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Versichert in die Scheidung(2002-09-10 12:00:00)

Eine Scheidung ist immer unerfreulich. Schnell gibt es Streit um Vermögen, Versorgungsausgleich, Hausrat oder Sorgerecht. Solche Auseinandersetzungen sind nicht nur oft langwierig sondern vor allem teuer. Anwalts- und Gerichtskosten steigen ins Unermessliche und am Schluss bleibt vielleicht gar nichts mehr übrig, um das man sich streiten könnte.

Teure Scheidung


Die Ehe beginnt mit dem schönsten Tag im Leben und endet leider all zu oft in einem Fiasko. Jede zweite bis dritte Ehe wird in Deutschland inzwischen geschieden. Das ist nicht nur für die Kirche, sondern vor allem für die Beteiligten bitter. Statt dem Bund fürs Leben, gibt es den Bund bis zur nächsten Scheidung.

Und diese stellt für die Betroffenen nicht nur eine emotionale, sondern daneben auch eine finanzielle Belastung dar. Wenn Sie diesen zusätzlichen Stress vermeiden wollen, sollten Sie vorsorgen. Neurdings bietet beispielsweise die ARAG-Versicherung vorausschauenden Eheleuten eine spezielle Rechtsschutzversicherung für den Fall der Fälle an.

Welche Kosten im Falle einer Scheidung auf Sie zukommen und ob sich eine Scheidungsversicherung überhaupt rechnet, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.


Kosten einer Scheidung


Die Kosten einer Scheidung setzen sich im wesentlichen aus Anwaltsgebühren und Gerichtskosten zusammen, wobei die Anwaltskosten stets höher liegen. Sowohl Anwalts- als auch Gerichtsgebühren orientieren sich nach Gebührentabellen am Streitwert.

Der Streitwert hängt im Scheidungsverfahren von den Einkommens- und Vermögensverhältnissen der Ehegatten ab, und davon, ob zusammen mit der Scheidung noch andere Fragen geregelt werden müssen. (Versorgungsausgleich, Unterhalt, Sorgerecht)

Ermittlung des Streitwerts
Um den Streitwert nach den Einkommens- und Vermögensverhältnissen zu berechnen, wird zunächst das dreifache Nettoeinkommen beider Ehegatten zusammengerechnet. Abgezogen werden Unterhaltspflichten und Darlehensraten für gemeinsame Schulden.

Verdient beispielsweise der Ehemann netto 2.000 Euro und die Ehefrau netto 2.500 Euro, so beträgt der Streitwert 3 x 4.500 Euro, also 13.500 Euro, falls keine Schulden gemacht wurden. Sind Kinder aus der Ehe hervorgegangen, so werden in der Regel pauschal 250 Euro pro Kind vom Streitwert angezogen. Der Streitwert einer Scheidung beträgt mindestens 2.000 Euro, auch wenn das dreifache Einkommen der Ehegatten geringer sein sollte.

Besitzen die Scheidungs-Anwärter darüber hinaus Vermögen, wie beispielsweise eine Immobilie, einen Betrieb oder Geldanlagen, so wird auch das zur Berechnung des Streitwertes hinzugezogen. Dabei wird zunächst ein Freibetrag für jeden Ehegatten und für jedes Kind abgezogen. Die Höhe dieser Freibeträge ist nicht gesetzlich verankert, sondern wird von den Gerichten von Fall zu Fall entschieden.


Freibeträge


Normalerweise kann man von einem Freibetrag in Höhe von 10.000 bis 15.000 Euro je Ehegatten und 5.000 bis 7.500 Euro pro Kind ausgehen. Vom verbleibenden Vermögen fließt ein Betrag in Höhe von fünf Prozent in den Streitwert ein. Besitzen die Ehegatten eine Immobilie im Wert von 300.000 Euro, so werden erst die Freibeträge von insgesamt beispielsweise 35.000 Euro abgezogen. Es verbleiben 265.000 Euro, davon sind fünf Prozent 13.250 Euro. Dieser Betrag wird zu dem Wert, der sich aus dem Nettoeinkommen ergibt, hinzugerechnet.
    Das heißt:
      3 x (Gehalt Ehemann + Gehalt Ehefrau)
      + (Vermögen - Freibetrag) x 5%
      - Freibetrag für Kind
      = Streitwert

    bzw. in unserem Beispiel:

      3 x (2.000 + 2.500)
      + (300.000 - 35.000) x 5% - 250
      = 26.500 Euro
Falls zusammen mit der Scheidung weitere Angelegenheiten geregelt werden sollen, so erhöht sich der Streitwert um folgende Beträge:
  • Versorgungsausgleich (12 Mal der zu übertragende Betrag)
  • Sorgerecht 750 Euro
  • Unterhalt (12 Mal der Unterhaltsbetrag)
  • Ehewohnung (12 Mal Monatsmiete)
  • Hausrat (Wert des Hausrats)
  • Zugewinnausgleich (Höhe des geforderten Betrags)
Wenn sich die Noch-Verheirateten also um wirklich alles streiten, kann sich der Streitwert locker um zig Tausende erhöhen, was Anwalts- und Gerichtsgebühren dann in die Höhe schnellen lässt.


