Depotkonten Vergleich

Brokerage - Nichts für Ängstliche

Wer die Chancen und Risiken des Kapitalmarkts erkunden will, braucht ein Depot, um die Wertpapiere verwalten zu können. Besonders günstige Konditionen und niedrige Ordergebühren bekommen Sie bei Direktbanken und Online-Brokern.

Finden Sie heraus, welches Depot zu Ihren Aktien, Fonds und festverzinslichen Papieren passt. Wer aber wirklich geringe Depotgebühren haben will, nutzt einfach unseren Online Depotkonten-Vergleich.

Depotkonten Vergleich

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News

Aktienkauf auf Kredit?(2001-02-16 12:00:00)

Risiken und Kosten bei der Beleihung Ihres Depot

Aktienkauf auf Pump


Vom Aktienkauf auf Pump wird gemeinhin abgeraten - nicht ganz zu unrecht, wenn man dabei von einem Ratenkredit ausgeht. Dieser muss nämlich in regelmäßigen Raten über einen längeren Zeitraum hinweg zurückgezahlt werden, und spätestens wenn das Aktienpaket aufgrund der schlechten Börsenlage in den Keller sinkt, dürfte die Tilgung schwer fallen.

Trotzdem kaufen immer mehr Aktienbesitzer Wertpapiere auf Kredit. Der Dispokredit mag sich vielleicht eignen, wenn man auf schnelle Gewinne spekuliert und nur kleinere Summen anlegen will, doch er kann höchstens eine Übergangslösung sein. Auf lange Sicht ist jeder Dispokredit zu teuer, die Zinsen liegen meistens über 11 Prozent. Wer sein Depot langfristig aufstocken will, sollte daher eher einen Wertpapierkredit in Betracht ziehen. Dieser wird sehr viel günstiger als der Dispokredit verzinst, ist aber auch nicht ohne Risiko.




Günstiger als ein Dispokredit


Beim Wertpapierkredit, auch Effektenkredit genannt, werden bereits bestehende Geldanlagen wie Aktien, Fonds und Anleihen zu einem bestimmten Prozentsatz beliehen. Ihr Depot dient der Bank also als Sicherheit. Der Zinssatz ist dabei in der Regel um einiges niedriger als bei einem Dispokredit. Zur Zeit liegt er zwischen 5,0% und 8,0% Prozent. Besonders Direktbanken locken mit günstigen Pauschalangeboten, bei Filialbanken sind die Zinssätze Verhandlungssache.

Ihr Depot als Sicherheit
Wie hoch der Kreditrahmen ist, der Ihnen bewilligt wird, hängt von der Zusammensetzung Ihres Depots ab. Dazu ermittelt die Bank zunächst den Beleihungswert Ihres Depots. Dieser bestimmt die Höhe des Kredits. Der Beleihungswert ist immer niedriger als der momentane Marktwert eines Wertpapiers, dessen Kurs schließlich mehr oder weniger großen Schwankungen unterworfen ist.

Wie hoch der Beleihungswert eines Papiers ausfällt, hängt davon ab, ob es eher konservativ oder spekulativ ist. Je risikoreicher eine Aktie ist, desto niedriger ist ihr Beleihungswert. Während festverzinsliche Wertpapiere mit bis zu 90 Prozent ihres Wertes beliehen werden, werden Aktien bei höchstens 60 Prozent eingestuft. Die Beleihungswerte sind von Bank zu Bank unterschiedlich, es kann also sein, dass eine bestimmte Aktie bei einen Anbieter mit 55 Prozent beliehen wird, bei einem anderen nur mit 40 Prozent.




Was ist Ihr Depot wert?


Eine Beispielberechnung:
Ein Anleger hält Aktien im Wert von 20.000 DM und Bundesanleihen für 10.000 DM in seinem Depot. Seine Bank beleiht die Aktien mit 50 Prozent, die Anleihen mit 80 Prozent. Der Beleihungswert liegt demnach bei 10.000 DM für die Aktien und 8.000 DM für die Bundesanleihen, insgesamt also bei 18.000 DM. Dies ist der Maximalbetrag, zu dem neue Wertpapiere gekauft werden dürfen. Investiert unser Beispiel-Anleger die gesamten 18.000 DM in Aktien, hat das Depot dann einen Gesamtwert von 48.000 DM. Brechen die Aktien um 50 Prozent ein, umfasst das Depot wegen der Bundesanleihen immer noch 29.000 Mark, der Kredit lässt sich also tilgen.

