Kindergeld-Rechner

Wie viel Kindergeld steht Ihnen in Monat zu? Berechnen Sie die Kindergeldhöhe mit unserem Service-Rechner.


Kindergeld berechnen

Einkommensteuer-Rechner

Berechnen Sie Ihre Einkommensteuer schnell und einfach mit unserem Einkommensteuer-Rechner.


Einkommensteuer berechnen

Steuerklassewahl-Rechner

III/V, IV/IV oder IV/IV? Welche Steuerklassenkombination ist für den Ehepartner der günstigste?


Steuerklassen auswählen

Elterngeld-Rechner

Wie viel Elterngeld steht Ihnen zu? Berechnen Sie die Höhe mit unserem Online-Rechner.

Steuer-Rechner für Rentner

Müssen Sie als Rentner oder Rentenehepaar eine Einkommensteuererklärung abgeben?

Veranlagungsrechner

Gemeinsam oder getrennt? Ehepaare haben bei der Einkommensteuer-Veranlagung die Wahl. 

Ein weiterer Sozialrechner:

Ein weiterer Steuerrechner:

Weitere Familienrechner:

Wirtschaftsprüfer – Ein anspruchsvolles Berufsfeld

Wirtschaftsprüfer – Ein anspruchsvolles BerufsfeldEs gibt nur wenige Berufe, an die so hohe ethische Ansprüche gestellt werden, wie an den vereidigten Wirtschaftsprüfer. mehr...

Bausparen: Ein nicht alltägliches Geschenk

Bausparen: Ein nicht alltägliches Geschenk Alle Jahre wieder die gleiche Frage: Welches Weihnachtsgeschenk macht wirklich Sinn und Freude? Statt Teddybär und Co. verschenken immer mehr Deutsche ihren Liebsten zum Fest etwas fürs Leben: eine Geldanlage. mehr...

Ehevertrag - Damit Scheiden nicht wehtut

Bei der Hochzeit schon an die Trennung zu denken ist ziemlich unromantisch. Trotzdem kann der Ehevertrag eine wichtige Absicherung für den Fall der Fälle sein. Denn er regelt individuelle Vermögensfragen so, dass Scheiden wenigstens finanziell nicht unnötig wehtut. mehr...

Ratgeber

Kindergeld kann im Prinzip jeder bekommen, der Kinder hat. Aber ganz so einfach ist es dann doch wieder nicht. Der Anspruch auf Kindergeld ist zeitlich befristet. Er kann sich aber unter bestimmten Voraussetzungen verlängern. Das Kind darf allerdings nicht zu viel eigenes Geld verdienen. Familien mit geringem Einkommen können hingegen einen Anspruch auf den Kinderzuschlag zum Kindergeld haben.

Wer kann Kindergeld bekommen?


Für den Anspruch auf Kindergeld gibt es zwei verschiedene Rechtsgrundlagen: Steuerpflichtige Personen haben einen Anspruch auf Kindergeld nach dem Einkommensteuergesetz wohingegen nicht steuerpflichtige Personen einen Anspruch auf Kindergeld nach dem Bundeskindergeldgesetz haben. Wer als Deutscher seinen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hat, oder im Ausland lebt, aber in Deutschland entweder unbeschränkt einkommensteuerpflichtig ist oder so behandelt wird, kann einen Antrag auf Kindergeld stellen. Ausländer, die in Deutschland leben, können Kindergeld beantragen, wenn sie eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis haben. Anspruch auf Kindergeld besteht für jeden Monat, in dem wenigstens an einem Tag die Voraussetzungen gegeben sind. Der Anspruch verjährt vier Jahre nach seiner Entstehung. In dem Monat, in dem das Kind 18 wird, endet der Anspruch. Hat das Kind allerdings schon am ersten eines Monats Geburtstag, endet der Anspruch bereits mit dem Vormonat. Macht das volljährige Kind eine Ausbildung oder ein Studium, muss dies der Kasse nachgewiesen werden und das Kindergeld neu beantragt werden. Wie hoch der Anspruch auf Kindergeld ist, können Sie ganz einfach mithilfe eines Kindergeldrechners ermitteln. Kindergeldanspruch besteht für leibliche Kinder des Antragstellers und auch für dessen adoptierte Kinder. Aber auch für Stief-, Enkel- und Pflegekinder kann Kindergeld beantragt werden, wenn der Antragsteller sie in seinen Haushalt aufgenommen hat und das Kind mit in der Familie lebt. Auch für Geschwister, die der Antragsteller in seinen Haushalt aufgenommen hat, besteht Anspruch auf Kindergeld, wenn sie Pflegekindern gleichgesetzt werden können. Ist für Vollwaisen oder Kinder, die keine Kenntnis darüber haben, wo sich ihre Eltern aufhalten, keine andere Person berechtigt Kindergeld zu beziehen, können die Kinder selbst das Kindergeld beziehen. Sie erhalten dann den Betrag, der ihnen selbst für ein eigenes erstes Kind zustehen würde.


Wie hoch ist das Kindergeld?


Das Kindergeld ist je nachdem, für das wievielte Kind es gezahlt wird, unterschiedlich hoch. Für das erste und zweite Kind besteht aktuell ein Anspruch auf 184 Euro, für das dritte Kind auf 190 Euro und ab dem vierten Kind 215 Euro pro Monat. Das sind die Zahlen seit der jüngsten Kindergelderhöhung zum Januar 2010. Bis Ende 2008 betrug das Kindergeld für das erste und zweite Kind jeweils 164 Euro monatlich, für das dritte Kind waren es 170 Euro und für das vierte und jedes weitere Kind erhielten die Eltern 195 Euro. Tipp: Ein Kind, für das zwar kein Kindergeld bezogen wird, kann als so genanntes Zählkind den Kindergeldanspruch der weiteren Kinder erhöhen. Zum Beispiel: Ein Ehepaar hat drei gemeinsame Kinder, der Mann hat ein Kind aus einer vorhergehenden Beziehung, das bei der Mutter lebt, die auch das Kindergeld für dieses Kind erhält. Wenn nun die zweite Frau ihren Gatten als Berechtigten angibt, kann dessen erstes Kind als Zählkind mitgerechnet werden. Die Eheleute erhalten nun zwar kein Kindergeld für dieses Kind, jedoch werden die weiteren Kinder als zweites, drittes und viertes Kind angerechnet. So kann die Familie insgesamt mehr Kindergeld erhalten, weil das Kindergeld nach Anzahl der Kinder gestaffelt ist. Ab dem vierten Kind gibt es den höchsten Betrag. Kindergeld wird immer in volle Höhe des Anspruchs ausgezahlt und kann nicht gekürzt werden. Allerdings wird es, sobald die Anspruchvoraussetzungen nicht mehr bestehen, beispielsweise wenn das Kind volljährig wird oder sein eigenes Einkommen über dem jährlichen Grenzbetrag liegt, komplett gestrichen. Ganz einfach können Eltern ihren Anspruch auf Kindergeld mithilfe eines Kindergeldrechners ermitteln. Kinderzuschlag zum Kindergeld Für Familien mit geringem Einkommen gibt es noch die Möglichkeit, zusätzlich zum Kindergeld einen Kinderzuschlag zu erhalten. Der Kinderzuschlag ist eine Ergänzungsleistung zum Kindergeld und soll Familien mit Kindern davor bewahren, in den ALG II-Bezug zu rutschen. Können die Eltern mit ihrem Einkommen zwar ihren eigenen Unterhalt, nicht aber den der Kinder decken, können sie den Zuschlag beantragen. Der höchstmögliche Kinderzuschlag beträgt für jedes im Haushalt lebende Kind 140 Euro. Zu beantragen ist der Kinderzuschlag wie das Kindergeld bei der zuständigen Familienkasse. Bezieher von ALG II haben keinen Anspruch auf den zusätzlichen Kinderzuschlag.


Wie lange besteht Anspruch auf Kindergeld?


Solange Ihr Kind noch nicht volljährig ist, erhalten Sie in jedem Fall Kindergeld. Darüber hinaus besteht der Anspruch nur unter bestimmten Voraussetzungen etwa, wenn das Kind eine Ausbildung absolviert. Seit 2007 ist die maximale Altersgrenze zum Kindergeldbezug für Kinder in Ausbildung stufenweise gesenkt worden: Für Kinder, die bis 1981 geboren sind, gibt es Kindergeld noch bis zum 27. Lebensjahr. Für Kinder, die bis 1982 geboren sind, bis zum 26. Lebensjahr und für Kinder, die ab 1983 geboren sind, gibt es Kindergeld bis zum 25. Lebensjahr. Hat das Kind einen Zivildienst oder Grundwehrdienst abgeleistet, verlängert sich die mögliche Bezugszeit um die entsprechende Zeit des abgeleisteten Dienstes. Ist Ihr Kind bis 21 Jahre alt und arbeitsuchend gemeldet, haben Sie ebenfalls noch Anspruch auf Kindergeld. Für volljährige Kinder gilt der Anspruch jedoch nur, solange es kein Einkommen über dem Grenzbetrag von 8.004 Euro bezieht (bis Ende 2009: 7.680 Euro). Bei einem Kind, das wegen seiner Behinderung nicht in der Lage ist, für sich selbst zu sorgen und kein Einkommen über dem Grenzbetrag hat, besteht Anspruch auf Kindergeld ohne Altersbeschränkung. Voraussetzung ist, dass die Behinderung vor dem 25. Lebensjahr eingetreten ist. Wenn das Kind schon selbst verdient Für Kinder, die noch keine 18 Jahre alt sind, erhalten die Eltern Kindergeld, auch wenn die Kinder schon selbst verdienen. Für volljährige Kinder in Ausbildung mit eigenem Einkommen gibt es einen Maximalbetrag, den sie verdienen dürfen: den so genannten Grenzbetrag. Dieser liegt derzeit bei 8.004 Euro pro Jahr. Wenn das Einkommen des Kindes über diesem Grenzbetrag liegt, besteht kein Anspruch mehr auf Kindergeld. Vom Einkommen können allerdings noch die Beiträge zur Sozialversicherung oder Werbungskosten in Höhe von mindestens 920 Euro abgezogen werden. Ob Ihr Kind zuviel verdient, können Sie ganz einfach mit diesem Kindergeldrechner ermitteln.


