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Know-how rund um die Wohnungsbauprämie

Know-how rund um die WohnungsbauprämieHäuslebauer hergehört: Die Wohnungsbauprämie ist eine staatliche Förderung, die man bei Abschluss eines Bausparvertrags beantragen kann. Sie kann von jedem Bürger mit Vollendung des 16. Lebensjahres in Anspruch genommen werden, der in Deutschland lebt. Wer sich den Traum von einer eigenen Immobilie erfüllen möchte, mehr...

Hausbau und Hausbesitz: Gut abgesichert durch alle Lebenslagen

Hausbau und Hausbesitz: Gut abgesichert durch alle Lebenslagen Bauherren und Immobilienkäufer setzen sich mit dem Bau bzw. Erwerb einer Immobilie einem hohen finanziellen Risiko aus. Tritt ein Schaden an ihrem Eigentum auf oder werden Dritte auf ihrem Grundstück geschädigt, müssen sie ohne Versicherungsschutz mit ihrem Privatvermögen für Schäden haften bzw. dafür aus eigener Tasche aufkommen. Um langfristig ruhig schlafen zu können, empfiehlt sich daher der Abschluss einiger Versicherungspolicen, die zumindest einen Teil des finanziellen Risikos für Hausbesitzer schultern. mehr...

Die ideale Baufinanzierung für jede Lebenssituation

Die ideale Baufinanzierung für jede LebenssituationViele Menschen träumen davon, eine eigene Immobilie zu besitzen. Doch ein Haus ist mit hohen Kosten verbunden - wer kein Geld im Überfluss hat, muss gezielt planen. Um Zahlungsschwierigkeiten zu vermeiden, sollten verschiedene Details berücksichtigt werden. Weniger Stress, mehr Zufriedenheit - durch die Umsetzung einiger Ratschläge kann man seinen Traum von der eigenen Immobilie verwirklichen. mehr...

News

Verdienste und Arbeitskosten von 2008 im EU-Vergleich(2009-05-13 12:05:11)

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verdienten vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich im Jahr 2008 durchschnittlich 41 509 Euro brutto. Das waren 2,8% mehr als 2007. In den neuen Ländern stiegen die Verdienste mit 3,0% auf 30 151 Euro geringfügig stärker als im früheren Bundesgebiet (2,8% auf 43 310 Euro). Damit erreichten Arbeitnehmer in Ostdeutschland 70% des Verdienstniveaus in Westdeutschland. Diese und weitere Informationen zu Verdiensten und Arbeitskosten im Jahr 2008 hat Roderich Egeler, Präsident des Statistischen Bundesamtes, heute in Berlin auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Die Verdienste sind 2008 insgesamt um 0,2 Prozentpunkte stärker gestiegen als die Verbraucherpreise (+ 2,6%). Allerdings haben nicht alle Arbeitnehmergruppen gleichermaßen davon profitiert. Im Verarbeitenden Gewerbe (+ 2,3%), im Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen (+ 2,4%) sowie besonders im Gastgewerbe (+ 1,7%) gab es reale Verluste. In den anderen Wirtschaftszweigen lag die Verdienstentwicklung über der Preisentwicklung. Die höchsten Verdienstzuwächse gab es 2008 im Kredit- und Versicherungsgewerbe mit 4,6% sowie im Bergbau mit 4,4%. Präsident Roderich Egeler verwies darauf, dass 2008 die Arbeitskosten nur moderat zunahmen. Gemessen in der jeweiligen Landeswährung hatte Deutschland in der Privatwirtschaft mit + 2,5% im Vergleich zum Vorjahr hinter Malta (+ 1,8%) das geringste Wachstum der Arbeitskosten aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Damit setzte Deutschland auch im Jahr 2008 den Trend fort, seit 2001 stets zu den EU-Staaten mit den geringsten Wachstumsraten der Arbeitskosten zu zählen. Frankreich (+ 2,6%), Italien (+ 4,4%) sowie Spanien (+ 5,0%) hatten 2008 höhere Anstiege, Lettland (+ 22,9%) EU-weit den größten. Im Vereinigten Königreich und in Schweden führten teils massive Abwertungen der heimischen Währungen gegenüber dem Euro zu sinkenden Arbeitskosten auf Euro-Basis. Arbeitgeber bezahlten im Jahr 2008 in der deutschen Privatwirtschaft durchschnittlich 29,80 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde. Im europäischen Vergleich lag das Arbeitskostenniveau in Deutschland damit nach Dänemark, Luxemburg, Belgien, Schweden, Frankreich und den Niederlanden gemeinsam mit Österreich auf Rang sieben. Dänemark wies mit 36,50 Euro die höchsten, Bulgarien mit 2,50 Euro die niedrigsten Arbeitskosten je geleistete Stunde auf. Im Verarbeitenden Gewerbe, das besonders im internationalen Wettbewerb steht, kostete eine Arbeitsstunde in Deutschland im Jahr 2008 durchschnittlich 33,90 Euro. Damit lag Deutschland hinter Belgien, Dänemark und Schweden auf Rang vier in der Europäischen Union. Ferner ging Präsident Egeler auf die Lohnnebenkosten als einem bedeutenden Bestandteil der Arbeitskosten ein. Auf 100 Euro Bruttoverdienst zahlten die Arbeitgeber im Jahr 2008 in Deutschland 32 Euro Lohnnebenkosten. Damit lag Deutschland unter dem europäischen Durchschnitt von 36 Euro und nahm mit Rang 15 innerhalb der Europäischen Union einen Mittelplatz ein. In Frankreich und Schweden entfielen auf 100 Euro Lohn zusätzlich 50 Euro beziehungsweise 48 Euro Lohnnebenkosten, in Malta waren es nur neun Euro. Hauptbestandteil der Lohnnebenkosten sind die Sozialbeiträge der Arbeitgeber, also vor allem die gesetzlichen Arbeitgeberbeiträge zu den Sozialversicherungen sowie die Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung. Die Betrachtung des Verhältnisses der Lohnnebenkosten zu den Bruttolöhnen und -gehältern erlaubt einen Vergleich der Lohnnebenkosten unabhängig vom Lohnniveau der einzelnen Mitgliedstaaten. Die hier dargestellten Lohnnebenkosten dürfen nicht mit Lohnzusatzkosten verwechselt werden. Die Lohnzusatzkosten umfassen sowohl die Beiträge der Arbeitgeber zur gesetzlichen Sozialversicherung als auch die der Arbeitnehmer. Für weitere amtliche EU-Statistiken steht Ihnen unter www.eds-destatis.de der EDS "Europäischer Datenservice" zur Verfügung. Detaillierte Ergebnisse zu diesen Themen sowie zu den Tarifverdiensten und Niedriglöhnern enthalten die Unterlagen zur Pressekonferenz "Verdienste und Arbeitskosten im Jahr 2008". Drei Tabellen zum Thema bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de. Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes