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News

Private Rentenversicherung - sicheres Zubrot für den Ruhestand(2009-04-26 13:00:00)

Eine private Rentenversicherung kann eine gute Ergänzung sein zur gesetzlichen Rente und zur staatlich geförderten privaten Rentenversicherung wie der Riester-Rente. Die Bezüge sind später einmal weitgehend steuerfrei und stehen, im Gegensatz zur gesetzlichen Rente, von Anfang an fest. Wie viel man bekommt hängt davon ab, wie viel man wie lange einbezahlt. Und auch bei wem. Es gibt verschiedene Anspar- und Auszahlungsmodelle.

Grundlegendes


Die Private Rentenversicherung ist ähnlich einer Kapitallebensversicherung aufgebaut, nur dass der Todesfallschutz entfällt. Allerdings verfallen die eingezahlten Beiträge auch nicht, wenn der Versicherungsnehmer für den Todesfall eine Beitragsrückgewähr vereinbart. Dann werden die Beiträge inklusive eventueller Überschüsse an die Erben ausbezahlt. Es werden zwei Produktvarianten unterschieden:
  • Bei der aufgeschobenen Rentenversicherung zahlt der Kunde regelmäßig über einen längeren Zeitraum Beiträge ein. Nach Ablauf der Versicherungspolice kann der Versicherungsnehmer sich entweder das angesammelte Kapital in einem Betrag steuerfrei auszahlen lassen, oder eine monatliche Rente beziehen.
  • Bei der Sofortrente gegen Einmalbeitrag überweist der Kunde einmalig einen größeren Geldbetrag und erhält dafür sofort monatliche Zahlungen bis zum Lebensende. Grundsätzlich wird aber eher von solch einer Einmalzahlung abgeraten, denn bei dieser Variante ist im Todesfall das gesamte angelegte Vermögen verloren.
Ein Vorteil der privaten Rentenversicherung ist die relativ einfache Handhabung: nach der monatlichen Überweisung der Sparrate, bzw. der Einmalzahlung, braucht man sich um nichts mehr zu kümmern. Keine sichere Rendite Gerne werben Versicherungsvertreter - ähnlich wie bei der Kapitallebensversicherung - mit den unschlagbaren und sicheren Renditen der privaten Rentenversicherung, die angeblich wegen des fehlenden Todesfallschutzes noch höher seien als bei einer Kapitallebensversicherung. Aufgrund der gestiegenen Lebenserwartungen der deutschen Bevölkerung fällt die Überschussbeteiligung in Wirklichkeit um einiges niedriger aus als in der Vergangenheit. Versicherungsgesellschaften teilen ihren Rentenempfängern kurz vor der Auszahlung daher oft mit, dass die monatliche Rentenzahlung aufgrund der neuen Berechnung nun niedriger ausfällt als ursprünglich geplant. Für jemand, der lange Jahre in die private Rentenversicherung eingezahlt hat, ein böses Erwachen. Wegen der guten staatlichen Förderung sollte man vor einer privaten Rentenversicherung erst einen Riester-Vertrag abschließen (Mehr Infos zur Riester-Rente).


Sparanteil und Überschussbeteiligung


Nach verschiedenen Schätzungen verwenden Versicherungen zwischen sechs und 30 Prozent der Prämienzahlungen für Verwaltungskosten. Fallen die Kosten geringer aus als ursprünglich einkalkuliert, kann die Versicherung die Überschüsse der Gewinn-Beteiligung ihrer Kunden zuführen. Bei einer Aktien-Gesellschaft können auch die Aktionäre bedacht werden. Was nach dem Abzug der Verwaltungskosten von den Prämienzahlungen der Kunden übrig bleibt, wird von den Versicherungsgesellschaften am Kapitalmarkt angelegt. Der Sparanteil wird, wie bei der Kapitallebensversicherung, überwiegend in Rentenpapiere investiert. Aus den Erträgen dieser Anlagen, abzüglich aller Kosten für die Vermögensverwaltung, erhalten die Versicherungsnehmer dann ihre Gewinn-Beteiligung. Garantierte Verzinsung Die private Rentenversicherung unterliegt gesetzlichen Regelungen, die eine seriöse Altersvorsorge garantieren sollen. Daher muss der ausgezahlte Betrag mindestens dem angesparten Kapital entsprechen. Die private Rentenversicherung bietet also eine Altersvorsorge ohne Risiko. Außerdem gilt ein Garantiezins von zurzeit 2,25 Prozent des eingezahlten Kapitals, den der Versicherer aber noch übertreffen kann. Gewinnbeteiligung- und Überschussbeteiligung Viele Anleger denken, dass Gewinn- oder auch Überschussbeteiligung bedeutet, sie würden an den übrig gebliebenen eingezahlten Prämien und Erträgen von den Versicherern beteiligt. Dem ist leider nicht so. Die Überschussbeteiligung berechnet der Versicherer aus dem Jahresüberschuss seiner Versicherungsgesellschaft. Dieser Betrag ergibt sich aus der Bilanz des Unternehmens. Und Bilanzen werden - auch im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen - gerne etwas niedrig gehalten. So muss beispielsweise der Buchwert einer Kapitalanlage nach deutschem Bilanzierungsrecht keineswegs dem Marktwert entsprechen. Aktien werden immer mit dem Anschaffungswert und nicht mit dem aktuellen Marktwert bewertet. Das drückt die Überschussbeteiligung. Überschüsse und Auszahlung Es gibt in der Regel zwei Varianten der Überschussbeteiligung. Das Bonusrentensystem und die für Versicherte wohl etwas vorteilhaftere "verzinsliche Ansammlung". Viele Versicherer bieten häufig nur eine der beiden Varianten.
  • Bonusrentensystem: Der Kunde erhält jedes Jahr aus den zugeteilten Überschüssen eine Erhöhung seiner späteren Rente.
  • Verzinsliche Ansammlung: Dabei werden die Überschüsse einem separaten Konto gutgeschrieben und verzinst. Bei Rentenbeginn wird dann das Kapital behandelt wie eine zusätzliche Rentenversicherung mit Einmalzahlung und sofortigem Rentenbeginn.
Auch bei der Auszahlung kann man sich zwischen verschiedenen Methoden entscheiden. Bei der volldynamischen Auszahlung zahlt der Versicherer zunächst eine geringere Rente, die dann im Lauf der Jahre steigt. Vorteil: Diese Rente wird nie geringer. Bei anderen Auszahlungsformen kann es passieren (und ist in der Vergangenheit auch schon passiert!), dass die Anfangsrente höher ist. Im Falle einer Verringerung der Überschüsse kann sie aber später fallen. Das ist für die Betroffenen ein Risiko.


