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Autounfall – was tun, wenn‘s kracht?

Autounfall – was tun, wenn‘s kracht?-Anzeige- Mit einem Straßennetz von über 231.000 Kilometern Länge zahlt Deutschland zu den am besten erschlossenen Verkehrsräumen weltweit. Im Herzen des Kontinents gelegen, ist das bevölkerungsreichste Land der EU der wichtigste Knotenpunkt des europäischen Transitverkehrs – ein wirtschaftlicher Vorteil, der allerdings auch seine Schattenseiten hat. mehr...

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Jeder sollte jetzt prüfen, ob er  bereits die optimale Autoversicherung hat. Ob Pkw, Motorrad oder Wohnmobil, die Kfz-Haftpflichtversicherung ist für alle Fahrzeuge gesetzlich vorgeschrieben. Bei einem Schadensfall mit Personen-, Sach- oder Vermögensschäden, leistet die Versicherung des Unfallverursachers für  berechtigte Schadenersatzansprüche des Geschädigten. mehr...

Die Unisex Tarife kommen: Ab Dezember 2012 wird es einheitlich für Männer und Frauen

Genau hinschauen und den richtigen Zeitpunkt wählen, wird jetzt besonders wichtig. Durch die Gleichstellung von Männern und Frauen werden sich die Beiträge, ab dem 21. Dezember 2012, stark verändern. Weil Frauen statistisch länger leben und häufiger zum Arzt gehen, mussten sie bisher in der Krankenversicherung mehr zahlen. In der Kfz-Versicherung waren sie jedoch günstiger als Männer versichert. Nun werden die Beiträge angeglichen. mehr...

News

Lifestyle-Bankprodukte(2004-03-10 12:00:00)

Deutsche Bankkunden sind die illoyalsten Europas. Kein Wunder, dass die Banken mit immer ausgefalleneren Produkten um Kunden konkurrieren, wie zum Beispiel die Hypo Vereinsbank mit ihrer Bayern Sparkarte.

Untreue Kunden


Banken haben es in Deutschland schwer. Nirgendwo in Europa sind Bankkunden leichter bereit, ihr Geldinstitut zu wechseln, als in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kam 2002 Schroder Salomon Smith Barney, die Investmentbank der Citigroup in einer Studie, in der 30.000 Bankkunden befragt wurden.

So würden 40 Prozent der Bankkunden bedenkenlos ihre Bank verlassen, wenn es anderswo bessere Konditionen gibt. Nur fünf Prozent der Kunden fühlen sich ihrer Bank so verbunden, dass sie nicht wechseln würden. Um im Privatkundengeschäft die Nase vorn zu haben, müssen die Banken mit immer neuen Ideen Kunden gewinnen.

Strategische Partnerschaften wie zwischen der Deutschen Bank und Lufthansa sind an der Tagesordnung, aber in manchen Fällen entwickeln die Banken tatsächlich völlig neue Produkte. So ist die FC-Bayern Sparkarte der Hypo Vereinsbank auf dem Deutschen Bankenmarkt bislang einmalig.


Fußball-Fans als Anleger


Fans des FC-Bayern haben in Zukunft noch mehr Grund, den Erfolg ihrer Mannschaft herbeizusehnen. Das zumindest ist die Idee hinter der FC-Bayern Sparkarte der HypoVereinsbank. Wer sein Geld auf die Sparkarte einzahlt, bekommt zunächst eine Grundverzinsung, die sich mit jedem zehnten Bundesliga-Heimtor um 0,1 Prozent erhöht.

Die Grundverzinsung liegt momentan bei 0,9 Prozent bei einem Anlagebetrag unter 2.500 Euro und steigt auf bis zu 2,2 Prozent ab einer Sparsumme von 25.000 Euro. Sollte der Club Meister werden, können sich die Sparcard-Kunden einen Monat lang über einen Zinsaufschlag von 5,5 Prozent freuen.

Bevor sich ein Fan aber enthusiastisch seine Bayern-Sparkarte bestellt, sollte er bedenken, dass die Bayern ihre Heimtore nicht auf einmal schießen, und somit der Zinsaufschlag auch nicht fürs ganze Jahr gilt. Und der Zinsaufschlag von 5,5 Prozent für einen Monat, ergibt übers Jahr verteilt nur ein Zins-Plus von 0,4 Prozent.

Uwe Döhler, Geldanlage-Experte der Stiftung Warentest ging in einer Stellungnahme gegenüber der Süddeutschen Zeitung deswegen von einem durchschnittlichen Zinsbonus von 0,15 bis 0,2 Prozentpunkte pro Jahr aus. Dabei berief er sich auf die durchschnittliche Trefferquote der Bayern-Mannschaft der letzten 10 Jahre, die bei 40 Heimtoren liegt. Die Bayern-Fans können also von einer Verzinsung von ungefähr 1,1 Prozent im Jahr ausgehen, wenn sie bis zu 2.499 Euro anlegen. Damit ist die Bayern-Karte durchaus konkurrenzfähig. So bietet beispielsweise die Stadtsparkasse Gelsenkirchen bei gleichem Anlagebetrag nur eine Verzinsung von einem Prozent. Wer sein Geld richtig gewinnbringend und sicher anlegen will, sollte sich aber besser ein attraktives Festgeld- oder Tagesgeld-Konto suchen.

