Hausratversicherung: Schützen Sie Ihr Hab und Gut.

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Im Haushalt kann viel passieren. Ein Wasserschaden oder ein Feuer könnten Ihren gesamten Besitz vernichten.

Auch Einbrüche sind ein herber finanzieller Verlust. Sichern Sie Ihr Hab und Gut mit einer Hausratversicherung. Die muss gar nicht teuer sein.

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Ammerländer > Ammerlaender-Classic InterRisk > InterRisk-XL-SB NV-Versicherung > NV-Versicherung-Spar-4.0

Ammerlaender-Classic
jährl. 39,26 €*

InterRisk-XL-SB
jährl. 41,07 €*

NV-Vers.-Spar-4.0
jährl. 50,18 €*

Vers.summe: 52.000,- € Selbstbehalt: 0,- €

Vers.summe: 48.000,- € Selbstbehalt: 150,- €

Vers.summe: 52.000,- € Selbstbehalt: 0,- €

*Versicherungsnehmer (geb. 1975, Arbeitnehmer)
Versichert ist: 80 m² Wohnung in PLZ 63607, Selbstbeteiligung: 150 €,
Vertragslaufzeit: 5 Jahre, Zahlweise: jährlich

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Ratgeber

Eine unverzichtbare Versicherung Viele Versicherungen sind nicht zwingend notwendig, aber sinnvoll. Ein Beispiel ist die Hausratversicherung. Hält sich der Wert der Wohnungseinrichtung in Maßen, kann auf die Hausratversicherung unter Umständen verzichtet werden. Finden sich in der Wohnung aber teure Möbel und hochwertige technische Geräte ist der Abschluss einer Police sehr zu empfehlen.

Davor schützt die Hausrat-Versicherung


Generell ist der gesamte Hausrat einer Wohnung versichert. Unter Hausrat versteht man alle beweglichen Gegenstände die zur Wohnungseinrichtung gehören oder in der Wohnung gelagert sind. Es gibt jedoch einige Ausnahmen. Der normale Umfang einer Hausratversicherung ist durch die Allgemeinen Bedingungen für die Hausratversicherung und durch verschiedene Gerichtsurteile bestimmt. Im Allgemeinen abgedeckt sind Schäden in Folge von
  • Brand, Blitzschlag und Explosion
  • Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus
  • Leitungswasser, Rohrschäden, Frostschäden
  • Sturm und Hagel
  • Gegen Aufpreis können bei vielen Versicherern auch folgende Schäden versichert werden:
  • Überspannungsschäden durch Blitzschlag
  • Fahrraddiebstahl
  • Glasbruchschäden an Mobiliar und Gebäudeverglasungen
  • Elementarschäden (z.B. Überschwemmung, Erdrutsch, Lawinen)
  • Sengschäden (Feuerschäden, die nicht durch offenes Feuer, sondern z.B. durch eine glimmende Zigarette entstanden sind)
  • Einfacher Diebstahl (z.B. Diebstahl von Gartenmöbeln oder Einbruch bei unverschlossenen Türen bzw. Fenstern)Grundsätzlich nicht versichert werden:
  • Schäden, die grob fahrlässig oder gar vorsätzlich herbeigeführt werden
  • Schäden durch Kernenergie
  • Schäden durch Kriegsereignisse, innere Unruhen oder Erdbeben
  • Lesen Sie die Vertragsbedingungen auf jeden Fall genau, um festzustellen, welche Schadensfälle gedeckt und welche nicht gedeckt sind. Viele der nicht standardmäßig versicherten Schäden können mit Zusatzversicherungen abgedeckt werden. Für wen lohnt sich eine Hausratversicherung? Azubis und Studenten bis 26 Jahre, die nur vorübergehend nicht zu Hause wohnen, brauchen keine eigene Hausratversicherung, da sie bei ihren Eltern mitversichert bleiben. Alle anderen sollten eine persönliche Risikoabschätzung vorzunehmen, um für sich zu entscheiden, ob sie im Schadenfall gänzlich ohne Versicherungsschutz dastehen wollen. Bei Paaren, die zusammen wohnen, reicht es aus, wenn einer von beiden eine Hausratversicherung hat.


    Was tun, wenn es brennt?


