Bausparzins

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Know-how rund um die Wohnungsbauprämie

Know-how rund um die WohnungsbauprämieHäuslebauer hergehört: Die Wohnungsbauprämie ist eine staatliche Förderung, die man bei Abschluss eines Bausparvertrags beantragen kann. Sie kann von jedem Bürger mit Vollendung des 16. Lebensjahres in Anspruch genommen werden, der in Deutschland lebt. Wer sich den Traum von einer eigenen Immobilie erfüllen möchte, mehr...

Hausbau und Hausbesitz: Gut abgesichert durch alle Lebenslagen

Hausbau und Hausbesitz: Gut abgesichert durch alle Lebenslagen Bauherren und Immobilienkäufer setzen sich mit dem Bau bzw. Erwerb einer Immobilie einem hohen finanziellen Risiko aus. Tritt ein Schaden an ihrem Eigentum auf oder werden Dritte auf ihrem Grundstück geschädigt, müssen sie ohne Versicherungsschutz mit ihrem Privatvermögen für Schäden haften bzw. dafür aus eigener Tasche aufkommen. Um langfristig ruhig schlafen zu können, empfiehlt sich daher der Abschluss einiger Versicherungspolicen, die zumindest einen Teil des finanziellen Risikos für Hausbesitzer schultern. mehr...

Die ideale Baufinanzierung für jede Lebenssituation

Die ideale Baufinanzierung für jede LebenssituationViele Menschen träumen davon, eine eigene Immobilie zu besitzen. Doch ein Haus ist mit hohen Kosten verbunden - wer kein Geld im Überfluss hat, muss gezielt planen. Um Zahlungsschwierigkeiten zu vermeiden, sollten verschiedene Details berücksichtigt werden. Weniger Stress, mehr Zufriedenheit - durch die Umsetzung einiger Ratschläge kann man seinen Traum von der eigenen Immobilie verwirklichen. mehr...

News

Bausparen: Jetzt Zulagen und Prämien für 2009 sichern(2009-10-15 09:39:04)

Bausparen-staatliche Zulagen Während sich die Zinsen beim Tagesgeld und Festgeld immer noch nicht von der Finanzkrise erholt haben, ist beim Bausparen alles beim Alten: Auf den Bausparzins ist Verlass. Mit staatlichen Zulagen und Prämien kann man die Rendite weiter aufstocken. Bis zum Jahresende müssen sich die Bausparer sichern, was ihnen zusteht - auf welche Zulagen können Sie bauen?

