Know-how rund um die Wohnungsbauprämie

Know-how rund um die WohnungsbauprämieHäuslebauer hergehört: Die Wohnungsbauprämie ist eine staatliche Förderung, die man bei Abschluss eines Bausparvertrags beantragen kann. Sie kann von jedem Bürger mit Vollendung des 16. Lebensjahres in Anspruch genommen werden, der in Deutschland lebt. Wer sich den Traum von einer eigenen Immobilie erfüllen möchte, mehr...

Risiken einer Baufinanzierung minimieren - Ratgeber und Tipps

Risiken einer Baufinanzierung minimierenDie Zahl der Personen, die eine Baufinanzierung in Anspruch nehmen, ist seit vielen Jahren im Steigen begriffen. Nach einer Statistik auf dem Portal Statista wurden im Jahr 2000 von Banken in Deutschland Wohnungsbaukredite in einer Höhe von insgesamt 683 Milliarden vergeben, 2013 waren es bereits 836 Milliarden. mehr...

Hausbau und Hausbesitz: Gut abgesichert durch alle Lebenslagen

Hausbau und Hausbesitz: Gut abgesichert durch alle Lebenslagen Bauherren und Immobilienkäufer setzen sich mit dem Bau bzw. Erwerb einer Immobilie einem hohen finanziellen Risiko aus. Tritt ein Schaden an ihrem Eigentum auf oder werden Dritte auf ihrem Grundstück geschädigt, müssen sie ohne Versicherungsschutz mit ihrem Privatvermögen für Schäden haften bzw. dafür aus eigener Tasche aufkommen. Um langfristig ruhig schlafen zu können, empfiehlt sich daher der Abschluss einiger Versicherungspolicen, die zumindest einen Teil des finanziellen Risikos für Hausbesitzer schultern. mehr...

News

Verbraucherzentrale mahnt Banken und Sparkassen ab(2004-10-18 12:00:00)

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen droht einigen Banken und Sparkassen mit einer Klage, da diese Institute weiterhin Sparverträge mit unzulässigen Zinsklauseln anbieten. Die obersten Richter des Bundesgerichtshofs (BGH) hatten vor acht Monaten nach einer Klage der Verbraucherzentrale undurchsichtige Zinsklauseln in Millionen von Sparverträgen für unwirksam erklärt. Da die deutsche Kreditwirtschaft auf den Richterspruch nicht reagiert, erhalten zehn Banken und Sparkassen, darunter Commerzbank, Hypo-Vereinsbank und die Postbank, jetzt Post aus Düsseldorf. Per Abmahnung und eventuell auch mittels Klage wollen die Verbraucherschützer den unseriösen Geschäftspraktiken endgültig Einhalt gebieten. Die Banken werden daher aufgefordert, eine Unterlassungserklärung abzugeben.

Mit seinem Urteil wollte der BGH der bisherigen Banken willkür bei der Verzinsung von langfristigen Sparverträgen eigentlich ein Ende setzen. Deshalb erklärte er in seiner Entscheidung (Az.: XI ZR 140/03) eine Zinsklausel für unwirksam, nach der eine Sparkasse den variablen Zins in laufenden Sparverträgen einseitig nach Belieben ändern konnte. Die Richter befanden, das Geldhaus müsse seine Zinsgestaltung bei langfristigen Sparverträgen an einem frei wählbaren Kapitalmarktzins orientieren und den Sparzins stets entsprechend anpassen. Damit wurde der bisher gängigen Bankpraxis, Marktzinssenkungen schnell, Zinserhöhungen dagegen nur verzögert oder gar nicht an die Kunden weiterzugeben, ein wirksamer Riegel vorgeschoben. Ein Urteil mit weit reichenden Folgen. Denn in den langfristigen Sparverträgen fast aller Banken und Sparkassen finden sich bislang ähnliche Formulierungen.

Doch die betroffenen Geldinstitute zeigen sich unbeeindruckt: Auf breiter Front lehnen sie die Kundenforderungen nach einer rückwirkenden Neuabrechnung von laufenden und ausgezahlten Sparverträgen mit unwirksamer Zinsklausel ab. Dabei geht es um viel Geld. Mehr als 300 Sparverträge hat die Verbraucherzentrale NRW inzwischen überprüft. Rund 70 Prozent der Sparer können nach ihren Berechnungen je nach Vertrag eine nachträgliche Zinsgutschrift von knapp hundert bis über 13.000 Euro fordern. Im Schnitt handelt es sich um rund 2.300 Euro pro Fall. Besonders betroffen sind Kunden der Deutschen Bank. Hier hat die Verbraucherzentrale NRW bei 80 von 85 vorliegenden Verträgen Erstattungsansprüche von insgesamt mehr als 202.000 Tausend Euro ermittelt. Um etwaige Ansprüche nicht zu verlieren, raten die Verbraucherschützer deshalb vor allem Sparern, deren Verträge bereits vor dem 1. Januar 2002 abgelaufen sind, rasch mit einer Klage zu reagieren. Denn hier droht zum Jahresende die Verjährung der Zinsansprüche.

Um zu ermitteln, ob Kunden auf eine Zinsnachzahlung pochen können, bietet die Verbraucherzentrale NRW für 50 Euro eine rechnerische Vertragsüberprüfung an. Ein entsprechendes Auftragsformular ist erhältlich bei der Verbraucherzentrale NRW, Bereich 1/FDL, Stichwort: "Zinsrechner", Mintropstraße27, 40215 Düsseldorf oder im Internet unter www.verbraucherzentrale-nrw.de/zinsrechner