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Richtig handeln bei der Abgeltungssteuer: Angespartes clever verwalten

Richtig handeln bei der Abgeltungssteuer: Angespartes clever verwaltenDie Abgeltungssteuer besteuert Kapitalerträge aus Privatinvestitionen. Ein Freibetrag für die Sparer liegt bei 801 Euro, bei Verheirateten werden 1602 Euro veranschlagt. Unter die Abgeltungssteuer fallen Aktienkursgewinne, Bonuszahlungen und Spekulationsgewinne sowie Dividenden. Der pauschale Steuersatz der Abgeltungssteuer liegt bei 25 Prozent. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag und, gegebenenfalls, auch die Kirchensteuer. mehr...

Reisekostenrecht 2014: Diese Änderungen sollten Sie kennen

Reisekostenrecht 2014: Diese Änderungen sollten Sie kennen Wer vorübergehend eine zweite Tätigkeitsstelle übernimmt, die außerhalb der eigenen Wohnung und der ersten Arbeitsstätte liegt, kann die dafür anfallenden Reisekosten steuerlich geltend machen. Seit 1. Januar 2014 ist die Reform des steuerlichen Reisekostenrechts in Kraft getreten. Die Reform verursacht einige Veränderungen bei der steuerlichen Veranlagung der Reisekosten, die Sie kennen sollten. mehr...

20 Steuertipps zum Steuern sparen

Für viele Steuerzahler ist die Steuererklärung mehr als das notwendige Übel. Bietet sich doch jedes Jahr von Neuem die Möglichkeit, seine Haushaltskasse vom Finanzamt aufbessern zu lassen. Ihre Rückzahlung könnte dabei umso üppiger ausfallen, wenn Sie die folgenden kleinen Steuertipps beherzigen. mehr...

News

Bundestagswahl 2009: Steuerpläne der Parteien unter der Lupe (2009-09-11 10:19:56)

 Bundestagswahl 2009: Steuerpläne der Parteien unter der LupeAuf geplante Erhöhungen reagieren Wähler empfindlich. Am Wahlabend erhalten die Parteien häufig einen Denkzettel für solche Steuerpläne. Das wissen die Politiker und äußern sich vorsichtig in ihren Wahlprogrammen. Dennoch lässt sich die steuerpolitische Richtung aus den Programmen ableiten. forium.de hat die Steuerpläne der Union, SPD, FDP, Linkspartei und Bündnis90/Die Grünen für Sie zusammengefasst.

