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Girokonten zum Nulltarif(2005-05-19 12:00:00)

start_girokonten.jpgViele Bankkunden zahlen immer noch Gebühren für ihr Girokonto. Das muss nicht sein. Einige Geldinstitute haben auch kostenlose Konten im Angebot.

Es geht auch kostenlos


Es gibt viele Bankkunden, die für ihr Girokonto Gebühren bezahlen. Nicht, weil sie mit ihrer Bank so zufrieden sind, sondern weil sie einfach nicht wissen, dass es auch kostenfrei geht. Dabei haben neben Online-Banken auch einige Filialbanken das Girokonto zum Nulltarif im Angebot. Die meisten dieser gebührenfreien Konten sind jedoch an Bedingungen geknüpft. Häufig fordern die Banken einen regelmäßigen Geldeingang in festgelegter Höhe oder einen vorgegebenen Kontostand. Einen Mindestumsatz mit der Kreditkarte vorzuschreiben, ist eine weitere Variante. Wer auf kostenlose Kontoführung umsteigen möchte, sollte zunächst überlegen, ob er zu einer Filialbank oder einer Online-Bank wechseln will. Verbraucher, die ihre Geldangelegenheiten sowieso am liebsten online erledigen, sind mit einer Direktbank gut beraten. Wer dagegen dem Bankberater in die Augen schauen möchte, sollte lieber einer niedergelassenen Bank sein Geld anvertrauen.


Filialkonten gratis


Für Bankkunden, die eine Filiale aufsuchen wollen, wären das Giro plus-Konto der Postbank und das unentgeltliche Konto der Sparda Bank Berlin geeignet. Der Vorteil bei der Sparda Bank: Kontoinhaber müssen zwar einen regelmäßigen Geldeingang durch Lohn, Gehalt oder Rente nachweisen, um von dem Null-Kosten-Angebot zu profitieren. Die Höhe der Gelder wird aber nicht vorgeschrieben und ec- sowie Kreditkarte gehören ohne Preisaufschlag zu dem Konto dazu. Zudem kann man an über 1.600 Standorten des so genannten CashPool Geld abholen und bezahlt dafür keinen Cent. Eine größere Auswahl an Geldautomaten bietet die Postbank. Deren Kunden können an zirka 5.500 Standorten der Cash Group mit der ec-Karte gratis Geld abheben. Allerdings ist die Kreditkarte nur im ersten Jahr umsonst und kostet im Folgejahr bereits 20 Euro. Wer weniger Geld verdient, nämlich um die 800 Euro, kann von dem Angebot der Norisbank profitieren. Das Institut fordert einen Gehaltseingang von 766,94 Euro und ermöglicht gebührenfreies Geldabheben mit ec-Karte an CashPool-Automaten. Neben den Gebühren fürs Geldabheben sollten Wechselwillige sich zudem über die Haben- und Soll-Zinssätze sowie versteckte Gebühren informieren. Vorsicht ist beispielsweise beim CitiBest Konto der Citibank geboten. Auch dieses Konto bleibt gebührenfrei, solange der Kunde ein Guthaben von 2.500 Euro zu verzeichnen hat - sei es auf dem Girokonto oder dem Depot. Wird das Konto jedoch über den Dispokredit hinaus überzogen, bezahlen die Kunden für jede Überweisung ganze vier Euro.


Direkt-Banken


Den Trend zum kostenlosen Girokonto haben die Direktbanken eingeführt, die aufgrund geringerer Miet- und Personalkosten solche Produktangebote offerieren konnten. Zu den großen virtuellen Geldhäusern gehören unter anderen die Deutsche Kreditbank (DKB), die comdirect und die NetBank. Die Betriebswirtin Marianne Turobin-Ort hat sich für ein kostenloses Konto bei der DKB entschieden, weil sie mit deren Kreditkarte weltweit Geld abheben kann, ohne draufzuzahlen. Die relativ hohen Guthabenszinsen von 3,55 Prozent auf das VISA-Kreditkartenkonto sowie der niedrige Dispositionszins von 7,9 Prozent sind weitere Pluspunkt Um ein Konto bei der DKB zu eröffnen, ist ein monatliches Mindesteinkommen nicht nötig. Das macht das Konto auch für Geringverdiener attraktiv. Nachgewiesen werden muss nur ein regelmäßiger Geldeingang auf das Konto. Mit diesem Angebot konnte die DKB 2006 einen Neukundenzuwachs von insgesamt 150.000 privaten Girokonten verzeichnen. Das sind dreimal soviel wie im Vorjahr. Einen besonderen Anreiz für Neukunden bietet die Commerzbank-Tochter comdirect. Alle Neukunden erhalten jeden Monat einen Euro auf ihrem Konto gutgeschrieben - und zwar so lange, wie sie das Konto behalten. Auch hier sind Kontoführung und Kartenausstattung kostenlos, allerdings nur wenn 1.250 Euro monatlich auf dem Konto eingehen.


Wie finde ich das beste Girokonto?


Egal für welches Konto man sich letztendlich entscheidet - bevor man einen Vertrag unterschreibt, sollte man genau alle Konditionen vergleichen und nach etwaigen Gebührenfallen suchen. "Wie kostenlos ist ein Konto wirklich? Was kostet die Kreditkarte und wie hoch sind die Überziehungszinsen?" Diese Fragen sollte jeder Verbraucher vor Vertragsabschluss beantworten können, erklärt Arno Gottschalk von der Verbraucherzentrale Bremen. Ebenso wichtig sei die Information, ob genug Möglichkeiten zum Gratis-Geldabheben bestünden oder ob ständig Fremdgebühren anfielen. Im forium-Girokonten-Vergleich können Sie die Konditionen der besten Girokonten miteinander vergleichen und auf Wunsch gleich ein Konto beantragen. Einen Musterbrief zur Änderung der Bankverbindung finden Sie unter https://www.forium.de/formulare.htm .