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Richtig handeln bei der Abgeltungssteuer: Angespartes clever verwalten

Richtig handeln bei der Abgeltungssteuer: Angespartes clever verwaltenDie Abgeltungssteuer besteuert Kapitalerträge aus Privatinvestitionen. Ein Freibetrag für die Sparer liegt bei 801 Euro, bei Verheirateten werden 1602 Euro veranschlagt. Unter die Abgeltungssteuer fallen Aktienkursgewinne, Bonuszahlungen und Spekulationsgewinne sowie Dividenden. Der pauschale Steuersatz der Abgeltungssteuer liegt bei 25 Prozent. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag und, gegebenenfalls, auch die Kirchensteuer. mehr...

Reisekostenrecht 2014: Diese Änderungen sollten Sie kennen

Reisekostenrecht 2014: Diese Änderungen sollten Sie kennen Wer vorübergehend eine zweite Tätigkeitsstelle übernimmt, die außerhalb der eigenen Wohnung und der ersten Arbeitsstätte liegt, kann die dafür anfallenden Reisekosten steuerlich geltend machen. Seit 1. Januar 2014 ist die Reform des steuerlichen Reisekostenrechts in Kraft getreten. Die Reform verursacht einige Veränderungen bei der steuerlichen Veranlagung der Reisekosten, die Sie kennen sollten. mehr...

20 Steuertipps zum Steuern sparen

Für viele Steuerzahler ist die Steuererklärung mehr als das notwendige Übel. Bietet sich doch jedes Jahr von Neuem die Möglichkeit, seine Haushaltskasse vom Finanzamt aufbessern zu lassen. Ihre Rückzahlung könnte dabei umso üppiger ausfallen, wenn Sie die folgenden kleinen Steuertipps beherzigen. mehr...

News

Wechselnde Arbeitsorte: Fahrtkosten steuerlich besser absetzbar(2009-03-16 10:15:00)

Bei wechselnden Einsatzstellen haben die Finanzämter bisher nur die Entfernungspauschale berücksichtigt. Lediglich wenn die Entfernung zwischen Wohnung und Einsatzort mehr als 30 Kilometer beträgt, wurden 30 Cent für jeden gefahrenen Kilometer, also Hin- und Rückweg berücksichtigt. Diese Kilometergrenze sollte erst ab dem Steuerjahr 2008 entfallen. Mit einem Klageverfahren vor dem Bundesfinanzhof hat der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. jetzt einen rückwirkenden Wegfall dieser Einschränkung erreicht (BFH-Urteil vom 18.12.2008, Az. VI R 39/07). Arbeitnehmer können bei wechselnden Arbeitsorten die Fahrtkosten vollständig in der tatsächlichen Höhe als Werbungskosten absetzen. Bei Anfahrt mit dem eigenen PKW beträgt der pauschale Kilometersatz 30 Cent für Hin- und Rückweg. Das ist doppelt so viel wie mit der Entfernungspauschale, bei der nur eine Wegstrecke zählt. Der höhere Abzug ist darin begründet, dass sich die Beschäftigten bei wechselnden Stellen nicht auf kostengünstigere Verkehrsmittel einstellen können. Für Entfernungen bis 30 Kilometer hat die Finanzverwaltung jedoch den Reisekostenabzug bisher nicht anerkannt. Erst mit den neuen Lohnsteuerrichtlinien für das Steuerjahr 2008 sollte diese Einschränkung wegfallen. Gegen die Kürzung der Fahrtkosten bei ihren Mitgliedern hat die Vereinigte Lohnsteuerhilfe geklagt. Der Streit wäre vermeidbar gewesen, denn der Bundesfinanzhof hatte bereits 2005 in mehreren Grundsatzurteilen entschieden, dass bei einer Einsatzwechseltätigkeit die Fahrten ebenso wie bei Dienstreisen zu berücksichtigen sind. Weil in den damaligen Streitfällen die Entfernung jedoch mehr als 30 Kilometer betragen hatte, wollte die Finanzverwaltung die Urteile für kürzere Entfernungen nicht anwenden. Die Vereinigte Lohnsteuerhilfe hat diese Einschränkung als unzutreffend beurteilt und sich neben der BFH-Entscheidung auf Kommentare renommierte Steuerrechtler gestützt, während die Finanzverwaltung hartnäckig blieb. "Wenn man mit sachlichen Argumenten nicht weiter kommt, müssen wir vor den Finanzgerichten für die Arbeitnehmerrechte eintreten", so Jörg Strötzel, Vorstandsvorsitzender der Vereinigten Lohnsteuerhilfe e.V. Mit Erfolg, wie das Ende Februar bekannt gegebene Urteil zeigt. Von der neuen Entscheidung können alle profitieren, die selbst oder durch ihren steuerlichen Berater den Steuerbescheid für 2007 oder die Vorjahre offen gehalten haben. Das Urteil betrifft in erster Linie Bauarbeiter, aber auch weitere Berufsgruppen, die in einem weiträumigen Einsatzgebiet tätig sind wie Forstarbeiter oder Hafenarbeiter. Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes liegt bei einem Einsatzgebiet von mehr als 10 Kilometern Durchmesser ebenfalls eine Einsatzwechseltätigkeit vor, bei der höhere Fahrtkosten und Verpflegungsmehraufwand geltend gemacht werden können. Gleiches gilt für Leiharbeitnehmer, die vertraglich keinen feststehenden Arbeitsort haben. Die Finanzämter versagen in diesen Fällen häufiger den Abzug von Reisekosten. Eine gute steuerliche Betreuung und eine starke Gemeinschaft hilft, den Arbeitnehmern auch in diesen Fällen zu ihrem Steuer-Recht zu verhelfen. Pressemitteilung Vereinigte Lohnsteuerhilfe