Steuerpläne der Union


(dhe) Die CDU und ihre bayerische Schwesterpartei wollen die Steuern in der nächsten Legislaturperiode nicht erhöhen. Ähnlich wie die Liberalen wünscht sich die Union für die Steuerzahler "mehr Netto vom Brutto". Die konservative Steuerpolitik ist "leistungsgerecht, familiengerecht, generationsgerecht und krisenfest", heißt es im aktuellen Regierungsprogramm der Union: "Wir haben die Kraft". Einkommensteuertarif - Der CDU/CSU-Entwurf Schrittweise möchte die Union den Eingangssteuersatz von 14 Prozent auf zwölf Prozent senken. Der Spitzensteuersatz soll zukünftig erst ab 60.000 Euro gelten. Heute wird er bereits ab 52.552 Euro fällig. Der individuelle Steuersatz steigt bei niedrigeren Jahreseinkommen wesentlich stärker als bei höheren Einkommen. Die Union möchte diesen Verlauf abschwächen. Lohnerhöhungen sollen so wirklich bei denen ankommen, die sie erarbeitet haben, argumentiert die Union. Die Folgen der kalten Progression, die den Steuerzahler belastet, wollen die Konservativen abmildern. Das dürfte vor allem die Millionen Kurzarbeiter freuen, Sie müssen durch das staatlich gezahlte Kurzarbeitergeld mit Steuernachzahlungen im nächsten Jahr rechnen. Denn der persönliche Steuersatz erhöht sich durch staatliche Zahlungen wie Kurzarbeiter- oder Arbeitslosengeld. Ehegattensplitting bleibt Die Union will das Ehegattensplitting, im Gegensatz zu den anderen Parteien, nicht antasten. Dagegen soll sich die steuerliche Berücksichtigung von Kindern auf 8.004 Euro pro Kind und Steuerjahr erhöhen. Mehrwertsteuer - Überprüfung 2007 hat die Große Koalition die Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent erhöht. Jetzt will die Union lediglich eine "strukturelle Überprüfung der Vorschriften zur Mehrwertsteuerbelastung" vornehmen. Von einer Anhebung der Mehrwertsteuer wie im letzten Wahlprogramm ist keine Rede. Steuervorteile für Unternehmer in Sicht Unter der Unions-Forderung "Weiterentwicklung der Unternehmensteuer" sind Steuervorteile für den Mittelstand und Großunternehmen in Sicht. So versichert die CDU/CSU, dass es mit ihr weiterhin keine "wachstumsfeindliche Steuerpolitik" gibt. Erbschaftsteuer überprüfen Den Kompromiss zur neuen Erbschaftsteuer will die CDU/CSU überprüfen. Außerdem soll das Besteuerungsverfahren vereinfacht und die Steuerverwaltung entlastet werden. Fazit: Die Union setzt auf eine "leistungsgerechte" Steuerpolitik. Erhöhungen schließt die Kanzlerin aus. Lesen Sie auf der nächsten Seite die Steuerpläne der SPD.


Steuerpläne der Sozialdemokraten


Neben den Familien wollen die Sozialdemokraten auch die Steuerzahler mit niedrigen und mittleren Einkommen entlasten. Steuererklärung: Lohnsteuerbonus bei Verzicht Ein zentraler Punkt in den SPD-Steuerplänen ist der Lohnsteuerbonus. Für Ledige liegt er bei 300 Euro, Verheiratete erhalten den doppelten Betrag. Den Lohnsteuerbonus sollen Steuerzahler erhalten, die auf ihre Einkommensteuererklärung verzichten, heißt es im Wahlprogramm "Sozial und Demokratisch". Einkommensteuertarif - Der Vorschlag der SPD Die SPD will den Eingangssteuersatz auf zehn Prozent senken und übertrifft somit die Steuerpläne der Christdemokraten, diese wollten den Satz nur bis zwölf Prozent absenken. In den Steuerplänen der SPD soll sich der Verlauf der Steuersatz-Kurve verschieben, wobei niedrige und mittlere Einkommen bis jährlich 52.882 Euro entlastet werden. Dagegen müssen Steuerzahler mit einem jährlichen Einkommen von mehr als 125.000 Euro beziehungsweise Verheiratete ab 250.000 Euro, mit höheren Abgaben rechnen. Statt 45 Prozent will die SPD einen Spitzensteuersatz von 47 Prozent durchsetzen. Diese Mehreinnahmen sollen in die Bildung fließen. Ehegattensplitting verändern Während die CDU/CSU das Ehegattensplitting in der jetzigen Form beibehalten möchte, will die SPD das Steuerrecht so ändern, dass für beide Partner "Erwerbsanreize" bestehen. Außerdem möchten die Sozialdemokraten den jährlichen Kinderfreibetrag um 200 Euro anheben. Auf mittlere Sicht soll später auch ein Kindergrundfreibetrag eingeführt werden. Einführung einer Börsenumsatzsteuer Mit einer Börsenumsatzsteuer in Deutschland möchte die SPD die kurzfristigen Spekulationen an der Börse eindämmen. Die Sozialdemokraten wollen sich zudem für eine europaweite Börsenumsatzsteuer einsetzen. Fazit: Entlastungen für Steuerzahler mit niedrigen und mittleren Einkommen. Mehrbelastungen für Aktionäre und Spitzenverdiener. Lesen Sie auf der nächsten Seite die Steuerpläne der Liberalen.