    Als Versicherter sind Sie verpflichtet, einen entstandenen Schaden so gering wie möglich zu halten. Dazu gehört beispielsweise, geraubte Sparbücher und Schecks sperren zu lassen, bei einem Verbrechen die Polizei und bei Brand die Feuerwehr einzuschalten, zerstörte Fenster und Türen provisorisch einbruchssicher zu machen - kurz: zu retten, was zu retten ist. Es ist nicht unüblich, dass nach einem Schadensfall ein Angestellter der Versicherung den Schaden begutachtet. Nach Möglichkeit sollten beschädigten Sachen dementsprechend aufbewahrt werden. Außerdem verlangt die Versicherung in der Regel eine möglichst vollständige Liste der zerstörten, beschädigten oder gestohlenen Sachen. Es empfiehlt sich, im Vorfeld eine Bestandsaufnahme im gesamten Haushalt zu machen, in der zumindest die teureren Stücke dokumentiert sind. Eine Ergänzung der Liste durch Originalrechnungen oder Fotos der betreffenden Gegenstände ist sinnvoll. Hausratsliste, Fotos und Rechnungen werden natürlich am besten getrennt vom übrigen Hausrat aufbewahrt. Gibt es Zeugen für den Schaden, kann dies sehr hilfreich sein. Fotos von zerstörten oder beschädigten Gegenständen sind ebenfalls sehr nützlich. Kein Versicherungsschutz Schäden, die durch grobe Fahrlässigkeit entstanden sind oder vom Versicherungsnehmer selbst herbeigeführt wurden, werden nicht ersetzt. Zu einem Verlust des Versicherungsschutzes kann es aber auch kommen, wenn Schäden nicht unverzüglich dem Versicherer und - wenn notwendig - der Polizei mitgeteilt werden. Mittlerweile gibt es einige Versicherungen, die auch bei grober Fahrlässigkeit zahlen. Außerdem können so genannte "Gefahrenerhöhungen" den Versicherungsschutz einschränken oder gefährden. Eine Gefahrenerhöhung liegt vor, wenn das Risiko, dass es zu einem Schaden kommt, steigt. Ein Risiko ist beispielsweise ein Baugerüst, das Einbrechern den Einstieg erleichtert, ein Wohnungsleerstand von über 60 Tagen oder wenn sich ein "feuergefährlicher Betrieb" in Ihrer Nachbarschaft niederlässt. Zu diesen Betrieben zählen Tankstellen, Discotheken, aber auch Reetdach- und Holzhäuser. Im Versicherungsantrag werden Fragen zu diesen Risiken gestellt. Wenn sich während der Vertragslaufzeit etwas an diesen Gefahrenumständen ändert, sollten Sie dies der Versicherung melden. Ansonsten kann dies Einfluss auf den Versicherungsschutz haben.


    Der Schadensfall


    Zerstörte oder abhanden gekommene Sachen werden mit ihrem Neuwert ersetzt. Sie bekommen also den Betrag der notwendig ist, um gleichwertigen, neuen Ersatz zu beschaffen Bei Sachschäden zahlt die Versicherung die Reparatur und eine mögliche Wertminderung. Für Wertsachen und Fahrräder gibt es Höchstgrenzen für die Entschädigung. Weiterhin übernimmt die Versicherung alle Kosten die durch das Auf- und Wegräumen, den Transport und die Entsorgung von zerstörten, versicherten Sachen entstehen. Müssen dafür andere Gegenstände - z.B. die des Nachbarn - aus dem Weg geräumt, verändert oder beschützt werden, zahlt die Versicherung. Ist die Wohnung durch ein versichertes Risiko (z.B. Sturm oder Hagel) unbewohnbar geworden, zahlt die Versicherung die Unterbringung in einem Hotel oder einer Pension - nicht jedoch das Essen dort oder andere Nebenkosten. Die Kosten werden im Regelfall für maximal 100 Tage bis zu einem bestimmten Tagessatz übernommen. Müssen nicht nur Sie, sondern auch der Hausrat die zerstörte Wohnung verlassen, übernimmt die Versicherung auch dafür die Kosten. Muss ein neues Schloss eingesetzt werden oder die Wohnung bewacht werden, kommt ebenfalls die Versicherung dafür auf. Nicht übernommen werden jedoch Aufwendungen für den Einsatz der Feuerwehr oder von anderen Organen, die im öffentlichen Interesse zur Hilfe verpflichtet sind. Ein Wasserschaden nach dem Löschen bleibt davon unberührt, er wird erstattet.