Anwalts- und Gerichtskosten


Im Scheidungsverfahren entstehen drei volle Anwaltsgebühren, nämlich die Prozessgebühr, die Verhandlungsgebühr und die Beweisgebühr. Die Rechtsanwaltsgebühr bei einem Streitwert von 26.500 Euro beträgt laut der geltenden Gebührenordnung 758 Euro, hinzu kommen dann noch Gerichtskosten in Höhe von 340 Euro.

Sie müssten in diesem speziellen Fall also 3 x 758 Euro + Auslagenpauschale 20 Euro + 16% MwSt. + 340 Euro hinblättern, das macht 3.001,04 Euro. Wenn die Scheidung einverständlich ist, sind die Gebühren um ein Viertel billiger und betragen dann 2.341,58 Euro.

Somit würde sich eine Versicherung, die in fünf Jahren 760 Euro kostet, schon lohnen. Vor allem, da in diesem Rechenbeispiel nur die Kosten für einen Anwalt berücksichtigt sind. Wenn beide Parteien mit der Scheidung einverstanden sind, braucht man auch nicht unbedingt zwei Anwälte, da bei Gericht immer nur ein Anwalt die Anträge stellen kann.

Kommt es allerdings zu größeren Auseinandersetzungen, müssen natürlich zwei Anwälte bestellt werden, was die Kosten mindestens verdoppelt. Falls Sie also in nächster Zeit vorhaben, sich scheiden zu lassen und nicht versichert sind, sollten Sie versuchen, sich einvernehmlich scheiden zu lassen.

Das bedeutet, dass Sie und Ihr Ehegatte sich über die Scheidung und alle Folgesachen bereits geeinigt haben. Dabei sind vor allem Regelungen zum Unterhalt der Ehegatten und der Kinder, zum Sorge- und Umgangsrecht, sowie zur Ehewohnung und Hausrat erforderlich. Die Einigung muss notariell festgehalten werden. Falls Sie zusätzlich sparen wollen, können Sie sogar per Internet einen Anwalt mit Ihrer Scheidung beauftragen.


Versichert scheiden


Anwalts- und Gerichtskosten steigen ins Unermessliche und am Schluss bleibt vielleicht gar nichts mehr übrig, um das man sich streiten könnte. Doch selbst, wenn man sich gütlich trennen möchte, Gerichts- und Anwaltsgebühren fallen trotzdem an.

All diese Kosten können Sie über die ARAG-Rechtsschutzversicherung in Ehesachen auffangen. Damit wird die "Wahrnehmung rechtlicher Interessen aus familienrechtlichen Angelegenheiten vor deutschen Familiengerichten wegen Getrenntlebens, Scheidung oder Scheidungsfolgesachen" versichert.

Der Jahresbeitrag liegt, bei Abschluss einer fünfjährigen Vertragslaufzeit, bei 77 Euro. Allerdings müssen Sie vorher schon eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen haben, die Sie bei fünfjähriger Laufzeit, je nach Art der Leistungen und Höhe der Selbstbeteiligung, zwischen 75 und 250 Euro pro Jahr kostet. Im günstigsten Fall würden Sie also für die Versicherung 760 Euro in fünf Jahren bezahlen, das macht 12,67 Euro monatlich.

Um Zweckabschlüsse zu vermeiden, besteht eine Wartezeit von drei Jahren, bevor die Versicherung anfallende Scheidungskosten übernimmt. Sie können also nicht kurz vor Ehe-Ende eine solche Police abschließen. Die Versicherungssumme beträgt bis zu 30.000 Euro pro Rechtsschutzfall, wobei Sie aber jeweils eine Selbstbeteiligung von 500 Euro leisten müssen.


Die Online-Scheidung


Besonders billig kann man sich in Großbritannien scheiden lassen. Da kostet es gerade einmal 60 Pfund, den Bund fürs Leben über das Internet zu beenden. Ganz so einfach geht es in Deutschland nicht, aber auch hier bieten Anwälte schon die sogenannte Internet-Scheidung an.

Das heißt aber nicht, dass Sie sich den Gerichtstermin schenken können, ganz virtuell läuft der Prozess nämlich nicht ab. Sie geben lediglich Ihre Daten per Internet ein, was den Arbeitsaufwand für den Anwalt verringert und somit die Kosten senkt.

Rechtsanwalt Hammer verzichtet bei seinem Internet-Angebot auf die Kosten für die Beweisaufnahme, wodurch die Anwaltskosten um ein Drittel reduziert werden. Bei unserem Beispiel einer einvernehmlichen Scheidung würden die Anwaltsgebühren einer Internetscheidung 1.336,32 Euro betragen, während ein "konventioneller" Anwalt 2.001,58 Euro an Gebühren verlangen würde.

Der Preis für einen unvernehmliche Scheidung hingegen ist kaum abzusehen. Wenn um Kind und Kegel, um Haus und Hof gestritten wird, kann niemand sagen, wie lange der Prozess dauert und wie viel das alles kosten wird. Falls Sie also auch nur die allerklitzekleinste Möglichkeit einer Scheidung sehen, sollten Sie vielleicht sicherheitshalber eine ARAG-Rechtsschutzversicherung in Ehesachen abschließen.