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Autounfall – was tun, wenn‘s kracht?

Autounfall – was tun, wenn‘s kracht?Mit einem Straßennetz von über 231.000 Kilometern Länge zahlt Deutschland zu den am besten erschlossenen Verkehrsräumen weltweit. Im Herzen des Kontinents gelegen, ist das bevölkerungsreichste Land der EU der wichtigste Knotenpunkt des europäischen Transitverkehrs – ein wirtschaftlicher Vorteil, der allerdings auch seine Schattenseiten hat. mehr...

Jeder sollte jetzt prüfen, ob er bereits die optimale Autoversicherung hat.

Jeder sollte jetzt prüfen, ob er  bereits die optimale Autoversicherung hat. Ob Pkw, Motorrad oder Wohnmobil, die Kfz-Haftpflichtversicherung ist für alle Fahrzeuge gesetzlich vorgeschrieben. Bei einem Schadensfall mit Personen-, Sach- oder Vermögensschäden, leistet die Versicherung des Unfallverursachers für  berechtigte Schadenersatzansprüche des Geschädigten. mehr...

Die Unisex Tarife kommen: Ab Dezember 2012 wird es einheitlich für Männer und Frauen

Genau hinschauen und den richtigen Zeitpunkt wählen, wird jetzt besonders wichtig. Durch die Gleichstellung von Männern und Frauen werden sich die Beiträge, ab dem 21. Dezember 2012, stark verändern. Weil Frauen statistisch länger leben und häufiger zum Arzt gehen, mussten sie bisher in der Krankenversicherung mehr zahlen. In der Kfz-Versicherung waren sie jedoch günstiger als Männer versichert. Nun werden die Beiträge angeglichen. mehr...

News

Unfallcheckliste, Bußgeldkatalog, Insassenunfallversicherung(2007-10-01 12:00:00)

Muss man bei einem Unfall immer die Polizei verständigen? Wie protokolliert man einen Unfall? In welche Schadensfreiheitsklasse wird man als Fahranfänger in der KFZ Versicherung eingestuft? Wie ändert sich die Einstufung bei einem Zweitwagen? Brauche ich eine Insassenunfallversicherung? Ist eine Personenkraftfahrtversicherung das gleiche wie eine KFZ-Versicherung? Fragen über Fragen! Die Antworten finden Sie hier.

Checkliste für den Schadensfall


Die Antwort auf die Frage, ob nach einem Unfall immer die Polizei zu verständigen ist, hängt von den Begleitumständen des Unfalls ab. Werden bei dem Unfall Personen verletzt, müssen Sie die Polizei rufen. Das gleiche gilt, wenn der Unfallgegner Fahrerflucht begeht. Bei Bagatellschäden, also Blechschäden unter 1.500 Euro, ist die Polizei jedoch nicht unbedingt erforderlich. Der Sachverhalt muss dann von Ihnen selbst geklärt werden. In diesem Fall dokumentieren Sie den Unfall so genau wie möglich, zeichnen Sie dazu die Position der beteiligten Fahrzeuge auf und machen Sie wenn möglich Fotos von der Unfallstelle, den Fahrzeugen und vorhandenen Bremsspuren. Achten Sie dabei auch auf etwaige Beulen oder Kratzer, die schon vor dem Unfall am gegnerischen Fahrzeug gewesen sein müssen. Notieren Sie sich dann die Daten des Unfallgegners. Achten Sie hierbei darauf, dass er auch seine Haftpflichtversicherung angibt. Mit Schuldeingeständnissen sollten Sie sich aber am Unfallort zurückhalten. Einfacher wird die Aufnahme von Unfallschäden durch den europäischen Unfallbericht, der vom europäischen Versicherungsverband herausgegeben wurde. Darin werden alle Daten und Angaben erfasst, die für die Schadensregulierung nötig sind. Den Bericht kann man entweder unter http://www.versicherung-und-verkehr.de bestellen oder direkt unter forium.de-Unfallbericht herunterladen. Bei einem Wildschaden müssen Sie zusätzlich das zuständige Forstamt oder die Polizei verständigen, auch wenn das verletzte Tier geflüchtet ist. Schadenmeldung bei der Versicherung Für die Meldung des Haftpflicht- oder Kaskoschadens bei Ihrer Versicherung haben Sie eine Woche Zeit. Gab es bei dem Unfall Verletzte, sollten Sie darüber auch Ihre Krankenkasse informieren. Sollten Sie eine Insassenunfallversicherung abgeschlossen haben, ist diese für Verletzte Fahrer und Beifahrer zuständig. Die Klärung der Unfallschuld übernimmt die Haftpflichtversicherung. Die Haftpflichtversicherung übernimmt die Klärung der Unfallschuld. Bleibt die Schuldfrage vorerst unklar, können Sie - sofern vorhanden - Ihre Verkehrsrechtsschutz-Versicherung einschalten. Solange nicht eindeutig geregelt ist, wessen Versicherung zahlt, sollten Sie jedoch keinesfalls in Vorleistung für Reparaturen oder Entschädigungen treten.


