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Statt Mut zur Lücke: Zahnzusatzversicherung oder selber zahlen?(2007-06-11 10:42:57)

tipp_zahnzusatz.JPGZahnersatz ist teuer und die gesetzlichen Kassen zahlen immer weniger. Den Rest muss der Patient übernehmen. Zahnzusatzversicherungen sollen die finanzielle Lücke schließen.

Was zahlt die Kasse bei Zahnersatz?


(mfr) Der Wunsch nach einem perfekten Lächeln kann teuer werden. Keramik- oder Vollgusskrone? Die Entscheidung würde sicher leichter fallen, wenn der Preis nicht wäre. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen zum Zahnersatz nur einen Festzuschuss. Das sind durchschnittlich 50 Prozent der Regelversorgung (kostengünstigste Standardbehandlung). Die verbleibenden Kosten muss der Versicherte selbst bezahlen. Welche gegebenenfalls die kostengünstigste Standardbehandlung ist, hängt vom zahnärztlichen Befund ab. Für den schadhaften Backenzahn zum Beispiel gibt es als Regelversorgung eine nicht verblendete Vollgusskrone. Die Kosten werden bei 234,62 Euro angesetzt. Die Kasse bezahlt als Festzuschuss 50 Prozent, also 117,31 Euro. Dieser Betrag erhöht sich auch dann nicht, wenn der Versicherte sich für eine teurere Behandlungsart, etwa eine Krone mit Keramikverblendung, entscheidet. In dem Fall sind die Gesamtkosten bei etwa 500 Euro anzusetzen. Der Festzuschuss der Krankenkasse bleibt aber bei 117,31 Euro. Den Differenzbetrag muss der Versicherte aus der eigenen Tasche zahlen. Leistungen, die über die Standardversorgung hinausgehen, können für den Patienten besonders teuer werden. Denn im Gegensatz zur Regelversorgung schreibt die Kasse dem Zahnarzt nicht vor, wie viel er für besondere Versorgungsleistungen verlangen darf. Die Abrechnung erfolgt hier nach der privatärztlichen Gebührenordnung (GOZ). Wie hoch der Eigenanteil des Patienten ist, hängt aber nicht nur von der gewählten Versorgungsart, sondern auch von der persönlichen Zahnvorsorge ab. Wer in den letzten fünf bzw. zehn Jahren vor der Zahnbehandlung mindestens einmal pro Jahr beim Zahnarzt war und dies mit einem Stempel im Bonusheft nachweisen kann, erhält von der Kasse einen erhöhten Festzuschuss. Statt 50 Prozent zahlt die Kasse dann 60 bzw. 65 Prozent der Standardversorgung. Der Festzuschuss für den schadhaften Backenzahn würde sich damit auf 140,77 Euro bzw. auf 152,50 Euro erhöhen. Es gibt aber auch Fälle, in denen die Kasse den doppelten Festzuschuss zur Regelversorgung zahlt. Diese Härtefallregelung gilt jedoch nur für Patienten mit sehr geringem Einkommen. Die monatliche Einkommensgrenze liegt hier zurzeit bei 980 Euro für Alleinstehende und bei 1.347,50 Euro, wenn ein weiterer Angehöriger (Kind oder Ehegatte) mit im Haushalt lebt. Für jeden weiteren Angehörigen erhöht sich der Betrag um 245 Euro. Kann man den verbleibenden Eigenanteil nicht zahlen, kommt die Kasse bei einem entsprechenden Nachweis für alle notwendigen Kosten der Regelversorgung auf. Den doppelten Festzuschuss zur Regelversorgung gewährt die Krankenkasse einem Geringverdiener auch dann, wenn er einen höherwertigen Zahnersatz wählt. Den Restbetrag muss der Versicherte aber ebenfalls selbst zahlen. Daneben gibt es die "gleitende Härtefallregelung" für gesetzlich Versicherte, die nicht erheblich über den Grenzbetrag hinaus verdienen. Hierbei wird die Differenz zwischen dem monatlichen Bruttoeinkommen und der Härtefallgrenze mit drei multipliziert. Dieser Betrag ist die maximale Eigenbeteiligung des Versicherten im Rahmen der gleitenden Härtefallregelung. Soweit die übliche Eigenbeteiligung des Versicherten diesen Betrag übersteigt, zahlt die Kasse den darüber hinausgehenden Betrag zusätzlich zum Festzuschuss.


