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Know-how rund um die WohnungsbauprämieHäuslebauer hergehört: Die Wohnungsbauprämie ist eine staatliche Förderung, die man bei Abschluss eines Bausparvertrags beantragen kann. Sie kann von jedem Bürger mit Vollendung des 16. Lebensjahres in Anspruch genommen werden, der in Deutschland lebt. Wer sich den Traum von einer eigenen Immobilie erfüllen möchte, mehr...

Hausbau und Hausbesitz: Gut abgesichert durch alle Lebenslagen

Hausbau und Hausbesitz: Gut abgesichert durch alle Lebenslagen Bauherren und Immobilienkäufer setzen sich mit dem Bau bzw. Erwerb einer Immobilie einem hohen finanziellen Risiko aus. Tritt ein Schaden an ihrem Eigentum auf oder werden Dritte auf ihrem Grundstück geschädigt, müssen sie ohne Versicherungsschutz mit ihrem Privatvermögen für Schäden haften bzw. dafür aus eigener Tasche aufkommen. Um langfristig ruhig schlafen zu können, empfiehlt sich daher der Abschluss einiger Versicherungspolicen, die zumindest einen Teil des finanziellen Risikos für Hausbesitzer schultern. mehr...

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Die ideale Baufinanzierung für jede LebenssituationViele Menschen träumen davon, eine eigene Immobilie zu besitzen. Doch ein Haus ist mit hohen Kosten verbunden - wer kein Geld im Überfluss hat, muss gezielt planen. Um Zahlungsschwierigkeiten zu vermeiden, sollten verschiedene Details berücksichtigt werden. Weniger Stress, mehr Zufriedenheit - durch die Umsetzung einiger Ratschläge kann man seinen Traum von der eigenen Immobilie verwirklichen. mehr...

News

Gas geben und Sprit sparen(2006-04-25 12:00:00)

ph_biodiesel.jpgSeit über 100 Jahren fahren Autos mit Benzin. Daran haben wir uns genauso gewöhnt wie an stetig steigende Benzinpreise. Das muss aber nicht sein. Gönnen Sie Ihrem Wagen doch einen Schuss Alkohol oder Raps. Das spart Geld und schont die Umwelt.

Die Schnapsautos


Während die Brasilianer E 100 tanken, füllen die Schweden E 85 in ihre Autos. New York hat gerade 500 Hybridbusse bestellt und die Busse in Wien fahren schon seit 35 Jahren mit LPG. Auch Taxifahrer in Warschau und Istanbul tanken LPG, Berliner Droschkenfahrer dagegen CNG. Und während auf den Feldern der Grundstoff für REM wächst, forscht man in Labors an der Brennstoffzelle. Alles klar? Wenn nicht, geht es Ihnen wie den meisten Autofahrern hierzulande.

Dem deutschen Autofahrer bleibt nach dem Tanken kaum noch ein Cent für das Feierabendbier, unterdessen tanken die Brasilianer bereits seit Jahren Alkohol an den Zapfsäulen. In den 70ern wurde dort das Öl knapp und teuer. Gleichzeitig konnten die Brasilianer ihr Zuckerrohr auf dem Weltmarkt kaum mehr absetzen.

Eine Idee aus den Pioniertagen des Autobaus brachte die Lösung: Den Betrieb von Autos mit Ethanol-Alkohol. Ein kleiner Sensor ermöglicht es, dass die Autos Benzin und Ethanol pur oder in jeder beliebigen Mischung vertragen. Der Vorteil für die Umwelt: Alkohol erzeugt weniger Treibhausgase als Benzin.

Der Vorteil für die Autofahrer: Beim Tanken von Ethanol sparen sie rund die Hälfte der Spritkosten. Die Brasilianer verarbeiten das billige und bei ihnen reichlich vorhandene Zuckerrohr zu Ethanol und tanken diesen dann pur (E100).

In Schweden wird der Kraftstoff für die rund 15.000 alkoholbetriebenen Autos dagegen aus Abfällen der Holzindustrie gewonnen. Außerdem mixen die Nordmänner dem Ethanol 15 Prozent Benzin bei (deshalb E 85).

Nun möchte Ford (neben Saab und Volvo der einzige Anbieter von Ethanol- Autos in Europa) die Technik verstärkt in Europa etablieren. Das größte Problem dabei: Während in Brasilien nur noch Tankstellen mit mindestens einer Ethanol-Zapfsäule eröffnen dürfen und Autos in Schweden an 220 Stationen günstig tanken, hat in Bad Homburg gerade mal die erste Ethanol-Tankstelle in Deutschland eröffnet.




Einfach Gas geben


Wie aber kann der deutsche Autofahrer sparen, der zum Tanken nicht nach Brasilien oder Schweden reisen möchte? Ganz einfach: Er gibt Gas! Weil Gas bei der Verbrennung weniger Treibhausgase und Kohlenwasserstoffe erzeugt, langt der Staat bei der Besteuerung des Treibstoffes weniger zu.

