Pauschalbetrag

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Treppenlifte: Finanzierungshilfen und steuerliche Absetzbarkeit beanspruchen

Uhren, Autos oder Wein: So sinnvoll sind außergewöhnliche GeldanlagenBewegungseinschränkungen im Alter oder auch in jungen Jahren lassen scheinbar alltägliche Dinge zum unüberwindbaren Hindernis werden. Da wäre beispielsweise die Treppe im Eigenheim, dem Mietshaus oder in öffentlichen Gebäuden. Denn nicht immer ist ein Aufzug vorhanden. Die Lösung: ein Treppenlift. mehr...

Richtig handeln bei der Abgeltungssteuer: Angespartes clever verwalten

Richtig handeln bei der Abgeltungssteuer: Angespartes clever verwaltenDie Abgeltungssteuer besteuert Kapitalerträge aus Privatinvestitionen. Ein Freibetrag für die Sparer liegt bei 801 Euro, bei Verheirateten werden 1602 Euro veranschlagt. Unter die Abgeltungssteuer fallen Aktienkursgewinne, Bonuszahlungen und Spekulationsgewinne sowie Dividenden. Der pauschale Steuersatz der Abgeltungssteuer liegt bei 25 Prozent. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag und, gegebenenfalls, auch die Kirchensteuer. mehr...

Reisekostenrecht 2014: Diese Änderungen sollten Sie kennen

Reisekostenrecht 2014: Diese Änderungen sollten Sie kennen Wer vorübergehend eine zweite Tätigkeitsstelle übernimmt, die außerhalb der eigenen Wohnung und der ersten Arbeitsstätte liegt, kann die dafür anfallenden Reisekosten steuerlich geltend machen. Seit 1. Januar 2014 ist die Reform des steuerlichen Reisekostenrechts in Kraft getreten. Die Reform verursacht einige Veränderungen bei der steuerlichen Veranlagung der Reisekosten, die Sie kennen sollten. mehr...

News

Grundlagen der Steuererklärung(2005-05-10 12:00:00)

Für die meisten Menschen ist die Steuererklärung ein Gräuel. Damit Sie diese lästige Pflicht möglichst schnell erledigen können, haben wir Ihnen die wichtigsten Informationen zur Steuererklärung zusammengestellt.

Abgabe bis Ende Mai


Bis Ende Mai sollte die Steuererklärung für 2004 beim Finanzamt eingegangen sein. Wer sie aus irgendeinem Grund später abgeben möchte, kann auch einen Aufschub beantragen. Hier finden Sie einen Musterbrief für die Fristverlängerung. Wird die Steuererklärung von einem Steuerberater erstellt, verlängert sich die Abgabefrist automatisch auf den 30. September 2005.

Wer sich nur ungern in die Materie einarbeiten will, kann die Steuererklärung auch online erledigen. Die forium-Steuererklärung für 2004 richtet sich an ledige oder verheiratete Arbeitnehmer, die zusammen veranlagt sind und möglicherweise Kinder haben. Zusätzlich können sie Empfänger von Kapitaleinkünften und sonstigen Einkünften sein.

Das Programm führt mit Hilfe von Eingabemasken und gezielten Fragen durch die Steuererklärung. Informationstexte zu den Feldern erleichtern die Eingabe der steuerrelevanten Daten.


Werbungskosten


Ausgaben, die im Zusammenhang mit Ihrer Arbeit entstehen, können Sie als so genannte Werbungskosten absetzen. Dafür kommen folgende Positionen in Frage: Fahrtkosten zur Arbeitsstätte, Arbeitsmittel wie Werkzeuge, Fachbücher, Fachzeitschriften sowie Arbeitskleidung und Beiträge zu Berufsverbänden.

Wenn Sie auf dem Weg zur Arbeit einen Autounfall hatten, so sind auch die dadurch entstehenden Ausgaben als Werbungskosten absetzbar. Dasselbe gilt für Kosten der beruflichen Fortbildung und berufsbedingte Reisekosten, die nicht vom Arbeitgeber getragen wurden.

Wenn Sie aus beruflichen Gründen umziehen mussten, können Sie die Umzugsausgaben steuermindernd geltend machen - allerdings nur, wenn sich dadurch die Anfahrtszeit zum Arbeitsplatz täglich um mindestens eine Stunde verringert. Auch eine doppelte Haushaltsführung können Sie als Werbungskosten eintragen, soweit diese beruflich begründet ist.

Ebenso voll abziehbar sind Bewerbungskosten und zwar unabhängig davon, ob die Bewerbung erfolgreich war oder nicht. Erstattet ein potentieller Arbeitgeber Teile der Bewerbungskosten, werden die eigenen Aufwendungen um diesen Betrag gekürzt.

Für Werbungskosten gewähren die Finanzämter übrigens automatisch einen Pauschalbetrag von 920 Euro im Jahr.