Für wen lohnt sich eine Zahnzusatzversicherung?


Eine Zusatzversicherung lohnt sich vor allem für alle, die einen höherwertigen Zahnersatz wünschen. Ist man mit der kostengünstigen Standardbehandlung zufrieden, kann man den Differenzbetrag zum Kassenfestzuschuss in der Regel meist auch aus eigener Tasche bezahlen. Selbst für aufwändige Behandlungen dürften das im Normalfall nicht mehr als 300 bis 400 Euro sein. Der Grund: Der Zahnarzt ist bei einer Regelbehandlungen an den "Bewertungsmaßstab zahnärztlicher Leistungen" (BEMA) gebunden. Dieser schreibt ihm verbindlich vor, wie er bei einem gesetzlich Versicherten eine Leistung abzurechnen hat. Die Kosten bleiben damit auch für den Patienten überschaubar. Für Sonderwünsche gilt der BEMA allerdings nicht. Zusatzleistungen, die über die Regelleistung hinausgehen, kann der Arzt über die teurere Gebührenordnung für Privatpatienten abrechnen. Sinnvoll ist eine Zahnzusatzversicherung auf jeden Fall für Menschen, die sichergehen wollen, dass sie sich die neuen Zähne auch dann noch leisten können, wenn im selben Zeitraum weitere hohe Rechnungen auf sie zukommen. Das gilt auch dann, wenn man nicht mehr als die gesetzliche Regelleistung in Anspruch nimmt. Hat man kaum noch eigene Zähne oder bereits eine Vollprothese (Gebiss), lohnt sich eine Zahnpolice in der Regel finanziell nicht. Einige Versicherer verweigern in solchen Fällen sogar den Versicherungsschutz. Das gilt auch, wenn man sehr schlechte Zähne hat. Da keine Versicherungspflicht für Zähne besteht, sind die Versicherungsunternehmen auch nicht dazu verpflichtet, "Jeden" zu versichern. Menschen mit schlechten oder mehreren fehlenden Zähnen, werden daher oft von den Versicherern abgelehnt. Einige Versicherungsunternehmen bieten solchen Kunden aber auch spezielle Tarife mit höheren Beiträgen an. Oder sie schließen Leistungen für bereits schadhafte Zähne im Vertrag aus. Diese Tarife lohnen sich nur sehr selten, weil sie entweder zu teuer, zu lückenhaft oder beides sind. Auch Senioren werden von vielen Versicherern abgewiesen. Denn Neukunden werden oft nur bis zu einem Höchsteintrittsalter aufgenommen. So setzen etwa die Signal und die R+V Versicherung das Höchstalter bei 60 Jahren fest (Alle Werte Stand: Mai 2007). Andere Anbieter ziehen die Grenze bei 66, 71 oder 76 Jahren. Lediglich bei der Barmenia, beim Deutschen Ring, der HanseMerkur und der LVM müssen Senioren nicht befürchten, an der Altershürde zu scheitern. Einige Versicherer bieten neben den normalen Zahnzusatztarifen auch spezielle Seniorentarife an. Umfangreiche Leistungsangebote findet man darunter aber kaum.


Worauf muss ich achten?


