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News

Versichert? Aber sicher! Das neue Versicherungsvertragsgesetz(2008-02-06 14:59:12)

Sicher versichert! Seit Anfang 2008 haben Versicherte mehr Rechte gegenüber Versicherungen und Maklern. Die Beratung muss genau dokumentiert werden, für falsche Infos haftet die Versicherung. Auch kann die Versicherung nicht mehr so einfach Leistungen verweigern. Trotz der stärkeren Verbraucherrechte bleibt aber der Grundsatz: Es prüfe wer sich langfristig bindet!

Guter Rat wird selbstverständlich


(ckl) Die Deutschen sind ein sicherheitsbewusstes Volk. Das Verbrauchermagazin "test" berichtete jüngst, dass im vergangenen Jahr jeder Haushalt über 3.000 Euro für Versicherungen bezahlt hat. Die hohe Zahl sagt über die Qualität der Absicherung freilich nicht viel aus. Denn trotz hoher Investitionen müssen viele Verbraucher im Bedarfsfall ihre Rechte vor Gericht einfordern. Woran das liegt? Viele haben eine unpassende oder gar unnötige Versicherung, die dem eigenen Bedarf gar nicht gerecht wird.

Wie soll aber ein normaler Verbraucher die Tiefen der oft komplizierten Vertragsklauseln durchdringen? Viele scheitern an dieser Herausforderung. Fast hundert Jahre lang war der Kunde beim Abschluss von Versicherungen dem geballten Wissen der Versicherer und Berater hilflos ausgeliefert. In Zukunft werden Versicherte bei der Beratung und im Schadensfall nun besser gestellt.

Seit Anfang Januar ist das neue Versicherungsvertragsgesetz (VVG) in Kraft. Es schafft mehr Transparenz für Versicherte und beseitigt allerlei Antragsfallen. Auch im Schadensfall kann eine Versicherung sich nicht mehr so einfach weigern, zu zahlen.

Das VVG bezieht sich zunächst auf in diesem Jahr abgeschlossene Neuverträge. Für alle anderen Policen wird das VVG ab 2009 verbindlich. Viele Versicherungen haben die Neuregelungen kulanter Weise schon für alle ihre Verträge eingeführt.

Ein Versicherungsvertreter, der von bestimmten Auftraggebern Vermittlungsprämien erhält, kann nicht mehr so ohne Weiteres Versicherungen an die Frau oder an den Mann bringen, ohne zu begründen, was eine bestimmte Police ihnen eigentlich bringt. Ganz wichtig auch: Vertreter und Kunde müssen das Beratungsgespräch genau dokumentieren. Das mag etwas umständlich sein.

Ein eindeutiger Vorteil für den Kunden ist jedoch, dass er sich im Schadensfall auf eine eventuell fehlerhafte oder gar falsche Beratung des Vertreters berufen und diesen regresspflichtig machen kann. Auch muss die Versicherung nun in jedem Fall bezahlen, selbst wenn ein Versicherter aus Fahrlässigkeit zum Beispiel frühere Krankheiten im Antrag nicht angegeben hat. Doch Vorsicht: Wenn die Versicherung eine vorsätzliche Täuschung nachweisen kann oder Fragen im Antrag falsch beantwortet wurden, geht der Versicherte im Schadensfall weiterhin leer aus.

Die wichtigsten Neuerungen im VVG - Überblick auf der nächsten Seite


Die neuen Rechte für Versicherte


Generelle Informationspflicht der Vermittler Bisher musste ein Versicherungsnehmer alle wichtigen Informationen selbst in Erfahrung bringen. Übersah er etwas, musste er allein die Verantwortung dafür übernehmen. Nun aber sind die Versicherungen und die Makler dazu verpflichtet, den Versicherungsnehmer über alle wesentlichen rechtlichen Fragen zu informieren. Versäumt es der Versicherer, dem Kunden eine wichtige Information zu geben, kann sich der Versicherte später auf dieses Versäumnis berufen.

Bessere Beratung und Dokumentation Der Versicherungsberatung folgt in Zukunft eine detaillierte Dokumentation über alles, was im Versicherungsgespräch be- und abgesprochen wurde. Darauf kann sich der Versicherte später bei Schwierigkeiten jederzeit berufen. Auch muss der Versicherte im Gegensatz zu früher die genauen Versicherungsbedingungen schon vor Vertragsunterschrift zu lesen bekommen. Mindestens drei Tage müssen zwischen Aushändigung der Bedingungen und dem Abschluss einer Police liegen. Anschließend hat der Versicherungsnehmer noch zwei Wochen Zeit zu widerrufen. Besser nicht freiwillig verzichten Der Kunde kann freiwillig auf seine Rechte verzichten. Da die Dokumentation für Versicherungsmakler wie für Versicherer eher Nachteile, dem Versicherten aber vor allem Vorteile bringt, nutzen viele Versicherer diese Möglichkeit gerne. Experten raten aber dazu, nicht freiwillig auf die Aushändigung der Bedingungen und die Dokumentation der Beratung zu verzichten. Der Kunde hat sonst im Ernstfall nichts in der Hand und läuft Gefahr läuft, leer auszugehen, wenn die Versicherung sich weigert, im Schadensfall zu zahlen.

Angaben im Versicherungsantrag Viele Versicherungen verweigern, zum Beispiel bei einer Personenversicherung, eine Leistung, weil der Versicherte eine frühere Krankheit nicht angegeben hat. In Zukunft gilt ein neues Prinzip, das die Vorstandsvorsitzende des Bundes der Versicherten (BdV), Lilo Blunck, so beschreibt: "Es kann nicht hinterher negativ ausgelegt werden, wonach vorher gar nicht gefragt worden ist". Das bedeutet konkret: Wenn die Versicherung nicht ausdrücklich nach einer bestimmten Krankheit fragt, dann kann sie diese dem Versicherten nachher auch nicht zum Vorwurf machen. Der Kunde muss neu eingetretene Beschwerden in der Phase zwischen Antrag und Abschluss auch nicht mehr nachmelden.

Ein weiteres Beispiel: Will ein Antragsteller eine Hausratversicherung abschließen und hat ein Restaurant in seinem Wohnhaus, wodurch sich die Gefahr eines Einbruchs erhöhen könnte, muss der diesen Umstand nicht mehr selbst angeben. Die Versicherung muss im Antrag explizit nach Gewerbebetrieben im Haus fragen.

Schlechte Frage - keine Antwort Viele Versicherungen stellen in den Anträgen oft schwammige und ungenaue Fragen. Zum Beispiel die Frage nach "gefahrerhöhenden Umständen". Hier hat fortan der Versicherer eine Holschuld. Der Versicherte muss auf solche Fragen nicht mehr detailliert antworten und die Versicherung kann sich später auch nicht mehr auf allgemeine und unpräzise Fragen berufen. Wenn die Versicherung aber nach einer konkreten Krankheit, wie zum Beispiel einem Rückenleiden innerhalb der letzten fünf Jahre fragt, muss der Kunde wahrheitsgemäß antworten.

Kündigung mit Fünf-Jahres-Frist Versicherer dürfen nur noch die letzten fünf Jahre der Krankheitsgeschichte abfragen. Die Versicherung kann auch nur noch innerhalb der ersten fünf Vertragsjahre vom Vertrag zurücktreten. Bei vermuteter vorsätzlicher Täuschung innerhalb von zehn Jahren. Als Ausnahme gilt auch hier: Wer konkrete Fragen nach Vorerkrankungen falsch beantwortet oder den Versicherer bewusst täuscht, verliert wie bisher auch später alle Ansprüche. Der Versicherer hat allerdings das Recht, einen Risikozuschlag für später festgestellte, vorher nicht angegebene Leiden zu verlangen.

Wie bekomme ich bei einer Kündigung mein Geld zurück? Mehr dazu auf der nächsten Seite.


Schadensersatz und Geld zurück bei Kündigung


Leider kommt es immer wieder vor, dass Kunden durch Leichtsinn und grobe Fahrlässigkeit einen Schaden selbst verursachen. Schussel und Schlamper gingen bisher leer aus. Künftig kann man, je nach Grad der Fahrlässigkeit, zumindest einen Teil seines Schadens bezahlt bekommen. Das bisher geltende "Alles-oder-nichts-Prinzip" ist durch eine Quotenregel ersetzt.