    Die richtige Versicherungssumme


    Die Versicherungssumme sollte dem Versicherungswert des gesamten Hausrats entsprechen. Übersteigt der Versicherungswert die Versicherungssumme, besteht Unterversicherung und der Schaden wird nur anteilmäßig ersetzt. Das bedeutet: Wenn der 1.000 Euro teure Fernseher gestohlen wird, der Hausrat im Wert von 50.000 Euro aber nur mit 40.000 Euro versichert ist, dann wird nur ein Schaden von 800 Euro erstattet. Einen Abzug wegen Unterversicherung kann der Kunde vermeiden, wenn er pro Quadratmeter Wohnfläche eine Versicherungssumme von mindestens 600-650 Euro - je nach Versicherung - vereinbart. Jeder Schaden wird dann bis zur Höhe der Versicherungssumme voll ersetzt - bei einigen Versicherungen sogar einige Prozent darüber hinaus. Man spricht dann auch von "Verzicht der Einrede der Unterversicherung" Das bedeutet, dass wenn in obigem Zahlenbeispiel die Wohnung 60 qm groß ist, (600 Euro pro qm) der Diebstahl mit 1000 Euro vom Versicherer reguliert werden muss. Eine Versicherungssumme, die 600-650 Euro pro qm übersteigt, empfiehlt sich dann, wenn Sie tatsächlich teurer eingerichtet sind und gewährleisten wollen, dass im Vollschadensfall (z.B. wenn das ganze Haus abbrennt) der gesamte vernichtete Wert ersetzt wird. Als Richtwerte bei gehobener Ausstattung gelten 800 Euro und bei mittlerer Ausstattung 700 Euro pro Quadratmeter Versicherungssumme. Alternativ zu dieser pauschalen Berechnung kann die Versicherungssumme auch individuell ermittelt werden. Dazu müsste der Neuwert des gesamten Hausrates möglichst genau angegeben werden. Diese etwas umständlichere Methode hat zwei Vorteile: Sie vermeidet sowohl Über- als auch Unterversicherung. Eine Überversicherung liegt vor, wenn die gesamte Wohnungseinrichtung deutlich weniger wert ist als die Versicherungssumme. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn man in einer sehr großen Wohnung mit äußerst bescheidener Ausstattung lebt. Die Folge ist, dass zu hohe Beiträge bezahlt werden. Eine Unterversicherung besteht, wenn der Hausrat mit Abstand mehr Wert ist als die Versicherungssumme. Im Schadensfall kann man dann zumindest auf einem Teil der Kosten sitzen bleiben.


    Kosten einer Versicherungspolice


    Die versicherten Schäden unterscheiden sich bei den meisten Policen nur wenig, die Preise dafür umso mehr. Deshalb ist es auch bei der Hausratversicherung lohnenswert, Preise und Leistungen der verschiedenen Anbieter zu vergleichen, um eine optimale Risikoabdeckung zu möglichst geringen Kosten zu erhalten. Nicht nur der Wohnort und die Größe der Wohnung spielen bei den Beiträgen eine Rolle. Bei einigen Versicherungen ist auch das Alter des Versicherten von Bedeutung. Viele bieten für Beamte und einige andere Berufsgruppen vergünstigte Tarife. Ebenfalls wichtig für die Beiträge ist die Bauart des Hauses und des Daches. Massivhäuser sind günstiger als Holz- oder Fachwerkhäuser. Eine Wohnung unter einem Reetdach versichern einige Anbieter gar nicht - andere nur zu sehr viel höheren Beiträgen als Wohnungen unter Ziegel- oder Schieferdächern.