Steuerpläne der FDP


Die meisten Steuergeschenke versprechen die Liberalen um Parteichef Westerwelle. Das Ziel der FDP sind "einfache, niedrige und gerechte Steuern", so heißt es im Wahlprogramm "Die Mitte stärken!" Einkommensteuertarif - Der Entwurf der FDP Bei einer gerechten Steuer müsse auf Ausnahmen und Sonderregelungen für Einzelfälle weitestgehend verzichtet werden, so die FDP. Die Liberalen fordern einen einfachen Drei-Stufen-Tarif für Einkommen. Bis 20.000 Euro Jahreseinkommen soll der Steuertarif bei zehn Prozent liegen. In der zweiten Stufe, bis 50.000 Euro, liegt der Steuersatz bei 25 Prozent. In der dritten Stufe beträgt der Steuersatz nach Plänen der FDP lediglich 35 Prozent. Außerdem sollen Eltern für ihre Kinder einen Grundfreibetrag von jährlich 8.004 Euro erhalten. Steuerklasse V streichen - Steuerbürokratie abbauen Im Gegensatz zum möglichen Koalitionspartner CSU/CDU will die FDP die Steuerklasse V abschaffen. Auch beim Ausfüllen der Steuererklärung wollen die Liberalen die Steuerzahler entlasten. So soll man die Steuererklärung zukünftig für zwei Kalenderjahre ausfüllen und beim Finanzamt abgeben. Für die Gewinne aus Aktienverkäufen will die FDP wieder eine Spekulationsfrist einführen und auch die Unternehmenssteuerreform soll nachgebessert werden. Fazit: Die FDP verspricht ein einfacheres Steuersystem mit erheblichen Entlastungen. Lesen Sie auf der nächsten Seite die Steuerpläne der Linkspartei.


Steuerpläne der Linkspartei


Während die Liberalen den Besserverdienenden steuerliche Entlastungen versprechen, will die Linke deutlich mehr Steuereinnahmen von dieser Einkommensgruppe. So fordert die Linkspartei in ihrem Wahlprogramm "Konsequent sozial.", die derzeitige Umverteilung von unten nach oben zu beenden und umzukehren. Einkommensteuertarif - Der Vorschlag der Linkspartei Ab einem Jahreseinkommen von 65.000 Euro soll der Spitzensteuersatz 53 Prozent betragen. Bis zu diesem Spitzensteuersatz soll die steuerliche Belastung linear steigen. Der Grundfreibetrag soll außerdem auf 9.300 Euro angehoben werden. Ehegattensplitting abschaffen Ebenso wie die Liberalen möchte die Linkspartei das Ehegattensplitting abschaffen. Die Linken wollen stattdessen eine individuelle Besteuerung einführen. Die Betreuungs- und Pflegeleistungen der Steuerzahler sollen nicht nur teilweise, sondern komplett vom Staat gefördert werden. Das Zusammenleben mit Kindern will die Partei zudem steuerlich mehr fördern. Neue Pendlerpauschale Die Entfernungspauschale soll neu geregelt werden. Die Fahrtkosten sollen unabhängig vom Verkehrsmittel anerkannt, ausgezahlt und mit dem jeweiligen Einkommen versteuert werden. Arbeitnehmer mit niedrigen Einkommen würden so nicht mehr benachteiligt. Höhere Erbschaftssteuer Die Linke möchte eine höhere Erbschaftssteuer durchsetzen. Erben soll ein einheitlicher Freibetrag in Höhe von 150.000 Euro gewährt werden. Bei Kindern, Ehegatten sowie Lebenspartnern würde sich der Freibetrag allerdings verdoppeln. Mehr Steuern für Vermögende Die Linke will die Vermögenssteuer, von ihr als Millionärssteuer bezeichnet, wieder einführen. Die fünfprozentige Millionärssteuer soll ab einem Vermögen von einer Million Euro erhoben werden. Zudem will sie, wie die SPD, eine Börsenumsatzsteuer einführen. Ermäßigten Mehrwertsteuersatz ausbauen Ein weiterer Vorschlag der Linkspartei betrifft den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent, der derzeit für viele Lebensmittel und kulturelle Veranstaltungen gilt. Dieser Steuersatz soll auf andere Produkte und Dienstleistungen, wie apothekenpflichtige Arzneimittel, arbeitsintensive Dienstleistungen des Handwerks, Hotellerie und Gastronomie, ausgeweitet werden. Fazit: Die Linkspartei will die Abgabenlast von Besserverdienenden deutlich erhöhen. Lesen Sie auf der nächsten Seite die Steuerpläne der Grünen.


