Höhe Bausparsumme

Bausparkonten: Der Geheimtipp für Alle

Bausparen ist und bleibt der Renditeknüller unter den sicheren Anlagen. Aber auch für Baufinanzierer lohnt sich die Zinsgarantie. Sichern Sie sich Top-Renditen oder günstige Finanzierungs-Zinsen, je nach Ihrem individuellen Bedarf.
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Know-how rund um die WohnungsbauprämieHäuslebauer hergehört: Die Wohnungsbauprämie ist eine staatliche Förderung, die man bei Abschluss eines Bausparvertrags beantragen kann. Sie kann von jedem Bürger mit Vollendung des 16. Lebensjahres in Anspruch genommen werden, der in Deutschland lebt. Wer sich den Traum von einer eigenen Immobilie erfüllen möchte, mehr...

Hausbau und Hausbesitz: Gut abgesichert durch alle Lebenslagen

Hausbau und Hausbesitz: Gut abgesichert durch alle Lebenslagen Bauherren und Immobilienkäufer setzen sich mit dem Bau bzw. Erwerb einer Immobilie einem hohen finanziellen Risiko aus. Tritt ein Schaden an ihrem Eigentum auf oder werden Dritte auf ihrem Grundstück geschädigt, müssen sie ohne Versicherungsschutz mit ihrem Privatvermögen für Schäden haften bzw. dafür aus eigener Tasche aufkommen. Um langfristig ruhig schlafen zu können, empfiehlt sich daher der Abschluss einiger Versicherungspolicen, die zumindest einen Teil des finanziellen Risikos für Hausbesitzer schultern. mehr...

Die ideale Baufinanzierung für jede Lebenssituation

Die ideale Baufinanzierung für jede LebenssituationViele Menschen träumen davon, eine eigene Immobilie zu besitzen. Doch ein Haus ist mit hohen Kosten verbunden - wer kein Geld im Überfluss hat, muss gezielt planen. Um Zahlungsschwierigkeiten zu vermeiden, sollten verschiedene Details berücksichtigt werden. Weniger Stress, mehr Zufriedenheit - durch die Umsetzung einiger Ratschläge kann man seinen Traum von der eigenen Immobilie verwirklichen. mehr...

News

Endspurt zur Top-Rendite(2004-11-15 12:00:00)

Ein Bausparkonto ist ungefähr so aufregend wie ein Kaffeekränzchen im Seniorenheim. Hochspannung und Abenteuer kann man woanders erwarten. Für Sparer hat das aber auch sein Gutes: Wo sonst gibt es Top-Renditen von bis zu sechs Prozent bei so wenig Risiko?

Förderung im Doppelpack


Die Meisten denken beim Thema Bausparen eher an Hausbau als ans Geldanlegen. Angesichts der immer noch andauernden Niedrigzinsphase kann der Bausparvertrag aber auch eine interessante und risikolose Kapitalanlage sein. Gerade dann, wenn man gar nicht an eine eigene Immobilie denkt, kann sich Bausparen lohnen.

Natürlich kann auch ein Bausparvertrag in Zeiten von Niedrigzinen keine unmöglichen Renditen erwirtschaften. Aber auch ohne staatliche Förderung sind Renditen bis über 4 Prozent möglich. Für vergleichbare Banksparpläne bekommt man dagegen in den seltensten Fällen mehr als 3 Prozent. Richtig interessant wird es aber, wenn die staatliche Förderung ins Spiel kommt. Unter bestimmten Voraussetzungen unterstützt der Staat Bausparer nämlich gleich doppelt: zum einen durch die Wohnungsbauprämie, zum anderen durch die Arbeitnehmer-Sparzulage. Wer beide Fördermöglichkeiten ausschöpft, kann eine Effektivverzinsung bis zu 6 Prozent erreichen - nicht schlecht für eine risikolose Geldanlage. Die Verbraucherschützer der Stiftung Warentest sind allerdings der Meinung, dass sich Bausparen mit den besten Renditetarifen auch ohne Wohnungsbauprämie lohnt (Finanztest 12/03).

