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News

Feilschen in der Bankfiliale(2001-04-19 12:00:00)

Wer den Preis herunterhandelt, spart immer Geld. Und wer informiert ist, kann auch in der Bank besser verhandeln!

Bankfilialen haben einen Spielraum


Wenn Sie glauben, Handeln und Feilschen sei nur etwas für Pferdehändler, haben Sie sich getäuscht. Wer den Preis runterhandelt spart immer Geld, das dann für einen anderen Zweck ausgegeben werden kann. Also keine falsche Scheu!

Aber nicht nur Geschäfte können ihre Rabatte neuerdings selbst festlegen. Auch Bankfilialen haben bei ihren Konditionen gewisse Spielräume. Je intensiver Sie sich bei Ihrer Bank und der Konkurrenz informieren, um so größer ist der Respekt Ihres Kundenberaters. Nutzen Sie daher auch unsere Produktvergleiche, um sich einen Überblick über die derzeit angebotenen Konditionen zu verschaffen.

Um Sie als Kunde zu behalten, kann jede Bank hinsichtlich der Konditionen Zugeständnisse machen. Natürlich wird Ihnen kein Kundenberater von sich aus eingestehen, dass sie beispielsweise für Ihr Termingeld ein Prozent mehr Zinsen erhalten können.




Lassen Sie sich nicht abspeisen


Meist werden Kunden, die nach Zinsen und Gebühren fragen, auf die Geschäftsbedingungen und die aktuellen Preisverzeichnisse hingewiesen oder bekommen einen Prospekt zugesteckt. Dabei ist auch der Kundenberater oder Leiter jeder kleineren Bankfiliale in der Regel befugt, z.B. die Kreditzinsen um mindestens 0,5 Prozent zu reduzieren oder die Bearbeitungsgebühren zu halbieren.

Verhandeln Sie also! Fragen Sie genau nach und weisen eventuell auch auf bessere Angebote der Konkurrenz hin! Scheuen Sie sich auch nicht, eventuell eine Kredit bei einer anderen Bank mit niedrigeren Zinsen aufzunehmen oder Ihre Ersparnisse zu besseren Konditionen bei einem anderen Institut zu deponieren.

Diese Fragen sollten Sie Ihrer Bank stellen:

Guthabenzinsen auf dem Girokonto?
Besonders die Verzinsung von Giroguthaben ändert sich im Konkurrenzkampf der Banken beständig. Immer mehr Banken bieten bis zu zwei Prozent pro Jahr. Bei einigen Banken sind sogar deutlich höhere Zinsen erhältlich: So bietet beispielsweise die 1822direkt bei Ihren Girokonten-Modellen ab der ersten Mark eine Verzinsung von 3,0% (bis 10.000 DM) an. Wer mehr Geld auf seinem Girokonto liegen hat, erhält sogar noch höhere Zinsen. NetBank und die CTB Bank von Essen bieten bei Ihren Girokontomodellen sogar 3,5% Guthabenverzinsung an (Stand: 20.04.01).
Hinweis!
Lassen Sie sich aber von den Zinsangeboten einiger Banken nicht verführen, denn gerade einige offline-Banken holen das Geld an anderer Stelle wieder rein. So dass Sie höhere Guthabenzinsen häufig mit höheren Kontoführungsgebühren oder höheren Dispozinsen bezahlen.





Wie hoch sind die Kontoführungsgebühren?


Viele Banken bieten inzwischen kostenlose Kontoführung an. Nicht nur Studenten und Auszubildende können davon profitieren. Auch kostenlose Gehaltskonten befinden sich auf dem Vormarsch. Doch auch hier ist Vorsicht angesagt. Betrachten Sie nie nur die Kosten einer Dienstleistung, sondern immer die Gesamtkosten. Dazu gehören auch Kosten für EC- und Kreditkarten und der Zinssatz für den Überziehungskredit.

Ist Online-Banking möglich?
Homebanking, das Bankgeschäft vom Computer aus, ist ein heutzutage schon ein Muss. Die Kontoführungsgebühren sind meist deutlich günstiger - wenn nicht sogar kostenlos - und Sie sind nicht von den Öffnungszeiten Ihrer Bank abhängig. Selbst aus dem Ausland können Sie dann problemlos Ihren Kontostand abfragen, Daueraufträge erteilen und löschen oder Überweisungen tätigen. Rund 6,5 Millionen Konten werden in Deutschland bereits online geführt. Erkundigen Sie sich neben den dann noch anfallenden Kosten auch nach Sicherheitsstandards Ihrer Bank.

Unser Girokontenvergleich hilft Ihnen, das richtige Konto zu finden.




Gibt es Alternativen zum Sparbuch?


Wenn Ihnen nur 1,5 Prozent als Sparzinsen geboten werden, sollten Sie gezielt nach Bonussparkonten oder anderen Geldanlagemöglichkeiten fragen. Bei Bonussparkonten handelt es sich um normale Sparkonten, die zusätzlich zum Grundzins von circa 1,5 Prozent einen Zinsbonus bieten. Entscheidend ist die Gesamtverzinsung, die zur Zeit bei rund drei Prozent pro Jahr liegt. Wenn Sie an das Geld heranwollen, vergessen Sie nicht, rechtzeitig zu kündigen, da auch bei Sparkonten die gesetzlichen Kündigungsfristen von mindestens drei Monaten eingehalten werden müssen.

Neben Bonussparkonten bieten sich auch Termingeldkonten an. Sie sind ebenfalls sehr sicher und bieten in der Regel sogar eine um einiges höhere Verzinsung als die oben beschriebenen Bonussparkonten. Die zur Zeit gültigen Zinssätze bei Termingeldkonten können Sie auch mit unserem Termingeld-Vergleich ermitteln.

Neben diesen Sparmöglichkeiten gibt es zahlreiche andere Varianten. Für den langfristig orientierten Anleger, der Wert auf ein geringes Risiko bei einer vergleichsweise hohen Rendite legt, bietet sich zum Beispiel auch eine Geldanlage in Bundesschatzbriefe oder eine vergleichbare Anlage in Rentenpapiere an.




Welche Gebühren sind überhaupt rechtmäßig?


Nicht alle Gebühren, die von den Banken abgezogen werden, sind rechtmäßig und bieten deshalb oft Anlass zum Ärger. So entschied beispielsweise das Oberlandesgericht Frankfurt in einem aktuellen Fall, dass bei der vorzeitigen Kündigung eines Kreditkartenvertrages, die bereits im Voraus bezahlte Jahresgebühren teilweise von dem ausgebenden Institut zurückgefordert werden kann. Und dies gilt auch für die millionenfach ausgegebenen EC-Karten. Die Gebühren können also zukünftig bei einem Kontowechsel eingefordert werden. Ein genaue Übersicht, welche Gebühren Banken erheben dürfen, werden wir Ihnen in Kürze auf unseren Seiten vorstellen.

Die aktuellen Konditionen der verschiedenen kreditkartenausgebenden Institute können Sie mit unserem Kreditkarten-Vergleich ermitteln.




Was passiert bei Fehlbuchungen?


Wurde Ihnen versehentlich Geld vom Konto abgebucht? Falls ja, lassen Sie sich nicht mit lahmen Entschuldigungen über einen internen Fehler abspeisen. Fragen Sie genau, warum dieser Fehler passieren konnte und wie er behoben werden kann. Überprüfen Sie auf jeden Fall immer genau Ihren Kontoauszug, damit sie bei etwaigen falsch vorgenommen Abbuchungen auch rechtzeitig Einspruch einlegen können. In der Regel müssen Sie sich sofort bei der Bank melden, nachdem Ihnen Kontobewegungen aufgefallen sind, die Sie nicht veranlasst haben.

Stellen Sie Fragen und löchern Sie ruhig Ihren Kundenberater!
Natürlich können Sie Ihrer Bank noch andere Fragen stellen, je nachdem welche Ansprüche und Probleme Sie haben. Interessant ist beispielsweise, ob Ihre Bank Gebühren für den Bargeldtausch in andere Währungen nimmt und wie sie mit Haftungsfragen umgeht. Das ist besonders wichtig, wenn Sie Schecks oder Kreditkarten Ihrer Bank nutzen.

Denken Sie immer daran:
Es gibt keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten.