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Autounfall – was tun, wenn‘s kracht?

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Jeder sollte jetzt prüfen, ob er  bereits die optimale Autoversicherung hat. Ob Pkw, Motorrad oder Wohnmobil, die Kfz-Haftpflichtversicherung ist für alle Fahrzeuge gesetzlich vorgeschrieben. Bei einem Schadensfall mit Personen-, Sach- oder Vermögensschäden, leistet die Versicherung des Unfallverursachers für  berechtigte Schadenersatzansprüche des Geschädigten. mehr...

Die Unisex Tarife kommen: Ab Dezember 2012 wird es einheitlich für Männer und Frauen

Genau hinschauen und den richtigen Zeitpunkt wählen, wird jetzt besonders wichtig. Durch die Gleichstellung von Männern und Frauen werden sich die Beiträge, ab dem 21. Dezember 2012, stark verändern. Weil Frauen statistisch länger leben und häufiger zum Arzt gehen, mussten sie bisher in der Krankenversicherung mehr zahlen. In der Kfz-Versicherung waren sie jedoch günstiger als Männer versichert. Nun werden die Beiträge angeglichen. mehr...

News

Kampf dem Autoklau(2005-10-21 12:00:00)

autoklau.jpgDank verbesserter Technik werden immer weniger Autos gestohlen. Dennoch sollten Autobesitzer einige Regeln beachten. Denn Gelegenheit macht bekanntlich Diebe.

Schock: Auto weg


Der Religionslehrer Carsten Peters (Name geändert) wollte am Morgen des 23. August 2005 ganz normal zur Arbeit fahren. Und zwar mit seinem silbernen Golf TDI, den er knapp sieben Wochen zuvor auf Kredit gekauft hatte.

Leider wurde daraus nichts, denn das Auto war weg. Nicht abgeschleppt, sondern gestohlen. Zu allem Überfluss hatte der Vierzig-Jährige auch noch sein Portemonnaie im Auto gelassen.

Dennoch hat der Lehrer Glück im Unglück, er ist nicht vollends finanziell ruiniert, denn das Auto war vollkaskoversichert. Seine Versicherung, die Bruderhilfe, hat ihm den Schaden anstandslos erstattet.

Nicht alle Diebstahlgeschädigten haben dieses Glück. 2004 wurden deutschlandweit 58.937 Autos gestohlen, weniger als die Hälfte war kaskoversichert.

Grundsätzlich passt die Geschichte von Peters, der im noblen Berliner Bezirk Zehlendorf wohnt, gut zu der typischen Vorgehensweise von Autodieben.

"Meistens schlagen die Diebe zwischen 22.00-8.00 Uhr zu", erklärt Dennis Golcher, Leiter der II. Kriminalinspektion Berlin. "Dann sind die meisten Menschen zu Hause. So glauben die Täter, in Ruhe arbeiten zu können, ohne gestört, erwischt oder beobachtet zu werden. Zudem bevorzugen sie Seitenstraßen mit Einfamilienhäusern, in denen hochwertigere Fahrzeuge stehen."


Hitliste der Autodiebe


Carsten Peters ist fest entschlossen, sich das nächste Auto nicht wieder stehlen zu lassen. Deshalb überlegt er nun, welches Auto er kaufen soll, damit die Diebstahl-Wahrscheinlichkeit sinkt.

Denn VWs scheinen in seiner Gegend beliebt zu sein. Einige Wochen später wurde ein weiterer Golf gestohlen. Ob diese Auswahl mehr als ein Zufall ist, wird sich erst im nächsten Jahr zeigen, wenn der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), die nächste Diebstahlstatistik herausgibt.

Allerdings stand die Marke VW bereits 2003 und 2004 bei Kriminellen besonders hoch im Kurs. Das am häufigsten gestohlene Modell war hingegen der BMW X5 4.4.

Ob man sich beim Autokauf von solchen Statistiken beeinflussen lässt, muss jeder selbst entscheiden. Eine andere Möglichkeit wäre, das Traumauto trotzdem zu kaufen und gegen Diebstahl abzusichern.

Bei einem entsprechenden Kasko-Schutz sind vor allem die Versicherungen die finanziell Leidtragenden. Im vergangenen Jahr mussten sie insgesamt 284,3 Millionen Euro an bestohlene Versicherte ausbezahlen. In der Regel ersetzt die Versicherung den Zeitwert des Fahrzeugs.

Da Autos schnell an Wert verlieren, deckt die Zahlung der Versicherung möglicherweise nicht einmal den abzuzahlenden Kredit. Wer diese Situation vermeiden möchte, sollte eine so genannte GAP-Versicherung abschließen, welche die Lücke zwischen abzulösendem Kreditbetrag und aktuellem Fahrzeugwert begleicht.


Sorgfaltspflichten


Grundsätzlich müssen alle Autofahrer bestimmte Sorgfaltspflichten beachten, damit sie im Schadensfall tatsächlich das Geld von der Versicherung bekommen. Wer den Schlüssel beim Tanken stecken lässt, kann kaum auf Erstattung hoffen.

