Kfz Versicherung Makler

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Autounfall – was tun, wenn‘s kracht?

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Autounfall – was tun, wenn‘s kracht?-Anzeige- Mit einem Straßennetz von über 231.000 Kilometern Länge zahlt Deutschland zu den am besten erschlossenen Verkehrsräumen weltweit. Im Herzen des Kontinents gelegen, ist das bevölkerungsreichste Land der EU der wichtigste Knotenpunkt des europäischen Transitverkehrs – ein wirtschaftlicher Vorteil, der allerdings auch seine Schattenseiten hat. mehr...

Jeder sollte jetzt prüfen, ob er bereits die optimale Autoversicherung hat.

Jeder sollte jetzt prüfen, ob er  bereits die optimale Autoversicherung hat. Ob Pkw, Motorrad oder Wohnmobil, die Kfz-Haftpflichtversicherung ist für alle Fahrzeuge gesetzlich vorgeschrieben. Bei einem Schadensfall mit Personen-, Sach- oder Vermögensschäden, leistet die Versicherung des Unfallverursachers für  berechtigte Schadenersatzansprüche des Geschädigten. mehr...

Die Unisex Tarife kommen: Ab Dezember 2012 wird es einheitlich für Männer und Frauen

Genau hinschauen und den richtigen Zeitpunkt wählen, wird jetzt besonders wichtig. Durch die Gleichstellung von Männern und Frauen werden sich die Beiträge, ab dem 21. Dezember 2012, stark verändern. Weil Frauen statistisch länger leben und häufiger zum Arzt gehen, mussten sie bisher in der Krankenversicherung mehr zahlen. In der Kfz-Versicherung waren sie jedoch günstiger als Männer versichert. Nun werden die Beiträge angeglichen. mehr...

News

Ob Makler oder Agent: Was bringt das neue Versicherungsvermittlergesetz?(2007-05-16 11:40:53)

tipp_vermittlerjpg.JPGWer verkauft mir eigentlich meine Versicherung - Der Makler, der Agent oder der Mehrfachagent? Wo liegen die Unterschiede? Und was hat der Verbraucher zu erwarten, wenn das neue Versicherungsvermittlergesetz in Kraft tritt?

Versicherungsagenten oder Makler?


(sho/awe) Ob Busfahrer, Student, Single oder Familienvater - irgendwann muss sich jeder mit seinem Versicherungsschutz beschäftigen. Viele tun dies nicht gerade gern und sind froh, wenn sie die Angelegenheit delegieren können. Sie wenden sich deshalb an einen Vermittler, einen Makler oder Agenten. Diese leben davon, dass Versicherungen abgeschlossen - also verkauft - werden. Das neue Versicherungsvermittlergesetz soll dem Kunden mehr Transparenz und Sicherheit bringen im Umgang mit Makler, Agent oder Mehrfachagent. Doch zunächst mal die Frage: Was machen diese eigentlich? Unter den hauptberuflichen Vermittlern sind die Versicherungsagenten in der großen Mehrheit. Ein Agent arbeitet im Auftrag einer Versicherung - und zwar einer einzigen. Dabei handelt der Agent entweder als Angestellter der Versicherung oder - was häufiger vorkommt - als Selbständiger. Wenn eine Versicherung über einen Agenten abgeschlossen wird, erhält dieser eine Abschlussprovision von der Assekuranz. Läuft die Versicherung länger als ein Jahr, bekommt er zusätzlich eine Bestandsprovision. Ein Vertrag kommt jedoch nur zwischen dem Kunden und der Versicherung, die durch den Agenten vertreten wird, zustande. Neben Agenten, die für eine einzige Versicherung arbeiten, gibt es auch solche, die mit mehreren Unternehmen kooperieren. Mehrfachagenten arbeiten zwar auch im Auftrag von Versicherungen, sie können jedoch die diversen Produkte verschiedener Versicherungen miteinander vergleichen. So kann es den passenden Schutz zum bestmöglichen Preis geben. Beispielsweise ist es bei einem Mehrfachagenten möglich, eine Haftpflichtversicherung bei der Gesellschaft A, eine Hausratversicherung bei der Gesellschaft B und eine Unfallversicherung der Gesellschaft C zu bekommen. Im Gegensatz zum Agenten handelt der Makler nicht im Auftrag einer Versicherung. Er ist an kein Versicherungsunternehmen gebunden. Dennoch verdient er über Abschluss- und Bestandsprovisionen der Versicherungen, diese heißen bei Maklern allerdings Courtage. Die Kunden der Makler nennt man - wie bei Anwälten und Steuerberatern - Mandanten. Der Makler vertritt die Interessen seiner Mandanten gegenüber den Versicherungen. Dazu schließt er mit dem Kunden einen Maklervertrag ab. In der Regel kommt dieser Vertrag in Papierform zustande, zwingend ist dies aber nicht. Ein schriftlicher Maklervertrag wird selten nur für eine einzige Versicherung vereinbart. Es ist üblich, sämtliche Versicherungsangelegenheiten - oft auch Kapitalanlagen oder Bausparverträge - in die Hände des Maklers zu geben. Dazu gehört auch, dass er in Versicherungssachen berät und den Bedarf sowie die ganz persönlichen Risiken seines Mandanten erkennt. Dann sollte er einen Rat geben, welcher Versicherungsschutz sinnvoll ist. Das letzte Wort liegt jedoch beim Mandanten. Wenn man sich mit dem Makler einig ist, welche Versicherungen abgeschlossen, beibehalten, geändert oder gekündigt werden sollen, leitet er die entsprechenden Schritte in die Wege. Damit er gegenüber den Versicherungen im Namen seines Mandanten auftreten darf, braucht er eine Maklervollmacht. Diese ist meist Teil des Maklervertrages.