Durchschlagender Erfolg
Von solch schnöden Zweifeln scheinen die Bayern-Fans nicht belastet zu sein, denn die Fußball-Karte entwickelt sich zu einem durchschlagenden Erfolg. So hatten im Februar bereits mehr als 25.000 Sparer die Karte beantragt und insgesamt 187 Millionen Euro bei der Hypo Vereinsbank gelagert. Demnach haben die Fans im Durchschnitt 7.500 Euro angelegt. Ein gutes Ergebnis für die Bank, vor allem da 40 Prozent der Sparfreudigen Neukunden sind.


FC-Bayern Kreditkarte


Damit die treuen Fans noch mehr Möglichkeiten haben ihr Geld mit ihrem Lieblingsclub zu verbinden, gibt es seit dem 23.2.04 die FC Bayern Mastercard. Auch hier wird das finanzielle Schicksal der Kunden mit dem Torerfolg der Bayern-Kicker verknüpft. Bei jedem zehnten Bundesliga-Heimtor werden mit der monatlichen Abrechnung 10 Euro auf dem Kreditkartenkonto gutgeschrieben. Voraussetzung ist allerdings, dass mit der FC-Bayern MasterCard in den davor liegenden 12 Monaten mindestens 3.300 Euro bezahlt wurden. Natürlich können die 3.300 Euro auch innerhalb eines Monats ausgegeben werden, damit die 10 Euro-Gutschrift erfolgen kann.

Als weiteren Anreiz können FC-Bayern Fans über eine Hotline Heimspieltickets der Bayern in allen Wettbewerben ohne Vorverkaufsgebühr erwerben und diese an speziellen Schaltern im Stadion abholen. Außerdem wird für Karteninhaber bei ausverkauften Spielen ein gewisses Kartenkontingent zurückgehalten. Damit die Fans stilecht jubeln können, erhalten Karten-Inhaber fünf Prozent Rabatt auf alle Artikel des offiziellen Fanshops.

Dieser Service hat jedoch seinen Preis. Die FC Bayern Mastercard kostet jährlich 33 Euro, die Partnerkarte zusätzlich 25 Euro. Ob sich dieses Angebot lohnt, recherchieren Sie am besten selbst im forium-Kreditkartenvergleich https://www.forium.de/zins/kreditkarte.htm.

Der Mercedes-Sparplan
Auch die Automobilbanken setzen auf die Markentreue von Fans und gehen mit ihrer Produktpalette immer neue Wege. So können Anleger bei der Daimler Chrysler Bank einen Bank Sparplan mit Autobonus abschließen. Die Kunden können die Vertragslaufzeit frei wählen und monatlich zwischen 50 und 400 Euro ansparen. Im ersten Jahr gibt es 1,85 Prozent Zinsen, im zweiten zwei Prozent und im sechsten schließlich 3,25 Prozent. Entscheidet sich der Anleger am Ende der Vertragslaufzeit für ein Fahrzeug der Marken Mercedes-Benz, smart, Chrysler oder Jeep, erhält er zusätzlich einen Autobonus von vier Prozent auf die eingezahlten Raten. Dieser Bonus wird auch beim Barkauf eines Fahrzeugs gewährt.


Börsen-Emotionen mit Sparkarte


Ein ähnlich kreatives Produkt bietet die Postbank schon seit geraumer Zeit an: das Postbank DAX Sparbuch. Auch hier gibt es einen Zinsbonus für die Anleger, der allerdings nicht an die Bundesliga, sondern den DAX gekoppelt ist. So bekommen die Kunden 50 Prozent der positiven monatlichen Entwicklung des DAX als Zinsbonus gutgeschrieben. Steigt der XETRA-DAX-30 beispielsweise um vier Prozent innerhalb eines Monats, so bekommt der Sparbuch-Kunde zwei Prozent an monatlichen Zinsen gutgeschrieben.

Bei negativer Entwicklung gibt es zwar keinen Bonus, es wird aber auch kein Geld abgezogen. Die Einlage und der Basiszins werden nicht angetastet. Der Basiszins beträgt bei Anlagen unter 5.000 Euro 0,5 Prozent pro Jahr und steigert sich bis auf 1,8 Prozent bei einer Einlage von 50.000 Euro. Auch bei diesem Produkt brechen Verbraucherschützer nicht unbedingt in Begeisterungsstürme aus, aber wenigstens ist die Geldanlage ohne Risiko, während der Anleger gespannt sein darf, wie sich seine Ersparnisse entwickeln.

