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Treppenlifte: Finanzierungshilfen und steuerliche Absetzbarkeit beanspruchen

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Reisekostenrecht 2014: Diese Änderungen sollten Sie kennen Wer vorübergehend eine zweite Tätigkeitsstelle übernimmt, die außerhalb der eigenen Wohnung und der ersten Arbeitsstätte liegt, kann die dafür anfallenden Reisekosten steuerlich geltend machen. Seit 1. Januar 2014 ist die Reform des steuerlichen Reisekostenrechts in Kraft getreten. Die Reform verursacht einige Veränderungen bei der steuerlichen Veranlagung der Reisekosten, die Sie kennen sollten. mehr...

News

Hautkrebs-Screening als Kassenleistung - Vorsorge ist besser als Nachsorge!(2008-06-04 08:29:47)

Vorsorgeuntersuchungen der Kasse Ab diesem Sommer soll die Früherkennung von Hautkrebs bundesweit in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen werden. Welche Vorsorge- und Früherkennungsmaßnahmen gesetzlich Versicherten weiterhin zustehen, und für welche Untersuchungen Patienten selbst zahlen, lesen Sie in diesem Text.

Neu im Leistungskatalog


(awe) Allein in Deutschland erkranken jährlich rund 140.000 Menschen neu an verschiedenen Formen von Hautkrebs, so die Deutsche Krebshilfe in einer Broschüre zum Thema. Gerade Menschen mit heller Haut, vielen Muttermalen und einer Vorliebe für ausgiebiges Sonnenbaden gehören zu den gefährdeten Personen. Doch je früher die Krankheit erkannt wird, desto höher die Chancen für die Betroffenen auf eine Heilung; mehr noch: "Hautkrebs ist der einzige Krebs, der früh erkannt fast zu 100 Prozent heilbar ist", so Hautarzt und Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Burkhard Bratzke anlässlich des Euro-Melanoma-Tages Anfang Mai dieses Jahres. Zum ersten Juli 2008 soll nun das Hautkrebs-Screening in den gesetzlichen Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen werden. Die Ganzkörperuntersuchung kann ein Hautarzt oder ein speziell fortgebildeter Allgemeinmediziner vornehmen. Zwar haben derzeit schon einige Kassen den kostenlosen Haut-Check für ihre Versicherten im Angebot, doch nur als freiwillige Leistung. Auch im konkreten Verdachtsfall hat der Patient einen Anspruch auf die Kostenübernahme durch seine Krankenkasse. Ansonsten gehört die Untersuchung des Körpers auf mögliche bösartige Melanome und andere Formen des Hautkrebses derzeit noch zu den so genannten Igel-Leistungen. Und so muss, wer bei seiner Haut auf Nummer sicher gehen will, bisher rund 20 bis 40 Euro für diesen Check ausgeben. Das wird auch für Krankenversicherte unter 35 Jahren so bleiben. Der Hautkrebs-Check auf Rechnung der Krankenkasse steht künftig den Versicherten ab 35 alle zwei Jahre zu. Wer möchte, kann dies auch mit dem regelmäßigen Check-up kombinieren, der Patienten ab 35 ebenfalls alle zwei Jahre zusteht. Für diese Vorsorgeuntersuchungen muss keine Praxisgebühr gezahlt werden. Solange es den Gesundheitsfonds noch nicht gibt, kann man auch noch an den Versicherungsbeiträgen sparen. Wer eine günstige Krankenkasse sucht, kann sich über diesen online-Vergleichsrechner informieren. Auch neu im gesetzlichen Leistungskatalog der Kassen ist bereits seit Anfang des Jahres der Chlamydien-Test für junge Frauen. In Deutschland erkranken laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung jährlich ungefähr 300.000 Männer und Frauen an einer Infektion durch Chlamydien, die Krankheit selbst bleibt meist beschwerdelos. Jedoch kann sie gerade für junge Frauen schwerwiegende Folgen haben: Es kann zu Unfruchtbarkeit, einer Frühgeburt oder einer Erkrankung des Neugeborenen kommen, wenn die Infektion bei der Mutter unentdeckt bleibt. Bisher konnten nur Schwangere einen Chlamydien-Test auf Chipkarte in Anspruch nehmen. Seit diesem Jahr ist diese Untersuchung für Frauen bis zum abgeschlossenen 25. Lebensjahr einmal jährlich kostenlos. Welche wichtigen Vorsorgeuntersuchungen Sie als gesetzlich Versicherte außerdem in Anspruch nehmen können, lesen Sie auf der folgenden Seite.


