Online Depot Testsieger

Brokerage - Nichts für Ängstliche

Wer die Chancen und Risiken des Kapitalmarkts erkunden will, braucht ein Depot, um die Wertpapiere verwalten zu können. Besonders günstige Konditionen und niedrige Ordergebühren bekommen Sie bei Direktbanken und Online-Brokern.

Finden Sie heraus, welches Depot zu Ihren Aktien, Fonds und festverzinslichen Papieren passt. Wer aber wirklich geringe Depotgebühren haben will, nutzt einfach unseren Online Depotkonten-Vergleich.

Online Depot Testsieger

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News

So einfach ist Online-Brokerage(2002-04-05 12:00:00)

Haben Sie noch kein eigenes Wertpapier-Depot? Ordern Sie Aktien noch über die Hausbank? Dann ist es höchste Zeit umzusteigen? Online-Handel ist einfacher, günstiger und schneller!

Depoteröffnung


Wenn Sie ein Depotkonto eröffnen wollen, sollten Sie über ein gewisses Guthaben verfügen, das Sie für einen absehbaren Zeitraum von einigen Jahren entbehren können. Wollen Sie von Ihrem Ersparten in einem Jahr ein Auto kaufen, empfiehlt es sich nicht, auf kurzfristige Aktiengewinne zu spekulieren: Vielleicht sind Ihre Wertpapiere in einem Jahr nur noch die Hälfte wert.

Hört sich schwerer an, als es eigentlich ist. Als erstes müssen Sie sich natürlich entscheiden, bei welchem Direktbroker Sie ein Depot führen. Auf der suche nach dem richtigen Broker können Sie auch unseren Depotkonten-Vergleich nutzen.

Bei den meisten Brokern besteht zudem die Möglichkeit , sich über ein Testdepot mit den verschiedenen Funktionen und Möglichkeiten des Angebots vertraut zu machen. Haben Sie sich für einen Anbieter entschieden, müssen Sie sich nur die Depoteröffnungsunterlagen herunterladen, die Sie bei den meisten Direktbrokern im sogenannten Formularcenter finden.


Risikoklassifizierung


Tragen Sie in die Antragsformulare gewissenhaft und wahrheitsgemäß Ihre persönlichen Daten ein. Ein wichtiger Punkt ist die Selbstauskunft nach $31 des Wertpapierhandelsgesetz, die "Risikoklassifizierung". Darin müssen Sie Auskunft geben, wie viel Erfahrung Sie bereits mit Wertpapieren haben. Der Broker muss diese Fragen stellen, um Sie in eine Risikoklasse einzuteilen und sich selbst und natürlich Sie zu schützen.

Bedenken Sie: Aktien sind und bleiben spekulative Geldanlagen, bei denen im schlimmsten Fall das gesamte eingesetzte Kapital verloren werden kann. Als Börsenneuling müssen Sie sich in die niedrigste Risikogruppe einordnen, dann werden Sie bei spekulativen Aktienkäufen darauf aufmerksam gemacht, dass Sie ihre Risikogrenze überschreiten oder der Auftrag wird gänzlich abgelehnt.

Mit den Eröffnungsunterlagen müssen Sie nur noch zu einer Postfiliale gehen. Vergessen Sie nicht einen Personalausweis oder Reisepass, da bei jeder Kontoeröffnung die Identität des Inhabers aus gesetzlichen Gründen geprüft werden muss. Die Kosten für die Identifikationsprüfung und den Versand der Unterlagen trägt Ihre neue Bank.


Erste Schritte


Nach wenigen Tagen bekommen Sie die Eröffnungsunterlagen mit ihrer Depotnummer und in separater Post Ihre persönliche PIN und TAN-Listen zugesandt. Zahlreiche Broker schützen den Zugang zu dem Onlinedepot zusätzlich über einen "Identifier", nichts anderes als ein Codewort, den Sie bei der ersten Anmeldung zu Ihrem neuen Depot individuell ändern können und das nur Sie kennen.

Haben Sie alle nötigen Unterlagen erhalten, können Sie Geld auf Ihr neues Depotkonto überweisen, sich die Funktionen Ihres neuen Depot genauer anschauen und auch gleich mit dem Aktienhandel beginnen.

Grade wenn Sie noch nie mit Aktien online gehandelt haben, müssen Sie vor der ersten Aktienorder einiges bedenken. Daher sollten Sie sich genau informieren, welche Wertpapiere sie kaufen wollen. Im Internet finden Sie fast alle Informationen, die Sie für einen erfolgreichen Start an der Börse benötigen. Börsenerfolg kann man planen, wenn man sich die nötigen Hintergrundinformationen besorgt und gerade am Anfang nicht auf zu spekulative Werte setzt.

Wenn sie noch kein Online-Depot haben, können Sie auch ein sogenanntes Musterdepot bei einem Online-Broker einrichten und ein paar "Trockenübungen" machen. In ein Musterdepot können Sie einige fiktive Werte aufnehmen und beobachten. In ein solches Depot sollten sie zunächst einige Wunschwerte aufnehmen und den Kursverlauf verfolgen.


Die Auftragserteilung ist einfach


Für Ihren ersten Zugang zum neuen Depot, klicken Sie auf der Seite des Brokers auf "Broking", "Depotlogin" oder auch "Kontozugang", die Bezeichnung mag bei den verschiedenen Banken unterschiedlich heißen, ist aber meist auf den jeweiligen Startseiten sehr präsent und einfach zu finden. Nun lädt sich die Anmeldemaske für das Brokerage.