Es ist immer sinnvoll, die Zahnversicherung so früh wie möglich abzuschließen. Denn es ist schön, wenn man die Wahl hat. Wer ein bestimmtes Alter noch nicht überschritten hat und ein vollständiges, gesundes Gebiss hat, sollte sich keine Sorgen machen, von seinem Wunschversicherer abgewiesen zu werden. Ältere Menschen und Menschen mit schlechten Zähnen haben dagegen viel weniger Auswahl. Die angebotenen Tarife sind entweder zu teuer oder die Leistungen zu gering. Bereits vorhandene Zahnprobleme müssen bei Versicherungsschluss angegeben werden. Deren Behandlung zahlt die Versicherung nicht. Verschweigt man einen bereits bekannten Schaden am Zahn, kann die Versicherung eine spätere Leistung verweigern. In der Regel erhält der Versicherte die erste Leistung aus der Zahnpolice ohnehin frühestens acht Monate nach Vertragsschluss. Einige Versicherer beschränken die Leistungen sogar weitere drei bis fünf Jahre auf einen Höchstbetrag. Erst danach erhält der Kunde die volle Versicherungsleistung. Manche Versicherer zahlen hingegen schon nach einigen Monaten die volle Leistung - für potentielle Versicherte bei der Auswahl des richtigen Unternehmens ein mögliches Entscheidungskriterium. Und auch Höhe und Umfang der Leistungen sind von Versicherer zu Versicherer sehr unterschiedlich. Sie sollten genau geprüft werden. Je mehr Leistungen ein Versicherer bezuschusst, desto besser. Allerdings braucht man nicht immer gleich den leistungsstärksten Tarif. Will man lediglich seinen Eigenanteil zur Regelbehandlung beim Zahnarzt reduzieren, reicht auch ein Tarif mit geringerer Leistung und niedrigen Beiträgen. Bei den teureren Tarifen mit umfangreicher Leistung sollte man insbesondere darauf achten, dass Inlays (Gussfüllungen aus Metall oder Keramik anstelle von Amalgam) und Implantate im Tarif des Versicherers enthalten sind. Der Preis muss immer in einem angemessenen Verhältnis zur Versicherungsleistung stehen. Die leistungsstärksten Tarife übernehmen bis zu 85 Prozent des Rechnungsbetrags. Besonders, wenn man mehr als die Standardversorgung will, sollte man darauf achten, ob der Festzuschuss der gesetzlichen Krankenkasse auf die Leistung der Zusatzversicherung angerechnet wird oder der Leistungssatz irgendwie anders eingeschränkt ist. Erstattet die Versicherung zum Beispiel 70 Prozent des Rechnungsbetrags und wird der Kassenzuschuss auf die Leistung angerechnet, muss der Versicherte in jedem Fall 30 Prozent der Rechnung selbst zahlen. Ein Tarif, der 50 Prozent der Gesamtrechnung ohne Anrechnung des Kassenzuschusses zahlt, leistet etwa genauso viel. Hierzu ein Rechenbeispiel für eine Versorgung, die über den Standard hinausgeht: Bei einer Gesamtrechnung über 500 Euro und einem Kassenzuschuss für die Standardleistung über 120 Euro erhält der Patient insgesamt 120 Euro plus 230 Euro aus der Zusatzversicherung = 350 Euro, also 70 Prozent der Gesamtrechnung. Zahlt die Versicherung 50 Prozent der Gesamtrechnung, sind das 250 Euro, zu denen noch die Kassenleistung über 120 Euro dazukommt. Der Patient zahlt also im ersten Beispiel (70%) 150 Euro dazu, im zweiten Fall (50%) muss er 130 Euro drauflegen. Man sollte sich also nicht von hohen Prozentwerten blenden lassen, sondern genau nachrechnen, welche Kosten übrig bleiben. Wichtig ist auch zu prüfen, auf welchen Teil des Rechnungsbetrags sich die Leistung der Zahnpolice bezieht. Zahlt die Versicherung 40 Prozent vom Rechnungsbetrag, ist das sicherlich mehr wert als wenn sie 50 Prozent vom Kassenfestzuschuss leistet. Wie man sich auch entscheidet - keine Zahnzusatzversicherung garantiert eine hundertprozentige Kostenübernahme für jeden noch so teuren Zahnersatz. Selbst bei den leistungsstärksten Tarifen bleiben fast immer zehn bis 15 Prozent der Gesamtrechnung am Patienten hängen. Weitere Informationen zu Kranken- und Zahnzusatzversicherungen finden Sie hier.


