Betriebshaftpflicht Kündigung

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Wechsel- und Kündigungsratgeber(2004-08-05 12:00:00)

hausratratgeber_start.jpgEine Hausratversicherung sollte man schon haben. Trotzdem gibt es Gründe, eine bestehende Police zu kündigen. Etwa, weil sie zu teuer ist oder weil man mit dem Partner zusammen zieht. Doch wie kommt man aus dem Vertrag wieder heraus?

Was sollte vor einer Kündigung beachtet werden?


Bevor man der bisherigen Versicherung kündigt, sollte man sich nach einer neuen, günstigen Police umzusehen. Denn wer ohne Hausratversicherung dasteht, setzt sich ziemlich hohen Risiken aus: Im schlimmsten Fall, wenn etwa die gesamte Einrichtung einer Überschwemmung, Brand oder Einbrechern zum Opfer fällt, gehen die Schäden leicht in den fünfstelligen Bereich. Doch auch bei kleineren Schäden, beispielsweise wenn ein ausgelaufenes Aquarium den Laminatboden ruiniert oder wenn die neuen Terrassenmöbel geklaut werden, ist es gut, wenn man sich auf den Schutz der Hausratversicherung verlassen kann.

Nur wer sehr wenig Hausrat besitzt, kann ganz auf den Schutz der Hausratpolice verzichten. Und wenn Sie zuvor doppelt versichert waren und deshalb kündigen, brauchen Sie sich natürlich auch nicht um eine Nachfolge-Police kümmern.

Ansonsten sollten Sie aber versuchen, vor einer Kündigung eine neue Versicherung finden, deren Schutz direkt nach dem Ende des alten Vertrages beginnt. Dabei sind Kündigungsfristen zu beachten, die im Folgenden näher erläutert werden. Eine gute Möglichkeit eine günstige neue Versicherung zu finden ist z.B. ein Versicherungsvergleich.

Wie kündige ich am besten?
Eine Kündigung sollte immer schriftlich erfolgen - am Besten per Einschreiben mit Rückschein. So haben Sie die Garantie, dass Ihre Kündigung auch bei der Versicherung eingeht. Eine Ausrede la "kam bei uns bis jetzt nicht an" zieht dann nicht mehr. Auf jeden Fall sollten Sie die Versicherung um eine Bestätigung Ihrer Kündigung bitten.


Kündigung der Versicherung


Es gibt generell zwei Formen der Kündigung: ordentliche Kündigungen zum Ende der Vertragslaufzeit und außerordentliche Kündigungen aus besonderem Anlass wie Beitragserhöhung oder Schadensfall.

Ordentliche Kündigung zum Vertragsende
Die meisten Hausrats-Versicherungen sind Jahresverträge. Sie können bis zu drei Monate vor Ende der Laufzeit gekündigt werden. Wer z.B. am 1. September 2003 einen solchen Vertrag abgeschlossen hat, kann zum 31. August 2004 kündigen. Die Kündigung muss dann bis zum 31. Mai bei der Versicherung eingetroffen sein. Wird zu spät oder gar nicht gekündigt, verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr.

Ausgenommen von der üblichen Kündigungsfrist sind Mehrjahresverträge. So kann ein Fünfjahresvertrag erst zum Ablauf des fünften Jahres gekündigt werden. Auch hier bleibt aber die Frist von drei Monaten bestehen. Wird nicht oder zu spät gekündigt, verlängern sich die Verträge um ein Jahr.

Außerordentliche Kündigungen
In einigen Fällen ist auch eine außerordentliche Kündigung möglich. Nach einer Beitragserhöhung, nach einem Schaden, bei einem Umzug ins Ausland und wenn Sie doppelt versichert sind, haben Sie ein außerordentliches Kündigungsrecht. Doch auch hier sind Fristen zu beachten: wenn Sie über eine Beitragserhöhung informiert werden, muss die Kündigung innerhalb eines Monats bei der Versicherung eingehen.


