Kinderbetreuungskosten

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Treppenlifte: Finanzierungshilfen und steuerliche Absetzbarkeit beanspruchen

Uhren, Autos oder Wein: So sinnvoll sind außergewöhnliche GeldanlagenBewegungseinschränkungen im Alter oder auch in jungen Jahren lassen scheinbar alltägliche Dinge zum unüberwindbaren Hindernis werden. Da wäre beispielsweise die Treppe im Eigenheim, dem Mietshaus oder in öffentlichen Gebäuden. Denn nicht immer ist ein Aufzug vorhanden. Die Lösung: ein Treppenlift. mehr...

Richtig handeln bei der Abgeltungssteuer: Angespartes clever verwalten

Richtig handeln bei der Abgeltungssteuer: Angespartes clever verwaltenDie Abgeltungssteuer besteuert Kapitalerträge aus Privatinvestitionen. Ein Freibetrag für die Sparer liegt bei 801 Euro, bei Verheirateten werden 1602 Euro veranschlagt. Unter die Abgeltungssteuer fallen Aktienkursgewinne, Bonuszahlungen und Spekulationsgewinne sowie Dividenden. Der pauschale Steuersatz der Abgeltungssteuer liegt bei 25 Prozent. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag und, gegebenenfalls, auch die Kirchensteuer. mehr...

Reisekostenrecht 2014: Diese Änderungen sollten Sie kennen

Reisekostenrecht 2014: Diese Änderungen sollten Sie kennen Wer vorübergehend eine zweite Tätigkeitsstelle übernimmt, die außerhalb der eigenen Wohnung und der ersten Arbeitsstätte liegt, kann die dafür anfallenden Reisekosten steuerlich geltend machen. Seit 1. Januar 2014 ist die Reform des steuerlichen Reisekostenrechts in Kraft getreten. Die Reform verursacht einige Veränderungen bei der steuerlichen Veranlagung der Reisekosten, die Sie kennen sollten. mehr...

News

Anlagen zur Steuererklärung 2006 richtig ausfüllen(2007-05-09 12:41:20)

tipp_anlagen_steuerjpg.JPGJetzt wird es allerhöchste Zeit. Der 31. Mai ist Stichtag zur Abgabe der Steuererklärung für das Jahr 2006. Doch die muss mancher erst noch ausfüllen - nicht nur den Mantelbogen sondern auch die Anlagen. Lesen Sie, worauf es dabei ankommt.

Anlage N: Für nicht selbständige Arbeit


(tru/hmu) In die Anlage N tragen Arbeitnehmer alle Einkünfte aus nicht selbständiger Arbeit ein, also zum Beispiel den Arbeitslohn. Dieser Vordruck dient außerdem für Angaben zu den Werbungskosten und zur Arbeitnehmer-Sparzulage. Bei Ehepaaren muss jeder Ehepartner eine eigene Anlage N ausfüllen, wenn beide Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit hatten. Früher hatte der Arbeitgeber am Jahresende die Lohnsteuerbescheinigung auf der Lohnsteuerkarte ausgestellt. Seit 2004 gibt es die elektronische Lohnsteuerbescheinigung in Verbindung mit der eTIN (Elektronische Transfer-Identifikations-Nummer), das heißt, die Daten werden elektronisch von Ihrem Arbeitgeber an das Finanzamt übermittelt. Sie erhalten von Ihrem Arbeitgeber einen Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung. Die darin enthaltene eTIN sowie die bescheinigten Daten müssen Sie in die "Anlage N" eintragen. Bei den nun folgenden Angaben zum Arbeitslohn übertragen Sie einfach die Angaben von Ihrer Lohnsteuerbescheinigung. Wenn Sie im vergangenen Jahr bei mehreren Arbeitgebern beschäftigt waren, und Sie die Daten per Hand in die Formulare eingeben, müssen Sie diese zusammenrechnen und in der Anlage N eintragen. Viele Steuerpflichtige müssen in der Anlage N auch Angaben zu den erhaltenen Lohnersatzleistungen (auch: Entgeltersatzleistungen) machen. Entgeltersatzleistungen (z.B. Krankengeld, Mutterschaftsgeld, Arbeitslosengeld I, Kurzarbeitergeld) sind zwar steuerfrei, haben aber dennoch einen Einfluss auf die Höhe der zu zahlenden Steuern. Dieser Vorgang wird Progressionsvorbehalt genannt. Entgeltersatzleistungen, die Sie vom Arbeitgeber erhalten haben, also etwa Kurzarbeitergeld, Winterausfallgeld, einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld oder Altersteilzeitzuschläge finden Sie auf Ihrer Lohnsteuerbescheinigung unter der Nummer 15. Haben Sie Entgeltersatzleistungen bezogen, die nicht vom Arbeitgeber bezahlt wurden, also etwa Arbeitslosengeld I, Krankengeld, Mutterschaftsgeld oder eine Verdienstausfallentschädigung, dann haben Sie darüber eine Bescheinigung (z.B. von der Arbeitsagentur oder der Krankenkasse) erhalten. Übertragen Sie die dortigen Angaben auf den Vordruck und fügen Sie die Bescheinigung auf jeden Fall der Einkommensteuererklärung bei.
Sie haben Fragen zu Ihrer Steuererklärung! Nutzen Sie bitte unser Steuer-Forum unter  http://forum.lohnsteuer-kompakt.de/!



