Vorfinanzierung Bausparvertrag

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Vorfinanzierung Bausparvertrag

Vorfinanzierung Bausparvertrag

Know-how rund um die Wohnungsbauprämie

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Hausbau und Hausbesitz: Gut abgesichert durch alle Lebenslagen

Hausbau und Hausbesitz: Gut abgesichert durch alle Lebenslagen Bauherren und Immobilienkäufer setzen sich mit dem Bau bzw. Erwerb einer Immobilie einem hohen finanziellen Risiko aus. Tritt ein Schaden an ihrem Eigentum auf oder werden Dritte auf ihrem Grundstück geschädigt, müssen sie ohne Versicherungsschutz mit ihrem Privatvermögen für Schäden haften bzw. dafür aus eigener Tasche aufkommen. Um langfristig ruhig schlafen zu können, empfiehlt sich daher der Abschluss einiger Versicherungspolicen, die zumindest einen Teil des finanziellen Risikos für Hausbesitzer schultern. mehr...

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Die ideale Baufinanzierung für jede LebenssituationViele Menschen träumen davon, eine eigene Immobilie zu besitzen. Doch ein Haus ist mit hohen Kosten verbunden - wer kein Geld im Überfluss hat, muss gezielt planen. Um Zahlungsschwierigkeiten zu vermeiden, sollten verschiedene Details berücksichtigt werden. Weniger Stress, mehr Zufriedenheit - durch die Umsetzung einiger Ratschläge kann man seinen Traum von der eigenen Immobilie verwirklichen. mehr...

News

Wenn die Finanzierung der eigenen vier Wände klemmt(2002-06-06 12:00:00)

Haben Sie Ihr Traumhaus gefunden und Ihr Bausparvertrag ist noch nicht zuteilungsreif? Keine Panik: Einen solchen finanziellen Engpass können Sie problemlos überbrücken. Allerdings sollten Sie die Alternativen sorgsam nachrechnen, sonst kann es teuer werden.

Flexible Bausparverträge


Wer verfolgt nicht den Traum von den eigenen vier Wänden, vom eigenen Häuschen, womöglich noch im Grünen? Die eigenen vier Wände bieten persönliche Freiräume und stellen zusätzlich eine solide Investition für das Alter dar. Die bequemste, einfachste und in vielen Fällen günstigste Anschaffung für Wohneigentumskapital bietet das Bausparen mit überschaubaren Sparbeiträgen und staatlichen Förderungen. Mehr als 25 Millionen Bundesbürger nutzen heute diese attraktive und sichere Form der Vermögensbildung.

Das ist alles schön und gut, doch manchmal kann ein gutes Immobilenangebot nicht so lange warten. Was passiert also, wenn Sie während Ihrer Ansparzeit ein nie wiederkehrendes Angebot unterbreitet bekommen, aber der Bausparvertrag noch nicht zuteilungsreif ist? Was also dann?

Schnell ans Bauspargeld, nur wie?
Wenn Sie das Immobilienangebot Ihres Lebens erhalten, dann sollten Sie zugreifen. In einer solchen Situation kann man auf den erst in Jahren zuteilungsreifen Bausparvertrag meist nicht warten. Doch sollten Sie nichts überhasten und verschiedene Möglichkeiten gegeneinander abwägen. Bausparkassen bieten ihren Kunden daher die Möglichkeit eines Überbrückungsdarlehens in Form einer Vor- bzw. Zwischenfinanzierung.

Mit einem solchen Darlehen soll die restliche Wartezeit bis zur Auszahlung des Bauspardarlehen überbrückt werden. Sie können sich den Überbrückungskredit jederzeit auszahlen lassen. Den ausgezahlten Betrag können Sie dann zur Finanzierung Ihrer Immobilie verwenden. Ihr Bausparvertrag deckt dabei das durch die Bausparkasse vorgeschobene Darlehen ab.


Im Zieleinlauf die Zwischenfinanzierung


Ob Sie Ihr gewünschtes Darlehen von Ihrer Bausparkasse vor- oder zwischenfinanzieren lassen, hängt in erster Linie von der angesparten Summe auf den Bausparvertrages ab. Wenn Ihr Bausparvertrag bereits das erforderliche Mindestguthaben (i.d.R. 40 oder 50 Prozent der Bausparsumme) und Mindestlaufzeit, aber noch nicht die erforderliche Zielbewertungszahl für eine Zuteilung des Darlehens erreicht hat, spricht man von einer Zwischenfinanzierung.

Die Zwischenfinanzierung soll also lediglich die Wartezeit bis zur baldigen Zuteilung des Bausparvertrages überbrücken.
    Beispiel:
    Bei einer Bausparsumme von 40.000 Euro und einem Mindestansparguthaben von 40% müssen Sie in jedem Fall 16.000 Euro einbezahlt haben. Wenn dies der Fall ist, zahlt die Bausparkasse bis zur Zuteilung des Bausparvertrages die gesamte Bausparsumme in Form einer Zwischenfinanzierung aus. Bei einem nominalen Zinssatz von 5,5% ergibt sich daraus eine monatliche Belastung von rund 185 Euro.