Wie der Staat Bausparen fördert


(awe) Bausparen ist der Dauerbrenner. Mehr als 3,5 Millionen Bausparverträge wurden im vergangenen Jahr abgeschlossen. Die Attraktivität der Bausparverträge ist auch auf die staatliche Förderung zurückzuführen. Die Wohnungsbauprämie wird vom Staat anteilig zu den selbst geleisteten Beiträgen gezahlt. Die Arbeitnehmersparzulage zahlt der Staat zu den vermögenswirksamen Leistungen (vL), die vom Arbeitgeber direkt in den Bausparvertrag des Arbeitnehmers eingezahlt werden können. Und seit dem vergangenen Jahr gibt es für spezielle Riester-Bausparverträge eine weitere Förderung. Die Förderung Der Arbeitgeber kann mit vermögenswirksamen Leistungen das Bausparen seines Angestellten unterstützen, die Höhe der Zulagen ist meist tariflich geregelt. Bis zu 40 Euro im Monat kann der Chef als vermögenswirksame Leistungen dazugeben. Vermögenswirksame Leistungen können Teil des normalen Gehalts sein oder auch zusätzlich gezahlt werden. Die Arbeitnehmersparzulage als staatlichen Zuschuss gibt es allerdings nur bei der Anlage der vL in Bausparverträge oder Aktienfonds. Die Zulage beträgt neun Prozent der jährlichen Einzahlungen, maximal werden je Arbeitnehmer 470 Euro pro Jahr gefördert. Das entspricht einer maximalen Förderung von jährlich rund 43 Euro für alleinstehende und 86 Euro für verheiratete Bausparer. Gibt der Arbeitgeber weniger als die maximal geförderte Summe als vermögenswirksame Leistungen dazu, kann der Sparer selbst die Differenz in den Bausparvertrag einzahlen, um die volle staatliche Förderung zu erhalten. Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage hat jeder Arbeitnehmer, dessen zu versteuerndes Einkommen 17.900 Euro für Ledige bzw. 35.800 Euro für Verheiratete nicht überschreitet. Das zu versteuernde Einkommen ist nicht automatisch das Jahres-Bruttoeinkommen: Durch den Abzug verschiedener Steuerpauschbeträge, den Sonderausgabenabzug, Werbungskosten und auch Kinderfreibeträge kann man sein zu versteuerndes Einkommen erheblich mindern. Zusätzlich zur Arbeitnehmersparzulage hat jeder Bausparer, dessen zu versteuerndes Einkommen unter 25.600 Euro bzw. bei Ehepaaren unter 51.200 Euro liegt, einen Anspruch auf die Wohnungsbauprämie. Wer jährlich mindestens 50 Euro bis maximal 512 Euro (Ehepaare: 1.024 Euro) in einen Bausparvertrag einzahlt, bekommt 8,8 Prozent seiner Beiträge als Prämie vom Staat dazu. Dies gilt jedoch nur für die vom Sparer selbst geleisteten Beiträge und nicht für die v L vom Chef. Die Wohnungsbauprämie beträgt maximal 45,06 Euro pro Jahr für Ledige und 90,11 Euro für Verheiratete. Diese staatliche Bausparförderung steht jedem zu, der mindestens 16 Jahre alt ist - auch Jungendlichen, deren Eltern bereits eine Wohnungsbauprämie erhalten. Bausparen mit Wohn-Riester Bereits seit 2002 können die Deutschen mit der Riester-Rente ihre Altersvorsorge privat aufstocken. Der Staat fördert dies mit der Riester-Zulage. Seit 2008 ist es möglich, die Zulagen als Wohn-Riester in die private Wohnungsfinanzierung zu investieren: Zahlt der Sparer mindestens vier Prozent seines beitragspflichtigen Vorjahreseinkommens ein, gibt der Staat die Zulage dazu. Zahlt er weniger als vier Prozent, gibt es die Förderung anteilig. Die Zulage, die der Staat dem Riester-Sparer zahlt, beträgt derzeit für Erwachsene 154 Euro pro Jahr und für jedes vor 2008 geborene Kind 185 Euro. Bei Kindern, die seit 2008 geboren werden, beträgt die Zulage 300 Euro. Berufseinsteiger bis zum Alter von 25 Jahren erhalten einmalig einen Bonus von 200 Euro, wenn sie einen Riester-Vertrag abschließen. Lesen Sie auf der folgenden Seite, was Sie tun müssen, um die Zulagen zu erhalten.