Was gehört zu den Werbungskosten?


Werbungskosten der Anlage N sind Ausgaben, die im Zusammenhang mit der Arbeit entstanden sind. Dafür kommen z.B. in Frage: Fahrtkosten zur Arbeitsstätte, Arbeitsmittel (Werkzeuge, Fachbücher) sowie Arbeitskleidung und Beiträge zu Berufsverbänden. Als Fahrtkosten werden 30 Cent pro Entfernungs-Kilometer berücksichtigt, und zwar unabhängig vom Verkehrsmittel. Oft wird fälschlicherweise angenommen, dies sei eine Steuervergünstigung. Wahr ist, dass Werbungskosten ein Ausdruck des Nettoprinzips sind. Danach darf nur das verfügbare Nettoeinkommen besteuert werden und nicht die Bruttoeinnahmen. Bei Arbeitnehmern wird von vornherein ein Pauschbetrag von 920 Euro berücksichtigt. Nur wer höhere Aufwendungen im vergangenen Jahr hatte, sollte detaillierte Angaben zu seinen Werbungskosten machen - und mit den entsprechenden Belegen und Rechnungen gegenüber dem Finanzamt nachweisen können. Will man konkrete Angaben zu seinen Werbungskosten machen, können unter anderem Ausgaben zu folgenden Bereichen genannt werden:
  • Fahrtkosten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz (Entfernungspauschale)
  • Beiträge für Berufsverbände
  • Arbeitsmittel
  • Bewerbungskosten
  • Aufwendungen für ein Arbeitszimmer
  • Fortbildungskosten
  • Umzugskosten
  • Kontoführungsgebühren
Die Kosten muss man nachweisen können - notfalls mit einem Eigenbeleg. Die Abgrenzung zwischen Beruf und Freizeit ist dabei aber oft nicht ganz einfach. Weitere Informationen zu den Anlagen der Steuererklärung und die Möglichkeit, Ihre Steuererklärung für das Jahr 2006 direkt und bequem am Rechner einzugeben, finden Sie hier.
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Welche Werbungskosten kann ich angeben?


