Aktienhandel leicht gemacht – das 1x1 der Geldanlage

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-Anzeige- Der Aktienhandel ist ein heißes Pflaster, auf dem jeder Schritt sehr genau überlegt werden sollte. Denn die Geschichten, die von Anlegern berichten, welche über Nacht reich geworden sind, weil sie die richtigen Aktien hatten, sollten nicht der ausschlaggebende Grund für den Aktienhandel sein. Es gibt nämlich nur sehr wenige Anleger, die in kurzer Zeit mit Aktien reich geworden sind. mehr...

Spekulative Geldanlagen – mit dem richtigen Broker für Jedermann handelbar

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Spekulative Geldanlagen – mit dem richtigen Broker für Jedermann handelbar -Anzeige- Wie zufrieden sind Sie mit den Zinsen, die Sie auf Ihrem Sparbuch beziehungsweise Ihrem Festgeldkonto erhalten? Wahrscheinlich nicht sehr. Denn die Zinsen, die bei den allseits bekannten und vormals auch sehr beliebten Geldanlagen ausgelobt werden, sind eigentlich der vielen Worte nicht Wert, da sie so gering sind, dass eine Geldanlage auf diesem Wege gar nicht mehr lohnt. mehr...

Alternativen für langfristige Geldanlagen

piggy-bank-1047211_1280 Mit längerfristigen Anlagen binden Sparer ihr Kapital für Zeiträume von mehreren Jahren. Da ein vorzeitiger Ausstieg oft nicht oder nur unter Inkaufnahme erheblicher Verluste möglich ist, sollte eine langfristige Geldanlage mit viel Sorgfalt ausgewählt werden. Insbesondere ist darauf zu achten, dass ein gewähltes Investment der Risikoneigung des Sparers entspricht. mehr...

News

Kapital-Lebensversicherung: Verprassen oder anlegen?(2004-02-19 12:00:00)

Auch wenn man viele Jahre in die Lebensversicherung eingezahlt hat, trifft die meisten der Augenblick der Wahrheit doch unvorbereitet. Was tun mit dem Geld, wenn die Kapital-Lebensversicherung fällig wird? Alles ausgeben, oder lieber anlegen?

Albewährt und sicher


Eine Alternative zu den Bundesschätzen sind nach wie vor Festgeld- und Tagesgeldkonten. Allerdings sind auch dort die Zeiten der Spitzenzinssätze vorbei. Welche der beiden Anlageformen besser für Sie geeignet ist, hängt von Ihren Bedürfnissen ab. Beim Tagesgeldkonto können Sie Ihr Geld stets abheben oder weiteres einzahlen. Anders beim Festgeldkonto: hier müssen Sie sich vorher überlegen für wie lange Sie Ihr Geld anlegen wollen. Abhängig von der Höhe des Anlagebetrages können die Konditionen für Tages- und Festgeld mitunter auch absolut gleich sein.

Wer beispielsweise 30 Tage lang 200.000 Euro anlegen möchte, bekommt bei der Finansbank (Holland) N.V. eine Verzinsung von 2,75 Prozent. Dasselbe gilt für die Tages- und Festgeldkonten der CC Bank AG, der DiBa und der Entrium Direct Bankers AG, mit einem Zinssatz von 2,5 Prozent. Für eine Anlagedauer von 90 Tagen zahlt die GarantiBank drei Prozent Zinsen fürs Festgeldkonto. Diese drei Prozent gibt es auch für ein Tagesgeldkonto. (Stand 1/04)

Die Zinshöhe hängt also in jedem Fall von der Höhe des Anlagebetrags und der Laufzeit ab. Vergleichen Sie am besten selbst die Konditionen von Tagesgeld- und Festgeldkonten. Allerdings sollte klar sein, dass die Zinssätze bei Tagesgeldkonten nicht garantiert sind - die Bank kann die Zinsen von einem Tag auf den anderen senken (oder erhöhen).