Bisheriger Umgang mit falscher Beratung


Was kann der Kunde tun, wenn ihm der Makler eine falsche Auskunft gibt? Ein Beispiel: Bernd Boose möchte eine Haftpflichtversicherung für sich und seine Familie abschließen. Er wendet sich an einen Makler. Dieser nimmt sich ein paar Minuten Zeit und macht ein günstiges Angebot. "Und meine Frau und mein fünfjähriger Sohn sind auch mitversichert?" fragt der Kunde. "Ja ja, alle mit dabei", so die Antwort. Boose schließt also den Vertrag ab. Drei Monate später schießt sein Sohn mit einem Fußball im Garten des Nachbarn dessen große Glas- Terrassentür kaputt: ein Schaden von rund 1.500 Euro. Boose meldet dies seiner Versicherung - die weigert sich jedoch zu zahlen: "Kinder unter sieben Jahren sind doch nicht mitversichert. Der Gesetzgeber sieht vor, dass so kleine Kinder nicht haftbar zu machen sind", heißt es von der Versicherung. "Hat Ihnen das Ihr Vermittler nicht gesagt?" Irren ist menschlich - das gilt auch für Makler. Allerdings haften diese ihren Mandanten gegenüber für ihre Irrtümer. Die meisten Makler haben deshalb eine eigene Versicherung für diesen Fall abgeschlossen: die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung. Herr Boose bekommt die 1.500 Euro somit nicht von seiner Versicherung ersetzt, er kann aber seinen Makler dafür haftbar machen. Anders sieht es bei Versicherungsagenten aus. Da der Agent im Auftrag der Versicherungen handelt, haften diese für Fehler. Doch was, wenn weder die Versicherung noch der Makler zahlen will? Für Streitfälle bis 50.000 Euro wurde eine Schlichtungsstelle eingerichtet: Der Versicherungsombudsmann. Eine außergerichtliche Einigung ist für Verbraucher kostenlos. Allerdings ist der Ombudsmann nur für Streitigkeiten mit Versicherungsunternehmen und nicht für Konflikte mit Maklern zuständig. Hier finden Sie weitere Informationen zum Versicherungsombudsmann. Hilft der Ombudsmann nicht weiter, bleibt die Möglichkeit, einen Rechtsanwalt einzuschalten und vor Gericht zu ziehen. In solchen Fällen ist eine Rechtsschutzversicherung sehr hilfreich. Pech nur, wenn man ausgerechnet wegen einer Falschberatung im Rechtsschutzbereich anwaltlichen Beistand braucht. Denn Verfahren gegen die eigene Rechtsschutzversicherung und deren Vermittler sind in den allgemeinen Versicherungsbedingungen ausgeschlossen. Der Beweis, dass falsch beraten wurde, ist oft schwierig zu erbringen. Bislang sieht der Gesetzgeber vor, dass der Geschädigte nachweisen muss, dass ihm ein Schaden entstanden ist. Wer zum Beratungsgespräch keinen Zeugen dabei hatte oder sich kein unterschriebenes Gesprächsprotokoll ausstellen ließ, hat schlechte Karten. Mit dem neuen Versicherungsvermittlergesetz soll sich das jetzt ändern.


