Bausparprämie

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Bausparprämie

Bausparprämie

Know-how rund um die Wohnungsbauprämie

Know-how rund um die Wohnungsbauprämie-Anzeige- Häuslebauer hergehört: Die Wohnungsbauprämie ist eine staatliche Förderung, die man bei Abschluss eines Bausparvertrags beantragen kann. Sie kann von jedem Bürger mit Vollendung des 16. Lebensjahres in Anspruch genommen werden, der in Deutschland lebt. Wer sich den Traum von einer eigenen Immobilie erfüllen möchte, mehr...

Hausbau und Hausbesitz: Gut abgesichert durch alle Lebenslagen

Hausbau und Hausbesitz: Gut abgesichert durch alle Lebenslagen Bauherren und Immobilienkäufer setzen sich mit dem Bau bzw. Erwerb einer Immobilie einem hohen finanziellen Risiko aus. Tritt ein Schaden an ihrem Eigentum auf oder werden Dritte auf ihrem Grundstück geschädigt, müssen sie ohne Versicherungsschutz mit ihrem Privatvermögen für Schäden haften bzw. dafür aus eigener Tasche aufkommen. Um langfristig ruhig schlafen zu können, empfiehlt sich daher der Abschluss einiger Versicherungspolicen, die zumindest einen Teil des finanziellen Risikos für Hausbesitzer schultern. mehr...

Die ideale Baufinanzierung für jede Lebenssituation

Die ideale Baufinanzierung für jede LebenssituationViele Menschen träumen davon, eine eigene Immobilie zu besitzen. Doch ein Haus ist mit hohen Kosten verbunden - wer kein Geld im Überfluss hat, muss gezielt planen. Um Zahlungsschwierigkeiten zu vermeiden, sollten verschiedene Details berücksichtigt werden. Weniger Stress, mehr Zufriedenheit - durch die Umsetzung einiger Ratschläge kann man seinen Traum von der eigenen Immobilie verwirklichen. mehr...

News

Der Traum vom eigenen Haus(2001-03-29 12:00:00)

Mit Hilfe staatlicher Förderprogramme können Sie viel Geld sparen. Ihr Eigenheim bleibt nicht länger ein Traum.

Staatliche Förderprogramme


Viele Menschen träumen davon, ein Haus zu besitzen und sehen den Bau eines Eigenheims auch als ein Stück Selbstverwirklichung. Doch ist die Erfüllung dieses Traums mit hohen Kosten verbunden, was viele Familien und Einzelpersonen davon abhält, ihn in die Tat umzusetzen. Bevor Sie aber die Flinte ins Korn werfen, möchten wir Sie über staatliche Förderungen informieren, die Ihnen vielleicht weiterhelfen. Eigenheimzulage der Bundesregierung Die Bundesregierung unterstützt die Erstellung von Wohneigentum. Dabei gilt ab 1996 ein neues Eigenheimzulagegesetz, das einkommensunabhängige Zulagen ermöglicht. Das heißt, es gibt jetzt feste Zulagen, die für alle gleich hoch ausfallen. Somit kann die Höhe der Förderung bereits im voraus genau berechnet werden. Dadurch läßt sich auch die Finanzierung sicherer planen. Voraussetzung ist, dass die Summe der Gesamteinkünfte im Jahr der Inanspruchnahme und im vorausgegangenen Jahr bei Ledigen 160.000 DM und bei Verheirateten DM 320.000 DM nicht übersteigt.