Rückstufung in der SF-Klasse


Die Versicherung klärt zunächst, ob sie für den Schaden aufkommen muss. Haftet sie, macht sich das vermutlich in der nächsten Versicherungsrechnung bemerkbar, denn dann werden Sie in Ihrer Schadenfreiheitsklasse zurückgestuft. Damit verlieren Sie die prozentuale Besserstellung die Sie sich durch schadenfreie Jahre "erfahren" haben. Ob es sich überhaupt lohnt, die Versicherung zahlen zu lassen, hängt von der Höhe des Schadens und Ihrer Schadenfreiheitsklasse ab. Wenn die Prämiensteigerung höher ausfällt als die Regulierungssumme, begleichen Sie den Schaden besser selbst. Hierbei können Sie sich von Ihrer Versicherung ausrechnen lassen, welche Variante für Sie günstiger ist. Einen Haftpflichtschaden, den Ihre Versicherung bereits übernommen hat, können Sie aber später noch selbst ausgleichen. Für die Rückerstattung der Summe haben Sie sechs Monate Zeit. Dieser so genannte Schadenrückkauf wird bei bestimmten Versicherern auch bei der Vollkasko-Versicherung angeboten. Des Weiteren bieten einige Versicherungen für Versicherte mit einer hohen Schadenfreiheitsklasse so genannte Rabattretter an. Im Schadenfall rutscht man zwar in eine tiefere Schadenfreiheitsklasse, man behält aber den bisherigen Rabatt.


Retten Sie Ihren Schadenfreiheitsrabatt


Ein kleiner Parkrempler mit dem Auto ist schnell passiert. Zum Glück hat man eine Kfz-Haftpflichtversicherung, die den Schaden reguliert. Bagatellen können aber richtig ins Geld gehen, denn jede Schadenmeldung führt zu einer Rückstufung und höheren Versicherungsbeiträgen. Dabei ist die Höhe der Rückstufung unabhängig von der Höhe des entstandenen Schadens. Häufig lohnt es sich deshalb, den bereits regulierten Schaden nachträglich von der Versicherung zurückzukaufen. Als Faustregel gilt, dass Sie Schäden, die einen Wert von etwa 600 nicht überschreiten, lieber selbst begleichen sollten. Eine Absprache mit der Versicherung ist nicht erforderlich. Dafür haben Versicherte sechs Monate ab abschließender Schadenregulierung Zeit. Die Rückstufung erfolgt immer erst zur nächsten Hauptfälligkeit des Versicherungsvertrages, in der Regel ist das der 1. Januar. Wenn bereits eine Rückstufung zum Jahreswechsel erfolgt ist, werden die Beiträge nach dem Rückkauf verrechnet. Normalerweise gilt der Schadenrückkauf für die Haftpflichtversicherung. Einige Versicherungen bieten seit einigen Jahren auch für die Vollkaskoversicherung die Möglichkeit zum Rückkauf.