Arbeitnehmersparzulage
Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage (AN-Zulage) hat jeder Arbeitnehmer, dessen zu versteuerndes Einkommen höchstens 17.900 Euro (Ledige) bzw. 35.800 Euro (Ehepaare) beträgt. Beachten Sie, dass das zu verteuernde Einkommen ist nicht dasselbe ist wie das Bruttoeinkommen. Das zu verteuernde Einkommen erhält man, wenn man vom Bruttoeinkommen Werbungskosten und Freibeträge abzieht.

Will man von der Arbeitnehmer-Sparzulage profitieren, muss der Arbeitgeber einen Teil des Gehalts als vermögenswirksame Leistungen direkt auf das Bausparkonto einzahlen. Der Staat zahlt dann auf diesen Sparbetrag noch mal 9 Prozent. So kann man pro Jahr bis zu 43 Euro (Verheiratete: 86 Euro) zusätzlich kassieren.

Wohnungbauprämie
Darüber hinaus kann jeder Bausparer, der mindestens 16 Jahre alt ist, zusätzlich Wohnungsbauprämie (WOP) in Anspruch nehmen. Bis zu einer Sparsumme von 512 Euro im Jahr (Ehepaare: 1024 Euro) legt der Staat 8,8 Prozent drauf.

So kann man im Jahr über 45 Euro (Ehepaare: 90 Euro) zusätzlich kassieren. Die Einkommensgrenzen liegen höher als bei der Arbeitnehmersparzulage: das zu versteuernde Jahreseinkommen darf bis zu 25.600 Euro (Ledige) bzw. 51.200 Euro (Ehepaare) betragen. Sonderausgaben und Werbungskosten verringern auch hier das zu versteuernde Einkommen, so dass Ihr Jahresbruttoeinkommen weit über dem Limit liegen kann.

Ein Arbeitnehmerehepaar, das alle Fördermöglichkeiten ausschöpfen will, kann also bis zu 1.964 Euro in seinen Bausparvertrag einzahlen (1.024 Euro als max. begünstigter Betrag für die WOP plus 470 Euro pro Ehepartner als max. unterstützter Sparbetrag für die AN-Zulage). Der Staat fördert diese Sparsumme dann in 7 Jahren mit insgesamt 1.222,97 Euro.

Bausparförderung 2004
Wohnungs-bauprämie Arbeitnehmer-sparzulage
Ledige Ehepaare Ledige Ehepaare
zu versteuerndes Einkommen bis ... 25.600 € 51.200 € 17.900 € 35.800 €
Max. geförderter Sparbetrag 512 € 1.024 € 470 € 940 €
Fördersatz 8,8 Prozent 9,0 Prozent
Förderhöchstbetrag pro Jahr 45,06 € 90,11 € 42,30 € 84,60 € 2)
Sperrfrist 1) 7 Jahre 7 Jahre
Auszahlung nach 7 Jahren oder nach Zuteilung des Darlehen
1) Bei einer Verfügung vor Ablauf der Sperrfrist geht die staatliche Förderung verloren, wenn der Vertrag nicht zu wohnungswirtschaftlichen Zwecken genutzt wird.
2) wenn der beide Ehepartner Arbeitnehmer sind, bei einem Arbeitnehmer beträgt die Förderung 46,08 Euro.


Sie wissen nicht, ob Sie Anspruch auf staatliche Förderung haben? Nutzen Sie unseren Förderrechner für Bausparer!




Nicht nur der Zins ist für die Rendite wichtig


Bausparer, die tatsächlich bauen wollen, nehmen in der Ansparphase niedrige Zinsen in Kauf, um schließlich ein günstiges Darlehen zu erhalten. Wer beim Bausparvertrag allerdings die Rendite im Auge hat und nicht die günstige Finanzierung der eigenen vier Wände, kann die Darlehensbedingungen gänzlich außer Acht lassen. Renditesparer sollten vielmehr einen geschärften blick auf die Zinshöhe während der Ansparzeit werfen. Die Basiszinsen liegen bei den meisten Bausparkassen zwischen 1,5 Prozent und 2,5 Prozent. Das ist nicht gerade viel, aber ein guter Zinsbonus am Ende der Laufzeit kann das Ergebnis deutlich verbessern.

