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News

Unfall: Unverhofft kommt oft(2006-08-01 12:00:00)

hdi_unfall.jpgEin Autounfall ist immer stressig. Da heißt es kühlen Kopf bewahren und überlegt handeln. Nicht nur am Unfallort, sondern auch wenn es um die Schadensregulierung geht. Wir geben Ihnen Tipps für den Ernstfall.

Was tun wenn es kracht?


Etwa alle sechs Sekunden kracht es nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes auf deutschen Straßen. Deshalb sollte jeder Autofahrer wissen, was im Fall des Falles zu tun ist. Zuerst geht es immer darum, Schlimmeres zu verhindern und Verletzten zu helfen. Danach folgen Schadensbegutachtung, Beweissicherung und Schadensregulierung über die Kfz-Versicherung. Ganz wichtig ist, Ruhe zu bewahren. Nur so können Sie sich und anderen wirksam helfen. Schalten Sie die Warnblinkanlage an und sichern Sie die Unfallstelle mit einem Warndreieck. Es muss gut sichtbar und in ausreichender Entfernung aufgestellt werden, um den nachfolgenden Verkehr zu warnen und Auffahrunfälle zu vermeiden. Ihre Mitfahrer sollten nicht im Auto warten, sondern in sicherem Abstand zur Unfallstelle. Klären Sie, ob Menschen verletzt wurden. Leisten Sie in diesem Fall unverzüglich erste Hilfe und bringen Sie die Personen möglichst aus dem Gefahrenbereich. Alarmieren Sie dann den Rettungsdienst. Der Notruf (Polizei 110, Feuerwehr 112) ist immer gebührenfrei. Vom Handy aus funktioniert er sogar auch ohne SIM-Karte. An der Autobahn gibt es alle zwei Kilometer Notrufsäulen. Auch eine Ortung per Handy ist heute möglich. Unter 0800 NOTFON D (0800-668 366 3) werden die Koordinaten des Mobiltelefons des Anrufers mit den Straßennetzdaten verknüpft und an die örtlichen Rettungsleitstellen weitergegeben. Das Notrufsystem der Autoversicherer wurde bereits 1999 vom Gesamtverband der deutschen Versicherungen (GDV) eingerichtet. Halten Sie sich bei der Unfallmeldung an die fünf "Ws": Wo ist es passiert? Was ist passiert? Wie viele Verletzte? Welche Art von Verletzungen? Wer meldet den Unfall? Warten Sie Rückfragen und Anweisungen des Notrufs ab, bevor Sie auflegen.


Wie sieht der Schaden aus?


Ist die Unfallstelle gesichert und sind eventuelle Verletzte versorgt, machen Sie sich ein Bild vom Ausmaß des Schadens. Für die spätere Schadensregulierung durch die Autoversicherung ist es wichtig, Beweise zu sichern. Oft kann die Schuldfrage erst im Nachhinein geklärt werden. Achten Sie darauf, keine Unfallspuren zu beseitigen. Bei Bagatellschäden sollten Sie die Unfallstelle zügig räumen. Markieren Sie die Position der beteiligten Fahrzeuge mit Kreide auf der Fahrbahn, bevor Sie zur Seite fahren. Bitten Sie eventuelle Zeugen zu warten und notieren Sie sich deren Anschrift, Telefonnummer und Autokennzeichen. Jeder Unfallbeteiligte ist verpflichtet, diese Angaben zu machen. Wer sich weigert, macht sich strafbar im Sinne der Unfallflucht. Umgekehrt gilt: Verhelfen Sie anderen zu ihrem Recht und stellen Sie sich als Zeuge zur Verfügung, wenn Sie einen Unfall beobachtet haben. Zum Glück handelt es sich in den meisten Fällen nur um Blechschäden. Dann herrscht oft Unsicherheit, ob die Polizei gerufen werden muss. Dies ist nur dann Pflicht, wenn Personen verletzt wurden, der nachfolgende Verkehr gefährdet wird oder einer der Unfallbeteiligten darauf besteht. Bei geringen Schäden nimmt die Polizei oft nur ein Kurzprotokoll auf. Achten Sie darauf, dass auch Beulen und Kratzer protokolliert werden, die das gegnerische Fahrzeug offensichtlich schon vor dem Unfall aufwies. Notieren Sie sich für spätere Rückfragen den Namen und die Dienststelle des Polizisten und überprüfen Sie, ob Ihre Aussage im Protokoll inhaltlich richtig erfasst wurde. Angaben zur Person und zum eigenen Fahrzeug sind dabei völlig ausreichend. Verbindliche Aussagen zum Unfallhergang sollten Sie vermeiden und erst nach Rücksprache mit Ihrer Kfz-Versicherung abgeben. Gegenüber anderen Unfallbeteiligten dürfen Sie keinesfalls Ihre Schuld zugeben. Ein solches Anerkenntnis verstößt gegen die Versicherungsbedingungen Ihrer kfz-Haftpflichtpolice. In folgenden Fällen sollte die Polizei gerufen werden:
  • Personenschaden
  • Hoher Sachschaden (über 500 Euro)
  • Unklare Schuldfrage
  • Mehr als zwei beteiligte Fahrzeuge
  • Fahrerflucht
  • Unfallgegner nennt keine Daten
  • Unfall im Ausland
  • Unfall mit ausländischen Unfallbeteiligten oder Fahrzeugen
  • Alkohol- oder Drogeneinfluss



Beweise sichern


Um Ihre Ansprüche durchzusetzen, sollten Sie auch ohne Polizei eine möglichst genaue Unfallaufnahme durchführen. Verzichten Sie auch nicht darauf, wenn der Unfallgegner seine Schuld zugibt. Sollte er es sich später anders überlegen, fehlen sonst wichtige Beweise. Notieren Sie sich mindestens die folgenden Daten:
  • Datum und Uhrzeit des Unfalls
  • Ort des Unfalls
  • Name und Vorname des Fahrers
  • Anschrift und Telefonnummer
  • Fahrzeugkennzeichen
  • Versicherung des Unfallgegners
  • Halter des Fahrzeugs
  • Daten von Unfallzeugen
Besser ist, ein Unfallprotokoll anzufertigen oder den "Europäischen Unfallbericht" auszufüllen. Ein von Ihnen und dem Unfallgegner unterschriebenes Protokoll wird von Ihrer Autoversicherung genauso anerkannt wie ein Polizeibericht. Ihre Unterschrift auf dem Protokoll gilt nicht als Schuldanerkenntnis. Sind die Versicherungspapiere nicht zur Hand, hilft der Zentralruf der Autoversicherer (0180 - 25 0 26) rund um die Uhr und nennt Ihnen die Versicherung des Unfallgegners. Wenn Sie einen Fotoapparat dabei haben, empfiehlt es sich, die Unfallstelle aus verschiedenen Positionen aufzunehmen. Schäden am Fahrzeug kann auch jede Kfz-Fachwerkstatt aufnehmen. Übersteigt der Schaden jedoch die Bagatellgrenze von 500 bis 750 Euro, sollte ein Sachverständiger sein Urteil abgeben. "Wer nicht sicher ist, dass nur ein Bagatellschaden vorliegt, sollte einen Gutachter einschalten", rät Gerhard Schmidt, vereidigter Kfz-Sachverständiger aus Berlin. "Seriöse Kollegen werden Ihnen nichts berechnen, wenn sie dann doch nicht tätig werden müssen", ergänzt er. Haben Sie Zweifel, sollten Sie bei Kaskoschäden mit Ihrer Versicherung abstimmen, ob eine Begutachtung notwendig ist. Im Haftpflichtfall kann der Geschädigte einen Gutachter verlangen. Bei folgenden Schäden ist ein Gutachten sinnvoll: Wild-, Brand-, Sturm-, Hagel- und Totalschaden. Ein Totalschaden liegt dann vor, wenn die Reparaturkosten höher als der aktuelle Wert des Fahrzeugs sind. Dann haben Sie Anspruch auf den Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs abzüglich des Restwerts laut Sachverständigenurteil. Wenn die Schuldfrage nicht eindeutig zu klären ist oder der Unfallverursacher seine Schuld abstreitet, sollten Sie einen Rechtsanwalt einschalten.


