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News

Tod des Dispositionskredits - eine leere Drohung?(2003-02-14 12:00:00)

Die EU strebt für 2004 eine Änderung der Kreditrichtlinien an. Der Banken verband prognostizierte bei einer Umsetzung der jetzigen Vorschläge einen Tod des beliebten Dispo-Kredits. Die Kommission konterte der Verband betreibe "Panikmache" und "Schwarzmalerei". Ein Ziel der angestrebten, veränderten Richtlinie ist, den Überziehungskredit eines Girokontos - den Dispo-Kredit - anderen Kreditarten gleichzustellen. Dies würde bedeuten, dass Kunden bevor ein Dispo-Kredit eingerichtet wird, umfassend beraten werden müssen. Der Kunde bekäme auch ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Die Banken müssten weiterhin prüfen, ob der Kunde finanziell in der Lage ist, den Kredit zurückzahlen zu können.

Tatsache ist, dass allein in Deutschland über 15 Millionen Haushalte verschuldet und beinahe zwei Millionen zahlungsunfähig sind. Der unkomplizierte Dispo-Kredit stehe häufig am Anfang dieser Entwicklung, schreibt "Die Welt".

Der Bundesverband deutscher Banken ging jetzt auf die Barrikaden. Er fürchte eine "Entmündigung der Verbrauchern" und das Ende des Dispo-Kredits, der durch die Neuregelung "faktisch beerdigt" werde. Dabei scheint der Banken verband vor allem das Beratungsgespräch zu scheuen, da den Banken ein kostenintensiver Bearbeitungsaufwand entstünde. Damit offenbart der Verband seine wahren Motive: Bevor er Geld für die Kreditberatung ausgibt, droht er lieber, die weitverbreitetste Kreditart abzuschaffen.

Der Dispo-Kredit ist mit 10 bis 14 Prozent Zinsen einer der teuersten Kreditarten. Die Banken verdienen sehr gut daran. Deswegen ist es unwahrscheinlich, dass es sich trotz Mehrkosten der Geldhäuser nicht mehr lohnen würde, Überziehungskredite anzubieten.

In einer Beratung, wie von der EU favorisiert, könnte herauskommen, dass für manchen Dispo-Schuldner eine andere Kreditart ratsamer wäre. Ein Ratenkredit beispielsweise kann für bestimmte Anschaffungen wie Möbel oder ein neues Auto für Kunden sehr viel günstiger sein als die Finanzierung