Einstufung in die SF-Klassen


Die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) sagt aus, wie viele Jahre eine Person gefahren ist, ohne einen Schaden zu melden. Die schadenfreien Jahre bestimmen den Rabatt, den der Versicherte erhält. Jedes Jahr ohne Schaden bringt eine Höherstufung in der Liste der SF-Klassen, bis man schließlich nach 25 Jahren in der höchstmöglichen Rabattstufe angekommen ist. Dann zahlt man bei den meisten Anbietern nur noch 30 Prozent des Ausgangsbeitragssatzes. Ihre aktuelle SF-Klasse finden Sie in der letzten Beitragsrechnung Ihrer Versicherung. Bei einem Wechsel der Versicherung kann die SF-Klasse mitgenommen werden. Allerdings bedingt die gleiche SF-Klasse nicht zwingend den gleichen Rabatt. Zweitwagen Unabhängig davon, wie hoch die SF-Klasse des Erstwagens ist, werden Zweitwagen zunächst in SF , also zwischen 120 und 140 Prozent eingestuft. Von dieser Regelung gibt es aber Ausnahmen. So kann bei vielen Versicherungen der Zweitwagen in SF 2 beginnen. Diese Möglichkeit ist aber an verschiedene Bedingungen geknüpft, die zwischen den Anbietern variieren. Häufig muss auch das Erstfahrzeug beim entsprechenden Versicherer angemeldet sein, zudem ist der Nutzerkreis des Zweitwagens oft auf den Halter und dessen Lebenspartner eingeschränkt. Fahranfänger Fahranfänger beginnen in der Regel in SF 0, was einem Beitragssatz von bis zu 240 Prozent entspricht. Es gibt aber eine Möglichkeit, den hohen Eingangssatz zu umgehen, wenn das Fahrzeug als Zweitwagen der Eltern oder des Partners angemeldet wird. Die Versicherung stuft Zweitwagen normalerweise bei SF , also zwischen 120 und 140 Prozent ein. Der Fahranfänger ist dann zwar nicht von Beginn an als Halter eingetragen, kann aber trotzdem schon an der Höherstufung in den SF-Klassen arbeiten, denn er hat die Chance auf Rabattübertragung. Rabattübertragung Die meisten Versicherungen bieten die Möglichkeit der Rabattübertragung an. Dabei können Eltern oder Lebenspartner den Rabatt, der mit dem Zweitwagen "erfahren" wurde, an den Neu-Versicherten abgeben. Doch Vorsicht: Wenn der Rabatt erst einmal abgetreten wurde, ist er auch wirklich weg. Schafft man sich ein weiteres Fahrzeug an, muss man mit diesem wieder bei SF anfangen. Die Rabattübertragung wird unterschiedlich streng gehandhabt. Manche Versicherer erlauben die Übertragung nur bei Verwandten ersten Grades und bei Lebenspartnern, die in häuslicher Gemeinschaft leben, andere sind hierbei großzügiger. Unter Umständen muss man auch nachweisen, dass man den Wagen des Rabattgebers tatsächlich gefahren hat. Eine Einschränkung ist allerdings bei allen Versicherern gleich: Der Rabattempfänger wird höchstens in die SF-Klasse eingestuft, die er auch selbst hätte erreichen können. Die Oma kann ihrem Enkel, der seit drei Jahren den Führerschein hat, also nicht SF 25 vererben, sondern nur SF 3. Vertragsunterbrechung Wird der Versicherungsvertrag unterbrochen, hat eine Unterbrechung von sechs Monaten keine Auswirkung auf die SF-Klasse. In der Regel wird die SF-Klasse im nächsten Versicherungsjahr weiter heraufgestuft - Schadenfreiheit vorausgesetzt. Dies gilt oftmals nicht für Fahranfänger, die ohne anrechenbare SF-Klasse fahren. Diese müssen im ersten Jahr mindestens sechs Monate unfallfrei und mit prämiengedeckten Versicherungsschutz fahren, um in die nächstgünstigste SF-Klasse zu kommen. Nach einer Vertragspause von bis zu 7 Jahren steigt die SF-Klasse in der Regel nicht weiter an, aber bei den meisten Versicherern hat man auch keine Herabstufung zu befürchten. Man fährt also in der gleichen SF-Klasse weiter, bei der man aufgehört hat. Dauert die Unterbrechung länger als sieben Jahre, verfällt bei den meisten Versicherern die SF-Klasse. Der Vertrag wird dann wie ein erstmalig abgeschlossener Vertrag behandelt. Man beginnt also wieder bei 0 oder 1/2, unabhängig davon, welchen Rabatt man früher bereits erzielt hatte. Diese Regelung gilt jedoch nicht für alle Versicherer. Bei einigen Versicherern kann diese Frist kürzer oder länger ausfallen. Informieren Sie sich dazu in den Versicherungsbedingungen Ihrer Kfz-Versicherung.


Bußgeldkatalog


Für alle Verkehrsteilnehmer gilt die Sorgfaltspflicht, dass kein anderer behindert, belästigt oder gar gefährdet oder geschädigt wird. Verstößt ein Verkehrsteilnehmer dagegen, muss er mit einem Verwarnungs- bzw. Bußgeld rechnen. Als Verwarnungsgeld bezeichnet man dabei Geldstrafen bis zu einer Höhe von 35 Euro, was darüber liegt, gilt als Bußgeld. Bußgelder sind immer mit einem Eintrag in die Flensburger Verkehrssünderkartei verbunden. Tempolimitüberschreitung Geschwindigkeitsüberschreitungen werden jetzt wie folgt geahndet:
Bußgelder für Geschwindigkeitsübertretungen
Falsches Parken und Halten Die Grenze zwischen Parken und Halten ist klar definiert: Wer sein Fahrzeug verlässt oder länger als drei Minuten anhält, der parkt. Bei unzulässigem Halten oder Parken wird ein Knöllchen über mindestens 10 Euro ausgestellt. Abhängig von der Schwere des Parkverstoßes kann es aber teurer werden. Das Blockieren von Feuerwehrzufahrten kostet zum Beispiel 35 Euro, wenn man dabei ein Rettungsfahrzeug beim Einsatz behindert, werden sogar 50 Euro fällig. Rotlichtverstoß Rotlichtvergehen werden mit einer Strafe von mindestens 50 Euro geahndet. Teurer wird es bei Gefährdung und Sachbeschädigung oder wenn die Rotphase schon länger als eine Sekunde andauerte. Dann ist man mit 125 Euro dabei, außerdem gibt es einen Monat Fahrverbot. Abstand zu gering Der Abstand zum Vordermann sollte mindestens die Hälfte des Tachowerts betragen. Wer näher auffährt, riskiert ein Verwarngeld von mindestens 25 Euro. Abhängig vom tatsächlichen Abstand und von der Geschwindigkeit kann sich das Bußgeld aber auf bis zu 250 Euro erhöhen. Dränglern drohen außerdem ein Fahrverbot von drei Monaten und bis zu vier Punkte in Flensburg. Unzulässiges Überholen Wer trotz Überholverbot überholt, muss mit mindestens 40 Euro Strafe rechnen. Auch Rechts-Überholer werden zur Kasse gebeten: sie zahlen innerorts 30, außerorts 50 Euro. Zu den 50 Euro kommen auch noch 3 Punkte hinzu. Fehler beim Überholvorgang werden mit Verwarnungs- und Bußgeldern zwischen 20 und 50 Euro geahndet. Auch als Überholter muss man aufpassen, denn beschleunigen, während man überholt wird, kostet 30 Euro. Anschnallpflicht missachtet Fahren ohne angelegten Sicherheitsgurt kostet 30 Euro. Der gleiche Betrag wird fällig, wenn ein Kind nicht auf dem vorgeschriebenen Sitz transportiert wird. Ist ein Kind im Auto überhaupt nicht gesichert, zahlt man 40 Euro. Alkohol am Steuer Liegt der Alkoholgehalt im Blut zwischen 0,5 und 1,09 Promille, beträgt das Bußgeld mindestens 250 Euro. Hinzu kommt ein einmonatiges Fahrverbot. Ab einer Blutalkoholkonzentration von 1,1 Promille gilt man als absolut fahruntüchtig. Statt einer Geldbuße kann dann auch eine Freiheitsstrafe verhängt werden, außerdem droht ein Führerscheinentzug von mindestens sechs Monaten. Telefonieren am Steuer Während der Fahrt darf das Handy nur mit Freisprecheinrichtung genutzt werden. Ansonsten droht ein Verwarngeld von 40 Euro. Wer zum Telefonieren an den Straßenrand fährt, sollte hier den Motor ausschalten. Denn die 40 Euro werden auch beim Stopp mit laufendem Motor fällig.
    Übrigens: Wer nach einem festgestellten Verkehrsverstoß lange nichts von der Polizei hört, darf Hoffnung schöpfen: Liegen zwischen dem Vorfall und der ersten amtlichen Mitteilung mehr als drei Monate, gilt die Sache als verjährt. Allerdings sollte man sich nicht zu früh freuen, denn es gilt das Ausstellungsdatum des Briefes, nicht der Poststempel. Und was das Eintreiben von Bußgeldern angeht, arbeiten die Behörden in der Regel sorgfältig.
Zu schnell gefahren? Geknipst worden?