Um die Entfernungspauschale von 30 Cent für jeden vollen Entfernungskilometer zu erhalten, ist es egal, welches Transportmittel benutzt wurde. Auch eine Fahrradfahrt oder ein Gang zu Fuß werden anerkannt. Mit der Pauschale werden sämtliche Fahrzeugkosten abgegolten, also auch Parkgebühren oder Reparaturkosten. Für jeden Arbeitstag kann man sie nur einmal geltend machen, auch wenn Sie z.B. in der Mittagspause nach Hause gefahren sind. Die Entfernungspauschale gilt auch nur für die einfache Entfernung, also die Hinfahrt. Gibt man die doppelte Entfernung an, läuft man Gefahr, dass das Finanzamt die Kosten nicht anerkennt. Außerdem muss immer die kürzeste Straßenverbindung angegeben werden, es sei denn eine andere Verbindung ist offensichtlich verkehrsgünstiger. Fahrten mit dem Auto werden nur bis zu einer Höchstgrenze von 4.500 Euro im Jahr berücksichtigt. Sind Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus oder Bahn zur Arbeit gefahren, dann wird auch ein höherer Betrag anerkannt - also unbedingt die tatsächlichen Kosten für öffentliche Verkehrsmittel (ÖPNV-Monats-oder Jahrestickets, Bahnfahrkarten, etc.) angeben. Benutzen Sie ein Auto und ein öffentliches Verkehrsmittel, dann teilen Sie die Aufwendungen nach den Kilometern auf. Wenn Sie Mitglied in einem Berufsverband (z.B. Deutscher Bauernverband, Ring Deutscher Makler, Deutscher Apothekerverband, Verdi, DJV) sind, können Sie die gezahlten Beiträge ebenfalls als Werbungskosten ansetzen. Arbeitsmittel können Sie als Werbungskosten abziehen, wenn Sie damit berufliche Aufgaben erledigen. Der Bundesfinanzhof hat allerdings entschieden, dass unter Arbeitsmitteln auch all jene Wirtschaftsgüter verstanden werden, die eine private Nutzung im Rahmen von rund zehn Prozent zulassen. Zu den anerkannten Arbeitsmitteln zählen beispielsweise Werkzeuge, Fachzeitschriften und in manchen Berufen auch die typische Bekleidung. Und nicht nur deren Kauf, sondern auch eine Reparatur oder die Reinigung können Sie geltend machen. Hier ist die Abgrenzung jedoch schwierig. Bei einem Handwerker wird ein Blaumann anerkannt, bei einem Bankangestellten der Anzug nicht, weil er ihn auch in der Freizeit tragen könnte. Unter die Kategorie Arbeitsmittel fallen eventuell auch ein Schreibtisch oder ein Computer. Allerdings nur in Höhe des beruflichen Nutzungsumfangs und, wie alle Arbeitsmittel, verteilt auf die Jahre der üblichen Nutzungsdauer (die festgelegt ist). Arbeitsmittel, die weniger als 410 Euro gekostet haben, kann man sofort absetzen. Bewerbungskosten sind generell in voller Höhe abziehbar; unabhängig davon, ob die Bewerbung erfolgreich war oder nicht. Erstattet ein potentieller Arbeitgeber Teile der Bewerbungskosten, werden die eigenen Aufwendungen um diesen Betrag gekürzt. Tipp: Um das Finanzamt nicht mit unnötigen Papieren zu überhäufen, reicht es in der Regel aus, die Kosten für eine Bewerbung aufzulisten und mit der Anzahl der geschriebenen Bewerbungen zu multiplizieren. Sie sollten auf Nachfragen des Finanzamtes in der Lage sein, die Zahl der Bewerbungen nachzuweisen, z.B. mit Kopien der Bewerbungsschreiben und den Antwortschreiben der Firmen. Aufwendungen für ein häusliches Arbeitzimmer zählen ebenfalls zu den Werbungskosten. Hier ist die Abgrenzung am schwierigsten. Anteilige Miet-, Heizungs- und Ausstattungskosten (z.B. Teppich, Vorhänge) in tatsächlicher Höhe kann man nur angeben, wenn das häusliche Arbeitszimmer Mittelpunkt der gesamten beruflichen Tätigkeit ist, wenn man also so gut wie nie außer Haus arbeitet. Erledigt man im Arbeitszimmer mehr als 50 Prozent der beruflichen Tätigkeit oder stellt der Arbeitgeber keinen Arbeitsplatz zur Verfügung, dann sind die Werbungskosten auf maximal 1.250 Euro begrenzt. Fortbildungskosten sind alle Kosten zur Erlangung neuer oder zur Vertiefung bekannter Kenntnisse. Die Aufwendungen für diese Kosten sind in vollem Umfang als Werbungskosten absetzbar. Hinweis: Kosten für eine Erstausbildung oder ein Erststudium sind nur als Sonderausgaben abziehbar. Umzugskosten sind steuerlich relevant, wenn berufliche Gründe den Umzug veranlassen. Berufliche Gründe liegen vor, wenn sich die Fahrtzeit zum Arbeitsplatz um mindestens eine Stunde täglich verkürzt oder sich die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte erheblich verringert. Umzüge werden auch berücksichtigt, wenn eine Dienstwohnung geräumt oder bezogen wird, beispielsweise beim erstmaligen Antritt einer neuen Stelle nach längerer Arbeitslosigkeit oder einem Studium. Dasselbe gilt, wenn der Arbeitgeber wechselt oder Sie an eine andere Stelle versetzt werden. Kontoführungsgebühren können als Werbungskosten mit 16 Euro pro Jahr pauschal abgesetzt werden. Bis zu diesem Betrag sind die Gebühren ohne Nachweis absetzbar. Verheiratete können sogar 16 Euro für jeden Ehegatten geltend machen- auch bei einem gemeinsamen Konto. Beträge über 16 Euro werden nur dann steuerlich anerkannt, wenn die Kosten für die Kontoführung nachgewiesen werden.
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Kosten nachweisen und Arbeitnehmer Sparzulage


