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Autounfall – was tun, wenn‘s kracht?

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Autounfall – was tun, wenn‘s kracht?-Anzeige- Mit einem Straßennetz von über 231.000 Kilometern Länge zahlt Deutschland zu den am besten erschlossenen Verkehrsräumen weltweit. Im Herzen des Kontinents gelegen, ist das bevölkerungsreichste Land der EU der wichtigste Knotenpunkt des europäischen Transitverkehrs – ein wirtschaftlicher Vorteil, der allerdings auch seine Schattenseiten hat. mehr...

Jeder sollte jetzt prüfen, ob er bereits die optimale Autoversicherung hat.

Jeder sollte jetzt prüfen, ob er  bereits die optimale Autoversicherung hat. Ob Pkw, Motorrad oder Wohnmobil, die Kfz-Haftpflichtversicherung ist für alle Fahrzeuge gesetzlich vorgeschrieben. Bei einem Schadensfall mit Personen-, Sach- oder Vermögensschäden, leistet die Versicherung des Unfallverursachers für  berechtigte Schadenersatzansprüche des Geschädigten. mehr...

Die Unisex Tarife kommen: Ab Dezember 2012 wird es einheitlich für Männer und Frauen

Genau hinschauen und den richtigen Zeitpunkt wählen, wird jetzt besonders wichtig. Durch die Gleichstellung von Männern und Frauen werden sich die Beiträge, ab dem 21. Dezember 2012, stark verändern. Weil Frauen statistisch länger leben und häufiger zum Arzt gehen, mussten sie bisher in der Krankenversicherung mehr zahlen. In der Kfz-Versicherung waren sie jedoch günstiger als Männer versichert. Nun werden die Beiträge angeglichen. mehr...

News

Richtig versichert in den Urlaub(2003-07-15 12:00:00)

Flug und Hotel sind gebucht. Die nette Dame vom Reisebüro war sehr hilfreich. Das Kombi-Angebot "Fünf Reiseversicherungen zum Preis von einer" klang auch günstig. Mit einer Auslandskranken-, Reiserücktritt-, Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reisehaftpflicht-Versicherung kann nun wirklich nichts mehr schief gehen. Oder doch?

Unsinnige Komplettpakete


Im Reisebüro werden gerne ganze Versicherungspakete für eine Reise mitverkauft; Dazu zählen neben der Reiserücktritt-, Reiseabbruch-, Reisegepäck-Versicherung und zu guter Letzt auch die Auslandskranken-Versicherung. Doch braucht man überhaupt diesen Rund-um-Schutz für den Urlaub? Ist man mit diesen Komplettpaketen etwa überversichert?

Nicht selten kommt es vor, dass einige Leistungen bereits durch bestehende Versicherungen abgedeckt sind. Schließlich gelten etliche Versicherungen, die man sowieso hat, weltweit: Dazu zählen die private Haftpflicht, Unfall- und Lebensversicherung. Auch die Hausratversicherung schützt auf Reisen - meist aber nur mit Einschränkungen. Generell kann es daher für Reiselustige günstiger sein, auf bestimmte überflüssige Reiseversicherungen zu verzichten. Bestimmte Risiken sollte aber auch ein Reisender unbedingt abdecken, um im Ernstfall den notwendigen Schutz zu erhalten.

Auf eine Reise-Krankenversicherung für den Urlaub sollte auf keinen Fall verzichtet werden. Für gesetzlich Versicherte ist eine zusätzliche Reisekrankenversicherung eigentlich Pflicht, selbst wenn die deutsche Krankenkasse im Feriendomizil bestimmte Leistungen übernimmt. Denn einen im Ernstfall eventuell notwendigen und meist sehr teuren Rücktransport aus dem Ausland zahlt keine gesetzliche Krankenversicherung.

Aber auch privat Versicherte sollten auf eine Auslandskrankenversicherung nicht verzichten, auch wenn ihre Versicherung weltweit gilt. Hatte man bisher keinen Schadensfall und erwartet daher von seiner Privaten Krankenversicherung eine Beitragsrückerstattung, ist es sinnvoll, im Krankheitsfall die Zusatzversicherung und nicht die reguläre Krankenversicherung in Anspruch zu nehmen. So zahlen Sie zu Hause weiterhin den günstigeren schadensfreien Versicherungstarif.


Reiserücktrittskosten-Versicherung


Es ist schnell passiert, dass man sich beim Sport ein Bein verstaucht oder die kleine Tochter Masern bekommt. Wenn nun bereits eine Reise gebucht wurde und sie in Folge dieses Unglückfalles nicht angetreten werden kann, kommen Kosten auf Sie zu. Normalerweise wird ein Reiseveranstalter Stornogebühren verlangen. Je nach Zeitpunkt der Reiseabsage können die Stornogebühren bis zu 100 Prozent des Reisepreises betragen.