Teure Vorfinanzierung


Wurden nicht einmal die Mindestzuteilungsvoraussetzungen (Mindestansparguthaben und -Laufzeit) erfüllt und der Bausparer will trotzdem einen Überbrückungskredit beanspruchen, handelt es sich um eine Vorfinanzierung.

In diesem Fall nimmt der Bausparer direkt oder kurz nach dem Abschluss eines Bausparvertrags ein tilgungsfreies Darlehen (als Vorfinanzierung) von der Bausparkasse in Höhe der beantragten Bausparsumme in Anspruch. Bei Zuteilung des Bausparvertrages wird der Überbrückungskredit durch die ausgezahlte Bausparsumme auf einen Schlag getilgt.

Wer seinen Bausparvertrag durch die Bausparkasse vorfinanzieren lässt, der sollte im Vorfeld unbedingt die zusätzlich entstehenden Finanzierungskosten mit einem etwaigen Preisvorteil in Relation setzen, der sich aus dem (vorzeitigen) Kauf der Immobilie ergibt. In den meisten Fällen ist eine Vorfinanzierung wenig sinnvoll, da neben den (hohen) Darlehenszinsen als weitere Belastung noch die monatlichen Sparbeträge hinzu kommen, da als Zuteilungsvoraussetzung ja noch das Mindestansparguthaben erreicht werden muss.
    Wichtig:
    Bei einer Vorfinanzierung entsteht eine finanzielle Doppelbelastung. Bis zur Auszahlung Ihres Bausparvertrages zahlen Sie einerseits Zinsen für das gewährte Überbrückungsdarlehen und müssen andererseits weiter den Bausparvertrag besparen.



Es ist nicht alles Gold, was glänzt


Ein Vor- oder Zwischenfinanzierungsdarlehen wird unabhängig vom Ansparstadium des Bausparvertrages in Höhe der vollen Bausparsumme abgeschlossen. Das heißt also, Sie müssen auch auf das bereits angespartes Bausparguthaben hohe Darlehenszinsen zahlen, während Sie für das eingezahlte Guthaben nur geringe Zinsen erhalten.

Für jeden Tag, den Sie auf die Zuteilung der Bausparsumme warten, müssen Sie Zinsen für die Vor- bzw. Zwischenfinanzierung zahlen, die oftmals im ursprünglichen Finanzierungskonzept nicht einkalkuliert waren. Zahlreiche Bausparer, die sich einmal in dieser Situation befunden haben oder befinden, können davon ein Lied singen.

Planen Sie das Zinsniveau mit ein!
Als weiteren wichtigen Aspekt müssen Sie das herrschende Zinsniveau in Ihre Überlegungen einbeziehen. Es bestimmt sowohl die zu erwartenden Kosten der Vor- und Zwischenfinanzierung als auch die Konditionen für mögliche Alternativen (Hypothekendarlehen).

In der Niedrigzinsphase kann ein Verzicht auf das Bauspardarlehen angesichts der nur wenig schlechteren Konditionen der Hypothekendarlehen sinnvoll sein. Von langjährigen Vorfinanzierungen kann allerdings auch in dieser Situation nur abgeraten werden. In einer Hochzinsphase sind Überbrückungsfinanzierungen eine teure Angelegenheit, besonders wenn sie über einen längeren Zeitraum beansprucht werden.

Lange Wartezeiten kosten Geld
Sie sollten Sich darüber im klaren sein, dass eine Vorfinanzierung um so teurer wird, je geringer die bisherige Ansparleistung Ihres Bausparvertrages ist. Je geringer die angesparte Bausparsumme, um so länger dauert es, bis der ausgezahlte Überbrückungskredit durch den zuteilungsreifen Bausparvertrag beglichen werden kann.


Lohnt sich ein Überbrückungskredit?


Alles hat seinen Preis. Wer aufgrund eines besonders guten Angebotes nicht auf die Auszahlung des Bausparvertrages warten kann, muss sich Geld leihen und dafür dementsprechende Zinsen zahlen. Eine Überbrückungsfinanzierung - unabhängig, ob Vor- oder Zwischenfinanzierung - kann vor allem in Hochzinsphasen eine teure Angelegenheit werden. Bei der Vorfinanzierung kommt erschwerend hinzu das der Überbrückungskredit über einen längeren Zeitraum in Anspruch genommen werden muss, da ja erst einmal der Bausparvertrag bespart werden muss.

So kostet die Vor- oder Zwischenfinanzierung eines Bausparvertrages mit einer Bausparsumme von 100.000 Euro bei einem marktüblichen Nominalzinssatz von 8,5 Prozent glatte 8.500 Euro pro Jahr. Auf ein gleichzeitig bestehendes Bausparguthaben von 40.000 Euro bekommen Sie dagegen im Rahmen eines Standarttarifs mit 2,5 prozentiger Guthabensverzinsung in der gleichen Zeit lediglich 1.000 Euro gutgeschrieben Je länger also der Zeitraum für die Zwischenfinanzierung beträgt, um so mehr zahlt man drauf.

Wenn Sie sich unsicher sind, dann sollten Sie in jedem Fall den Bausparvertrag lieber Bausparvertrag sein lassen und für die Deckung des Finanzbedarfs eine andere Darlehensform wählen.