Der Zinsbonus wird bei den Renditespartarifen beim Verzicht auf das Darlehen gewährt. Der Bonus liegt in der Regel zwischen 1,5 und etwas über 3 Prozent und wird auf das bisherige Sparguthaben (ohne die staatlichen Fördersummen) gezahlt. Der Zinsbonus wird erst bezahlt, wenn auch die Zuteilungsbedingungen für das Bauspardarlehen erfüllt sind und der Bausparer auf eben dieses Darlehen verzichtet. Zudem gilt bei den Bausparkassen eine so genannte Wartefrist von 7 Jahren für den Erhalt des Bonuszinses - so lange muss der Vertrag aber ohnehin laufen, wenn man in den Genuss staatlicher Förderung kommen will. Wer vor dieser Sperrfrist an sein Geld will, aber nicht bauen möchte, verliert Prämien und Zulagen, so dass sich die Rendite nur auf den Basiszins beschränkt. Abgesehen von diesem Nachteil bei vorzeitiger Kündigung ist der Bausparvertrag aber relativ flexibel: die Sparraten lassen sich jederzeit erhöhen oder vorübergehend einstellen. Auch Sonderzahlungen sind jederzeit möglich.

Renditesparer sollten nicht nur auf die Zinsen achten. Auch die tariflichen Festlegungen der Bausparkassen sind wichtig. Bearbeitungs- und Abschlussgebühren sowie eventuelle Kontoführungskosten können die Rendite empfindlich schmälern. Die Abschlussgebühr liegt zwischen 1 und 1,6 Prozent, einige Bausparkassen erstatten die Gebühr aber, wenn man auf das Darlehen verzichtet. Wer auf Rendite sparen will, sollte diese Option wenn möglich im Vertrag festlegen. Dennoch können auch Tarife mit relativ hohen Gebühren durchaus renditestärker sein als andere.

Das beweist auch das Beispiel des Tarifs Q12-Bonus der Quelle Bausparkasse im forium-Bausparvergleich. Trotz Kontokosten und voll bezahlter Abschlussgebühr kann man mit dem Tarif der Quelle Bausparkasse eine deutlich bessere Rendite erzielen als bei andere Anbietern. Das muss natürlich nicht immer so sein, prüfen Sie also sorgfältig, welcher Tarif am besten zu Ihren individuellen Vorgaben passt.


Tarifwahl und Bausparsumme


Haben Sie sich fürs Bausparen entschieden, sollten Sie den Vertrag noch in diesem Jahr abschließen und den geförderten Höchstbetrag einzahlen. So erhalten Sie für das Jahr 2004 noch die volle Bausparförderung! Bevor Sie aber noch in letzter Sekunde einen Bausparvertrag abschließen, sollten Sie sich genau über die aktuellen Tarife der Bausparkassen informieren. Schließlich wirft nicht jeder Tarif eine ordentliche Rendite ab und nicht jedes Bausparmodell ist uneingeschränkt für reine Anleger geeignet. Letztlich profitieren nur diejenigen, die auch den richtigen Spartarif gewählt haben.

Wenn Sie Geld anlegen wollen, ohne zu bauen, ist es vor allem wichtig, dass die Guthabenzinsen möglichst hoch sind. Das ist bei der Quelle Bausparkasse der Fall. Quelle zahlt für den Bauspartarif Q 12 zwei Prozent Basiszinsen und gewährt nach Ablauf von sieben Jahren einen Bonuszins von 2,75 Prozent. Wer als verheirateter Arbeitnehmer monatlich 86 Euro einzahlt und zusätzlich vom Arbeitgeber 40 Euro Vermögenswirksame Leistungen bekommt, hat am Ende der sieben Jahre ein stattliches Guthaben von 13.115,14 Euro ausbezahlt. Vorausgesetzt er kann sowohl von der Arbeitnehmer-Sparzulage als auch von der Wohnungsbauprämie profitieren.

Aber auch der beste Tarif nützt nichts, wenn die Bausparsumme zu hoch gewählt wurde. Die Bausparsumme setzt sich zum einen aus dem Betrag, der gespart werden soll, und zum anderen aus dem Bauspardarlehen zusammen. Setzen Sie die Bausparsumme nicht zu hoch an, damit der Vertrag auch nach sieben Jahren auf jeden Fall Zuteilungsreif ist. Zusätzlich können Sie durch eine niedrigere Bausparsumme auch noch sparen, da sich die Abschlussgebühr nach der Höhe der Bausparsumme bemisst. Fragen Sie daher immer nach, ob Ihr Bausparberater die Bausparsumme nicht für Ihr Bausparziel optimieren kann.

Es gibt noch einen weiteren Grund, die Bausparsumme niedrig zu halten: Je höher die Bausparsumme ist, desto länger muss man auf die Zuteilung des Darlehens warten. Der Zuteilungstermin ist auch für Renditesparer interessant, denn schließlich kann man auf das Darlehen erst dann verzichten, wenn es einem offiziell zusteht. Wer vorher an sein Geld will, muss auf den Zinsbonus und gegebenenfalls auf die Erstattung der Abschlussgebühr verzichten. Bei einer hohen Bausparsumme kann die Zuteilung allerdings länger dauern als die vorgeschriebenen und staatlich geförderten sieben Jahre. Mit der optimalen Bausparsumme können Sie jedoch ohne Abstriche nach 7 Jahren über das gesamte angesparte Bausparguthaben verfügen.


Was Sie sonst noch wissen sollten


Die Bindungsfrist bei Bausparverträgen dauert sieben Jahre. Wer seinen Bausparvertrag so lange bestehen lässt, kann frei über sein Geld und die gezahlten Prämien verfügen. Wer jedoch vor der festgelegten Zeit auf sein Guthaben zugreift, der muss nachweisen, dass er das angesparte Geld für "wohnwirtschaftliche Zwecke" verwendet (Hausbau, -kauf oder -modernisierung). Auch bei längerer Arbeitslosigkeit kann man in der Regel auf das Vermögen zurückgreifen, ohne dass es zu einem Verlust der staatlichen Förderung kommt.

Ist dies nicht der Fall, sind sowohl die Bonuszinsen der Bausparkassen als auch eventuell bereits zugesagte staatliche Prämien verloren. Hinzu kommt, dass die Bausparkassen das Guthaben bei einer vorzeitigen Kündigung erst nach drei bis sechs Monaten an den ehemlaigen Bausparer auszahlen. Bevor Sie also das Bausparkonto auflösen, sollten Sie sich Überlegen, ob Sie wirklich auf das Gld zugreifen müssen. Disziplin zahlt sich also aus.

Eile mit Weile
Für die staatliche Förderung spielt es keine Rolle, ob ein Bausparvertrag am Anfang oder am Ende eines Jahres abgeschlossen wurde. Es ist also auch möglich, den förderbaren Höchstbetrag komplett im Dezember einzuzahlen. Achten Sie aber auf jeden Fall darauf, dass das Geld spätestens zum 31. Dezember überwiesen ist.

Tipp:
Sollten Sie sich entgegen der ursprünglichen Planung doch entschließen, Ihren Renditesparvertrag mit der niedrigen Bausparsumme zur Finanzierung einer Immobilie zu nutzen, müssen Sie nur rechtzeitig die Bausparsumme erhöhen, um sich ein möglichst hohes Bauspardarlehen zu sichern. Das ist bei zahlreichen Tarifen problemlos möglich. Fragen Sie notfalls bei Ihrer Bausparkasse nach. Auch den Wechsel von einem Rendite-Tarif in einen Finanzierer-Tarif bieten die meisten Bauparkassen an. Sollten die Hypothekenzinsen in den nächsten Jahren wieder kräftiger ansteigen, haben Sie sich die gegenwärtig günstigen Zinsen auf jeden Fall schon für die Zukunft gesichert.