Sonderfälle


Haben Sie die Tür beim Aussteigen zu schwungvoll geöffnet und dabei das Nachbarfahrzeug leicht beschädigt oder beim Ausparken die Stoßstange des Vordermannes geschrammt? Wenn es niemand bemerkt hat, ist die Versuchung groß, einfach wegzufahren. Das wäre aber nicht nur unfair gegenüber dem Geschädigten, sondern auch strafbar. Es genügt nicht, die Telefonnummer hinter den Scheibenwischer zu klemmen. Sie müssen erst eine angemessene Zeit abwarten, bevor Sie den Unfallort verlassen dürfen. Bei geringfügigen Schäden ist eine halbe, bei größeren Schäden etwa eine Stunde Wartezeit zumutbar. Hinterlassen Sie dann Ihren Namen, Ihre Anschrift und melden Sie der zuständigen Polizeidienststelle unverzüglich Ihre Unfallbeteiligung. Sind Sie mit einem Wildtier kollidiert, sollten Sie das Tier weder anfassen noch mitnehmen. Informieren Sie sofort die Polizei oder das Forstamt, auch wenn das Tier geflüchtet ist. Bei Unfällen im Ausland gilt das jeweilige Landesrecht. Sie sollten bei Unfällen auf jeden Fall die Polizei rufen. Notieren Sie die Daten des Unfallgegners, insbesondere den Namen der Versicherungsgesellschaft und die Nummer des Versicherungsscheins. Unterschreiben Sie keine Dokumente, die Sie nicht verstehen. Verletzungen sollten Sie direkt vor Ort ärztlich untersuchen und attestieren lassen, um Schmerzensgeldansprüche geltend machen zu können. Ziehen Sie bei größeren Schäden einen Gutachter hinzu. Tipp: Der deutsche Zentralruf der Autoversicherer nennt Ihnen den Schadenregulierungsbeauftragen für die ausländische Versicherung. Nach einem Unfall müssen Sie Ihre eigene Autoversicherung innerhalb einer Woche schriftlich informieren, auch wenn Sie nicht an dem Unfall schuld sind. Wurde ein Unfallbeteiligter getötet, muss die Meldung innerhalb von 48 Stunden erfolgen. Je nach Schaden sind gegebenenfalls weitere Versicherungen zu informieren. Am einfachsten ist die Schadensabwicklung, wenn die Schuld eindeutig beim Unfallgegner liegt. In diesem Fall kümmert sich dessen Kfz-Haftpflichtversicherung um alles. Ihnen werden die Kosten erstattet, die in der Werkstattrechnung, dem Kostenvoranschlag oder dem Sachverständigengutachten ausgewiesen sind. Die Obergrenze ist immer der Wiederbeschaffungswert plus notwendiger Nebenkosten, wie zum Beispiel der Abschleppdienst zur nächsten Werkstatt. Die gegnerische Versicherung zahlt Ihnen auch ein Ersatzfahrzeug. Eventuell können Sie eine Abschlagszahlung erhalten, um die Reparatur Ihres Wagens oder einen Neuwagenkauf zu finanzieren.


Kasko oder nicht?


Sind Sie selbst der Verursacher oder mitschuldig, hängt die Höhe der Ersatzleistung für eigene Schäden vom Umfang Ihres Versicherungsschutzes ab. Man unterscheidet zwischen Kasko- und Haftpflichtschäden. Die Kaskopolice deckt Schäden am eigenen Fahrzeug ab, die Kfz-Haftpflichtversicherung Schadenersatzansprüche Dritter. Damit Geschädigte nicht auf ihren Kosten sitzen bleiben, ist die Kfz-Haftpflichtversicherung für alle Autofahrer gesetzlich vorgeschrieben. Die Kfz-Kaskoversicherung ist hingegen freiwillig. Haben Sie einen Vollkaskoschutz vereinbart, sind über den Teilkaskoschutz hinaus auch selbstverschuldete Unfälle und Vandalismus versichert. Die Teilkaskopolice leistet bei Zusammenstoß mit Haarwild sowie bei Glasbruch und Elementarschäden wie Sturm, Hagel, Blitzschlag, Brand, Explosion oder Überschwemmung. Für unfallfreies Fahren gewähren die Autoversicherungen Rabatte. Für jedes schadenfreie Jahr wird man eine so genannte Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) höher gestuft und der Beitrag verringert sich. Tritt ein Vollkasko- oder Haftpflichtschaden ein, erfolgt eine Rückstufung der entsprechenden SF-Klasse, die höhere Beiträge zur Folge hat Durch den so genannten Schadenrückkauf lässt sich der Verlust des SF-Rabatts verhindern. Sie übernehmen die entstandenen Kosten selbst und behalten dafür Ihre "erfahrene" Rabattklasse. Ob sich ein Schadenrückkauf lohnt, rechnet Ihre Assekuranz auf Wunsch aus. Sie haben für die Entscheidung nachträglich sechs Monate Zeit. Der Rückkauf ist für Haftpflichtschäden immer, für Vollkaskoschäden nur bei einigen Versicherern möglich. Dagegen gibt es in der Teilkaskoversicherung keine Schadenfreiheitsrabatte, weil die damit abgedeckten Schäden nicht durch das persönliche Fahrverhalten zu verhindern sind. Ein regulierter Teilkaskoschaden führt daher auch nicht zu einer Rückstufung. Wer besonders lange unfallfrei gefahren ist, kann sich noch auf andere Art vor der Rabattfalle retten. Wenn die Kfz-Versicherung eine so genannte Rabattretter-Klausel für hohe Schadenfreiheitsklassen enthält, dürfen Sie sich einen einzelnen Schaden erlauben, ohne gleich zurückgestuft zu werden. Die Kaskoversicherung muss bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit übrigens nicht zahlen. Daher wird sie Ihre Schadensmeldung genau prüfen. Also Vorsicht bei der Formulierung des Unfallhergangs. Als grob fahrlässig könnte beispielsweise das Übersehen eines Verkehrsschildes oder das riskante Ausweichen vor einer Katze angesehen werden. Im Zweifel sollten Sie lieber vor Schreck als aus Tierliebe ausgewichen sein.