Auszahlung und Antrag


Das Kindergeld wird immer unbar ausgezahlt. Es wird von der Familienkasse auf das vom Berechtigten angegebene Konto überwiesen - entweder am Monatsende oder in der Mitte des Monats. Kindergeld muss nicht versteuert werden. Allerdings muss das Kindergeld wegen der so genannten Günstigerprüfung in der Steuererklärung angegeben werden. So ermitteln die Finanzbeamten ob der Bezug von Kindergeld oder die Inanspruchnahme des Kinderfreibetrags günstiger für den Steuerzahler ist. Das ist abhängig von der Höhe des Einkommens. Das Kindergeld wird durch die Familienkassen der Bundesagentur für Arbeit ausgezahlt. Angehörige des öffentlichen Dienstes oder Empfänger von Versorgungsbezügen bekommen das Geld von ihren Arbeitgebern ausgezahlt. Generell steht allen Eltern Kindergeld zu, allerdings gibt es Ausnahmen, wenn die Eltern bereits andere Leistungen beziehen: Besteht ein Anspruch auf Kinderzulage aus der gesetzlichen Unfallversicherung oder einer gesetzlichen Rentenversicherung, steht den Eltern kein Kindergeld zu. Werden dem Kind im Ausland oder von einer zwischen- oder überstaatlichen Einrichtung dem Kindergeld vergleichbare Leistungen gezahlt, kann ebenfalls kein Kindergeld beansprucht werden. Das Kind kann allerdings als Zählkind dazu beitragen, dass sich der Kindergeldanspruch für weitere Kinder erhöht. Sind der Kinderzuschuss oder die Kinderzulage zur Rente niedriger als das Kindergeld, wird die Differenz als Teilkindergeld gezahlt. Dies gilt auch für Leistungen, die von einem weiteren Mitgliedstaat der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschaftsraumes oder der Schweiz gezahlt werden. Der Antrag auf Kindergeld ist immer schriftlich bei der zuständigen Familienkasse des Wohnortes oder Stadtbezirks einzureichen. Innerhalb von sechs Monaten nach der Geburt des Kindes gilt die Geburtsurkunde des Kindes als Nachweis. Weiterhin kann man auch eine Haushaltsbescheinigung vorlegen, wenn das Kind im selben Haushalt lebt oder eine so genannte Lebensbescheinigung, wenn das Kind nicht mehr im elterlichen Haushalt lebt. Mit dem 18. Geburtstag des Kindes endet vorerst auch die Anspruchsvoraussetzung für den Kindergeldbezug. Für ein volljähriges Kind muss das Kindergeld neu beantragt werden und hierzu die entsprechenden Nachweise vorgelegt werden. In diesem Kindergeldrechner ermitteln Sie wie viel Kindergeld Ihnen zusteht, wenn das volljährige Kind eine Ausbildung absolviert und eigenes Einkommen hat.