Im Fall des Falles
Sollte das Gesamtvolumen des Depots unter den Beleihungswert fallen, müssen Wertpapiere verkauft werden, da Ihr Kredit nun nicht mehr abgesichert ist. Wie dabei vorgegangen wird, also ob Sie sich selbst aussuchen dürfen, welche Werte zuerst verkauft werden, wird von den Banken unterschiedlich gehandhabt. Die meisten Gläubigerbanken warten erst einmal zwei Wochen ab, bevor gehandelt wird, doch spätestens nach dieser Frist kommen Sie um einen Ausgleich des Kredits nicht herum. Am Vernünftigsten ist es dann, zuerst die spekulativsten Aktien loszuschlagen, schließlich ist ihr Beleihungswert am geringsten. Reicht das nicht aus, müssen Sie sich von weiteren Posten Ihres Depots trennen. Manche Banken akzeptieren auch eine Rückzahlung des Effektenkredits in Raten.




Sichere Wertpapiere sind unverzichtbar


Wer einen Wertpapierkredit aufnimmt, sollte sich immer der Gefahr eines Kursverlustes seiner Wertpapiere bewusst sein. Ein plötzlicher Börsencrash würde nicht nur einzelne Aktienpakete in den Keller reißen, sondern das ganze Depot empfindlich entwerten. Achten Sie deshalb auch darauf, dass Sie über ausreichend sichere Geldanlagen wie Rentenpapiere verfügen, die Sie im Fall des Falles auffangen könnten. So streuen Sie Ihr Risiko und können auch in unruhigen Börsenzeiten besser schlafen.

Am leichtesten können Sie einen Wertpapierkredit bei einer Direktbank einrichten, hier werden auch meist feste Zinssätze angegeben. Bei Filialbanken sind Wertpapierkredite dagegen oft Verhandlungssache. Bewilligung und die Höhe des Zinssatzes hängen von Ihrem Verhandlungsgeschick und Ihren bisherigen Geschäften bei der Bank ab.




comdirect


comdirect
Bei der Commerzbank-Tochter zahlen Sie zur Zeit lt. Preisaushang 6,0% p.a. Zinsen für einen Wertpapierkredit. Kleinanleger kommen hier aber nicht auf ihre Kosten: das Depotvolumen bzw. das Kontoguthaben muss von mindestens 20.000 DM betragen, um beliehen zu werden. Der maximale Kreditrahmen liegt bei 50.000 Euro. Bei einer nicht genehmigten Überziehung der eingeräumten Kreditlinie müssen Sie 10,0% p.a. bezahlen.

ConSors
Der Nürnberger Discount-Broker räumt Wertpapierkunden auch ohne eine spezielle Vereinbarung Überziehungskredite ein. Diese werden aber mit dem Basiszinssatz (Diskontsatz) plus 7,0% p.a. verzinst. Der Wertpapierkredit ist wesentlich günstiger. Ihn gibt es ab einem Kreditvolumen von 20.000 DM, der effektive Zinssatz liegt bei 6,95%. Im Gegensatz zu den anderen Anbietern, die einen Lombardkredit nur für den Wertpapierkauf bewilligen, schreibt ConSors keinen bestimmten Verwendungszweck vor.




Direkt Anlage Bank


Direkt Anlage Bank
Die DAB macht den Zinssatz vom Umfang des Depots abhängig. Bei einem Depotwert bis zu 15.000 Euro werden mindestens 5,25% bzw. der Basiszinsatz plus 2,75% (z.Zt. 7,2%) bei Inanspruchnahme fällig. Ist Ihr Depotvolumen höher, beträgt der Zinssatz mindestens 4,75% bzw. der Basiszinssatz plus 2,25% (z.Zt. 7,67% p.a.). Die Höhe des Kredits ist hier unbegrenzt und die Abrechnung der Kreditkosten erfolg vierteljährlich.

Brokerage 24
Der Wertpapierkredit der Deutschen Bank für Brokerage 24 wird zur Zeit erst ab einem Wertpapierkredit in Höhe von 12.000 Euro gewährt. Der Zinssatz beträgt zur Zeit 7,25%. Ab einem Kreditvolumen von 50.000 Euro verringert sich er der für den Depot Kredit 24 auf 6,75% p.a. und ab einer Kreditsumme von 125.000 Euro müssen Sie nur noch 6,25% p.a. bezahlen.

Informationen zu weiteren Brokerage-Konten erhalten Sie in unserem Depotkonten-Vergleich!