Die Banken passen die Zinsen für Tagesgeld dem Marktzins an. Fällt dieser im Laufe des Jahres, so fallen auch die Zinsen für Tagesgeldkonten. Wenn Sie Ihr Geld dagegen auf einem Festgeldkonto bunkern, sind Ihnen die vorher vereinbarten Zinsen für die gesamte Laufzeit sicher.

Falls Sie also damit rechnen, dass die Zinsen der Tagesgeldkonten in naher Zukunft sinken, ist Ihr Geld auf einem Festgeldkonto wahrscheinlich besser aufgehoben. Abgesehen davon gibt es bei einigen - ansonsten vom Zins her gesehen attraktiven - Tagesgeld- und Festgeldangeboten eine schwerwiegenden Nachteil. Das trifft etwa für die Anbieter GarantiBank, Demir-Halk Bank, Kocbank N.V. und Finansbank zu. Diese Institute haben ihren Sitz in den Niederlanden. Damit gehören sie dem dortigen Einlagensicherungssystem an, in dem nur 20 000 Euro pro Anleger für den Fall einer Insolvenz geschützt sind. In Deutschland hingegen, sind die Einlagen der Banken über Sicherungseinrichtungen der Verbände bei einer Insolvenz praktisch komplett abgesichert.

Anlagen streuen
Grundsätzlich ist es immer eine gute Idee, in Gelddingen nicht alles auf eine Karte zu setzen. Es ist immer besser, das Geld auf verschiedene Anlageformen zu verteilen. Es wäre also durchaus vorstellbar sowohl in Bundesschätzen, als auch in offene Immobilienfonds zu investieren. Zudem sollte immer ein Teil des Geldes verfügbar bleiben Falls Reparaturen am Haus fällig werden oder eine teure Operation ins Haus steht. Vielleicht überkommt Sie ja auch einfach die Reiselust


Regelmäßige Rente


Viele Menschen beschäftigen sich erst mit der Frage, was mit dem Geld der Lebensversicherung passieren soll, wenn es dann endlich ausgezahlt wird. Das wissen die Lebensversicherer und schicken mit dem Auszahlungsbescheid gleich einen Brief mit, in dem sie anbieten, das Geld zu verrenten.

Der Kunde bekommt dann monatlich eine Zusatzrente zur gesetzlichen Rente ausgezahlt. Diese Zusatzrente errechnet sich aus der Summe der eingezahlten Gelder, der garantierten Mindestverzinsung und gegebenenfalls aus der Überschussbeteiligung. Der Garantiezins lag bis Ende 2003 bei 3,25 Prozent. Wer seinen Vertrag danach abgeschlossen hat, bekommt nur noch einen Garantiezins von 2,75 Prozent.

Zudem steigen die Beiträge für Neukunden bei gleicher Versicherungssumme. Grund für diese Anpassungen war die Krise der gesamten Lebensversicherungsbranche, die auch zur Insolvenz der Mannheimer Versicherung im vergangenen Jahr geführt hat. Zu diesem Garantiezins kommen zudem Überschussanteile, die allerdings davon abhängen, wie gut das Unternehmen mit den Beiträgen der Versicherten wirtschaftet. Daraus ergibt sich momentan eine Verzinsung zwischen fünf und sechs Prozent.


Verrenten mit Garantie


Bevor jemand seine Lebensversicherung verrenten lässt oder direkt eine Rentenversicherung abschließt, sollte er die Konditionen der Versicherer genau prüfen. Viele Rentenzahlungen werden nämlich nur zu Lebzeiten des Kunden ausgezahlt. Ist der Rentner kerngesund, und hat nach Renteneintritt noch mindestens 15 Jahre zu leben, ist das kein Problem. In dieser Zeit bekommt der Kunde ungefähr sein eingezahltes Kapital zurück gezahlt.