Steuerpläne von Bündnis90/Die Grünen


"Aus der Krise hilft nur Grün" lautet der Slogan der Grünen. Und wie kommt man aus der Krise? Ein grüner Baustein ist eine einmalige Vermögensabgabe. "Heute besitzen fünf Prozent der Bevölkerung 47 Prozent des Vermögens", argumentiert die Partei in ihrem Wahlprogramm "Der grüne neue Gesellschaftsvertrag". Einkommensteuertarif - Der Vorschlag der Grünen Den Spitzensteuersatz will die Partei von 42 Prozent auf 45 Prozent anheben. Den Grundfreibetrag wollen die Grünen von 8.004 Euro auf 8.500 Euro erhöhen. Ferner soll jeder Steuerzahler von einer Werbungskostenpauschale in Höhe von 2.000 Euro profitieren. Spitzenverdiener, die aufgrund ihres ausländischen Wohnsitzes Steuern sparen, möchten die Grünen zur Kasse bitten. Die Steuerregelungen der USA, deren im Ausland lebende Bürger in den Vereinigten Staaten einkommensteuerpflichtig sind, sollen als Beispiel dienen. Die Grünen fordern die Abschaffung der Abgeltungssteuer und ein effektives Vorgehen gegen Steueroasen. Schließlich sei es ungerecht, das Einkommen aus Finanzanlagen weniger zu besteuern als das Einkommen aus Arbeit. Das Ehegattensplitting wollen die Grünen zur "Individualbesteuerung weiter entwickeln". Die bisherigen Steuerklassen III; IV und V haben somit in den grünen Steuerplänen keine Zukunft. Erbschaftssteuer wird zur Gerechtigkeitssteuer Die Grünen möchten die Erbschaft- und Schenkungssteuer erneuern. In dieser neuen Gerechtigkeitssteuer sollen "große Erbschaften" stärker besteuert werden. "Kleine Erbschaften" durch die Freibeträge von der Steuer verschont werden. Genaue Zahlen nennen die Grünen allerdings nicht. Für Betriebsvermögen wünschen sich die Grünen einen deutlich höheren Freibetrag. Die Steuermehreinnahmen aus der "Gerechtigkeitssteuer" sollen den Ausgaben für Bildung und Kinderbetreuung zufließen. Fazit: Die Grünen sprechen sich gegen allgemeine Steuererhöhungen aus. Sie wollen lediglich eine einmalige Abgabe von den Vermögenden. Frage an den Leser: Was denken Sie über die Steuerpläne der verschiedenen Parteien? Leere Versprechungen oder handfeste Lösungsansätze? Welche Wünsche haben Sie persönlich in Bezug auf Steuern? Schreiben Sie Ihre Meinung in unserem Forum: forium Experten - das Forum für Steuern, Versicherungen und Finanzen. Lesen Sie im nächsten Teil unserer Wahlprogramm-Analyse: Welche Konsequenzen ziehen die Parteien aus der Finanzkrise? Wie können Privatanleger besser geschützt werden?