Welche Vorsorgeuntersuchungen zahlt die Kasse?


Je früher eine bösartige Krankheit entdeckt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Doch oft macht sich eine Krankheit für den Patienten selbst erst sehr spät bemerkbar - etwa wenn Schmerzen auftreten. Im Rahmen von Früherkennungsuntersuchungen kann der Mediziner seinen Patienten gezielt auf Krankheiten untersuchen. Deswegen sollte der Versicherte jede Möglichkeit zu einer Untersuchung nutzen, die ihm die Krankenkasse bietet. Für Männer und Frauen werden sowohl einheitliche als auch geschlechtsspezifische Maßnahmen angeboten. Bestimmten Altersgruppen stehen - je nach Risiko einer möglichen Erkrankung - verschiedene Untersuchungen auf Chipkarte zu. Hier ein Überblick: Ab 18 Jahren steht allen Patienten eine jährliche Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt zu. Wer sich hierfür einen Stempel in sein Bonusheft geben lässt, kann später bei der Zuzahlung zum Zahnersatz sparen, sofern er diese Untersuchung mindestens fünf Jahre regelmäßig wahrgenommen hat. Frauen können bereits ab einem Alter von 20 Jahren einmal jährlich die Krebsfrüherkennung beim Gynäkologen wahrnehmen. Ab dem 30. Geburtstag zahlt die Kasse eine erweiterte Früherkennung, ebenfalls jährlich. Hierbei fragt der Arzt nach Veränderungen der Haut und tastet die Brust und die Achselhöhlen ab. Frauen ab 50 haben bis zu einem Alter von 69 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf eine Mamographie, also eine röntgenmedizinische Untersuchung der Brust. Männer können ab dem 45. Geburtstag die Krebsvorsorgeuntersuchung einmal jährlich vornehmen lassen. Hierbei werden die Prostata, die äußeren Geschlechtsteile und die Haut untersucht. Egal ob Mann oder Frau - jeder gesetzlich Versicherte ab 35 hat Anspruch auf den so genannten Gesundheits-Check-up . Hierbei liegt der Schwerpunkt auf der Früherkennung von Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen sowie Diabetes. Dieser Test kann alle zwei Jahre in Anspruch genommen werden. Ebenfalls für alle Versicherten ist die Untersuchung zur Früherkennung von Darmkrebs ab dem Alter von 50. Diese Vorsorge übernimmt die Kasse bis zum 55. Geburtstag des Patienten einmal jährlich. Danach zahlt die Krankenversicherung für Männer und Frauen eine Untersuchung auf verborgenes Blut im Stuhl alle zwei Jahre. Wahlweise kann der Patient auch zwei Darmspiegelungen in Anspruch nehmen - mit einem Abstand von zehn Jahren. Bisher sind diese Untersuchungen für alle Versicherten vollkommen freiwillig. Und auch wenn manchem schon die Worte "Darmspiegelung" oder "Prostatauntersuchung" einen kalten Schauer über den Rücken jagen: Maßnahmen, die der Gesundheit dienen, sollte man immer wahrnehmen - erst recht, wenn sie kostenlos angeboten werden. Beratung zur Prävention wird wichtiger Im Zuge der Gesundheitsreform übt auch der Gesetzgeber sanften Druck auf die Versicherten aus, sich zur Früherkennung von Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs oder Darmkrebs zumindest beraten zu lassen. Das betrifft Patienten, die jetzt erstmals eine Früherkennung in Anspruch nehmen können: Frauen, die nach dem 1. April 1987 und Männer, die nach dem 1. April 1962 geboren wurden. Der Nachweis soll über einen Präventionspass, ähnlich wie beim Bonusheft, erfolgen. Wer ab 2008 erstmals eine der empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen könnte, aber nicht innerhalb der nächsten zwei Jahre an einer Beratung teilnimmt, kann bei einer späteren chronischen Erkrankung keine reduzierte Belastungsgrenze geltend machen. Er muss dann statt einem Prozent zwei Prozent seines Bruttoeinkommens als Zuzahlungen leisten. Mehr zur Gesundheitsreform 2007 lesen Sie im Text: "Gesundheitsreform: Und was kommt jetzt?" Tipp : Viele Kassen bieten ihren Versicherten einen finanziellen Bonus, wenn sie Untersuchungen zur Früherkennung regelmäßig in Anspruch nehmen. Fragen Sie Ihre Versicherung! Was macht der "Igel" beim Arzt? Welche Untersuchungen sich hinter diesem Begriff verbergen und worauf Sie als Patient unbedingt achten sollten, lesen Sie auf der folgenden Seite.