Stirbt er aber vorher, so kann die Versicherung den Rest des eingezahlten Kapitals behalten. Deswegen ist es wichtig, eine so genannte Rentengarantiezeit zu vereinbaren. Bei einer Rentengarantiezeit von 15 Jahren, wird die Rente auch nach dem Tod des Versicherten so lange weitergezahlt. Damit sind die Hinterbliebenen im Todesfall für den entsprechenden Zeitraum abgesichert.

Ein Nachteil dieser Anlageform ist sicherlich, dass der Versicherte nicht frei über sein Geld verfügen kann. Wenn er plötzlich eine größere Summe braucht, wird er Schwierigkeiten haben, sich den nicht verbrauchten Rest auszahlen zu lassen.

Ab 2005 gibt es allerdings ein sehr gutes Argument, sich die Lebensversicherung verrenten zu lassen: die Besteuerung. Verträge für Kapital bildende Lebensversicherungen, die nach dem 1. Januar 2005 abgeschlossen werden, fallen nämlich unter eine neue Steuerregelung. Bislang waren die Erträge bei Laufzeiten von mehr als zwölf Jahren steuerfrei.

Dieses Steuerprivileg kann in Zukunft nur noch von Kunden in Anspruch genommen werden, die sich ihre Kapitallebensversicherung verrentenlassen. Bei einer Einmalauszahlung fallen dagegen Steuern an, wie bei Erträgen aus anderen Anlageformen auch. Bestehende Verträge, und solche, die noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, fallen aber nicht unter diese Regelung.


Mit Immobilienfonds auf der sicheren Seite?


Wenn man sich die Lebensversicherungssumme auf einen Schlag auszahlen lässt, stellt sich die Frage: wohin mit dem Geld? Die Anlageform sollte maximale Sicherheit mit möglichst guter Verzinsung vereinen und außerdem eine monatliche Auszahlung bieten.

Eine Investitionsmöglichkeit sind offene Immobilienfonds. Das sind Fonds, die ihr Vermögen in Gewerbeimmobilien, also Bürohäuser oder Einkaufszentren, investieren. Zudem beteiligen sie sich an Grundstücksgesellschaften und legen Geld in festverzinsliche Wertpapiere an. In den Fondsrichtlinien wird Wert auf Risikostreuung gelegt: Es müssen sich mindestens zehn verschiedene Immobilien im Fondsvermögen befinden, im Normalfall sind es jedoch zwischen 50 und 100.

Viele Gesellschaften bieten Auszahlpläne mit oder ohne Kapitalverzehr an, um offene Immobilienfonds für die Altersvorsorge zu nutzen.Man investiert das Geld der Lebensversicherung, oder anderweitig Angespartes in den Fonds und kann sich dann monatlich eine kleine Zusatzrente auszahlen lassen. Liegt diese Rente unter dem Wertzuwachs des Fonds, so kann man sich theoretisch eine lebenslange Rente sichern. Investiert der Kunde beispielsweise 200.000 Euro, bei einer Fondsrendite von 6 Prozent, so könnte er sich 12.000 pro Jahr, oder 1.000 Euro monatlich auszahlen lassen. Allerdings hängen solche Berechnungen natürlich von der Wertenwicklung des Fonds ab, auch Verluste sind nicht ausgeschlossen.

Der Vorteil gegenüber der privaten Renten- / Lebensversicherung besteht in der Flexibilität und der Verfügbarkeit des Geldes. Der Kunde muss sich nicht vertraglich auf eine bestimme Anzahl von Jahren festlegen. Er kann den Vertrag jederzeit auflösen, und im Todesfall bekommen die Erben den restlichen Teil des Geldes.

Der Nachteil der offenen Immobilienfonds besteht im Ausgabeaufschlag, der in der Regel um die fünf Prozent beträgt. Wer also 200.000 Euro einzahlt, muss 10.000 an Aufgabeaufschlag hinblättern. Somit werden eigentlich nur 190.000 Euro angelegt. Deswegen ist es empfehlenswert, sein Geld mindestens fünf Jahre lang zu investieren, da dieser Verlust sonst kaum wettgemacht werden kann.