Eine Reiserücktritt-Versicherung kommt für die Zahlung der Stornogebühren auf. Allerdings ist ein Selbstbehalt von rund 25 Euro üblich. Müssen Sie die Reise wegen Krankheit absagen, erhöht sich die Selbstbeteiligung auf 20 Prozent des Reisepreises. Ist klar, dass die Reise nicht angetreten werden kann, sollte so schnell wie möglich storniert und die Versicherung informiert werden.

"Keine Lust mehr" wird eine Versicherungen als Reiserücktrittsgrund auf keinen Fall akzeptieren. Triftige Gründe für den Nichtantritt oder die Beendigung einer Reise sind:
  • schwerer Unfall des Versicherten oder eines nahen Angehörigen
  • unerwartete, schwere Erkrankung des Versicherten oder eines nahen Angehörigen sowie Tod eines nahen Angehörigen
  • Impfunverträglichkeit
  • unvorhersehbare Komplikationen bei einer Schwangerschaft
  • schwerer Schaden für den Versicherten durch Einbruch in die Wohnung, Brandstiftung, Feuer, Elementarereignis
  • unverwarteter Ausfall der Pflegeperson für einen pflegebedürftigen Angehörigen
Die Versicherung zahlt jedoch nicht, wenn eine Reise storniert wird, weil im Urlaubsland gerade eine erhöhte Gefahr eines Terroranschlages oder eines (Bürger-) Krieges besteht. In diesem Fall kann man nur auf die Kulanz des Reiseunternehmens hoffen, die in der Vergangenheit bei ähnlichen Anlässen ihren Kunden eine Umbuchung der Reise in ein anderes Urlaubsland ermöglichten.

Wichtig: Die Reiserücktrittskosten-Versicherung gilt bis zu dem Tag, an dem die Reise angetreten wird. Fallen Kosten an, weil eine Reise vorzeitig abgebrochen wird, greift die Reiserücktrittskosten-Versicherung jedoch nicht mehr. Für diese Fälle gibt es sogenannte Reiseabbruch-Versicherungen. Sie werden häufig zusammen mit der Reiserücktrittskosten-Versicherung angeboten.

Alles in allem macht eine Reiserücktritts- oder Reiseabbruchsversicherung nur Sinn, wenn eine relativ teure Reise langfristig gebucht wurde. Haben Sie z.B. kleine Kinder oder pflegebedürftige Senioren in der Familie oder betreiben Sie gefährliche Sportarten kann diese Versicherung ebenfalls Sinn machen. Im Regelfall können sich aber reiselustige Senioren über 70 nicht selbst diesbezüglich versichern.
    Tipp:
    Ist die stornierte Reise ausgebucht und es besteht eine Warteliste, darf der Veranstalter grundsätzlich keine Stornogebühren verlangen.



Reisegepäck-Versicherungen


Es ist sicherlich eine grausige Vorstellung: Kaum im Urlaubsland kommt das Gepäck abhanden. Meist sind nicht nur die Kleider, sondern auch Fotoapparat, Schmuck und andere wichtige Reiseutensilien weg. Ob Sie allerdings mit einer Reisegepäck-Versicherung besser dastehen als ohne, ist oft fraglich.

Zum einem muss man der Versicherung unverzüglich aus dem Feriendomizil - nicht erst zu Hause - über den Verlust des Reisegepäcks informieren. Um von der Versicherung einen Schaden erstattet zu bekommen, muss in der Regel schriftlich nachgewiesen werden, dass man sich um die Wiederbeschaffung bemüht hat, z.B. durch einen schriftlicher Nachweis des Hotels und/oder des örtlichen Fundbüros.

Haben Sie etwas während einer Flug- oder Busreise verloren oder wurde etwas beschädigt, sollten Sie unter Umständen belegen können, dass Sie Schadensersatzansprüche gegen das Transportunternehmen fristgerecht geltend gemacht haben. Wurde etwas gestohlen oder mutwillig beschädigt, verlangt die Versicherung eine Bestätigung, dass der Schaden der Polizei gemeldet wurde. Diese bürokratischen Gänge in einem fremden Land mit anderer Sprache machen das sowieso beeinträchtigte Urlaubsvergnügen nicht gerade stressfreier.