Ein Beispiel: Lässt eine Hausfrau beim Einkauf ein Fenster auf Kipp und es kommt zum Einbruch, so handelt sie fahrlässig. War ihr Verhalten grob fahrlässig, so kann es sein, dass der Hausrat nur zu einem geringen Teil von 20 oder 30 Prozent ersetzt wird. Kommt es aber zum Rechtsstreit mit der Versicherung und ein Gericht stellt fest, dass die Hausfrau nur gering fahrlässig gehandelt hat, bekommt sie sogar noch mehr Geld. Ein vorsätzliches Handeln kann die Versicherung fortan nicht mehr ohne Weiteres unterstellen, sie muss es beweisen.

Geld zurück bei Kündigung - nur bei Neuverträgen Wer bisher eine Kapitallebensversicherung oder eine private Rentenversicherung abschloss, musste bei einer vorzeitigen Kündigung damit rechnen, alle bis dato eingezahlten Beiträge zu verlieren. Denn die Versicherung konnte Abschlussprovisionen sowie hohe Stornogebühren bei einer Kündigung anrechnen. Meist sind diese so hoch, dass sämtliche Beiträge der ersten Jahre von ihnen geschluckt werden. Dieser Missstand für Kunden wurde nun mit dem VVG ebenfalls beseitigt. Jeder Kunde kann nun einen "Mindestrückkaufswert" geltend machen.

Dabei wird der Wert so berechnet, als wären sämtliche Gebühren der Versicherung auf fünf Jahre verteilt worden. Und nicht mehr nur auf das erste Jahr der Versicherungspolice. Wenn ein Versicherter also nach einem Jahr kündigt, so muss er nicht mehr die vollen Abschlusskosten berappen, sondern nur noch ein Fünftel davon. Der Versicherte bekommt so viel mehr Geld zurück. Einziger Wehrmutstropfen: Diese Regelung gilt nur für Neuverträge ab 2008. Wer vorher abgeschlossen hat, kann sich nicht auf den Mindestrückkaufswert berufen.

Dennoch bleiben Kündigungen für den Versicherten teuer. Deshalb raten Verbraucherverbände bei langfristigen Versicherungen wie Lebens- und Rentenversicherungen, Abschlüsse zu wählen, die man auch die gesamte Laufzeit über nicht mehr kündigen wird.

Stille Reserven nun auch für die Kunden Alle Versicherten profitieren künftig von den so genannten stillen Reserven der Versicherungen. Diese Reserven waren bisher so still, dass die Kunden von ihnen nur wenig erfahren haben, wenn überhaupt. Versicherungen müssen nun ihre Kunden an den mit Versichertenbeiträgen angehäuften Reserven angemessen beteiligen. Endet eine Versicherung durch Kündigung oder weil das Ende der Laufzeit erreicht ist, bekommt der Kunde die Hälfte der stillen Reserven. Aller Wahrscheinlichkeit nach werden sich die Versicherer in Zukunft allerlei Tricks und Kniffe ausdenken, um ihre dann nicht mehr so stillen Reserven möglichst niedrig zu halten. Man darf auf neue Urteile hierzu gespannt sein.

Bedingungen Vergleichen, seine Rechte kennen. Infos hierzu auf der nächsten Seite.


Im Überblick: Versicherungen erfolgreich vergleichen


Wenn sich Kunden auch über die vielen neuen und kundenfreundlichen Regelungen im VVG freuen können, so tragen sie fortan auch mehr Eigenverantwortung. Wer also leichtsinnig schlechte Verträge unterschreibt, obwohl er vorher über alle seine Rechte und Pflichten ordnungsgemäß informiert wurde, kann vor keinem Richter mehr auf Gnade hoffen oder mit dem Argument punkten, von nichts gewusst zu haben. Daher raten Verbraucherverbände, sich noch viel mehr Zeit als früher beim Abschluss von Versicherungen zu nehmen und alle Verträge sowie die Allgemeinen Versicherungsbedingungen genau zu studieren. Ein Aufwand, der sich langfristig lohnt. Ihren Versicherungsbedarf können Sie bei forium im Versicherungscheck prüfen und anschließend die für Sie wichtigen Versicherungen miteinander vergleichen. Schnellüberblick über die Veränderungen im VVG (in das Bild klicken zur Großansicht)

Neuregelung des VVG im Überblick