Wenn das Kind schon volljährig ist


Bei volljährigen Kindern sind alle Einkünfte und Bezüge, abzüglich der zu berücksichtigen Freibeträge, wie beispielsweise die Sozialversicherungsbeiträge und der Werbekostenpauschbetrag, nachzuweisen. Hierzu gehören auch Sonderzuwendungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Eine schulische oder berufliche Ausbildung muss durch eine entsprechende Bescheinigung belegt werden. Auch hierzu muss offen gelegt werden, wie hoch die Einkünfte oder Bezüge wie beispielsweise Ausbildungshilfen sind. Ein Studium muss jedes Jahr spätestens im Oktober durch die Studienbescheinigung nachgewiesen werden. Macht das Kind eine betriebliche Ausbildung, ist dies wie auch die Höhe der Ausbildungsvergütung abzüglich der Sozialversicherungsbeiträge und der abzugsfähigen Pauschalen zu belegen. Auch das Ende einer Ausbildung ist anzuzeigen, da der Kindergeldanspruch gleichzeitig entfällt. Ist ein über 25 Jahre altes Kind noch in Ausbildung und hat vorher einen Wehr- oder Zivildienstes geleistet, muss man dies durch eine Dienstzeitbescheinigung dokumentieren., weil sich die Bezugszeit um die jeweilige Dienstzeit verlängert. Volljährige Kinder ohne Arbeits- oder Ausbildungsplatz müssen besondere Angaben und Nachweise leisten. Kinder in einem freiwilligen sozialen oder ökologischen Jahr, im Europäischen Freiwilligendienst oder Auslandsdienst im Rahmen des Zivildienstes müssen dies durch eine Bescheinigung des Trägers nachweisen. Für Kinder mit körperlicher oder geistiger Behinderung ist eine amtliche Bescheinigung hierüber vorzulegen. Als Nachweis gilt in der Regel der Behindertenausweis, der Bescheid des Versorgungsamtes, der Rentenbescheid oder ein ärztliches Gutachten. Die Behinderung muss vor Vollendung des 25. Lebensjahres eingetreten sein. Lehnt die Familienkasse Ihren Antrag ab, gehen Sie aber davon aus, dass Sie einen Anspruch auf Kindergeld haben, sollten Sie innerhalb der gesetzlich vorgegebenen Frist Einspruch einlegen. Die Entscheidung der Familienkasse wird dann noch einmal geprüft. In diesem Kindergeldrechner ermitteln Sie wie viel Kindergeld Ihnen zusteht .


Noch mehr fürs Kind: Kinderzuschlag und Riester-Zulagen


Vom Anspruch auf Kindergeld hängen noch weitere Leistungen ab, die Eltern vom Staat erhalten können: Als Ergänzungsleistung zum Kindergeld dient der Kinderzuschlag. Dieser soll Familien mit Kindern davor bewahren, in den ALG II-Bezug zu rutschen. Wenn die Eltern mit ihrem Einkommen zwar ihren eigenen Unterhalt, nicht aber den der Kinder decken können, haben sie möglicherweise einen Anspruch auf den Kinderzuschlag. Allerdings müssen die Kinder im gemeinsamen Haushalt leben und dürfen das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Der höchstmögliche Kinderzuschlag beträgt für jedes im Haushalt lebende Kind 140 Euro. Zu beantragen ist der Kinderzuschlag wie das Kindergeld bei der zuständigen Familienkasse. Bezieher von ALG II haben keinen Anspruch auf den zusätzlichen Kinderzuschlag. Riester Zulagen Nur wer Kindergeld bezieht, erhält auch die Riester-Kinderzulage, sofern er seinen Mindesteigenbeitrag zum Riester-Sparen leistet. Die Grundzulage für jeden Förderberechtigten beträgt seit 2008 154 Euro. Für jedes kindergeldberechtigte Kind wird eine pauschale Kinderzulage von 185 Euro gezahlt. Für Kinder, die ab dem Jahr 2008 geboren werden, gibt es eine Zulage von 300 Euro. Die Kinderzulage erhält im Regelfall die Mutter, wenn sie die Empfängerin des Kindergeldes ist. Endet der Anspruch auf Kindergeld, endet jedoch auch der Anspruch auf die Riester-Zulage für das Kind. Mehr hierzu lesen Sie in unserem Helpcenter zur Riester-Rente . Kinderbonus im Rahmen des Konjunkturpakets II Dieser Bonus ist Teil des zweiten Konjunkturpakets der Bundesregierung und muss nicht separat beantragt werden. Der Kinderbonus soll automatisch von der zuständigen Familienkasse an alle kindergeldberechtigten Eltern gezahlt werden. Die Überweisung erfolgt einmalig mit der monatlichen Kindergeldzahlung im Frühjahr 2009. Für Bezieher von Arbeitslosengeld II oder anderen Sozialleistungen soll der Kinderbonus nicht als Einkommen angerechnet werden. Allerdings soll der Bonus bei der Einkommensteuerveranlagung für das Jahr 2009 mit den Kinderfreibeträgen verrechnet werden. Das betrifft aber nur die Steuerzahler, bei denen die Günstigerprüfung durch das Finanzamt ergibt, dass eine Ersparnis durch Kinderfreibeträge günstiger ist als der Bezug des Kindergeldes. Viele weitere Fragen rund um das Kindergeld finden Sie unter Hilfe zum Thema Kindergeld .