Auswirkung haben werden. Eine ähnlich hitzige Steuerdebatte, wie letztes Jahr wird es daher kaum geben.