Soviel können Sie bekommen


Bei Neubauten fällt die Förderung besonders hoch aus. Hier beträgt die Grundförderung jährlich bis zu 5.000 DM, also fünf Prozent der Kosten bis maximal 100.000 DM. Sie wird, wie alle anderen Zulagen, acht Jahre lang bezahlt. Wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen, können Sie also leicht in den Genuss von 40.000 DM kommen. Als Neubauten gelten übrigens die Wohnungen und Häuser, die nicht älter als zwei Jahre alt sind. Wenn Sie sich für einen Altbau entscheiden, wird ihr Projekt weniger großzügig gefördert. Ist Ihr neues Heim älter als zwei Jahre, bekommen Sie aber immerhin noch jährlich bis zu 2.500 DM, im Laufe von acht Jahren also 20.000 DM. Für Kinder gibts extra Über die Grundförderung hinaus gibt es weiterhin Zuschüsse für Familien mit Kindern. Pro Kind erhalten Sie acht Jahre lang eine Kinderzulage von 1.500 DM, also insgesamt 12.000 DM. Wenn Sie einen Neubau planen und drei Kinder haben können Sie folglich mit einer Fördersumme von 76.000 DM (40.000 DM Grundförderung plus 36.000 DM Zuschüsse) bzw. beim Erwerb eines Altbaus immerhin noch mit 56.000 DM (20.000 DM Grundförderung plus 36.000 DM Zuschüsse) rechnen. Aber auch mit nur einem Kind lassen sich die staatlichen Fördermittel moch sehr gut sehen: 52.000 DM bei für einen Neubau bzw. 32.000 DM beim Erwerb eines Altbaus.


Öko wird belohnt


Nicht nur das Aufziehen vieler Kinder, sondern auch umweltbewußtes Bauen wird von der Regierung finanziell unterstützt. Wenn Sie sich ökologisch engagieren und ein Niedrigenergiehaus bauen, können Sie sich über eine Ökozulage von 400 DM pro Jahr freuen. Auch hier beträgt die Laufzeit der Förderung acht Jahre, Sie würden also insgesamt 3.200 DM bekommen. Und wer in den selbt genutzten Neubau oder Altbau eine Solaranlage, Wärmepumpe oder eine Anlage zur Wärmerückgewinnung einbaut, erhält dafür zwei Prozent der Kosten, maximal 500 DM pro Jahr. Bei Altbauten müssen die Installationen vor Einzug abgeschlossen werden. Denn für den nachträglichen Einbau gelten diese Förderungen nicht. Wer kann wo, wie oft Der Antrag zur Wohneigentumsfördeung muss beim Finanzamt gestellt werden. Die Auszahlung der ersten Jahreszulage erfolgt dann wenige Wochen nach der Bewilligung. In den folgenden Jahren kommt das Geld dann immer bis zum 15. März. Grundsätzlich gibt es die Wohneigentumsförderung nur einmal im Leben. Wer schon einmal nach § 7b oder § 10e gefördert worden ist, hat keinen Anspruch mehr. Eine Ausnahmeregelung gilt für Ehepaare. Jeder Partner kann die Förderung einmal beanspruchen, allerdings nur für verschiedene Objekte.


Die Bausparförderung


Eine andere Art der Förderung erzielen Sie mit einem Bausparvertrag. Die Höhe der Bausparprämie beträgt pro Jahr zehn Prozent von der Summe, die Sie jährlich auf Ihren Bausparvertrag einzahlen. Bei Ledigen werden jedocht maximal 1.000 DM pro Jahr und bei Ehepaaren 2.000 DM gefördert. Verheiratete können pro Jahr also immerhin bis zu 200 DM an Bausparprämie pro Jahr kassieren. Die Prämie erhalten Sie aber auch bei geringeren Bausparsummen. Sie müssen allerdings mindestens 100 DM pro Jahr sparen, um überhaupt eine Prämie zu erhalten. Ideal ist ein monatlicher Sparbetrag von 84 DM pro Person, um die maximale Prämie von 100 DM pro Jahr vom Staat zu bekommen. Natürlich gilt auch diese Förderung nicht für Multimillionäre. Aber wenn Ihr zu versteuerndes Einkommen unter 50.000 DM liegt, bzw. mit Ihrem Ehepartner zusammen unter 100.000 DM, dann können auch Sie von den Bausparprämien profitieren. Da die Prämie vom zu versteuernden Einkommen abhängt, muss der Antrag jedes Jahr neu gestellt werden. Das ist zwar lästig, kann aber von Vorteil sein. Sollten Sie plötzlich weniger verdienen, als am Anfang des Bausparvertrags und somit unter die Einkommensgrenze rutschen, erhalten Sie immerhin noch für das jeweilige Jahr die Prämie.