Wenig flexibel bei Veränderungen


Dass eine private Rentenversicherung wenig flexibel ist, was Veränderungen oder gar Versicherungswechsel betrifft, sollte man sich von Anfang an klar machen. Rendite-Dämpfer: Zillmerung Bei der Berechnung der Provision wird ein Rechenverfahren, die so genannte Zillmerung, angewendet. Bei Abschluss des Versicherungsvertrags zahlt ein Kunde eine Abschlussprovision an seinen Vermittler. Der Betrag wird sofort vom Versicherungskonto abgezogen. Hinzu kommen weitere Kosten für die Einrichtung und Verwaltung des Versicherungsvertrags. Der Versicherungsnehmer beginnt seinen Vertrag also erst einmal mit einem Minus. Allein die Provision für eine Rentenversicherung mit 30 Jahren Laufzeit kann bereits mehrere tausend Euro betragen. Zudem entsteht eine Rendite erst, nachdem die Provision abbezahlt ist. Die Zillmerung hat zur Folge, dass in den ersten Jahren der Rückkaufswert niedrig ist. Ein Ausstieg auf dem Vertrag führt zudem zum völligen Verlust der Abschlusskosten. Auch kostet es den Versicherten viel Geld, wenn er seine Beiträge eine Zeit lang aussetzen will. Eine private Rentenversicherung ist daher recht unflexibel. Daher sollte man bei Abschluss eines Vertrags immer auf einen kostengünstigen und renditestarken Partner achten und den Vertrag, ist er einmal unterschrieben, möglichst nicht mehr ändern oder gar kündigen. Es gibt auch Versicherungsverträge mit ungezillmerten Tarifen. Dann wird die Provision des Vermittlers über die gesamte Laufzeit des Versicherungsvertrages verteilt. Das Versicherungskonto wird also zum Vertragsbeginn nicht so stark belastet. Gerade in der Anfangsphase der Vertragslaufzeit führt dies zu höheren Rückkaufswerten.


Nicht geeignet, um Angehörige abzusichern


Viele Versicherte mit langfristigen Verträgen stellen sich die Frage, was im Fall eines verfrühten Ablebens mit ihren Beiträgen passiert und ob die Rente dann an die Hinterbliebenen bezahlt wird. Man kann bei Abschluss des Vertrages eine so genannte Beitragsrückgewähr vereinbaren. Der Teil, der von der Versicherung für die Verwaltung ausgegeben wurde, wird generell nicht zurückbezahlt. Ohne Beitragsrückgewähr behält die Versicherung im schlechtesten Fall alle einbezahlten Sparanteile ein und die Erben gehen leer aus. Obwohl Verträge ohne Beitragsrückgewähr günstiger sind, muss von solchen Versicherungen grundsätzlich abgeraten werden. In den meisten Fällen werden die Sparanteile von der Versicherung zurückerstattet - wenn auch meistens ohne Zinsen und Gewinnanteile. Das wird von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich gehandhabt: Teilweise werden den Erben nur die Beiträge zurückerstattet, bei anderen Policen bekommt man zusätzlich den Zins- und Überschussanteil gutgeschrieben. Grundsätzlich ist eine private Rentenversicherung aber nicht geeignet, um Angehörige abzusichern. Dafür ist eine Risikolebensversicherung da.