    Zusatzversicherungen


    Da einige Gefahren gar nicht, bzw. nur bis zu einem gewissen Prozentsatz der Versicherungssumme abgedeckt sind, kann man bei vielen Anbietern Zusatzversicherungen abschließen. Eine Fahrradversicherung zählt zu den sinnvolleren dieser Absicherungen, wenn Sie ein teures Rad besitzen. Manchmal sind Fahrräder schon in der Hausratversicherung mit eingeschlossen. Voraussetzung für eine Kostenerstattung im Schadensfall ist dann allerdings, dass das Rad aus einem geschlossenen Raum gestohlen wurde. Wer Fahrraddiebstahl auch außerhalb von geschlossenen Räumen versichern will, kann dies durch eine Erweiterung des Hausratpolice tun. Allerdings ist hier das Rad oft nur bei einem Diebstahl zwischen 22:00 Uhr und 6:00 Uhr abgesichert. Sehen Sie also genau hin, ob nicht eine separate Fahrradpolice sinnvoller ist. Zerstörte Scheiben ersetzt keine Hausratversicherung. Dafür gibt es rechtlich eigenständige Glasversicherungen. Angeboten werden diese teilweise mit Einschluss von Ceran-Kochfeldern. Bei einem teuren Herd mit dieser Technik kann diese Versicherung Sinn machen. Auch für Besitzer von Wintergärten ist eine Glasbruchversicherung sinnvoll. Wer viele Wertsachen oder Antiquitäten besitzt, kann die Entschädigungszahlungen für Wertsachen erhöhen. Normalerweise werden für Wertgegenstände höchstens 20 Prozent der Versicherungssumme als Entschädigung gezahlt. Eine Erhöhung auf bis zu 50 Prozent ist bei einigen Anbietern möglich. In einer regulären Hausratpolice sind Computer, Fernseher, Waschmaschinen und ähnliches zwar gegen Blitzschlag im Wohnhaus abgesichert. Wenn sich das Gewitter aber an einer Hochspannungsleitung austobt und der PC durch Überspannung den Geist aufgibt, zahlt die reguläre Versicherung nicht. Besitzer teurer Elektrogeräte können die Grund-Police aber auch auf dieses Risiko ausweiten. Auch Elementarschäden wie Überschwemmung, Lawinen, Schneedruck, Erdbeben, Erdsenkung oder Erdrutsch können durch eine Erweiterung der Police mitversichert werden. Besonders Bewohner von Hochwassergebieten bemühen sich allerdings oft vergeblich um den Zusatzschutz. Ob ein Abschluss außerhalb des Gummistiefel-Äquators sinnvoll ist, muss jeder selbst wissen. Allerdings traten in den letzten Jahren in Deutschland immer häufiger Überschwemmungen in bislang als "trocken" bekannten Regionen auf. Sonderbedingungen für ostdeutsche Haushalte Die sehr umfassende staatliche Hausratversicherung der DDR wurde komplett von der Allianz-Tochter Deutsche Versicherungs-AG übernommen, welche sich verpflichten musste, die äußerst günstigen Konditionen beizubehalten. So ist beispielsweise eine Fahrradversicherung, die sonst zusätzlich abgeschlossen werden muss, hier bereits enthalten. Es empfiehlt sich also, wenn man noch im Besitz einer derartig günstigen Police ist, diese nicht zu kündigen. Neuabschlüsse sind zu den alten Konditionen nicht mehr möglich.

    Kündigung

    Eine Kündigung kann immer zum Ende der Versicherungsperiode erfolgen. Das bedeutet, dass Ein-Jahresverträge, die beispielsweise am 01.02.2008 abgeschlossen wurden, zum 31.01.2009 gekündigt werden können. Fünf-Jahresverträge können dementsprechend zum Ende des fünften Jahres beendet werden, wobei eine dreimonatige Kündigungsfrist beachtet werden muss. Wird gar nicht oder zu spät gekündigt, verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr. Neben dieser "ordentlichen Kündigung" gibt es noch die Möglichkeit der "außerordentlichen Kündigung". Werden bei einer Beitragserhöhung nicht auch gleichzeitig die Leistungen erhöht, können Sie mit sofortiger Wirkung kündigen. Sobald Sie von der Erhöhung erfahren, haben Sie dazu einen Monat Zeit. Bei den meisten Versicherungen erhalten Sie dann Ihren Jahresbeitrag anteilig für die nicht versicherte Zeit zurück. Auch nach einem Schadensfall - unabhängig davon, ob die Versicherung zahlt oder dies verweigert - haben Sie stets ein außerordentliches Kündigungsrecht. Auch hier gilt eine Kündigungsfrist von einem Monat nach der Zahlung bzw. Ablehnung. Wenn ein Paar zusammenzieht und beide eine Hausratversicherung besitzen, kann in der Regel der jüngere Vertrag aufgehoben werden. Läuft ein Vertrag mit einer Versicherungssumme von unter 10.000 Euro, so wird dieser aufgehoben. Auf alle Fälle sollte man die Versicherung davon unterrichten, dass man mit seinem Partner zusammengezogen ist.