Kfz-Steuer


Auto fahren ist ein teurer Spaß und die Kfz-Steuer trägt ihren Teil dazu bei. Dass sich diese Einnahmequelle lohnt, zeigte sich schon früh: die erste Kraftfahrzeugsteuer wurde im Jahre 1899, schon kurz nach der Erfindung des Automobils eingeführt. Anfang der 20er Jahre trat dann das erste moderne Kfz-Steuergesetz in Kraft, das 1933 ausgesetzt wurde, um die Wirtschaft anzukurbeln. 1949 wurde im Grundgesetz festgelegt, dass die Kfz-Steuereinnahmen den Ländern zufließen. Der Bund erhält dafür die Erlöse aus der Mineralölsteuer. Kfz-Halter werden also doppelt zur Kasse gebeten, sowohl für den Besitz als auch für das Fahren des Autos. Wie hoch ist die Kfz-Steuer? Die Höhe der Steuern hängt vom Hubraum des Fahrzeugs, seiner Schadstoffklasse und der Art des Motors ab. Grundsätzlich kommen Fahrzeuge mit Otto-Motor in der Kfz-Versicherung günstiger weg, dafür ist bei Diesel-Kraftstoffen die Mineralölsteuer niedriger. Die ungleiche Besteuerung hat wettbewerbsrechtliche Gründe (im Endeffekt sollen beide Motorarten ähnlich belastet sein). Die Umweltverträglichkeit spielt bei der Unterscheidung keine Rolle. Der Klimaschutz wird bei der Einteilung in Schadstoffklassen berücksichtigt. Insgesamt gibt es derzeit vier Euro-Normen. Ab 1. September 2009 wird die neue Euro 5-Norm und ab dem 1. September 2014 die Euro 6-Norm gelten. Am günstigsten fährt man zur Zeit wenn die Grenzwerte "Euro 3" oder "4" eingehalten werden. In diese Gruppe fallen auch 3-Liter-Autos. Zu welcher Emissionsgruppe ein Auto gehört, lässt sich mit Hilfe der Schlüsselnummer ermitteln, die Sie in Ihrem Fahrzeugschein oder -brief finden. Die letzten beiden Ziffern der Schlüsselnummer sind hier entscheidend. Eine Übersicht gibt die nachfolgende Tabelle, Sie können Ihre Kfz-Steuer aber auch bequem berechnen lassen.
Kfz-Steuer 2005
1) Bei einem Hubraum von mehr als 2000 ccm erhält das Fz. automatisch den Euro 1 Steuersatz, sofern die Schlüsselummer 03 v. d. 26.07.95 zugeteilt wurde. Diese Fz. mussten für die Erstzulassung bereits strengere Grenzwerte einhalten. 2) Hat das Kfz. einen Hubraum von 1400 bis 2000 ccm, muss zusätzlich durch eine Herstellerbescheinigung nachgewiesen werden, dass der Abgasstandard den Anforderungen einer der folgenden Richtlinien entspricht: Anlage XXIII StVZO od. RL 70/220/EWG Anhang III A (entspr. den Abgasgrenzwerten der Anlage XXIII StVZO) oder RL 91/441/EWG. 3) Nur für Kfz. mit Ottomotor, die vor dem 26.7.95 mit einem G-Kat ausgerüstet wurden. Als Nachweis gilt der Eintrag im Fahrzeugbrief/-schein unter Ziffer 5 "Antriebsart" Otto/G-Kat und dahinter die Zahl 51. Eine entsprechende Eintragung unter Ziffer 33 wird ebenfalls akzeptiert. 4) Fahrzeuge bei denen die Schadstoffemissionen nicht bekannt sind.



