Kaskoversicherung

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Autounfall – was tun, wenn‘s kracht?

Autounfall – was tun, wenn‘s kracht?Mit einem Straßennetz von über 231.000 Kilometern Länge zahlt Deutschland zu den am besten erschlossenen Verkehrsräumen weltweit. Im Herzen des Kontinents gelegen, ist das bevölkerungsreichste Land der EU der wichtigste Knotenpunkt des europäischen Transitverkehrs – ein wirtschaftlicher Vorteil, der allerdings auch seine Schattenseiten hat. mehr...

Jeder sollte jetzt prüfen, ob er bereits die optimale Autoversicherung hat.

Jeder sollte jetzt prüfen, ob er  bereits die optimale Autoversicherung hat. Ob Pkw, Motorrad oder Wohnmobil, die Kfz-Haftpflichtversicherung ist für alle Fahrzeuge gesetzlich vorgeschrieben. Bei einem Schadensfall mit Personen-, Sach- oder Vermögensschäden, leistet die Versicherung des Unfallverursachers für  berechtigte Schadenersatzansprüche des Geschädigten. mehr...

Die Unisex Tarife kommen: Ab Dezember 2012 wird es einheitlich für Männer und Frauen

Genau hinschauen und den richtigen Zeitpunkt wählen, wird jetzt besonders wichtig. Durch die Gleichstellung von Männern und Frauen werden sich die Beiträge, ab dem 21. Dezember 2012, stark verändern. Weil Frauen statistisch länger leben und häufiger zum Arzt gehen, mussten sie bisher in der Krankenversicherung mehr zahlen. In der Kfz-Versicherung waren sie jedoch günstiger als Männer versichert. Nun werden die Beiträge angeglichen. mehr...

News

Kfz-Versicherung - Alles, was man wissen muss(2009-03-24 12:00:00)

Jeder, der ein Auto besitzt, muss für dieses eine Haftpflichtversicherung abschließen. Der Versicherungsschutz ist nötig, damit im Falle eines Unfalls das Opfer entschädigt werden kann, ohne dass der Schuldige dadurch in den finanziellen Ruin getrieben wird. Wer auch Schäden am eigenen Auto absichern möchte, braucht eine Kaskopolice. Für beide Policen gilt: Die Leistungen der Versicherer sind ähnlich, die Beitragsunterschiede dagegen enorm.

Leistungen der Pflichtversicherung


Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist für jeden Fahrzeughalter Pflicht. Bei der Zulassung eines Fahrzeugs muss der Versicherungsschutz bereits vorhanden sein. Als Nachweis legt man bei der Zulassungsstelle die so genannte Deckungskarte (früher: Doppelkarte) vor, die man bei der Anmeldung von der Versicherung erhält. Mit der Abgabe beginnt die vorläufige Deckung, man ist also bereits versichert, bevor der erste Beitrag gezahlt wurde. Die Preise der Versicherungen variieren erheblich, doch die Leistungen sind weitgehend gleich: Bei einem Unfall erstattet die Kfz-Haftpflicht sämtliche Personen- und Sachschäden, für die der Fahrer zur Verantwortung gezogen wird. Bei Personenschäden übernimmt die Haftpflicht Schmerzensgeld, Kosten für Verdienstausfall und Zahlungen im Todesfall. Werden andere Fahrzeuge beschädigt, kommt die Haftpflicht für Reparaturkosten und Wertminderung auf, bei Totalschäden zahlt sie den Wiederbeschaffungswert. Auch Kosten für Abschleppen und Mietwagenersatz sind gedeckt. Dieser Schutz gilt allerdings nur für Schäden an fremden Fahrzeugen, wer auch den eigenen Wagen versichern will, braucht zusätzlich eine Kaskoversicherung. Die Kfz-Haftpflicht übernimmt auch Teilfunktionen einer Rechtschutzversicherung, indem sie die Kosten für die Abwehr unberechtigter Ansprüche trägt. Der Versicherungsschutz gilt in der Regel in ganz Europa.