Zulagen rechtzeitig beantragen


Ohne Fleiß kein Preis. Und so fliegen auch die Zulagen und Prämien dem Kunden nicht von selbst ins Haus - der Bausparer muss sie beantragen. Als Frist für den Antrag sowohl für die Wohnungsbauprämie als auch für die Arbeitnehmersparzulage und die Riester-Zulage gilt der 31.12. des übernächsten Jahres. Bis Ende 2009 kann sich der Sparer also noch die Förderung für das Jahr 2007 sichern. Die Förderung für 2009 geleistete Sparbeiträge können Bausparer demnach noch bis Ende 2011 beantragen. Die eigenen Einzahlungen bzw. vL muss der Sparer allerdings noch in diesem Jahr auf seinem Bausparkonto vorweisen können. Den Antrag auf Wohnungsbauprämie erhält der Sparer automatisch mit dem jährlichen Kontoauszug von der Bausparkasse, wenn er mindestens 50 Euro auf das Konto eingezahlt hat. Ausgefüllt und unterschrieben geht der Antrag wieder an die Kasse zurück, die alles Weitere in die Wege leitet. Tipp: Wer über der Einkommensgrenze für die Arbeitnehmersparzulage liegt, aber unterhalb der Grenze für die Wohnungsbauprämie, kann für vermögenswirksame Leistungen in der Sparphase die Wohnungsbauprämie beantragen. Neu seit 2009 Bis Ende 2008 konnte der Bausparer über sein Erspartes inklusive Wohnungsbauprämie frei verfügen - sich beispielsweise auch ein Auto vom Bauspargeld kaufen. Das hat sich geändert: Die Wohnungsbauprämie wird seit Januar 2009 nur noch ausgezahlt, wenn die Bausparsumme für wohnwirtschaftliche Zwecke genutzt wird. Man muss das Geld beispielsweise in einen Hauskauf oder -bau investieren, seine Wohnung modernisieren oder eine neue Einbauküche kaufen, um die Förderung zu erhalten. Eine Ausnahme gilt allerdings für junge Bausparer unter 25 Jahren. Diese können die Prämie auch weiterhin zu freien Zwecken verwenden. Auch Bausparverträge, die vor 2009 abgeschlossen wurden, sind von der Neuregelung nicht betroffen. Sind die oben beschriebenen Voraussetzungen erfüllt, muss auch die Arbeitnehmersparzulage beantragt werden - allerdings über die Steuererklärung. Im Mantelbogen setzt der Bausparer ein Kreuzchen unter "Antrag auf Festsetzung der Arbeitnehmersparzulage". Außerdem braucht er eine Bescheinigung der Bausparkasse über die vermögenswirksamen Leistungen, die der Anlage N beigelegt wird. Hinweis: Auch wenn die Zulagen jährlich beantragt werden müssen, gilt sowohl für die Arbeitnehmersparzulage als auch für die Wohnungsbauprämie: Die gesamte Fördersumme wird erst am Ende der siebenjährigen Sperrfrist ausgezahlt. Die Riester-Zulagen kann der Kunde hingegen von Anfang an nutzen. Denn sie fließen direkt in den Bausparvertrag und erhöhen so das angesparte Kapital. Nimmt der Sparer nach der Ansparphase ein Bauspardarlehen in Anspruch, fließen die Zulagen in die Tilgung, so dass der Kreditnehmer finanziell entlastet ist. Die Tilgungsbeiträge des Sparers werden hierbei wie Altersvorsorgebeiträge gehandelt. Ein Knackpunkt beim Wohn-Riester ist die nachgelagerte Besteuerung. Das Geld, das in die Immobilie gesteckt wird, muss der Sparer im Rentenalter so versteuern, als würde er eine regelmäßige Rente als Einkommen versteuern. Die Wohn-Riester-Zulagen gibt es ebenfalls auf Antrag: Beim Vertragsabschluss erhält der Sparer von der Bausparkasse einen Zulagenantrag. Wer sich nicht jedes Jahr die Mühe mit einem neuen Antrag machen will, kann seiner Bausparkasse auch den so genannten Dauerzulagenantrag unterschreiben. Auf diese Weise ist die Kasse ermächtigt, die Zulagen jährlich für den Kunden zu beantragen. Lesen Sie auf der folgenden Seite wie sich Ihre Einzahlungen auf dem Bausparkonto vermehren können.


Bausparen: Wie hoch ist die Rendite?