Best-End-Zertifikate
Die Best-End Zertifikate der Commerzbank funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip. Auch hier profitieren die Anleger von der Kursentwicklung eines Index, dem eigens entwickelten Best-End Indexkorb. Der setzt sich aus dem DJ Euro Stoxx, dem S&P 500 (USA) sowie dem Topix (Japan) zusammen.

Diese Geldanlage ist allerdings nicht ganz risikolos. Die Anleger kaufen zu einem bestimmten Kurs die Zertifikate und bekommen zum Ende der Laufzeit 85 bis 90 Prozent des Höchstkurses, der in der Zwischenzeit erzielt wurde (der genaue prozentuale Anteil wird erst am Emissionstag am 26.3.04 festgelegt). Wenn der Index also über 15 Prozent steigt, machen die Anleger in jedem Fall einen Gewinn. Dasselbe gilt bei einer schwankenden Kursentwicklung, wenn der Höchststand attraktiv ist. Wenn natürlich der Indexkorb kontinuierlich fällt, machen die Anleger Verluste. Dann gilt der Einkaufspreis als Höchststand, von dem sie dann nur 85 bis 90 Prozent zurückerhalten.

Allerdings müssen die Anleger nicht unbedingt bis zum Ende der Laufzeit 2009 warten. Sie können die Zertifikate auch vorher zu einem marktgerechten Kurs, der dann extra berechnet wird, abstoßen. Interessenten können das Produkt bis zum 25.03.2004 bei der Commerzbank zeichnen. Weitere Informationen gibt es unter www.best-end-zertifikat.de.


Zinsen fürs gute Gewissen: Gewinn-Sparen


Für Kunden, die nicht nur sich selbst, sondern auch andere bereichern möchten, hält die Postbank jetzt ein neues Angebot bereit: Beim "Gewinn-Sparen" kooperiert die Bank mit der Aktion Mensch Lotterie. Dabei muss der Sparer keine Lose kaufen, bei der monatlichen Hauptziehung kann er aber trotzdem mitfiebern. Denn die Endziffer der Gewinnzahl bestimmt die Monatsverzinsung der Spareinlage.

Abhängig von der Guthabenshöhe erhält man eine variable Grundverzinsung. Bei Einlagen bis 5.000 Euro sind es zur Zeit 0,5 Prozent p.a., Guthaben bis 15.000 Euro werden mit 1,2 Prozent verzinst. Zum variablen Basiszins kommt der Gewinnbonus. Der ist gestaffelt nach den Endziffern der Gewinnzahl bei der monatlichen Hauptziehung der Aktion Mensch. Zwischen 0,25 und 2,25 Prozent werden so monatlich auf den Basiszins aufgeschlagen. Gewinnt, was wenig wahrscheinlich ist, die Nummer 99 kann man sich sogar über einen Bonus von 3,75 Prozent freuen.

Der Gewinn-Bonus mag zwar recht viel versprechend erscheinen, doch sollte man den Effekt auf den Jahreszins nicht überschätzen. Um diesen zu ermitteln werden alle monatlichen Zins-Boni zusammengerechnet, durch 12 geteilt und auf den Basiszins aufgeschlagen. Wer selbst einmal nachrechnet wird feststellen, dass es zumindest bei Einlagen unter 5.000 Euro schwer sein dürfte, auf Zinsen über 2 Prozent zu kommen. Was bleibt ist die Genugtuung, für einen guten Zweck zu sparen. Denn die Postbank hat sich verpflichtet, jährlich ein Prozent des gutgeschriebenen Gewinnbonus an die Aktion Mensch zu spenden.


Strategie: Kundengewinnung


Warum Geldinstitute solch kreative Anlageprodukte auf den Markt bringen ist klar. Sie wollen neue Kunden gewinnen und die Kundenloyalität erhöhen. Vielleicht bringen sie auch für den einen oder anderen Kunden einen kleinen Spaßfaktor mit ins Spiel, weil man einen Grund mehr hat, beim DAX oder der Bundesliga mitzufiebern. Der Mercedes-Käufer sieht sich hingegen in seinem guten Geschmack bestätigt, indem er beim Autokauf mit einem Zinsbonus belohnt wird.

Die Liste solch innovativer Produkte ist lang. Wichtig ist jedenfalls, dass die Kunden einen kühlen Kopf bewahren und möglichst nicht jedes Produkt sofort annehmen, nur weil der Name ihres Lieblingsclubs oder Autos draufsteht. Die verschiedenen Zinsboni können durchaus attraktiv sein, doch sollte man wie bei allen Finanzprodukten, erst einmal genaue Informationen einholen. Vielleicht bietet eine andere Bank ein noch besseres Angebot, ohne dass ein wohlklingender Name bemüht wird.