Welche Zahnzusatzpolice ist empfehlenswert?


Grundsätzlich gilt: Je weniger Leistungen ausgeschlossen oder eingeschränkt sind, desto besser. Kaum eine Versicherung zahlt für alle Leistungen. Und eine hundertprozentige Absicherung kann man eigentlich nie erwarten. Wichtig ist, dass man sich nicht vorschnell an einen Vertrag bindet, nur weil die Konditionen auf den ersten Blick günstig erscheinen. Oft vermitteln Krankenkassen ihren Versicherten private Zusatzversicherungen. Solche Angebote beruhen in der Regel auf einem Vertrag zwischen den gesetzlichen Versicherern und den Privatanbietern. Bei Abschluss einer Zusatzversicherung erhält der Neukunde einen Rabatt. Die Kassen arbeiten aber immer nur mit einem oder mit wenigen Versicherern zusammen. Daher sollte der Kunde das Angebot genau überprüfen, bevor er sich darauf einlässt. Gesetzlich Versicherte, die einen hochwertigen Zahnersatz mit vielen Extras wollen, sind mit einer umfangreichen Zahnpolice gut beraten. Besonders vorteilhaft ist es dann, wenn der Versicherer auch die Zahnbehandlung, z.B. professionelle Zahnreinigung übernimmt. Wer hingegen mit der Regelleistung beim Zahnarzt zufrieden ist, für den kann auch eine Zahnpolice mit "geringer Leistung" ausreichen. Viele Versicherer bieten auch sogenannte Paketpolicen an, in denen verschiedene Leistungen, etwa für Zahnersatz, Brille oder Heilpraktiker, zu einem Leistungspaket gebündelt werden. Allerdings erstatten diese Versicherer Kosten nur bis zu einem Höchstbetrag pro Jahr oder in vier Jahren. Das kann ungünstig sein, etwa wenn man mehrere Implantate in einem Jahr benötigt. Für Menschen, die sehr hohe Leistungen für Zahnersatz erwarten, lohnen sich Paketpolicen daher nicht. Besser beraten sind sie in dem Fall mit einer reinen Zahnzusatzversicherung. Wer im fortgeschrittenen Alter noch eine Zahnzusatzversicherung abschließen möchte, könnte es schwer haben. Die meisten Versicherer nehmen nämlich nur Neukunden bis zu einer Höchstaltersgrenze auf. Einige Unternehmen bieten inzwischen auch spezielle Seniorentarife an, die nicht viel teurer sind als bei einer normalen Zahnzusatzversicherung. Wirklich leistungsstarke Tarife findet man darunter aber nicht. Der Versicherte erhält entweder weniger Kosten zum Zahnersatz erstattet oder Leistungen wie etwa Inlays werden ausgeschlossen. Senioren sollten daher zunächst versuchen, eine herkömmliche Zahnpolice ohne Altersbegrenzung abzuschließen. Ob sich eine Zahnzusatzversicherung lohnt, hängt letztlich von den persönlichen Ansprüchen ab. Vor dem Abschluss einer Zahnpolice sollte man ausrechnen, wie viel im Jahr aus eigener Tasche bezahlt werden muss und diese Summe mit den Kosten für eine private Versicherung vergleichen. Liegen die Kosten darunter, lohnt sich in der Regel eine Zahnzusatzversicherung nicht. Alternativ kann man das Geld für den Zahnersatz auch selbst zinsgünstig anlegen - vielleicht auf einem Tagesgeldkonto? Auf jeden Fall sollte man vorbeugend den Rat der Zahnärzte befolgen: Putzen, putzen, putzen!