Beim Bausparen gibt es generell zwei Verfahrensweisen: Der Bausparer zahlt über mehrere Jahre ein und wartet bis der Bausparvertrag zuteilungsreif ist. Dann kann er ein Bauspardarlehen zu einem vergleichsweise günstigen Zins erhalten oder er verzichtet auf das Darlehen und erhält einen Bonuszins auf sein Angespartes. Die gängigen Anlagezeiträume beim Bausparen liegen bei sieben bis zehn Jahren. Die Verzinsung inklusive Bonuszins kann bei einigen Anbietern bis zu vier oder sogar knapp über vier Prozent betragen. Die staatlichen Zulagen erhöhen den Gewinn. Ein Ehepaar mit zwei Kindern kann durch die Arbeitnehmersparzulage und die Wohnungsbauprämie die Rendite folgendermaßen steigern: Nach sieben Jahren können zusätzlich zu den vermögenswirksamen Leistungen des Arbeitgebers rund 602 Euro an Arbeitnehmersparzulage (7 x 86 Euro) und 630,77 Euro an Wohnungsbauprämie (7x 90,11 Euro) in den Bausparvertrag fließen. Die Riester-Zulagen für die gesamte Familie betragen jährlich 678 Euro und mindern die finanzielle Belastung in der Spar- und in der Tilgungsphase erheblich. Dies ist allerdings nicht mit jedem, sondern nur mit einem Riester-Bausparvertrag möglich. Übersicht günstiger Bausparverträge In unseren Tabellen haben wir aktuelle Bausparangebote inklusive der möglichen Rendite durch Arbeitnehmersparzulage und Wohnungsbauprämie zusammengefasst für siebenjährige und für zehnjährige Laufzeiten. Dies sind jedoch keine Produkte, auf die man eine Riester-Förderung erhalten kann. Entsprechende Bausparverträge müssten speziell für Wohn-Riester zertifiziert sein.
1. Bausparen mit einer Laufzeit von sieben Jahren* und monatlichem Sparbeitrag von 125, 17 Euro
Angebote Gesamt-Guthaben bei Auszahlung Kosten** Guthabenzins (inkl. Bonus) durchschn. Rendite p. a.
Alte Leipziger Bauspar AG, easy plus 12.992,88 Euro 225,13 Euro 4,00 Prozent 5,54 Prozent
HUK 24, Tarif Option 12.704,03 Euro 210 Euro 3,50 Prozent 5,32 Prozent
Quelle Bauspar AG, Q 18 Bonus*** 12.395,57 Euro 193,50 Euro 1,00 bis 4,30 Prozent 4,64 Prozent
* Die Werte beziehen sich auf die eigenen Sparleistungen, Zinsen, Bonuszinsen sowie etwaige Arbeitnehmersparzulage, Wohnungsbauprämie und erstattete Abschlussgebühren. Eventuell entstandene Kosten, z. B. Kontoführungsgebühren, sind bereits abgezogen. ** Kontoführung plus Abschlussgebühr *** bis maximal 4,30 Prozent im letzten Laufzeitjahr
2. Bausparen mit einer Laufzeit von zehn Jahren* und monatlichem Sparbeitrag von 125,17 Euro
Angebote Gesamt-Guthaben bei Auszahlung Kosten** Guthabenzins (inkl. Bonus) durchschn. Rendite p. a.
Deutscher Ring Bausparkasse, E-Options-Tarif 19.711,85 Euro 94,30 Euro 4,00 Prozent 5,06 Prozent
HUK 24, Tarif Option 19.064,19 Euro 330,00 Euro 3,50 Prozent 4,64 Prozent
Quelle Bauspar AG, Q 18 Bonus*** 19.025,72 Euro 381,50 Euro 1,00 bis 4,30 Prozent 4,60 Prozent
* Die Werte beziehen sich auf die eigenen Sparleistungen, Zinsen, Bonuszinsen sowie etwaige Arbeitnehmersparzulage, Wohnungsbauprämie und erstattete Abschlussgebühren. Eventuell entstandene Kosten, z. B. Kontoführungsgebühren, sind bereits abgezogen. ** Kontoführung plus Abschlussgebühr *** bis maximal 4,30 Prozent im letzten Laufzeitjahr Die Auszahlung des gesamten Sparbetrags erfolgt erst nach insgesamt sieben Anlage-Jahren. Diese Laufzeit gilt allerdings nur, wenn die staatliche Förderung in Anspruch genommen wird. Will der Sparer vorher an sein Geld, verfällt in der Regel der Anspruch auf die staatliche Zulage auch rückwirkend. Geschätzte Leser: Was halten Sie vom Bausparen? Haben Sie Fragen zu den verschiedenen Fördermöglichkeiten oder möchten Sie mit anderen Nutzern über Fragen der Finanzwelt diskutieren? Dann schreiben Sie in unserem Forum: forium Experten - das Verbraucherforum für Steuern, Versicherungen und Finanzen.