Bedingungen für außerordentliche Kündigung


Nach einer Beitragserhöhung kann nur gekündigt werden, wenn nicht gleichzeitig auch die Leistungen oder die Versicherungssumme erhöht wurden. Steigen die Beiträge wegen einer Erhöhung der Versicherungssumme, können Sie nicht kündigen. Ein Widerspruch ist allerdings möglich, so dass der bisherige Beitragssatz bestehen bleiben kann. Unter Umständen sind Sie jedoch unterversichert, was fatale Folgen haben kann.

Wer ältere Verträge wegen einer Beitragserhöhung kündigen will, sollte noch einen Blick in die allgemeinen Versicherungsbedingungen werfen. Bei den meisten Verträgen, die vor 1991 abgeschlossen wurden, ist eine Kündigung bei Beitragserhöhung nur unter bestimmten Umständen möglich: Wenn sich der Beitrag um mehr als 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr oder um mehr als 20 Prozent in den letzten drei Jahren erhöht hat, ist eine Kündigung drin. Bei Verträgen, die zwischen dem 01.01. 1991 und dem 28. 07.1994 abgeschlossen wurden, muss die Erhöhung in der Regel mehr als 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr oder mehr als 25 Prozent gegenüber dem ersten Beitrag ausmachen.

Wer nach einem Schaden kündigen will, kann dies unabhängig davon tun, ob die Versicherung gezahlt hat oder nicht. Innerhalb eines Monats nach der Auszahlung bzw. der Ablehnung, muss die Kündigung bei der Versicherung eingegangen sein.

Auch hier sollte man allerdings noch einmal die allgemeinen Versicherungsbedingungen zu Rate ziehen. Wer nach einem Schaden mit sofortiger Wirkung kündigt, erhält bei den meisten Versicherungen seinen bereits gezahlten Jahresbeitrag anteilig zurück - bei einigen jedoch nicht. Wenn im Vertrag steht, dass der Jahresbeitrag nicht anteilig zurück erstattet wird, empfiehlt es sich, erst zum Vertragsende zu kündigen.

Wer vorhat seinen Wohnsitz ins Ausland zu verlegen, sollte seinen Umzug sofort der Versicherung melden. Die alte Wohnung bleibt noch zwei Monate versichert. Danach endet der Vertrag automatisch. Der Jahresbeitrag wird anteilig zurückerstattet.


Wie gehe ich bei einem Umzug vor?


Einen Umzug müssen Sie der Versicherung umgehend mitteilen. Nennen Sie die neue Anschrift und die Größe der Wohnung. Möglicherweise wird dann eine Anpassung der Versicherungssumme notwendig. Erhöht sich der Beitrag, können Sie vorzeitig kündigen. Der Versicherungsschutz besteht zwei Monate lang für beide Wohnungen. Danach erst erlischt der Schutz für die alte Adresse.

Wenn Sie mit Ihrem Lebenspartner oder Ehegatten zusammen gezogen sind und Sie beide eine Hausratversicherung besitzen, gibt es verschiedene Vorgehensweisen. Zunächst einmal können Sie die Aufhebung oder Herabsetzung des jüngeren Vertrages verlangen. Eine Aufhebung des länger bestehenden Vertrages sieht der Gesetzgeber nur zum Ende der Vertragslaufzeit vor, was einer Kündigung nahe kommt. Häufig heben Versicherer aus Kulanzgründen den Vertrag vorzeitig auf und erstatten die Jahresbeiträge zurück. Ein Anrecht darauf haben Sie aber nicht.

Bei einer Herabsetzung wird die Versicherungssumme nach unten korrigiert, entsprechend sinken die Beiträge. Auch hier sieht der Gesetzgeber eine Wirkung erst zum Ende der Vertragslaufzeit vor. Häufig ist es auch nötig, die Versicherungssumme des weiter laufenden Vertrages an den erhöhten Hausratbestand anzupassen.