Auszahlungspläne von der Bank


Aber auch Banken bieten Auszahlungspläne für Kunden, die ihr Geld verrenten wollen. Dabei wird zwischen zwei Varianten unterschieden. Es gibt Auszahlungs- / Entnahmepläne mit und ohne Kapitalverzehr. Soll das Geld für die Erben erhalten bleiben, so kann sich der Kunde nur die Zinsen seines angelegten Geldes monatlich auszahlen lassen. Dabei ist die monatliche Rente natürlich nicht so hoch, wie bei der Variante mit Kapitalverzehr.

Angenommen, ein Kunde legt 200.000 Euro über 15 Jahre an mit einem jährlichen Zinssatz von 2,50 Prozent an, dann bekommt er bei Kapitalerhaltung eine monatliche Rente von 417 Euro ausgezahlt. Die monatlichen Entnahmen werden durch die jährliche Zinsgutschrift wieder ausgeglichen. Soll das Kapital samt Zinsen aufgebraucht werden, so bekommt der Anleger eine monatliche Auszahlung von 1.331 Euro.


Festverzinsliche Wertpapiere


Wer zum Zeitpunkt der Versicherungsauszahlung erst einmal kein Geld braucht und das Kapital zunächst nur sichern will, um es später zu verwenden, könnte es auch in festverzinslichen Wertpapieren wie Bundesschatzbriefen, Anleihen oder Pfandbriefen anlegen. Da liegt das Geld garantiert sicher und man kann genau ausrechnen, was am Schluss herauskommt. Allerdings sind die Zinsen momentan nicht gerade ansprechend: Die Rendite bewegt sich momentan zwischen zwei und vier Prozent.

Wenn Sie Ihr Geld in Bundesschätzchen anlegen, müssen Sie mindestens ein Jahr lang warten, bevor die Briefe wieder verkauft werden können. Der Rest ist denkbar einfach. Ab einer Mindestanlagesumme von 50 Euro können Sie die Bundesschatzbriefe gebührenfrei bei allen Banken, Sparkassen, Landeszentralbanken oder direkt im Internet bei der Bundeswertpapierverwaltung www.bwpv.de erwerben.

Dabei haben Sie die Qual der Wahl zwischen den Bundesschatzbriefen Typ A und B. Beide Briefe werden beim Kauf mit festen jährlichen Nominalzinsen ausgestattet. Unterschiedlich ist dabei der Zeitpunkt der Verzinsung. Bei Typ A werden die Zinsen dem Kunden jährlich gutgeschrieben, während bei Typ B die Zinsen mit Zinseszinsen erst am Ende der Laufzeit zur Auszahlung kommen. Die Fälligkeit beträgt bei Typ A sechs und bei Typ B sieben Jahre.

Das heißt aber nicht, dass Sie die Briefe nicht schon vorher veräußern können. Nach einem Jahr schon können Sie monatlich bis zu 5.000 Euro verkaufen, wodurch Ihnen allerdings die interessanten Zinsen entgehen. Die Verzinsung verläuft nämlich gestaffelt. Bekommen Sie im ersten Jahr derzeit nur 1,25 Prozent Zinsen, so sind es im fünften Jahr vier Prozent (Typ A). Durch diese Staffelung soll ein vorzeitiges Abstoßen der Briefe vermieden werden.

Grundsätzlich ist die Gewinnspanne der B-Briefe durch den Zinseszinseffekt natürlich größer als bei Typ A. Problematisch ist dabei nur, dass die Zinsen bei der Auszahlung versteuert werden müssen, was bedeutet, dass etwaige Freibeträge überschritten werden könnten. In diesem Fall würden die B-Schätzchen zu geheimen Steuerfallen mutieren.

Grundsätzlich sind die Renditen der Bundesschätze zwar meist besser als die diverser Sparbücher, aber auch oft schlechter, als der Zinsertrag von Tagesgeld- oder Festgeldkonten.