Wer sich diesem Procedere unterzogen hat, kann sich jedoch keineswegs sicher sein, nun von der Versicherung den Schaden ersetzt zu bekommen. Die Assekuranzen zahlen nicht, "wenn der Versicherte den Schaden durch Fahrlässigkeit mitverursacht hat". Wer seinen Koffer, sein Surfbrett oder seine Digitalkamera eine Sekunde aus den Augen lässt, wird schnell mit dem Vorwurf der Fahrlässigkeit konfrontiert.

Im übrigen werden die verlorenen Gegenstände nach dem Zeitwert erstattet - und der ist bei Kleidungsstücken äußerst gering. Für Wertsachen ist eine Quittung oder ähnlicher Nachweis über den Wert der Gegenstände notwendig. Im Regelfall ersetzt die Versicherung Wertgegenstände nur bis zur Hälfte der Versicherungssumme. Wer z.B. sein Reisegepäck mit einem Wert von 2.000 Euro versichert und nun sein Laptop für 1.500 Euro gestohlen bekommt, kann bestenfalls mit 1.000 Euro von der Versicherung rechnen. Zusammengefasst sind Reisegepäckversicherungen ein relativ teurer Schutz, der selten greift.
    Tipp:
    Wurden Gegenstände aus einem Hotelzimmer oder einer Ferienwohnung gestohlen, sollten Sie prüfen, ob Sie eine Hausratsversicherung besitzen. Ist der Versicherungsschutz nicht nur auf Deutschland beschränkt, zahlt die Hausratsversicherung auch bei Raub- und Einbrauchsdiebstahl auf Auslandsreisen.



Reisehaftpflicht-Versicherungen


Eine Reisehaftpflicht-Versicherung ersetzt Schäden, die der Versicherte im Zusammenhang mit einer Reise verursacht hat. Eine Reisehaftpflicht-Versicherung ist deswegen allerdings vollkommen unnötig, da eine Private Haftpflichtversicherung genau diese Schäden bereits abdeckt, sowieso in keinem Haushalt fehlen sollte, und zudem weltweit gilt. Sie springt folglich auch bei Missgeschicken im Urlaub ein.

Mietwagen-Haftpflichtversicherung
In nicht allen Ländern besteht ein ausreichender Versicherungsschutz bei KFZ-Haftpflichtversicherungen. Wenn Sie sich beispielsweise im Urlaubsland einen Leihwagen nehmen, so ist nicht sichergestellt dass dieser auch ausreichend versichert ist.

Tipp:
Immer mehr Autoversicherungen bieten die sogenannte "Mallorca-Police" an. Diese springt ein, wenn mit einem Mietwagen ein Schaden verursacht wurde, der nicht vollkommen von der Versicherung des Leihautos gedeckt wird. Bei einigen deutschen Autoversicherungen gehört die Police standardmäßig zur Erstwagenversicherung. Fragen Sie im Zweifelsfall bei Ihrem Versicherungsunternehmen nach.


Reiseunfall-Versicherungen


Ähnlich wie die Reisehaftpflicht ist auch die Reiseunfall-Versicherung in der Regel unnötig. Eine Versicherungspolice läuft normalerweise ein Jahr. Sollten Sie in Folge eines Unfalls im Urlaub zum Invaliden werden oder gar zu Tode kommen, zahlt die Versicherung Ihnen bzw. Ihren Angehörigen die vereinbarte Versicherungssumme aus. Einige Anbieter unterscheiden zwischen einer Reise- und einer Dienstreisenunfallversicherung.

In der gesetzlichen Unfallversicherung sind Sie nur gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten abgesichert. Eine private Unfallversicherung deckt jedoch auch außerberufliche Unfälle und damti auch Unfälle im Urlaub ab. Eine Reiseunfall-Versicherung ist also nur für diejenigen interessant, die keine private Unfallversicherung besitzen.

Ein Unfall ist versicherungsrechtlich "ein plötzlich und unerwartet von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis, das die körperliche Unversehrtheit beeinträchtigt." Das bedeutet, dass Sie z.B. bei einem Herzinfarkt (wirkt nicht von außen) oder bei einem zu behandelnden Trauma nach einem Unfall (wirkt nicht auf den Körper) nicht mit Zahlungen rechnen können. Vorsicht: Extremsportarten sind meistens vom Versicherungsschutz ausgeschlossen und müssen extra versichert werden.
    Tipp:
    Statt einer privaten Unfallversicherung ist in vielen Fällen eine Berufsunfähigkeitsversicherung die sinnvollere Lösung, da sie nicht nur bei Unfällen leistet. Eine finanzielle Absicherung ist gewährleistet, wenn Sie voraussichtlich länger als sechs Monate ununterbrochen arbeitsunfähig sein werden - egal, ob ein Unfall oder ein anderer Schicksalsschlag dafür verantwortlich ist.