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Treppenlifte: Finanzierungshilfen und steuerliche Absetzbarkeit beanspruchen

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News

Häuser aus der Konserve(2006-06-08 12:00:00)

ph_fertighaus.jpgFertighäuser gelten als sparsame Bauvariante. Ob das stimmt, verrät der Bauexperte Günther Weizenhöfer im Interview. Weizenhöfer ist Diplomingenieur und Mitinhaber des Instituts Bauen und Wohnen in Freiburg.

Was sind Fertighäuser?


forium.de: Herr Weizenhöfer, was genau sind Fertighäuser?

Weizenhöfer: Fertighäuser bestehen aus vorgefertigten Elementen und werden vor Ort auf der Baustelle zusammengesetzt. Der Grad der Vorfertigung ist dabei ganz unterschiedlich - das hängt von Konzept und Hersteller ab.

forium.de: Welche Materialien werden für Fertighäuser verwendet?
Weizenhöfer: Der überwiegende Teil der Fertighäuser besteht aus Holz. Es gibt aber auch Häuser in Massivbauweise, bei denen vorgefertigte Elemente aus Beton und Stein auf der Baustelle zusammengesetzt werden.

forium.de: Sieht man einem Haus an, dass es ein Fertighaus ist?
Weizenhöfer: Heute meist nicht mehr. Man kann nicht einmal auf den ersten Blick erkennen, aus welchem Grundbaustoff ein Haus besteht. Denn hinter einer Putzfassade kann sich sowohl ein Holzhaus als auch ein Massivhaus verbergen.

forium.de: Wie lange dauert der Bau eines Fertighauses?

Weizenhöfer: Das hängt vom Vorfertigungsgrad des Herstellers ab. Sind Bodenplatte oder Keller fertig, kann das Haus je nach Bauweise innerhalb weniger Tage aufgestellt werden. Der Innenausbau dauert dann noch zwei bis drei Monate.



Günstiger als normale Häuser?


forium.de: Sind Fertighäuser günstiger als konventionell gebaute Häuser?

Weizenhöfer: Man sollte Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Grundsätzlich fällt der Vergleich schwer, weil man völlig verschiedene Leistungen gegenüberstellen müsste. Man darf beispielsweise nicht den Preis eines Ausbauhauses aus Holz ohne Keller mit einem unterkellerten Massivhaus vergleichen.


forium.de: Kann man mit einem Fertighaus-Angebot zum Architekten gehen und das Haus günstig nachbauen lassen?

Weizenhöfer: Es ist sicher möglich, ein vergleichbares Haus zu einem vergleichbaren Preis bauen zu lassen. Schwierig wird es, wenn Sie von einem Architekten verlangen, ein Haus exakt nachzuplanen. Denn aus urheberrechtlichen Gründen darf eine Planung nicht einfach kopiert werden.


forium.de: Welche Kostenfallen lauern beim Fertighaus?

Weizenhöfer: Kostenfallen lauern überall, wo Leistungen nicht eindeutig festgelegt wurden oder Unklarheiten bestehen. Wenn beispielsweise die Bemusterung nicht vor, sondern nach Vertragsabschluss stattfindet und Sie dann feststellen, dass Ihnen die Qualität der Materialien nicht zusagt. Dann kann es teuer werden. Böse Überraschungen kann es auch beim Baugrund geben, wenn dieser nicht vorab untersucht wurde. Wenn man beispielsweise auf Grundwasser stößt und plötzlich einen wasserdichten Keller bauen muss. Alles, was nicht vor Baubeginn geklärt wurde, kann zu Kostensteigerungen führen.


Vor- und Nachteile


forium.de: Was spricht für Fertighäuser, wenn nicht der Preisvorteil?

Weizenhöfer: Für ein Fertighaus spricht, dass man sich das Haus vorher anschauen, begehen und das Raumgefühl erleben kann. Zudem ist der Grad der Vorfertigung höher als bei einem konventionellen Haus. Die Bauelemente werden in einer trockenen Werkhalle hergestellt. Dadurch ist das Haus von Anfang an trocken und Sie müssen es nicht erst trocken wohnen. Das alles hilft allerdings nicht, wenn das Haus bei strömenden Regen aufgestellt wird.

forium.de: Und was spricht gegen Fertighäuser?