Vorsicht, Igel! Wenn der Arzt Geld will


"Wir könnten mal testen, wie hoch Ihre Herzinfarktwahrscheinlichkeit ist", schlug die Ärztin ihrem Patienten vor. Der junge Mann erfreute sich jedoch bester Gesundheit und wollte sich mit so einer Prognose gar nicht belasten. Deswegen lehnte er ab. Sein Glück. Denn was die Ärztin im anbot, war eine Igel-Leistung. Für den Herzinfarktrisiko-Check hätte der Patient mindestens 70 Euro zahlen müssen. Die Individuellen Gesundheitsleistungen, kurz Igel genannt, sind nicht Bestandteil des gesetzlichen Leistungskatalogs der Krankenkassen. Diese medizinischen Maßnahmen werden von den Ärzten zusätzlich angeboten und müssen deswegen privat abgerechnet werden. Es streiten sich die Geister über den Nutzen der Igel-Leistungen. Es gibt sicherlich sinnvolle und weniger sinnvolle. Eine Ultraschall-Untersuchung kann die reguläre Krebsvorsorge für die Frau ergänzen, kostet aber rund 30 bis 50 Euro extra. Wer seine Blutgruppe wissen möchte, kann dafür ca. 30 Euro an den Arzt zahlen, oder er geht zum Blutspenden; da kostet dieses Ergebnis nichts. Einige weitere Beispiele für Igel-Leistungen: Glaukomfrüherkennung (grüner Star), sportmedizinischer Fitnesstest, reisemedizinische Beratung aber auch Raucherentwöhnung und Diätberatung ohne Erkrankung und verschiedene Früherkennungsuntersuchungen, die die Kasse erst bei begründetem Verdacht oder ab einem bestimmten Alter des Patienten zahlt. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), das Selbstverwaltungsorgan der Ärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen, hat die Igel-Leistungen offiziell als medizinisch nicht notwendig klassifiziert, bzw. die Wirkung dieser Maßnahmen als noch nicht gesichert festgelegt. Bei der Hautkrebsvorsorge hat der G-BA diese Entscheidung inzwischen geändert. Für den Versicherten heißt das: Alles, was auf der so genannten Igel-Liste steht, kann er in Anspruch nehmen, muss diese medizinischen Maßnahmen allerdings aus eigener Tasche zahlen. In jedem Fall ist zu beachten: Der Arzt muss den Patienten vor der Behandlung darüber aufklären, dass es sich um eine Leistung handelt, die nicht von der Krankenkasse gezahlt wird. Auch die genauen Kosten sollten vorab feststehen, weiterhin muss der Arzt eine detaillierte Rechnung stellen. Er muss allerdings nicht nach der einfachen Gebührenordnung abrechnen, sondern darf sogar das 2,3- bis 3,5-Fache der festgelegten Gebühr verlangen. So können die Kosten auch von Arzt zu Arzt variieren. Lassen Sie sich als Patient die Zusatzleistung und ihre Notwendigkeit genau erklären und nehmen Sie sich Zeit bis zur Entscheidung. Auch Ihre Krankenkasse kann Fragen zu Igel-Leistungen beantworten; vielleicht stellt sich sogar heraus, dass die Kosten doch übernommen werden. Gerade bei zusätzlichen Früherkennungsuntersuchungen kann dies der Fall sein, etwa wenn Sie einer Risikogruppe angehören oder ein begründeter Krankheitsverdacht besteht. Igel immer ohne Praxisgebühr! Wer eine Igel-Leistung in Anspruch nehmen will und dafür zahlt, kann sich eines in jedem Fall sparen: Die Praxisgebühr. Da die Kasse die Untersuchung nicht finanziert, kann sie über den behandelnden Arzt auch nicht die üblichen zehn Euro einziehen lassen. Frage: Reichen Ihnen als Patient/Patientin die Vorsorgeuntersuchungen, die Sie auf Chipkarte wahrnehmen können oder sollten noch mehr Maßnahmen in den gesetzlichen Leistungskatalog aufgenommen werden? Diskutieren Sie hierzu mit den forium Experten. Viele weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeber "Gesetzliche Krankenversicherung - aber günstig" und in unserem Helpcenter zur gesetzlichen Krankenversicherung .