Ihre Versicherung muss nicht immer zahlen


Eine Kfz-Versicherung soll kein Freibrief zu bedenkenlosem Fahrverhalten sein. Deshalb ist in den Allgemeinen Bedingungen für die Kraftfahrtversicherung auch geregelt, bei welchen Fällen die Versicherung nicht zahlen muss. Völlig von der Leistungspflicht befreit ist der Versicherer aber nur in wenigen Fällen. Dazu gehören Schäden durch Kriegsereignisse, Unruhen, höhere Gewalt (z.B. Erdbeben), und Kernenergie. Weiterhin sind in der Regel Schäden durch eine so genannte Verfügung von hoher Hand von der Erstattung ausgeschlossen. Unter einer Verfügung von hoher Hand versteht man eine berechtigte oder unberechtigte Maßnahme der Staatsgewalt (z.B. Beschlagnahme). Auch wer an ungenehmigten Rennveranstaltungen teilnimmt, fährt unversichert. In einigen anderen Fällen muss der Versicherer erst ab einem Betrag von 5.000 Euro zahlen, dann nämlich, wenn der Versicherte gegen seine Obliegenheitsverpflichtungen verstößt. Deshalb ist es gut, die Pflichten zu kennen. Man unterscheidet zwischen Obliegenheitsverletzungen vor und nach dem Schadenfall. Generell gelten folgende Verpflichtungen:
  • das Fahrzeug darf nur von berechtigten Personen gefahren werden. Wer beispielsweise den Einzelfahrer-Tarif gewählt hat, darf nicht den Partner ans Steuer lassen. Schäden, die mit einem gestohlenen Fahrzeug verursacht wurden, sind demzufolge auch nicht versichert.
  • Der Fahrer muss einen gültigen Führerschein haben.
  • Kein Alkohol oder andere Rauschmittel am Steuer. Die 0,5 Promille-Grenze ist hier nicht verbindlich, denn auch bei geringerem Blutalkoholgehalt kann die Fahrtüchtigkeit stark beeinträchtigt sein. Entscheidend ist, ob der Unfall auch in nüchternem Zustand passieren hätte können.
Im Schadenfall sind folgende Punkte zu beachten, um den Versicherungsschutz nicht zu gefährden:
  • Der Versicherungsfall muss der Versicherung innerhalb von einer Woche gemeldet werden. (Es sei denn, man regelt den Schaden selbst.)
  • Wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, ein Strafbefehl oder ein Bußgeld erlassen, muss auch dies unverzüglich der Versicherung mitgeteilt werden.
  • Der Versicherungsnehmer darf den Schaden nicht von sich aus anerkennen und befriedigen, es sei denn, er zahlt aus eigener Tasche.
  • Ansprüche gegenüber dem Versicherungsnehmer muss dieser innerhalb einer Woche der Versicherung melden.
  • Kaskoschäden (durch Diebstahl, Brand oder Wildunfall) über 200 Euro müssen der Polizei gemeldet werden.
Wer in betrügerischer Absicht gegen die Obliegenheitsverpflichtungen verstößt, ist vom Versicherungsschutz vollständig ausgeschlossen.


Insassen-Unfallversicherung


Man braucht sie kaum, dennoch wird sie von vielen Versicherern als notwendig angepriesen: die Insassenunfallversicherung. Sie tritt immer dann ein, wenn Insassen eines Wagens bei einem Unfall verletzt werden, unabhängig davon, wer die Schuld am Unfall trägt. In der Regel zahlt die Insassenunfallversicherung zusätzlich zu Haftpflichtversicherung und Krankenkasse. Die Leistungen der Insassen-Unfallversicherung sind die gleichen wie die einer normalen Unfallversicherung, Zahlungen bei Invalidität und im Todesfall gehören ebenso dazu wie ein Krankenhaustagegeld. Bis vor einigen Jahren waren die eigenen Mitfahrer oftmals bei Unfällen nicht versichert. Denn früher hat die Haftpflichtversicherung nur die Schäden des Unfallgegners übernommen. Seit der Neuregelung des Schadensrechts im Jahr 2002 muss die Haftpflichtversicherung aber für alle Schäden aufkommen, die der Versicherte zu verantworten hat, also auch für Verletzungen der Beifahrer. Somit bleiben nicht viele Fälle, bei denen die Insassenunfallversicherung den einzigen Schutz bietet. Folgende Fälle sind aber denkbar:
  • der Unfallgegner begeht Fahrerflucht
  • der Unfallschuldige ist ein Fußgänger oder Radfahrer, der nicht ausreichend haftpflichtversichert ist, um die Schäden zu begleichen
  • Unfälle durch höhere Gewalt, etwa durch einen umstürzenden Baum oder durch Steinschlag
Sinnvoll können die Leistungen zudem bei einem Unfall im Ausland sein. Hier sind die Deckungssummen der Haftpflicht oft zu gering, um Personenschäden ausreichend abzugelten. Vorsicht: Bei selbstverschuldeten Unfällen ist der Fahrer nicht durch seine Haftpflichtversicherung geschützt. Eine Insassen-Unfallversicherung wäre für diesen Fall also eine relativ günstige Absicherung. Sinnvoller ist aber eine normale Unfallversicherung, die ohnehin jeder haben sollte. Denn sie zahlt generell bei allen Unfällen, egal ob im eigenen Wagen, im Haushalt oder in der Freizeit.