Im Prinzip kann jedes Auto mit Benzinmotor (außer Direkteinspritzer) mit relativ geringem Aufwand für den Betrieb mit Gas umgerüstet werden. Zwei unterschiedliche Gassorten eignen sich für den Antrieb von Autos: Erdgas (Compressed Natural Gas = CNG) kennen Sie von Heizung oder Herd. Flüssiggas (Liquified Petroleum Gas = LPG = Autogas) kommt in ähnlicher Form unter anderem im Campingkocher zum Einsatz.

Bei Preisen von 60 Cent pro Liter Flüssiggas und umgerechnet 50 Cent für Erdgas bleibt trotz geringen Mehrverbrauchs eine satte Ersparnis übrig. Die Taxifahrer machen es vor: "Rund dreißig bis fünfzig Prozent der Spritkosten sparen die 650 Erdgas betriebenen Taxen, die in Berlin unterwegs sind pro Schicht", sagt Gerhard Rapsch vom Berliner Gasversorger GASAG.

Und so wie die Profis können auch Sie sparen. Zwanzig Modelle von neun Herstellern können bislang als Erdgasvariante geordert werden. Die Erdgasmodelle kosten zwei- bis dreitausend Euro mehr als ihre benzinbetriebenen Pendants. Doch wer Disziplin bei der Tankstellensuche beweist, fährt z.B. bei einem Mercedes E 200 NGT die Mehrkosten nach etwa 50.000 Kilometern wieder rein.




Fördermöglichkeiten gezielt nutzen


Interessanter wird die Rechnung durch Förderungen der örtlichen Gasversorger mit bis zu 2.500 Euro (in Form von Tankgutscheinen oder Direktbeihilfen). Für Gewerbetreibende bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zinsvergünstigte "Öko-Kredite" an. Beides erhalten jedoch nur Käufer eines erdgasbetriebenen Neuwagens.

Und hier schlägt die Stunde des Flüssiggases. Denn im Vergleich zum Umbau eines Gebrauchtwagens auf Erdgas (rund 5.000 Euro) ist der Umbau auf Flüssiggas mit 1.500-3.000 Euro (je nach Modell und Anlage) deutlich günstiger. Damit wird der Umstieg auf Gas auch für jene wirtschaftlich, die sich nicht gleich ein neues Auto kaufen möchten oder können.

Unkomplizierter ist die Anschaffung eines gebrauchten Gasautos. Wer die Internetbörsen gezielt nach Gasfahrzeugen absucht, stellt zwei Dinge fest: Zum einen ist das Angebot größer als man denkt und zum anderen liegen die Preise nur ein Paar hundert Euro über denen vergleichbarer Benziner.

Die meisten Gas-Fahrzeuge, egal ob Erd- oder Flüssiggas, sind bivalent. Das heißt, die Gastanks werden zusätzlich zum normalen Benzintank montiert und der Fahrer kann zwischen Gas- oder Benzinbetrieb wählen. Erdgastanks sind groß und schwer. Bei neueren Modellen werden sie deswegen unter dem Fahrzeug montiert. Weil Flüssiggas komprimiert ist, lassen sich mit kleineren und leichteren Tanks in der Mulde des Reserverads größere Reichweiten erzielen.




Gas geben - aber welches?


Je nach Modell, Tankgröße und Druck der Tankanlage müssen Erdgasfahrer nach 200 bis 400 Kilometern eine der derzeit knapp 650 Erdgaszapfsäulen in Deutschland (1.000 bis Ende 2006) ansteuern. Flüssiggasfahrer kommen 200 Kilometer weiter und können über 1060 Tankstellen anfahren.

Die In beiden Fällen wird die Suche nach geeigneten Tankstellen durch Routenplaner im Internet oder eine spezielle Software für das Navigationssystem erleichtert. Das Tanken ist nicht komplizierter als bei herkömmlichen Autos. Tests des ADAC haben bewiesen: Unfälle oder Brände können den Gastanks nichts anhaben.

Die Preise an den Tankstellen sagen: Gas lohnt sich. Geringere Umbaukosten, größere Reichweite, kleinere Tanks und ein dichteres Tankstellennetz (vor allem im Ausland) sprechen für Flüssiggas. Interessenten von Neuwagen profitieren von Förderungen der Gasversorger, wenn sie sich für Erdgas entscheiden.

Der geringere Steuersatz für Erdgas ist bis 2020 garantiert. Weil Flüssiggas/Autogas eine geringere Umweltentlastung verspricht als Erdgas, gilt die Steuervergünstigung für LPG in Deutschland zunächst nur bis 2010.