Nach erfolgreicher Legitimation (Eingabe der PIN und eventuell des Identifiers) steht Ihnen dann das Depot zur Verfügung. Unter den verschiedenen Menüpunkten die Sie nun in der Benutzeroberfläche vorfinden, können Sie verschiedene Informationen abrufen: Welche Werte befinden sich in Ihrem Depot, welche Aktien haben Sie wann und zu welchem Kurs gehandelt, und selbstverständlich können Sie Wertpapiere kaufen und verkaufen

Bei eigentlich allen Anbietern öffnet sich nach dem Klick auf den Menupunkt "Wertpapiere ordern" eine Ordermaske, in der Sie den Namen der Aktie oder die Wertpapierkennnummer (WKN) eingeben können. Selbstverständlich können Sie auch einen Fondsnamen oder den Namen eines anderen Wertpapiers eingeben. Wollen Sie genauere Informationen zu einzelnen Wertpapieren (Kursverläufe, aktuelle Kurse, etc.) abfragen, bieten die Broker auf ihrer Website immer aktuelle Informationen an.

Nach der Eingabe der WKN müssen Sie nur noch die gewünschte Stückzahl der Wertpapiere angeben.


Darauf sollten Sie achten...


Wollen Sie eine Order aufgeben sollten Sie allerdings nicht überstürzt handeln. Informieren Sie sich ausführlich, ob das gewünschte Wertpapier überhaupt Ihren Anlagezielen und ihrem Risikoprofil entspricht. Auch sollten sie sich darüber im Klaren sein, wie viel Kapital Sie investieren wollen und wie viel sie bereit sind für eine Aktie zu bezahlen. Damit sie das Wertpapier nicht zu einem Preis kaufen, der weit über Ihren Vorstellungen liegt, sollten Sie ein Limit setzen. Wählen Sie daher als Orderart in der Ordermaske Ihres Direktbrokers "Limitorder" aus und setzen den maximalen Preis fest, den Sie bereit sind für die Aktie zu bezahlen.

Jetzt müssen Sie noch den Börsenplatz auswählen, an dem Sie die Aktie erwerben wollen. Bei Direktbrokern können Sie meist an allen deutschen Börsenplätzen Wertpapiere ordern, einige bieten zudem auch den Handel an ausländischen Börsenplätzen an. Vorsicht! - Meist fallen dann höhere Ordergebühren an.

Legen Sie jetzt noch die Gültigkeit fest. Üblich sind tagesgültige Orders oder aber die Gültigkeit bis zum letzten Handelstag eines Monats (ultimo). Nachdem Sie nun Ihre Eingaben bestätigt haben, zeigt das Ordersystem der Bank die kompletten Orderdaten an: wie viele Stück des Wertpapiers sie ordern wollen, zu welchem Preis und wie hoch die gesamten Gebühren sind, die Sie bezahlen müssen. Diese Eingaben müssen Sie nun mit einer TAN-Nummer bestätigen. TAN-Nummern sind aus Sicherheitsgründen nur einmal gültig.

Nach der Eingabe der TAN erhalten Sie eine Auftragsbestätigung und können bei den meisten Ordersystemen den Status über den "Ordermanager" verfolgen. Wird dort der Status "bestätigt" angezeigt, haben Sie die Wertpapiere zu den gewünschten Konditionen erworben. Sobald Sie im Ordermanager die Meldung "ausgeführt" sehen, befinden sich die Wertpapiere in Ihrem Depot.

Zu welchem Kurs Sie die Aktien erwerben, kann Ihnen im Voraus niemand vorhersagen. Auch der Kurs, der in den Ordersystemen der Broker bei der Auftragsbestätigung angezeigt wird, ist nicht verbindlich, sondern entspricht dem momentanen Kurs, zu dem das Wertpapier zu diesem Zeitpunkt an der Börse gehandelt wurde.


Orderausführung


Nachdem man seine Order aufgegeben hat, fragt man sich natürlich, wann sie nun endlich "durchgegangen" ist und die Wertpapiere im eigenen Depot liegen. Wollen Sie Aktien kaufen und haben ein Limit nicht zu niedrig gesetzt, geht der Kauf meist recht schnell vonstatten und der Kauf kann schon nach wenigen Minuten von der Bank bestätigt werden.

Bei Fondskäufen dauert die Orderausführung meist deutlich länger, da diese bei den meisten Fonds über die ausgebenden Kapitalanlagegesellschaften abgewickelt werden. Die Order muss auch in der Regel bis 10:00 Uhr aufgegeben werden, um den tagesaktuellen Kurs zu erhalten. Limits können nicht gesetzt werden und der Fonds wird frühestens am nächsten Tag im Depot aufgelistet.

Wird eine Order mal nicht ausgeführt, kann das mehrer Gründe haben. Vielleicht haben Sie einen Börsenplatz gewählt, an dem nur sehr wenige Umsätze getätigt werden, so dass sich für Ihren Kaufwunsch kein Verkäufer gefunden hat. Vielleicht haben Sie aber auch das Limit einfach zu niedrig angesetzt, und niemand war bereit seine Wertpapiere zu so einem niedrigen Kurs an Sie zu verkaufen. Sowohl zu den Umsätzen an den verschiedenen Börsenplätzen als auch zu den aktuellen Kursen können Sie sich auf den Seiten der Direktbroker informieren.

Sind Sie der Meinung das ein Fehler des Brokers vorliegt oder es andere Probleme bei der Orderabwicklung gibt (z.B. die Internetverbindung bei der Orderabgabe "hängt"), sollten Sie sich dagegen umgehend mit ihrer Bank in Verbindung setzen und die entsprechende Service-Hotline anrufen.