Sonderausgaben


Theoretisch dürfen Privatausgaben steuerlich nicht abgesetzt werden. Praktisch bilden aber Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen Ausnahmen dieser Regel, wenn die Ausgaben der Erhaltung der Arbeitskraft dienen. Die Sonderausgaben sind in der Steuergesetzgebung aufgeführt und in Vorsorgeaufwendungen und übrige Sonderausgaben unterteilt.

Zu den Vorsorgeaufwendungen gehören Beitragszahlungen für folgende Versicherungen: gesetzliche Sozialversicherung, freiwillige Pflegeversicherung, freiwillige Krankenversicherung, Unfallversicherung, Lebensversicherung und Sterbekasse sowie die Haftpflichtversicherung. Diese Aufwendungen werden vom Finanzamt jedoch nur begrenzt abgezogen.

Die übrigen Sonderausgaben sind zum Teil unbegrenzt abzugsfähig. Dazu gehören: Kirchensteuer, Steuerberatungskosten, Unterhaltsleistungen an den geschiedenen oder getrennt lebenden Ehegatten, Haushaltshilfen, Spenden, Schuldgeld, Zinsen, Renten und dauernde Lasten.

Als Sonderausgaben gelten auch die Kosten für eine Erstausbildung. Weiterbildungsausgaben fallen dagegen unter die Werbungskosten. Bis zu 4.000 Euro sind als Sonderausgaben für die Erstausbildung oder das Erststudium absetzbar.

Ohne Einzelnachweis gewährt der Fiskus für die übrigen Sonderausgaben nur einen Pauschalbetrag von 36 Euro (72 bei Verheirateten), der in die Steuertabellen bereits eingearbeitet ist.

Unser Tipp:
Wer für die Tsunami-Opfer gespendet hat, kann diese Spenden als Sonderausgaben abziehen. Dafür braucht man keine formelle Spendenbescheinigung. Das Bundesministerium für Finanzen hat erklärt, dass für Spenden zugunsten der Flutopfer ein vereinfachter Steuernachweis gilt. Es reicht ein von der Bank abgestempelter Einzahlungs- oder Überweisungsbeleg, der Kontoauszug oder der PC-Ausdruck beim Online-Banking.


Außergewöhnliche Belastungen


Außergewöhnliche Belastungen liegen vor, wenn ein Steuerzahler stärker belastet wird als der Durchschnitt vergleichbarer Steuerzahler. Dieses Ungleichgewicht soll vom Finanzamt durch Steuerermäßigungen ausgeglichen werden.

Zu den außergewöhnlichen Belastungen zählen beispielsweise krankheitsbedingte Kosten oder Ausgaben im Zusammenhang mit einer Ehescheidung. Aber auch andere Schicksalsschläge können die Steuerlast mindern. So können die Wiederbeschaffungskosten für Hausrat und Kleidung, die durch ein unabwendbares Ereignis wie Brand oder Flut verloren gingen, angesetzt werden - ebenso wie die Bestattungskosten eines nahen Angehörigen.

Ausgaben, die durch eine körperliche Beeinträchtigung entstehen, wie beispielsweise die Anschaffung eines Blindencomputers oder eines Treppenlifts, gehören auch in diese Kategorie. Und wer dem Kindersegen mit einer künstlichen Befruchtung nachhelfen will, kann diese Bemühungen auch in der Steuererklärung angeben - genau wie die Kosten, die bei einer Geburt durch Hebamme, Arzt oder Krankentransport entstehen.

Als außergewöhnliche Belastungen gelten aber nur Beträge, die den zumutbaren Eigenanteil des Steuerpflichtigen übersteigen. Dieser kann je nach individueller Lebenssituation zwischen einem und sieben Prozent des Gesamtbetrags der Einkünfte liegen.


Reaktion auf den Steuerbescheid


Wenn Sie Ihren Steuerbescheid erhalten, sollten sie diesen genau prüfen. Rund 25 Prozent der Bescheide enthalten Fehler, so der Bund der Steuerzahler in Berlin.

Für den Fall, dass der Verbraucher mit dem Steuerbescheid nicht einverstanden ist, kann er innerhalb eines Monats Einspruch einlegen. Hier finden Sie einen Musterbrief für Ihren Einspruch. Dabei muss niemand befürchten, dass die erneute Prüfung durch das Finanzamt finanzielle Nachteile bringt.

Falls der überarbeitete Steuerbescheid schlechter ausfällt als der ursprüngliche, kann der Verbraucher seinen Einspruch zurücknehmen. Anstelle des Einspruchs können Steuerpflichtige innerhalb eines Monats auch eine "schlichte Änderung" beantragen.

Dann darf das Finanzamt nur den vom Steuerzahler kritisierten Fehler korrigieren und keine weiteren Änderungen vornehmen.