Arbeitnehmersparzulage


Viele Arbeitgeber zahlen ihren Angestellten sogenannte vermögenswirksame Leistungen (vL). Diese werden bis zu einem Höchstbetrag von monatlich 78 DM, jährlich also maximal 936 DM begünstigt. Voraussetzung für die Zahlung ist allein, dass das Geld in bestimmte Anlageformen wie beispielsweise einen Bausparvertrag fließt und Ihr zu versteuerndes Einkommen unter 35.000 DM (Ledige) liegt. Sie erhalten dann die Arbeitnehmersparzulage von zehn Prozent auf höchstens 936 DM, also 94 DM pro Jahr. Wenn Sie verheiratet sind und zusammen mit Ihrem Ehepartner unter 70.000 DM zu versteuerndes Einkommen haben, können Sie sogar das doppelt kassieren, wenn Sie beide einen vL-Vertrag abschliessen. Die staatliche Bauförderung Natürlich reicht ein Bausparvertrag nicht aus, um ein gesamtes Bauvorhaben zu finanzieren. In der Regel sollte der Bau oder Kauf eines Eigenheims zu 20-30 Prozent durch Eigenkapital gedeckt sein. Weitere 30 Prozent sollten über ein Bauspardarlehen und die restlichen 40-50 Prozent über eine Hypothekendarlehen bei einer Bank, Sparkasse oder Hypothekenbank finanziert werden. Die staatliche Bauförderung soll diese Rechnung erleichtern und auch Familien mit geringem Eigenkapital den Bau oder Erwerb eines Eigenheims ermöglichen.


Wer ist förderberechtigt?


Ob Sie förderberechtigt sind und welcher Förderweg für Sie in Frage kommt, hängt von Ihrem Einkommen und der Größe Ihrer Familie ab: Eine Familie mit zwei Kindern darf beispielsweise jährlich bis zu 80.000 DM brutto verdienen. Bei besonders hohen Werbungskosten oder geleisteten Unterhaltszahlungen, kann das Einkommen auch darüber liegen. Diese Grenzen gelten als Richtgröße für den sogenannten ersten Förderweg, der ein zinsgünstiges öffentliches Baudarlehen oder ein zinsverbilligtes Kapitalmarktdarlehen beinhalten kann. Für jedes Kind und schwerbehindertes Familienmitglied gibt es darüber hinaus Zusatzdarlehen. Neben diesen einmaligen Krediten existiert auch eine monatliche Förderung, die die laufende Belastung mindern soll. Der zweite und dritte Förderweg Wer mit seinem Einkommen über der Fördergrenze liegt, kann immer noch den zweiten und dritten Förderweg versuchen. Hier darf das Einkommen bis zu 60 Prozent über den gesetzlichen Grenzen liegen. Dabei wird meist allerding kein Darlehen gewährt, sondern die monatliche Belastung durch Zuschüsse gemindert. In jedem Fall müssen Sie sich rechtzeitig über Fördermöglichkeiten informieren. Denn diese werden nur gewährt, wenn mit dem Bau des Hauses nicht begonnen oder der Kaufvertrag noch nicht unterschrieben worden ist.


Preiswert Bauen


Sie sehen also, es gibt viele Möglichkeiten mit denen Sie die finanzielle Belastung durch das eigene Heim mindern können. Informieren Sie sich auch rechtzeitig über die Förderprogramme der einzelnen Bundesländer, die oft sehr unterschiedliche Möglichkeiten bieten, um zusätzlich günstige Geldmittel für den Hausbau zu erhalten. Und versuchen Sie, bereits bei der Planung Ihres Eigenheims zu sparen. Oft ist es besser lieber, etwas kleiner zu bauen, als gar nicht. Halten Sie sich lieber die Option offen, durch einen Erweiterungsbau später einmal Ihr Haus zu vergrößern. Vielleicht möchten Sie auch selbst mit anpacken und beim Errichten Ihres Hauses helfen. Durch Eingenleistung können Sie schnell einige zehntausend Mark sparen. Auch Fertighäuser sind inzwischen eine gute Alternative. Also, erkundigen Sie sich genau über Sparmöglichkeiten beim Bauen und überlegen Sie , was sie ausgeben möchten und können. Denn trotz aller Fördermöglichkeiten bleibt sicherlich immer ein gewisser Kreditbetrag übrig, der abbezahlt werden will!