Dasselbe gilt, wenn Sie das Auto nicht abgeschlossen haben oder Fremde ans Steuer lassen und dann aussteigen. Wird das Auto mit dem Originalschlüssel gestohlen, reagiert die Versicherung zunächst misstrauisch.

Im Zweifelsfall müssen dann Gerichte entscheiden. Dabei können die Urteile aus Verbrauchersicht recht streng ausfallen. So urteilten die Richter des Amtsgerichts Düsseldorf, dass ein Fahrzeughalter, der seinen Autoschlüssel in der Jacke gelassen und diese in einer Gaststätte an die Garderobe gehängt hatte, es den Dieben zu leicht gemacht habe. Die Versicherung musste in diesem Fall den Versicherten nicht entschädigen (Amtsgericht Düsseldorf: Az. 29 C 10453/89).

Anders sieht es aus, wenn der Schlüssel aus der Wohnung entwendet wurde. Nach Polizeiangaben häufen sich die Fälle, in denen die Diebe gezielt einbrechen, um nur den Autoschlüssel zu klauen. "Das passiert vor allem bei hochwertigen Autos", erklärt Polizei-Experte Golcher. "Die Diebe machen sich die Gewohnheit zunutze, dass die meisten Menschen Autoschlüssel und Papiere in der Nähe der Garderobe aufbewahren."

Wer also glaubt, gefährdet zu sein, sollte sich vielleicht einen originelleren Aufbewahrungsort überlegen. Übrigens sollten Sie nie versuchen, einen Einbrecher selbst zu stellen, da diese unter Umständen gewalttätig reagieren könnten. Bewahren Sie Ruhe und rufen in jedem Fall die Polizei.


Diebstahl erschweren


Parken Sie gerade teure Autos nach Möglichkeit immer in Garagen oder zumindest auf eher befahrenen Straßen. Je einsamer eine Gegend und je stiller eine Seitenstraße, umso leichteres Spiel haben die Diebe.

Natürlich können Sie nicht extra umziehen oder eine Garage anbauen - aber wenn Ihr Auto in einer möglichen Gefahrenzone steht, sollten Sie weitere Schutzmöglichkeiten erwägen.

So könnten Sie beispielsweise eine Lenkradkralle verwenden oder eine Sperre für den Schalthebel einbauen lassen. Das zeigt den Tätern von vornherein, dass Probleme auf sie zukommen werden. Eine subtilere Methode ist die Montage eines versteckt angebrachten Zündunterbrechungsschalters. Das hindert die Diebe am schnellen Losfahren und schlägt sie möglicherweise in die Flucht. Auch eine Alarmanlage kann sinnvoll sein.

Die Sirenen sollten dann aber tatsächlich eingeschaltet sein, selbst wenn der Alarm schon tausend Mal umsonst ertönte. Denn manchmal lösen Diebe den Alarm auch absichtlich aus, um den Besitzer zum Abschalten zu bewegen.

"Wichtig bei den Alarmsystemen ist, dass sie unabhängig vom Schließsystem arbeiten und neben allen Türen auch Motorhaube und Heckklappe sichern. Das Alarmsignal sollte dabei aber nicht über die Standardhupe ausgegeben werden, sondern über eine zweite schwer zugängliche Hupe, die vom Täter nicht ohne weiteres überwunden werden kann", rät Kriminalrat Golcher. Bei teureren Fahrzeugen, könne es zudem sinnvoll sein, eine Neigungsüberwachung einzubauen, da solche Autos auch häufig einfach auf Abschleppwagen aufgebockt würden.

Die modernste Möglichkeit das Auto zu schützen beziehungsweise wieder aufzufinden, ist sicherlich der Einbau eines GPS-Senders . So kennt der Besitzer jederzeit den Standort seines Fahrzeuges.


Wie reagieren?


Auch wer wenig Hoffnung hat, sein Auto wieder zu sehen, sollte schnell reagieren, sobald der Verlust bemerkt wird. Die Polizei setzt das Fahrzeug sofort auf nationale und internationale Fahndungslisten, was die Erfolgs-Chancen der Diebe verringert.

Deshalb sollten Sie im Falle eines Diebstahls sofort mit dem Fahrzeugschein zur Polizei gehen und den Diebstahl melden. Die Anzeige brauchen Sie auch, wenn Sie den Verlust Ihrer Versicherung mitteilen.

Zusätzlich müssen Sie den Polizeibericht, Schlüssel, Fahrzeugbrief Fahrzeugschein und Kaufvertrag einreichen. Falls Sie das Auto noch nicht voll bezahlt haben, schickt die Bank den Fahrzeugbrief an die Zulassungsstelle.

Sobald der Fahrzeughalter das Auto bei der Zulassungsstelle abgemeldet hat, geht der Fahrzeugbrief wieder an die Bank zurück. Damit sind die Pflichten des Fahrzeughalters erfüllt.

Falls Sie Probleme mit der Versicherung bekommen, sollten Sie sich an den Ombudsmann der Versicherungen wenden. Sie finden ihn im Internet unter www.versicherungsombudsmann.de.