Jetzt mehr Sicherheit für Versicherte


Es liegt ein Gesetzesentwurf vor, der zum 22. Mai 2007 in Kraft treten wird, hiermit wird eine EU-Richtlinie umgesetzt, die eine Stärkung von Verbraucherrechten gegenüber Versicherungen und deren Vermittlern vorsieht. Versicherungsvermittler - also Makler, Mehrfachagenten und Agenten - werden demnach verpflichtet, sich bei den Industrie- und Handelskammern (IHK) registrieren zu lassen. So soll verhindert werden, dass ein Vermittler an der Haustür teure und vielleicht überflüssige Versicherungen verkauft und dann auf Nimmerwiedersehen verschwindet. Diese Registrierung setzt eine Erlaubnis der IHK voraus, die ein Vermittler nur unter bestimmten Voraussetzungen bekommt. Er muss beispielsweise seine persönliche Zuverlässigkeit beweisen, in geordneten finanziellen Verhältnissen leben, eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung haben und die nötige fachliche Qualifikation auf seinem Gebiet (durch eine Prüfung vor der IHK) beweisen. Wer vor dem 1. Januar 2009 einen Abschluss als "Versicherungsfachmann BWV" ablegt, hat damit die Sachkundeprüfung erbracht. Die nötige Qualifikation erreicht man selbstverständlich auch in einer Ausbildung zum Versicherungskaufmann. Die Erlaubnispflicht gilt nicht für alle Vermittler, es gibt Ausnahmen: Die Erlaubnis braucht ein Vermittler beispielsweise nicht, wenn er als so genannter gebundener Vermittler, bzw. als Agent für ein einziges Versicherungsunternehmen tätig ist, das die Haftung für sein Handeln übernimmt. Auch wenn jemand eine Versicherung als Zusatz zu einer eigentlichen Hauptleistung vermittelt, braucht er diese Erlaubnis nicht; z.B. ein Reifenhändler, der eine Reifenversicherung mitvermittelt - dennoch kann er der Registrierungspflicht unterliegen. Versicherungskunden können künftig im zentralen Register der IHK einsehen, ob "ihr" Vermittler dort registriert ist und so auch seine Angaben überprüfen. Hier finden Sie weitere Informationen zum Vermittlerregister. Das Gesetz tritt zwar in diesen Tagen in Kraft, für Vermittler, die schon vor dem ersten Januar 2007 tätig waren, gilt jedoch eine Übergangsfrist. Sie müssen sich erst bis zum ersten Januar 2009 registrieren lassen. Dann brauchen sie auch die Erlaubnis oder eine Erlaubnisbefreiung. Die Vermögensschaden-Haftpflicht ist hingegen schon ab dem 22. Mai für alle Vermittler ein Muss. Neben Erlaubnis und Registrierung beinhaltet das neue Versicherungsvermittlergesetz noch weitere Pflichten, die ein Makler oder Agent seinem Kunden gegenüber erfüllen muss: Die Informations-, die Beratungs- und die Dokumentationspflicht. Die Informationspflicht: Ein Vermittler muss den Kunden vor Vertragsabschluss darüber aufklären, ob er als Makler oder als Agent arbeitet. Weiterhin ist er verpflichtet mitzuteilen, mit welchen Versicherungen er kooperiert. Wenn er als Agent nur für ein Unternehmen tätig ist, muss er das dem Kunden sagen. Die Beratungspflicht: Makler und Agenten sind künftig verpflichtet, ihre Kunden umfassend zu beraten. Vermittler müssen begründen, warum sie zu einer bestimmten Versicherung raten. Allerdings sollte die Beratung in einem angemessenen Verhältnis zur Versicherungsprämie stehen. Bei Versicherungen wie der privaten Haftpflichtversicherung, die für unter 60 Euro im Jahr erhältlich ist, kann eine Beratung daher knapp ausfallen. Die Dokumentationspflicht: Künftig sind Vermittler verpflichtet, ihre Beratung zu dokumentieren. Das Gesprächsprotokoll muss von beiden Seiten unterschrieben werden. Wenn der Vermittler seinem Kunden beispielsweise eine nicht gewünschte Police verkauft hat, ist er leichter haftbar zu machen. Verzichtet der Kunde auf Beratung und Protokoll, muss der Vermittler darauf hinweisen, dass sich dies nachteilig auf Haftpflichtansprüche auswirkt. Ein solcher Verzicht muss schriftlich erklärt werden. Bei Versicherungen, die online abgeschlossen werden, ist die Dokumentation schwieriger als beim Vermittler, dem man direkt gegenüber sitzt. Hier könnten die Kunden auf das Beratungsprotokoll verzichten, wenn sie sich gründlich über die Versicherung informiert haben. Durch das neue Gesetz wird bei Falschberatungen die Rechtslage praktisch umgedreht. Bislang musste der Versicherte eine Falschberatung nachweisen. Ab jetzt werden die Vermittler beweisen müssen, dass ihnen kein Beratungsfehler unterlaufen ist. Doch zuerst sollte man auf beiden Seiten von den besten Absichten ausgehen. Denn sowohl der Kunde als auch der Vermittler wollen schließlich einen guten Abschluss machen. Und stimmen Beratung und Vermittlung, dann klappts auch mit dem Makler.