Weizenhöfer: Manche Hauskäufer haben immer noch Vorbehalte gegen Fertighäuser, was den Wiederverkauf erschweren kann. Für diese Vorbehalte gibt es aber keine sachlichen Gründe. Der größte Unterschied zwischen konventionellen Häusern und Fertighäusern ist die Einflussmöglichkeit des Bauherrn. Beim Bauen mit Architekt kann der Bauherr ganz genau seine Bedürfnisse umsetzen. Außerdem wird beim konventionellen Bauen jedes Gewerk einzeln ausgeschrieben, so dass man noch während des Bauablaufs die Kosten beeinflussen kann. Wird das Haus teurer als geplant, kann man statt Parkett einen günstigen Teppichboden verlegen oder im umgekehrten Fall zusätzlich eine Solaranlage einbauen. Beim Fertighaus haben Sie einen Festpreis, können dadurch sehr genau kalkulieren, aber haben kaum Einfluss auf solche Details.


forium.de: Ist das Bauen mit Architekten zeitaufwendiger als mit einem Fertighaus-Hersteller?

Weizenhöfer: Es ist im gesamten Bauablauf zeitaufwendiger, aber man darf den Aufwand beim Fertighaus auch nicht unterschätzen. Das Grundstück muss erst in einen baufertigen Zustand gebracht werden und Bodenplatte oder Keller sind beim Fertighaus häufig nicht enthalten. Es kann passieren, dass der Bauherr zunächst ganz konventionell einen Keller oder eine Bodenplatte bauen lassen muss.



Qualität sichern


forium.de: Wie findet man einen geeigneten Anbieter und das passende Haus?

Weizenhöfer: Ein guter Weg ist, sich verschiedene Häuser auf Fertighausausstellungen anzuschauen. Kommt eins in die engere Wahl sollte man auf jeden Fall das Werk des Herstellers besichtigen und sich den Produktionsablauf ansehen. Wird sorgfältig gearbeitet? Wie ist der Gesamteindruck? Ferner sollten Interessierte sich mehrere Referenzobjekte anschauen und ehemalige Kunden hinsichtlich ihrer Zufriedenheit befragen.

forium.de: Gibt es bei Fertighäusern eine unabhängige Qualitätskontrolle?

Weizenhöfer: Es gibt verschiedene Gütegemeinschaften und Zertifizierungsmöglichkeiten für Fertighausanbieter, wie die Gütegemeinschaft Blockhausbau oder die Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau. Die Mitgliedschaft allein sagt allerdings nicht viel über die konkret erbrachte Leistung bei einzelnen Bauvorhaben aus. Sie zeigt aber, dass der Hersteller bereit ist, sich überprüfen zu lassen.


forium.de: Worauf sollten Kunden beim Vertrag achten?

Weizenhöfer: Wir empfehlen eine Prüfung der Baubeschreibung durch unabhängige Fachleute. Und auch der Kauf- oder Bauvertrag sollte durch einen im Baurecht erfahrenen Anwalt geprüft werden. Die Bemusterung, also das Aussuchen von Fliesen, Waschbecken usw. sollte auf jeden Fall vor Vertragsabschluss stattfinden, damit genau geklärt ist, was man für sein Geld bekommt. Unabhängig davon sollte man den Baugrund vorab untersuchen lassen. Gibt es Altlasten in Form von Schadstoffen? Wie hoch steht das Grundwasser? Wie ist die Tragfähigkeit des Bodens? Diese Aspekte sollten auf jeden Fall im Vorfeld geklärt werden.


Checkliste













  • Bebaubarkeit des Grundstücks prüfen.
  • Den persönlichen Baubedarf ermitteln: Größe und Anzahl der Räume, technische Ausstattung, Baumaterialien.
  • Musterhausausstellungen und Referenzkunden besuchen.
  • Die Werke der Hersteller begutachten.
  • Verfügt der Hersteller über ein Gütesiegel?
  • Wie wird dieses vergeben?
  • Vor Vertragsabschluss die Bemusterung (Auswahl der Ausstattung) durchführen.
  • Die Baubeschreibung von einem Fachmann überprüfen lassen.
  • Angebote für Bodenplatte oder Keller einholen und diese ebenfalls überprüfen.
  • Alle Verträge von einem auf Baurecht spezialisierten Anwalt prüfen lassen.
  • Vor Baubeginn eine Bauherren-Haftpflicht- Versicherung abschließen.