Die EU hält aber LPG auch in Zukunft für förderungswürdig. Im Sinne der EU-Harmonisierung ist ein reduzierter Steuersatz für LPG auch nach 2010 wahrscheinlich.




Vom Acker in den Tank: Bio-Diesel


Dieselfahrer konnten bislang an den Zapfsäulen sparen. Doch höhere Anschaffungskosten und Kfz-Steuern fressen den Vorteil auf. Zudem steigt der Dieselpreis stärker als der von Benzin. Zwar sind Dieselmotoren nicht auf Gasbetrieb umrüstbar, doch können auch sie sparsam betankt werden.

Raps-Methyl-Ester (RME), besser bekannt als Bio-Diesel ist ein mit Methan motortauglich gemachtes Pflanzenöl. Es ist nahezu schwefelfrei, arm an rußerzeugenden Aromaten und setzt bei der Verbrennung im Idealfall nur soviel COČ frei, wie der Raps beim Wachsen brauchte. Doch der hohe Bedarf an Anbauflächen und Düngemitteln wirft einen Schatten auf die Öko-Bilanz.

Biodiesel wird an rund 1.900 Tankstellen angeboten. Noch ist es sechs bis zwanzig Cent billiger als konventioneller Diesel. Die Steuerbefreiung des Ackersafts wird jedoch nach Plänen der großen Koalition bald aufgehoben, so dass der Preisvorteil zukünftig nur noch ein paar Cent betragen wird.

Vorsicht: Nicht jedes Auto verträgt den günstigen Natursaft. Ähnlich wie Lacklösungsmittel greift Bio-Diesel die Leitungen und Dichtungen an und kann zu Beschädigungen an der Einspritzanlage führen. Nur etwa drei Millionen Fahrzeuge hierzulande sind von den Herstellern für Bio-Diesel freigegeben!

Bevor Sie zur Bio-Diesel-Zapfpistole greifen, fragen Sie unbedingt den Händler Ihres Vertrauens, ob Ihr Auto dazu gehört. Grundsätzlich gilt: Je moderner die Technik mit Direkteinspritzung, Pumpe-Düse oder Partikelfilter, desto geringer die Chancen auf einen schadlosen Einsatz des Bio-Sprits.




Hybrid statt Diesel


In den USA sind Dieselmotoren so beliebt wie hierzulande Baseball. Um den durstigen Benzinmotoren das Trinken abzugewöhnen, setzt man dort auf die Hybridtechnologie, einer Kombination von Elektro- und Verbrennungsmotoren.

Das Prinzip ist einfach: Der Elektromotor wird vom Benzinmotor bei Bedarf unterstützt, und lädt sich beim Bremsen oder beim Rollen wieder auf. Der Fahrer merkt von alledem nichts. An der Tankstelle wird klar: Wer häufig im Elektro-Modus (z.B. in der Stadt) unterwegs ist, senkt den Verbrauch gegenüber einem normalen Auto merklich.

Mit dem Prius verkauft Toyota die umweltfreundliche Technik bereits seit sieben Jahren erfolgreich, während die Europäer bislang nur Studien auf Automessen präsentieren.

Die Europäer haben lange Zeit auf das Sparpotential moderner Diesel gesetzt und die für den US-Markt nötige Hybridtechnik verschlafen. Jetzt holen sie langsam auf. Bei dem schadstofffreien Benzin der Zukunft, dem Wasserstoff, liegen sie jedoch recht weit vorne. Doch der ist erst in 20 oder 30 Jahren wirtschaftlich.




Was Sie beachten sollten


Wer die Kosten für einen Flüssiggas-Umbau in Polen (ab 1.000 Euro) oder den Niederlanden drücken will, sollte vorsichtig sein. Zwar hat man hier jahrelange Erfahrung mit den Anlagen, doch gibt es manchmal nachträglichen Ärger wegen einer fehlenden Teilegenehmigung, einem nötigen Umweltgutachten oder den Einträgen in die Fahrzeugpapiere.

LPG-Neuwagen sind in Deutschland selten - nur Lada und Subaru bieten umgerüstete Autos (mit voller Garantie) an. EU-Autoimporteure vergrößern jedoch die Auswahl, indem sie Fahrzeuge aus Polen oder Holland für Sie importieren. Wer einen neuen Wagen während der Garantiezeit nachträglich auf Gas umrüsten möchte, sollte vorher sichergehen, dass er vom Händler auch erneut eine Garantie bekommt.

Old- oder Youngtimer sind oft besonders durstig. Doch Umrüsten hat teure Folgen. Denn damit verstößt der Halter gegen die Auflagen für die Erteilung einer steuerbegünstigten H-Nummer und verliert die Vergünstigungen bei Steuer und Versicherung.

Auch wenn Sie nur mit Gas fahren, berechnet sich Ihre Kfz- Steuer nach den Abgaswerten des Benzinmotors.