Kündigung der Kfz-Versicherung


Mit der Wahl der richtigen Versicherung lassen sich mehrere hundert Euro sparen. Steht man vor der Anschaffung eines Autos, sollte man sich deshalb nicht an den erstbesten Versicherer wenden, sondern sorgfältig vergleichen. Wer bereits versichert ist, aber feststellt, dass es die gleichen Leistungen bei einem anderen Anbieter um einiges günstiger gibt, kann aus dem bisherigen Vertrag in der Regel bis zum Jahresende aussteigen. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat zum Jahresende. Man muss sich also spätestens bis zum 30. November entschieden haben. Am einfachsten wird es, wenn Sie unsere Musterkündigung nutzen. In einigen Fällen haben Sie auch Sonderkündigungsrechte. Dies gilt beispielsweise bei Vertragsänderungen seitens der Versicherung. Informiert Sie die Versicherung etwa über eine Beitragserhöhung, haben Sie für die Kündigung einen Monat nach Erhalt der Rechnung Zeit. Auch bei einer Schadensmeldung ist es möglich außerordentlich zu kündigen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Versicherer den Schaden reguliert. Im Schadensfall hat auch die Versicherung ein außerordentliches Kündigungsrecht. In der Vergangenheit war es wenig ratsam als Kunde von diesem Recht Gebrauch zu machen, denn es galt das Prinzip der Unteilbarkeit der Prämie. Die Versicherungsprämie für den Kfz-Versicherungsvertrag musste für ein Jahr im Voraus gezahlt werden und konnte nicht anteilig zurückverlangt werden. Durch die Änderung des Versicherungsvertragsgesetzes ist dieses Prinzip nun abgeschafft. Grundsätzlich muss der Versicherungsnehmer nur so lange für die Versicherung zahlen, wie auch der Versicherungsschutz besteht. Meldet man seinen bisherigen Wagen ab, kann man die Versicherung natürlich auch unterjährig verlassen. Der Versicherungsvertrag bezieht sich immer nur auf ein bestimmtes Fahrzeug, bei einem Fahrzeugwechsel oder der Anschaffung eines Zweitwagens kann man auch die Versicherung frei wählen.


Beitragshöhe und wie man sie beeinflussen kann


Die Höhe der Beiträge richtet sich zunächst nach dem Fahrzeugtyp. Jedes Fahrzeug besitzt zwei Typklassen, eine für die Haftpflicht und eine weitere für die Kaskoversicherung. Bei der Einteilung spielen in erster Linie statistische Erhebungen eine Rolle. Sportwagen sind beispielsweise statistisch gesehen häufiger in Unfälle verwickelt als Limousinen mit ähnlicher Motorstärke, deshalb fahren sie auch in einer teureren Typklasse. Ein weiterer Faktor bei der Beitragsbemessung ist der jeweilige Zulassungsbezirk. Zulassungsbezirke, die laut Statistik einen ähnlichen Schadenverlauf aufweisen, werden zu so genannten Regionalklassen zusammengefasst. Haftpflicht, Teil- und Vollkasko haben jeweils unterschiedliche Regionalklassen, weil die Schadensarten in den verschiedenen Regionen variieren. Selbstverständlich werden auch individuelle Kriterien berücksichtigt, und zwar mit der Einteilung in Schadenfreiheitsklassen. Diese richtet sich nach dem Zeitraum der eigenen Fahrpraxis und der Zahl der bisherigen Unfälle. Für Haftpflicht- und Kaskoversicherung gibt es jeweils etwa 30 Schadenfreiheitsklassen, die allerdings voneinander unabhängig sind. Fahranfänger beginnen in der Regel bei Schadenfreiheitsklasse 0, was je nach Versicherung einem Beitragssatz von 230 bis 240 Prozent entspricht. Wer mindestens drei Jahre Fahrpraxis hat, wird bei der erstmaligen Zulassung eines Wagens normalerweise in Schadenfreiheitsklasse - meistens 125 Prozent - eingestuft. Wer in Klasse 0 oder fährt und einen Schaden verursacht, rutscht in die noch teureren Klassen S oder M. Jeweils zum 1. Januar erfolgt die Heraufstufung in eine höhere Schadenfreiheitsklasse, vorausgesetzt, man ist im vergangenen Jahr unfallfrei gefahren. Wurde das Fahrzeug im Laufe des Jahres zugelassen, gilt eine Frist von sechs Monaten, um auch von einer Höherstufung profitieren zu können. Man muss das Fahrzeug also bis zum 1. Juli angemeldet haben, sonst fährt man noch das ganze kommende Jahr in der bisherigen Klasse weiter. Wer seinen Wagen erst in der zweiten Jahreshälfte anmeldet, kann die Zulassung aber auf den ersten Juli zurückdatieren lassen. Zwar wird dann ein entsprechend höherer Beitrag fällig. Doch gerade wenn man erst wenige schadenfreie Jahre vorweisen kann, kommt man so oft günstiger weg, als wenn man noch ein Jahr in der ursprünglichen Klasse fahren würde. Fahranfänger können auch sparen, wenn sie ihr Fahrzeug als Zweitwagen der Eltern versichern. Zweitwagen werden bei den meisten Gesellschaften zunächst mit 120 Prozent versichert. Weist man nach drei Jahren nach, dass das Fahrzeug von Sohn oder Tochter genutzt wurde, kann der erreichte Rabatt übertragen werden. Zuletzt wirkt sich auch der Beruf des Fahrzeughalters auf die Beitragshöhe aus. So fahren etwa Beamte und Landwirte zu einem besseren Tarif, weil diese Berufsgruppen im Durchschnitt weniger Schäden verursachen. Auch die Zahlungsweise hat Einfluss auf die Kosten. Bei halb- oder vierteljährlicher Zahlung kassieren Versicherungen Zuschläge von 3 bis 5 Prozent, deshalb ist es sinnvoll, den Gesamtbetrag auf einmal zu überweisen.


Rabatte - für wen sind sie sinnvoll?


Ob Frauen, Einzelfahrer, Garagenbesitzer oder Wenigfahrer, sie alle können mit Rabatten rechnen, und zwar sowohl bei der Haftpflicht- als auch bei der Kaskoversicherung. Doch so verlockend die Sparmöglichkeiten auch scheinen, einen Rabatt sollten Sie nur dann in Anspruch nehmen, wenn Sie die Auflagen auch mit Sicherheit einhalten können. Und Auflagen sind mit den Rabatten fast immer verknüpft. So darf das Fahrzeug beim Lady-Rabatt beispielsweise nur von einer Frau gefahren werden. Noch einschränkender sind Einzelfahrer- und Partnerrabatt. Lässt man sich darauf ein, dürfen nur der Fahrzeughalter, bzw. dessen Partner den Wagen lenken. Falls doch einmal eine andere Person am Steuer sitzt und an einem Unfall beteiligt ist, erlischt zwar nicht der Versicherungsschutz, doch es drohen kräftige Nachzahlungen und die Herunterstufung der Schadenfreiheitsklasse. Wer vom Garagenrabatt profitieren will, verpflichtet sich, das Fahrzeug nachts regelmäßig in einer Garage abzustellen. Wird das kaskoversicherte Auto vor der Haustür geparkt und entsteht beispielsweise ein Hagelschaden, werden häufig empfindliche Vertragsstrafen bis hin zum doppelten Jahresbeitrag fällig. Viele Versicherungen beteiligen den Kunden auch mit mehreren tausend Euro am Schaden, wenn gegen Vereinbarungen verstoßen wurde. Im Zweifelsfall sollte man besser auf Rabatte verzichten und sich für eine preisgünstige Gesellschaft entscheiden. Generell gilt: eine Versicherung, die viele Rabatte anbietet, muss ihre Verluste über den Standardtarif wieder hereinholen. Dieser ist dann umso teurer.


Vertragsgestaltung


Günstige Prämien sind wichtig, aber sie sollten nicht das einzige Kriterium bei der Wahl des Versicherers sein. Behalten Sie auch die Leistungen im Auge, die über das vorgeschriebene Maß hinausgehen. Sachschäden müssen mit mindestens1 MillionEuro abgesichert sein. Um auf Nummer Sicher zu gehen, sollten Sie aber eine unbegrenzte Deckungssumme vereinbaren. Wer häufig auf Reisen ist, sollte sich nach der "Mallorca-Police" erkundigen. Damit sind Sie auch abgesichert, wenn Sie im europäischen Ausland mit einem Mietwagen unterwegs sind. Oft sind hier nämlich Personenschäden nur mit einigen hunderttausend Euro gedeckt. Die Mallorca-Police stockt die niedrige Versicherungssumme auf den vorher vereinbarten Satz auf. Ein niedriger Beitragssatz mag verlockend erscheinen, aber erkundigen Sie sich auf jeden Fall auch, welche Prämien Sie nach einem Unfall zahlen müssten. Versicherungen handhaben die Rückstufung in niedrigere Schadensfreiheitsklassen sehr unterschiedlich. Bei manchen Anbietern rutschten Sie im Schadensfall so tief ab, dass Sie 10 Jahre brauchen, um die alte Schadenfreiheitsklasse wieder zu erreichen. Wer schon lange unfallfrei fährt, sollte sich auf jeden Fall erkundigen, ob die Versicherung Rabattretter anbietet. Bei einem Unfall wird man dann zwar in eine niedrigere Schadenfreiheitsklasse eingestuft, die Beiträge steigen aber nicht. Erst bei einem weiteren Ausrutscher muss man tiefer in die Tasche greifen. Um auszurechnen, ob ein so genannter Rückkauf des Schadens sinnvoller ist, nutzen Sie unseren Rabatt-Retter-Rechner.


Kaskoversicherung - nötig oder nicht?


Die Teilkasko tritt bei Schäden durch Brand, Hagel, Sturm, Glasbruch und Wildunfälle ein. Auch wenn der Wagen aufgebrochen oder gestohlen wird, zahlt die Teilkasko. Einige Versicherungen übernehmen auch Schäden durch einem Marderbiss inlkusive Folgeschäden. Während die Teilkasko nur Schäden erstattet, an denen der Halter schuldlos ist, sind über die Vollkasko generell alle Schäden am eigenen Fahrzeug versichert, also auch solche, die durch einen selbst verschuldeten Unfall entstehen. Außerdem tritt sie ein, wenn der Unfallgegner Fahrerflucht begeht oder Unbekannte das Auto mutwillig demolieren. Wie viel der Versicherer im Schadensfall erstattet, hängt vom Zeitwert des Fahrzeugs ab. Die Vollkaskoversicherung lohnt sich deshalb in der Regel nur für Neuwagen. Ist das Auto älter als drei Jahre, sollte man in die Teilkasko wechseln. Unabhängig davon, ob man sich für Voll- oder Teilkaskoversicherung entscheidet, lohnt es sich, eine Selbstbeteiligung zu vereinbaren. Schäden bis zu 150 Euro sollte man nicht versichern, da die Beiträge bei Policen ohne Selbstbeteiligung oft unverhältnismäßig hoch ausfallen. Wann zahlt die Kasko nicht? Achten Sie auf die Sicherheitsanforderungen der Versicherung. So sinkt beispielsweise die Entschädigungszahlung bei einem Diebstahl um 10 Prozent, wenn keine vom Versicherer anerkannte Wegfahrsperre vorhanden ist. Bei bewusst oder gewollt herbeigeführten Schäden zahlt die Versicherung natürlich nicht. Anders gestaltet sich die Lage bei grober Fahrlässigkeit. Grobe Fahrlässigkeit beschreibt ein besonders unsorgfältiges Verhalten ohne Schädigungsabsicht, das zum Versicherungsfall führt. Hier galt bisher das so genannte Alles-oder-nichts-Prinzip: Wurde der Versicherungsfall grob fahrlässig herbeigeführt, musste die Versicherung überhaupt keine Leistung erbringen. Das neue Versicherungsvertragsgesetz schafft dieses Prinzip nun ab. Die Versicherung darf die Leistung nicht mehr komplett verweigern, sondern nur noch kürzen. In welcher Höhe diese Kürzung erfolgt, richtet sich nach der Schwere des fahrlässigen Verhaltens, das zum Versicherungsfall führte. Wie hoch sind die Kasko-Beiträge? Der Beitrag zu Teil- und Vollkaskoversicherung richtet sich - genauso wie bei der Haftpflichtversicherung - nach der Typklasse des Fahrzeugs und dem Zulassungsbezirk, also der Regionalklasse. Für die Kaskoversicherung gelten allerdings andere Typklassen als für die Haftpflicht. Bei der Vollkaskoversicherung kommt die Einstufung in Schadenfreiheitsklassen hinzu. Meldet man seinen Wagen bei einer Vollkaskoversicherung an, wird man zunächst in die gleiche Schadenfreiheitsklasse eingestuft, in der man auch bei der Haftpflicht fährt. Allerdings stimmen die Beitragssätze der einzelnen Klassen nicht unbedingt überein. Während beispielsweise die Schadenfreiheitsklasse bei der Haftpflicht einem Beitragssatz zwischen 120 und 140 Prozent entspricht, sind es bei der Vollkasko oft nur 115 Prozent.