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20 Steuertipps zum Steuern sparen

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News

Notausgang Steueramnestie?(2005-03-17 12:00:00)

Reuige Steuersünder haben nur noch bis Ende März Zeit, um ihr Gnadengesuch beim Finanzamt einzureichen. Dafür bleiben sie von Strafmaßnahmen und Hinterziehungszinsen verschont.

Geförderte Steuerehrlichkeit


Ende 2003 ist das Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit in Kraft getreten. Die Bundesregierung erhoffte sich dadurch Mehreinnahmen von bis zu 20 Milliarden Euro. Dieser politische Wunschtraum ist inzwischen zerplatzt.

Bislang sind nur rund 900 Millionen Euro zusätzlich beim Fiskus eingegangen. Entweder sind die Deutschen also ehrlicher als angenommen oder die Steuersünder halten ihre Einnahmequellen lieber weiterhin geheim.

Tumultartige Szenen wie in Portugal, wo Steuerhinterziehung zum Volkssport gehört, waren in Deutschland sowieso nicht zu erwarten. Das portugiesische Fernsehen hatte Bilder überragen, auf denen alte Frauen sich fast darum prügeln, endlich ihre Steuerschuld begleichen zu dürfen.

Möglicherweise befürchten manche Steuerhinterzieher aber auch, beim Finanzamt auf eine schwarze Liste zu kommen. Bevor man sich für oder gegen die Steueramnestie entscheidet, sollte man sich von einem Steuerberater oder Rechtsanwalt beraten lassen.

Die Zeit wird allerdings langsam knapp: Nur bis zum 30. März kann die Steueramnestie genutzt werden. Danach bleibt nur noch der übliche Weg der Selbstanzeige beim Fiskus.


Billiger als Selbstanzeige


Die Steueramnestie schafft nicht nur die Möglichkeit, nachts ohne Gewissensbisse zu schlafen, sondern bietet auch finanzielle Vorteile. Wer die steuerbefreiende Erklärung nach dem Amnestiegesetz beim Finazamt einreicht, muss viel weniger Steuern zahlen, als bei einer Selbstanzeige.

Wer beispielsweise seit 1993 Zinserträge von 100.000 Euro im Ausland erwirtschaftet hat, müsste laut Amnestieregelung 21.000 Euro Steuern nachbezahlen. Bis zum 30. März zahlen Steuersünder einen Satz von 35 Prozent auf 60 Prozent der verschwiegenen Einnahmen. Also: 100.000 Euro x 60% x 35 % = 21.000 Euro.

Im Fall einer Selbstanzeige würde derselbe Anleger 45.000 Euro berappen. Dann beträgt der Steuersatz nämlich 50 Prozent auf die Auslands-Einnahmen - allerdings abzüglich der Verwaltungskosten, die in diesem Beispiel 10.000 Euro betragen. Also: (100.000-10.000) x 50% = 45.000 Euro.

Da es bei der Amnestieregelung nicht möglich ist, Werbungskosten abzuziehen, kann unter Umständen eine Selbstanzeige günstiger sein. Wer nur geringe Einkünfte, aber dafür hohe Kosten hatte, fährt mit einer Selbstanzeige möglicherweise besser.


Das Risiko erwischt zu werden


Wie groß das Risiko ist, vom Finanzamt ertappt zu werden, muss jeder selbst entscheiden. Die Wahrscheinlichkeit steigt am 1. April, wenn die Finanzämter praktisch uneingeschränkt Zugriff auf private Kontodaten erhalten.

Damit erhöht sich die Gefahr, durch eine unbedachte Auslandsüberweisung oder eine teure Anschaffung entlarvt zu werden. Es besteht außerdem die Möglichkeit, dass man angezeigt wird - sei es von einer Ex-Beziehung oder einem neidischen Nachbarn.

Vielleicht sollte man auch an den Nachwuchs denken. Den meisten Hinterbliebenen ist es wahrscheinlich lieber, sauberes Geld zu erben, als sich mit schwarzen Auslandskonten rumzuärgern.


Strafrechtliche Konsequenzen


Auch sollte man nie die strafrechtlichen Konsequenzen einer Entdeckung vergessen. Wer die Amnestie nicht nutzt, kann später auch strafrechtlich belangt werden. Auskunft über das Strafmaß bei Steuerhinterziehung geben so genannte Strafmaßtabellen.

Diese Tabellen sind jedoch nicht verbindlich, sondern geben Auskunft über bislang gefällte Entscheidungen, die regional sehr unterschiedlich sein können.

Nachfolgend einige Angaben aus der Zeitschrift "Praxis Steuerstrafrecht" (PStR 1998, 224 f.): In Hamburg sind bei 5000 Euro hinterzogenen Steuern 100 Tagessätze vorgesehen, bei 10.000 Euro 200 Tagessätze und bei 50.000 Euro 360 Tagessätze. In Köln sind die Richter verständnisvoller. Dort werden bei 5000 Euro hinterzogenen Steuern 30 Tagessätze, bei 10.000 Euro 120 Tagessätze und bei erst bei 50.000 Euro ebenfalls 360 Tagessätze verlangt.

Wer sich ganz genau mit der Steueramnestie befassen möchte, findet einen genauen Leitfaden für Steuersünder im Manager-Magazin.