Schaden selbst begleichen?


Bei kleineren Blechschäden bis circa 500 Euro Schadenssumme und klarer Schuldfrage dürfen Sie sich ohne Polizei mit dem Unfallgegner einigen. Dann müssen Sie den Schaden auch nicht unbedingt Ihrer Autoversicherung melden. Bis zum Ablauf des Kalenderjahres ist dennoch eine nachträgliche Meldung möglich. Bedenken Sie, dass die tatsächliche Schadenshöhe nicht immer sofort feststeht. Sicherer ist es, den Schaden erst der Kfz-Versicherung zu melden und später gegebenenfalls zurückzukaufen. Selbst den geringsten Personenschaden sollten Sie unbedingt von Ihrer Haftpflichtversicherung bezahlen lassen. Nur dann sind Sie vor späteren Nachforderungen geschützt. Als Geschädigter müssen Sie nicht warten, bis der Unfallgegner sich bei seiner Versicherung meldet und den Schaden anzeigt. Sie können selbst aktiv werden und Schadenersatz verlangen. Unter www.zentralruf.de erfahren Sie bei Nennung des Kfz-Kennzeichens die Versicherung des Unfallverursachers und können dort Ihre Ansprüche geltend machen. Dauert es länger als einen Monat bis ihr Geld kommt, obwohl sie den Schaden pünktlich gemeldet haben, verlangen Sie einen angemessenen Vorschuss und eventuell eine Verzinsung der Entschädigungsleistung für die Dauer der Regulierung. Für die Schadensregulierung sind folgende Angaben besonders wichtig: Der Kaufpreis des Autos einschließlich aller Rabatte, die Anzahl und der Umfang von Vorschäden, die Zahl der Vorbesitzer, der Kilometerstand und die Höhe des Restwerts. Sie haben auch dann Anspruch auf die im Gutachten als erforderlich festgestellten Reparaturkosten, wenn Sie das Auto selbst reparieren oder unrepariert verkaufen. Lassen Sie das Auto in einer Fachwerkstatt reparieren, muss die Versicherung auch Wiederherstellungskosten tragen, die höher als veranschlagt sind. Bei Unfallflucht oder fehlender Versicherung des Verursachers hilft die Verkehrsopferhilfe. Dieser Entschädigungsfonds zahlt bei Personenschäden durch unversicherte Fahrer Schadenersatz und eventuelles Schmerzensgeld. Kraftfahrzeug-Sachschäden werden allerdings nicht übernommen und Schäden an Gepäck, Kleidung oder Ladung nur oberhalb der 500-Euro-Grenze. Übrigens: Verletzte Insassen können vom Fahrer und dessen Autoversicherer ein Schmerzensgeld fordern. Das gilt auch, wenn ein Fahrzeug ohne fremde Beteiligung verunglückt, zum Beispiel durch einen Reifenschaden. Für diese Ansprüche kommt die Haftpflichtpolice des Verursachers auf. Die Kosten eines auf einer rein beruflichen oder betrieblichen Fahrt entstandenen Schadens können Sie im Jahr der Entstehung als Betriebsausgaben oder Werbungskosten steuerlich geltend machen. Dazu gehören Reparaturkosten, Wertminderung, Abschlepp-, Gutachter-, Gerichts- und Anwaltskosten. Ersatzleistungen der Versicherung werden abgezogen. Checkliste Unfall:
  • Unfallstelle sichern.
  • Hilfe leisten und Rettungsdienst rufen.
  • Schaden begutachten und wenn nötig Polizei rufen.
  • Beweise sichern (Protokoll, Zeugen, Fotos).
  • Eventuell Gutachter und/oder Abschleppdienst bestellen.
  • Autoversicherungen informieren.
  • Falls Beitragssteigerung größer als Schadenssumme: Rückkauf des Schadens.
Hier finden Sie den Europäischer Unfallbericht als Download