Alle Werbungskosten, die Sie in der Steuererklärung angeben, sollten Sie auch belegen können. Sind keine Rechnungen oder Quittungen mehr vorhanden, akzeptiert das Finanzamt auch selbst ausgestellte Belege, so genannte Eigenbelege. Wer zum Beispiel den Kauf eines Fachbuchs als Werbungskosten absetzen will, kann das Buchcover kopieren und die Kopie als Beleg beifügen. Finanzbeamte müssen Eigenbelege akzeptieren, können die aufgeführten Kosten aber auch nach unten korrigieren. Der Staat fördert vermögenswirksame Leistungen mit der Arbeitnehmer-Sparzulage. Vermögenswirksame Leistungen sind vom Arbeitgeber zusätzlich zum Arbeitslohn gezahlte oder vom Lohn einbehaltene Geldleistungen, die in eine Anlageart Ihrer Wahl einbezahlt werden. Tipp: Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage hat jeder Arbeitnehmer, wenn das zu versteuernde Einkommen 17.900 Euro für Ledige bzw. 35.800 Euro für Verheiratete nicht überschreitet. Vergessen Sie nicht die Bescheinigung der Bank oder Bausparkasse, bei der Sie einen VL-Vertrag abgeschlossen haben, zusammen mit der Einkommensteuererklärung beim Finanzamt einzureichen. Nur dann erhaltenen Sie die staatliche Förderung.
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Anlage Kind