Rentengarantiezeiten


Die tariflich vereinbarte Rente bekommt man lebenslang. Man kann eine Rentengarantiezeit für maximal 15 Jahre vereinbaren. Stirbt man kurz nach Rentenbeginn, also innerhalb der Garantiezeit, wird die Rente für die restliche Zeit der Garantievereinbarung an die Erben weitergezahlt. Natürlich lassen sich die Versicherungsunternehmen die Rentengarantiezeit bezahlen. Die gesamte Rentenleistung verringert sich mit dieser Vereinbarung. Wer Angehörige hat, sollte auf eine Garantiezeit trotzdem nicht verzichten.


Steuerliche Regelungen und Rentenhöhe


Steuerlich gesehen ist eine private Rentenversicherung durchaus lukrativ, da die Beitragszahlungen, wie auch bei der Kapitallebensversicherung, als besondere Vorsorgeaufwendungen geltend gemacht werden können. Allerdings vergessen viele, dass dies nur dann möglich ist, wenn die Höchstbeträge noch nicht durch die gesetzlichen Vorsorgeaufwendungen (Krankenversicherungsbeiträge und Zahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung) ausgeschöpft wurden. Das ist aber bei einem Großteil der Steuerpflichtigen der Fall. Für Selbstständige lohnt sich eine private Rentenversicherung schon eher. Sie können ihre Beiträge komplett absetzen und den steuerlichen Vorteil voll ausschöpfen. Mit Beginn der Rentenzahlung sind nur die Ertragsanteile steuerpflichtig, da die Beiträge ja aus bereits versteuertem Kapital stammen. Dies ist nicht der Fall, wenn die private Rentenversicherung nach dem neuen Rentengesetz gefördert wird. Dann muss die Rentenzahlung in voller Höhe versteuert werden, da die Beiträge aus unversteuertem Kapital aufgebracht werden. Die Höhe der Rente Wie hoch die Rente ausfällt, hängt davon ab, welche Rentenzahlung man wählt. Man hat die Wahl zwischen einer dynamischen, konstanten oder degressiven Rentenzahlung. Bei der dynamischen Rentenzahlung beginnt die Rente mit einem niedrigen Betrag und erhöht sich mit zunehmendem Alter, während bei der degressiven Rentenzahlung die Rente mit zunehmendem Alter niedriger ausfällt. Bei der konstanten Rentenzahlung sind die Rentenbeträge immer gleich hoch, können aber bei fallenden Überschüssen ebenfalls geringer werden. Die konstante Rente hat gegenüber der dynamischen Rentenzahlung zudem den Nachteil, dass Sie nicht an die Inflation angepasst wird. Mit zunehmendem Alter sinkt dann der Wert der Rente und kann nach 20 Jahren nicht mehr den gewohnten Lebensstandard garantieren.


Einmalzahlung oder laufende Rente


Kapitalwahlrecht bedeutet, dass der Versicherungsnehmer sich am Ende der Einzahlungsphase entscheiden kann, ob er das angesparte Geld in einem Betrag als Einmalzahlung oder als laufende Rentenzahlung (dynamisch, konstant oder degressiv) erhalten möchte. Dieses Wahlrecht bieten in der Zwischenzeit alle Versicherer an. Mit Wahlrecht versehene Versicherungen dürften allerdings nach den gegenwärtigen Bestimmungen der Rentenreform nicht gefördert werden, da eine regelmäßige Rentenzahlung Voraussetzung für die staatliche Förderung ist. Für ältere Menschen, die Ihre Rente schnell noch aufbessern wollen, kann auch die Verrentung eines größeren Einmalbeitrages interessant sein - sowohl aus steuerlichen Gründen als auch Renditegründen. Aufschub- und Abruffunktion Eine Klausel in den Versicherungsverträgen ermöglicht es, seine Rente bis zu fünf Jahre früher oder später einzufordern. Die Höhe der Rentenzahlungen verringert oder erhöht sich dann entsprechend. Obwohl sich die Versicherungsgesellschaften diesen Zusatz bezahlen lassen, sollte man diese Option ernsthaft erwägen. Es kann schließlich immer vorkommen, dass man, zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen, bereits früher auf die Rentenzahlungen angewiesen ist.


Fazit und Vergleich


Eine private Rentenversicherung bietet ein sicheres Zubrot zur Rente und ist zudem weitgehend steuerfrei. Allerdings ist sie ein unflexibles Produkt, was bei langfristigen Verträgen, bei denen Änderungen von Umständen leicht passieren können, ungünstig ist. Die Überschussberechnung der Versicherer ist zudem intransparent. Man sollte sich daher auf jeden Fall für einen Anbieter entscheiden, der seit längerem gute Auszahlungen bietet. Aber auch das ist keine Garantie für eine hohe Überschussbeteiligung. Es gibt Versicherer, die ihren Kunden in der Vergangenheit durch ein gelungenes Vermögensmanagement eine gute Rendite bieten konnten. Dennoch sollte man, bevor man sich für eine private Rentenversicherung entscheidet, zunächst eine Riester-Rente abschließen. Die Vorteile dieser staatlich und steuerlich geförderten Form der privaten Rente sind hierbei größer. Einen Vergleich mit den günstigsten Angeboten gibt es unter Private Rentenversicherungen.