Damit Familien mit Kindern gegenüber Steuerpflichtigen ohne Kinder nicht benachteiligt sind, gibt es Steuervergünstigungen, die den Eltern im Rahmen des Familienleistungsausgleichs zustehen. Neben dem Kindergeld gibt es dabei noch den Kinderfreibetrag sowie Freibeträge für Betreuung, Erziehung und Ausbildung (BEA-Freibetrag), Kinderbetreuungskosten und Haushaltsfreibeträge. Für jedes Kind muss im Rahmen der Steuererklärung eine eigene Anlage Kind abgegeben werden. Für die Steuererklärung 2006 wurde das Formular leider von bisher zwei auf drei Seiten erweitert. Denn seit 2006 können Eltern Kinderbetreuungskosten in ihrer Steuererklärung geltend machen Das Kindergeld betrug 2006 für das erste bis dritte Kind jeweils 1.848 Euro im Jahr (154 Euro pro Monat) und ab dem vierten Kind 2.148 Euro jährlich (179 Euro monatlich). Für den Kinderfreibetrag setzt das Finanzamt in der Steuererklärung 3.648 Euro und für Betreuung, Erziehung und Ausbildung pauschal 2.160 Euro im Jahr an. Die Freibeträge werden allerdings nur dann gewährt, wenn die Steuerersparnis aus den Freibeträgen höher ist als das bereits erhaltene Kindergeld für 2006. Dabei führt das Finanzamt eine so genannte Günstigerprüfung für jedes Kind durch: Ist die errechnete Steuerersparnis aufgrund der Freibeträge niedriger als das bereits erhaltene Kindergeld, werden die Freibeträge nicht vom Einkommen abgezogen und es bleibt beim Kindergeld. Ist die Steuerersparnis höher als das Kindergeld, werden die Freibeträge bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens abgezogen. Das Kindergeld wird allerdings dann vom Fiskus zurückgefordert. Mit dem Haushaltsbegleitgesetz 2004 ist der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende eingeführt worden. Dieser soll die besondere Lebenssituation und die daraus resultierende Mehrbelastung von Alleinerziehenden berücksichtigen. Der Freibetrag beträgt 1.308 Euro jährlich (109 Euro monatlich). Auch bei mehreren Kindern wird der Entlastungsbetrag nur einmal gewährt. Der Entlastungsbetrag ist bereits in die Lohnsteuertabelle eingearbeitet und entspricht der Steuerklasse II. Sollten Sie eine Lohnsteuerkarte mit dieser Steuerklasse besitzen, erhalten Sie die steuerliche Entlastung bereits während des Jahres durch einen geringeren Lohnsteuerabzug. Ist das nicht der Fall, wird dies im Zuge der Einkommensteuererklärung nachgeholt. Der Besuch einer Privatschule kostet normalerweise Geld. 30 Prozent des Schulgeldes können in der Steuererklärung als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Sie sollten allerdings auf jeden Fall eine Bescheinigung der Schule beilegen. Wie für den Steuerpflichtigen und seinen Ehegatten stehen auch den Kindern bestimmte Pauschbeträge im Fall einer Behinderung und für Hinterbliebene zur Verfügung. Der Behinderten-Pauschbetrag variiert je nach Grad der Behinderung zwischen 310 Euro und 3.700 Euro pro Jahr. Der Hinterbliebenen-Pauschbetrag beträgt 370 EUR. Für volljährige Kinder werden das Kindergeld, der Kinderfreibetrag und der BEA-Freibetrag gewährt, wenn sie in Ausbildung sind und außerhalb des elterlichen Haushalts leben. Der Ausbildungsfreibetrag beträgt 924 EUR. Für 2006 ist die steuerliche Bedeutung von Kinderbetreuungskosten neu geregelt worden. Kinderbetreuungskosten können jetzt zu zwei Dritteln der Gesamtaufwendung, jedoch höchstens mit 4.000 Euro je Kind berücksichtigt werden. Die Regelungen zu den Kinderbetreuungskosten sind in ihrer Kompliziertheit schwer zu übertreffen. Wichtig: Sie müssen die Kinderbetreuungskosten durch Vorlage einer Rechnung und die Zahlung durch Vorlage des Kontoauszuges nachweisen. Machen Sie dies nicht, werden die Betreuungskosten nicht anerkannt! Als Kinderbetreuungskosten sind unter anderen folgende Kosten nicht absetzbar: Musikunterricht, Nachhilfe, sportliche Freizeitaktivitäten (Fußball, Reiten, Schwimmen, usw.) Vermittlung besonderer Fähigkeiten (Tanzkurs, Ballettunterricht etc.) und auch der Besuch von Privatschulen. Viele weitere Informationen zu den Anlagen der Steuererklärung und die Möglichkeit, Ihre Steuererklärung für das Jahr 2006 ganz bequem am Rechner einzugeben, finden Sie hier.
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